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Sternenpfotes Schicksal

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1 Sternenpfotes Schicksal am So Jan 03, 2010 5:11 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Also, ich habe ein FF geschrieben, und wollte mal hören, was ihr dazu sagt:
FLUSSCLAN
Anführer: Schimmerstern (Kater mit grau schimmerndem Fell)
2. Anführerin: Seidenfell (Kätzin mit glattem, braunem Fell)
Heiler: Dunkelohr (brauner Kater mit schwarzen Ohren)

Krieger:
- Fächerschweif (weißer Kater mit dichtem Schweif; Mentor von Sternenpfote)
- Eschenpelz (dunkelbraune Kätzin mit weißen Pfoten)
- Kampftatze (schwarz-weißer Kater; Mentor von Kletterpfote)
- Säbelkralle (grauer Kater mit langen, scharfen Krallen; Mentor von Steinpfote)
- Streifenpelz (sandfarbener Kater mit braunen Streifen; Mentor von Weißpfote)
- Goldfuß (Kätzin mit gelbbraunem Fell; Mentorin von Drachenpfote)

Königinnen:
- Ringelschweif (braune Kätzin mit schwarz geringeltem Schwanz)
- Fleckengesicht (mausfarbene Kätzin mit schwarzen Flecken im Gesicht)
- Schneesturm (weiße Katze mit schwarzen Tupfen)

Älteste:
- Dreibein (schwarzer Kater mit nur drei Beinen)
- Hellgesicht (Beigefarbene Kätzin mit weißem Gesicht)
- Plattenfell (schildpattfarbene Kätzin)

Schüler:
- Weißpfote (getigerter Kater mit weißen Pfoten)
- Steinpfote (steingrauer Kater mit dunkelgrauen Flecken)
- Drachenpfote (Rotbrauner Kater mit langem Schweif)
- Kletterpfote (Sandfarbene Kätzin)
- Sternenpfote (Graue Kätzin mit schwarzem Stern auf der Stirn)

DONNERCLAN
Anführer: Tannenstern (dunkelbraun getigerter Kater)
2.Anführer: Buntschweif (gescheckter Kater)
Heiler: -Eiskralle (hellgrauer Kater mit langen Beinen)
-Eselsfell (graue Kätzin mit weißen Tupfen am Bauch)
Krieger:
- Wollpelz (schwarze Kätzin mit dichtem Fell; Mentorin von Lichtpfote)
- Jagdsturm (hell gescheckte Kätzin; Mentorin von Kohlenpfote)
- Stiefelfuß (silbern getigerter Kater mit dunkelgrauen Beinen)
- Deckenfell (schildpattfarbener Kater; Mentor von Steppenpfote)

Königinnen:
- Morgendämmerung (rot gescheckte Kätzin)
- Moosfell (braun gescheckte Kätzin mit struppigem Fell)

WINDCLAN
Anführerin: Sonnenstern (große, braungelbe Kätzin)
2.Anführerin: Silberschimmer (silberweißer Kater)
Heilerin: -Beerentatze (alte, schildpattfarbene Kätzin)
- Vliestatze (langhaariger oranger Kater mit roten Tupfen)
Krieger:
- Wasserstreif (blaugrauer Kater mit leicht gekräuseltem Fell)
- Dämmerfell (dunkelgraue Kätzin mit schwarzen Ohren)
- Fuchsschweif (schildpattfarbener Kater mit rot-weißem Schweif)
- Hagelpelz (braune Kätzin mit weißen Tupfen; Mentorin von Diamantpfote)
- Ahornblatt (Rotbrauner Kater mit dunkleren Streifen)

Königinnen:
- Rosenblatt (schlanke, weiße Kätzin)
- Jammerfell (dunkelgraue Kätzin mit schwarzen Streifen)

SCHATTENCLAN
Anführer: Zwergstern (kleiner, schwarzer Kater mit weißem Bauch)
2.Anführer:Nesselschweif (roter Kater mit buschigem Schwanz)
Heilerin: Natternpelz (Graue Kätzin mit ungewöhnlicher, dunkelgrauer Musterung)

Krieger:
- Geisterfell (großer, grauweißer Kater; Mentor von Zebrapfote)
- Fleckensturm (sandfarbene Kätzin mit schwarzen Flecken)
- Federpelz (weiße Kätzin; Mentorin von Meerespfote)
- Samenkorn (kleiner, gelb-brauner Kater; Mentor von Schilfpfote)

Königinnen:
- Hasenschweif (schwarze Kätzin mit sehr kurzem Schwanz)
- Vogelherz (rotbraune Kätzin)

KATZEN OHNE CLAN

- Mina (rotbraune Kätzin mit weißem Bauch/ ehemaliges Hauskätzchen)
- Gismo (graugestreifter Kater)
- Minzfell (grau getigerter, alter Kater/ aus dem Windclan verbannt)


PROLOG

Blitze zuckten über den Himmel und erleuchteten den Eingang zur Kinderstube. Eine Katze huschte durch das Lager und schlüpfte hindurch.
In der Kinderstube lag eine Kätzin stöhnend auf einem Nest aus trockenem Moos.
Neben ihr stand nun ein brauner Kater mit schwarzen Ohren.
Der Heiler beugte sich hinunter zu der Kätzin und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Doch sie reagierte nicht.
Der Heiler blickte durch eine Lücke im Bau in den Sternenhimmel und bat seine Kriegerahnen um Beistand.
Ein Zittern ging durch den am Boden liegenden Körper. Dann ging alles ganz schnell. Mit Hilfe des Heilers beförderte sie zwei Jungen auf die Welt, bevor sie stöhnend zusammenbrach und nur noch flach atmete.
Der Heiler gab ihr noch ein letztes Mal die Zunge, und betete, dass sie es überleben würde. Er wollte nicht wahrhaben, was er schon wusste.
Sie würde sterben.
Er leckte der Katze über die Brust um die Atmung anzuregen.
Doch es war zu spät. Es war ganz still, als sie starb. Und trotzdem konnte er jedes Geräusch überdeutlich hören.
Dann hörte er ein jammerndes Fiepen. Es waren die beiden Jungen. Er blickte hinunter. Die Jungen krochen fiepend zum Bauch ihrer toten Mutter und suchten nach Milch. Dunkelohr sah beide mit liebevollem Blick an.
Dann packte er eines der beiden Jungen am Nacken, und trug es hinüber zu Eschenpelz.
Er wusste das sie genug Milch für die beiden haben würde, da
Sie alle ihre Jungen, bis auf eines, verloren hatte.
Er leckte Eschenpelz kurz hinter den Ohren um sie zu wecken. Sie wurde langsam wach und öffnete die Augen.
Sie sah erst Dunkelohr und dann das jammernde Bündel zu seinen Füßen an. Mit einem Zucken des Schwanzes erlaubte sie ihm, das Junge zu ihrem eigenen zu legen.
Dunkelohr ging zurück um das zweite Junge zu holen. Es lag regungslos neben der toten Kätzin.
Ein lautes Heulen durchschnitt die Luft und weckte die anderen Katzen des Clans.
Dunkelohr verstummte und er wusste, dass dieses Junge nicht mehr zu retten war...

2 Re: Sternenpfotes Schicksal am Mi Jan 06, 2010 1:59 pm

Lichtblüte

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Verletzter
Total spannend geschrieben, bitte schreib schnell weiter Very Happy

Lg Lichtblüte

3 Re: Sternenpfotes Schicksal am Fr Jan 15, 2010 6:03 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
OKay, danke dass du es gelesen hast, und das muss belohnt werden... Very Happy
Hier ist das 1. Kapitel:
KAPITEL 1
„Alle Katzen, die alt genug sind um zu schwimmen, sollen sich zur Versammlung einfinden!“, schallte der Ruf von Schimmerstern durch das Lager des Flussclans.
Sofort kamen alle zum Hügel in der Mitte des Lagers gelaufen.
Dort stand Schimmerstern und neben ihm die zweite Anführerin
Seidenfell.
Schimmersterns Stimme schallte über die lauschenden Katzen: „Wir sind gekommen um zwei neue Schüler zu ernennen. Tretet vor!“ Aufgeregt sprangen zwei kleine Katzen vor.
Das eine Junge war eine sandfarbene Kätzin mit leuchtend gelben Augen. Die andere Kätzin war grau und hatte einen schwarzen Stern auf der Stirn.
Nun standen sie beide vor Schimmerstern und blickten aufgeregt zu ihm hoch.
Dieser blickte beide nachdenklich an. Dann blieb sein Blick an dem Stern auf der Stirn des grauen Jungen hängen.
Dann schüttelte er seinen Pelz als würde er versuchen einen Gedanken wie Wasser abzuschütteln.
Er hob die stimme und wandte sich zu dem sandfarbenen Jungen. „Im Namen des Sternenclans gebe ich dir den Namen Kletterpfote. Dein Mentor wird Kampftatze.
Kampftatze…Du hast deine Ausbildung zwar erst vor zwei Monden abgeschlossen, aber du bist ein guter Jäger und Krieger, und ich denke du bist bereit für deinen ersten Schüler.
Gib dein ganzes Geschick an diese Schülerin weiter.“ „Das werde ich“, antwortete Kampftatze.
Schimmerstern blickte zu einem weißen Kater mit dichtem Schweif. „Fächerschweif, du wirst der Mentor von Sternenpfote sein. Ich gehe davon aus, dass du sie genauso gut wie alle deine bisherigen Schüler ausbildest“, sagte Schimmerstern.
„Natürlich“, sagte Fächerschweif und nickte.
Die beiden neuen Schüler traten nun zu ihren Mentoren, und legten ihre Nasen an ihre. Dann führten die beiden Mentoren ihre
Schüler zum Bau der Schüler.
Dort angekommen, meinten Fächerschweif und Kampftatze, dass Kletterpfote und Sternenpfote bei Sonnenaufgang von ihnen erwartet werden würden.
Als die Mentoren gegangen waren, bemerkten die beiden neu ernannten Schüler eine Bewegung in der hinteren Ecke des Baus. Ein rotbrauner Kater mit sehr langem Schweif kam auf die beiden zu. „Hallo. Ich bin Drachenpfote. Gratuliere zur Ernennung.“ Sternenpfote miaute einen Gruß und musterte Drachenpfote. Er war ein kräftiger, schlanker Kater und nicht viel älter als sie. „Wer ist denn dein Mentor?“, fragte sie. Drachenpfote meinte nur: „Meine Mentorin ist Goldfuß. Ihr habt beide Glück mit euren Mentoren gehabt. Fächerschweif und Kampftatze sind vielleicht ein bisschen streng, aber sehr klug und geschickt.“
Als Kletterpfote ein gähnen nicht mehr unterdrücken konnte, meinte er: „Legt euch schlafen. Morgen ist ein anstrengender Tag.“ Kletterpfote und Sternenpfote schoben sich mit den Krallen etwas Moos zusammen und legten sich nieder.
Und sie waren sofort eingeschlafen.

4 Re: Sternenpfotes Schicksal am Fr Jan 15, 2010 8:52 pm

Lichtblüte

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Verletzter
Juhu, eine Fortsetzung Very Happy
Super Kapitel, ich hoffe du schreibst möglichst schnell weiter Very Happy Very Happy

Lg Lichtblüte

5 Re: Sternenpfotes Schicksal am Sa Jan 16, 2010 3:45 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Ich warte nur darauf, dass ihr sie lest...
KAPITEL 2
Am nächsten Morgen wurden sie von einem eindringlichen Miauen geweckt. Sternenpfote schlug die Augen auf.
Drachenpfote stand über ihr und miaute um sie zu wecken.
Sternenpfote streckte sich genüsslich und blickte ihn an.
Er erwiderte ihren Blick und meinte: „Ihr solltet jetzt aufstehen, außer ihr wollt schon am ersten Tag zu spät kommen.“
Sternenpfote blickte erschrocken hinaus, und sah, dass die Sonne schon hinter den Baumwipfeln zu Vorschein kam.
„Kletterpfote, wach auf!“, miaute sie zu ihrer Schwester.
Und schon eilte sie nach draußen in Richtung Kampfplatz.
Kampftatze und Fächerschweif warteten schon auf sie.
Als Fächerschweif sie bemerkte, begrüßte er sie mit einem Zucken des Schwanzes.
„Nächstes Mal solltest du dir wenigstens Zeit für deine Fellpflege nehmen“, meinte Kampftatze mit einem Schmunzeln. Sternenpfote sah an sich herunter und merkte, dass ihr Fell komplett verwuschelt war. Schnell leckte sie sich das Brustfell glatt als hinter ihr ihre Schwester auftauchte.
Kletterpfote sah um einiges besser aus als Sternenpfote. Da erhob Fächerschweif die Stimme: „Da ihr nun beide hier seid, können wir ja los. Folgt mir!“ Er drehte sich um und lief in Richtung Fluss davon. Die anderen liefen hinterher.
Sie kamen an das Ufer des Flusses und Das Wasser schäumte und spritzte hoch, als die drei Katzen näher kamen.
„Auf der anderen Seite des Flusses liegt das Territorium des Donnerclans. Prägt euch diesen Geruch gut ein. Ihr müsst ihn sofort wiedererkennen können.“, sagte Kampftatze mit ernstem Tonfall. Er hob die Nase in die Luft und schnupperte.
Sternenpfote und Kletterpfote taten es ihm gleich. Unter die verschiedenen Gerüche des Waldes, mischte sich ein zweiter, säuerlicher Geruch. Er war ziemlich frisch. Sternenpfote blickte über den Fluss, und sah am anderen Ufer zwei Augenpaare unter einem Busch aufblitzen.
Das eine Paar war von einem normalen Gelb-grün, doch das andere war kleiner und dunkelblau. Nie zuvor hatte Sternenpfote solche Augen gesehen. Sie fragte sich, welche Katze wohl solche Augen besäße. Da durchschnitt Kampftatze die entstandene Stille. „Schattenclan“, zischte er. „Auf dem Territorium des Donnerclans. Das ist nicht unser Problem. Wir müssen aber trotzdem vorsichtig sein. Wir sollten eine Patrouille an diese stelle der Grenze schicken „, meinte Fächerschweif, hob den Schwanz und sprühte seine Markierung in das Schilf. „Wenn sie klug genug sind, versuchen sie gar nicht erst, unser Territorium zu betreten.“
„Das kann ich nur für sie hoffen. Wir würden sie zu Mäusehack verarbeiten. Oder Sternenpfote?“, meinte Kletterpfote. Aber Sternenpfote bemerkte sie gar nicht.
Sie hätte zu gern gewusst, wem diese merkwürdig dunkelblauen Augen gehörten. Sie wusste nun immerhin, dass es eine Schattenclankatze war. „Sternenpfote!“, miaute Kletterpfote. Sternenpfote fuhr hoch. Ihre Schwester blickte sie neugierig an.
„Was ist denn mit dir los?“, fragte sie. Sternenpfote überlegte noch, ob sie es Kletterpfote erzählen sollte, als Kampftatze meinte: „jetzt wird es aber zeit, euch die Grenzen des Territoriums zu zeigen. Los Kletterpfote!“ er drehte sich um und lief durch das Schilf davon. Die drei anderen folgten ihm.
Zwischendurch blieben Fächerschweif oder Kampftatze stehen, und sprühten ihre Markierungen an die Grenze. Sie kamen an einen Riss im Boden, der immer breiter und tiefer wurde.
Durch diese Schlucht floss der Fluss. Aus dem Wasser ragten an manchen Stellen scharfe Felsen.
„Haltet euch am Besten von der Schlucht fern. Ihr könntet leicht ertrinken“, sagte Fächerschweif warnend. Sternenpfote prüfte die Luft und bemerkte einen neuen Geruch, der zu ihnen hinüber wehte.
Auch Fächerschweif hatte es bemerkt und sagte: „Das ist der Windclan. Er lebt auf der anderen Seite der Schlucht.“
Sie liefen weiter und kamen an einen Wasserfall. Das Wasser rauschte schäumend von den Felsen herunter.
Da fragte Sternenpfote in freudiger Erwartung: „Wann gehen wir denn schwimmen?“ „Wir haben noch genug Zeit. Hetzt euch nicht so“, meinte Kampftatze. „Wir könnten natürlich auch getrennt weiter“, überlegte Fächerschweif. Dann wandte er sich zu Sternenpfote. „wir gehen jetzt zu einer flachen stelle im Fluss und sehen, wie gut du schon schwimmen kannst. Folge mir!“
Dann lief er voraus in Richtung Fluss. Sternenpfote dicht hinter ihm. Doch plötzlich blieb Fächerschweif stehen.
Sternenpfote wäre fast in ihn hinein gerannt. Er zischte: „Versteck dich. Hier sind Donnerclankatzen.“ Sternenpfote schnupperte und bemerkte einen Geruch nach Wald und mehreren Katzen. Schnell sprang sie unter einen Busch und drückte sich flach auf den Boden. Das Gras war schon niedrig, da bald die Zeit der Blattleere kam.
Fächerschweif stand alleine da, und Sternenpfote konnte riechen, wie die Donnerclankatzen näher kamen. Dann hörte sie das Knacken eines Zweiges direkt hinter sich.
Sie wollte sich gerade umdrehen, als etwas Schwarzes direkt auf ihren Rücken sprang und ihr die Krallen ins Fell schlug. Sternenpfote wand sich um den Angreifer abzuschütteln, und schaffte es ihn von sich zu stoßen und sich auf den Rücken zu drehen, als der schwarze Kater wieder auf sie zu gerannt kam.
Mit einem Sprung versuchte er auf ihrem nun ungeschützten bauch zu landen. Sternenpfote rammte ihm ihre Pfoten in den seinen Bauch und schleuderte ihn weit von sich.
Er kam mit einem dumpfen Schlag auf dem Boden auf und blieb regungslos liegen.
Sternenpfote blickte erschrocken auf das schwarze Fellbündel. Hatte sie ihn etwa umgebracht? Sie ging näher heran und wollte gerade an ihm schnüffeln, als er mit einem Satz auf sie sprang und sie am Boden festnagelte.
„leg dich nicht mit Donnerclankatzen an“, zischte der Schwarze. Sternenpfote war starr vor Angst. Alles war erfüllt von ihrem Angstgeruch.
Der Kater aus dem Donnerclan stieg von ihr herunter und ging ein paar Schritte zurück. Die Feindlichkeit in seinen Augen hatte sich in Neugierde verwandelt. Sternenpfote stand ihm zitternd gegenüber und musterte ihn. Er war ein komplett schwarzer, muskulöser Kater. Seine gelb-orangen Augen blickten sie hypnotisierend an. Sternenpfote hörte langsam auf zu zittern und wollte gerade auf ihn zugehen, als ein wütendes Jaulen erklang. Sternenpfote rannte sofort in die Richtung, aus der das Jaulen am. Vielleicht war Fächerschweif in Gefahr.
Der fremde Kater lief neben ihr. Sie liefen bis zum Fluss, wo fünf Donnerclankatzen am Ufer standen und in die Fluten blickten.
Im Wasser kam ein weißer Kopf zu Vorschein. Es war Fächerschweif.
Er hielt sich mit kräftigen Pfotenschlägen über Wasser und schwamm flussabwärts.
Nun drehten sich die Donnerclankatzen zu den beiden Schülern um. Eine Kätzin bleckte die Zähne, als sie Sternenpfote sah und wollte schon auf sie losgehen, als der schwarze Schüler ihr den Weg versperrte. Er stellte sich vor Sternenpfote und zischte: „Lauf weg!“ Doch Sternenpfote konnte sich nicht rühren.
Erst als ein grauer Kater den fremden Schüler anfauchte: „Geh aus dem Weg, Kohlenpfote“, lief sie so schnell sie konnte davon.
Sie blickte über die Schulter zurück und sah, dass die Katzen die Verfolgung aufgenommen hatten. Sofort änderte sie die Richtung und sprang in den Fluss.
Doch an dieser Stelle war der Fluss tief und die Strömung stark.
Sternenpfote wurde immer wieder unter Wasser gedrückt und konnte kaum noch Luft schnappen.
Da spürte sie, dass jemand sie am Nackenfell packte und ans Ufer hob. Sternenpfote spuckte noch immer Wasser und lag auf dem Boden. Dann kam sie langsam wieder zu sich.
Sie sah sich suchend nach ihrem Retter um.
Ganz in der Nähe saß Kohlenpfote und schaute zu ihr hinüber. Seine Augen wirkten jetzt wie die Sonne und Sternenpfote wurde sofort warm. Dann stand sie auf und ging zu ihm hinüber. Er blickte sie verlegen an und meinte: „Du solltest nicht hier in der Nähe bleiben. Sonst finden dich die anderen aus meinem Clan.“
„Aber warum seid ihr überhaupt hier?“, fragte Sternenpfote.
„Der Schattenclan hat unser Lager eingenommen. Wir waren gezwungen zu den Sonnenfelsen zu ziehen. Aber für zwei Clans reicht die Beute in unserem Territorium nicht. Deshalb jagen wir auch auf dieser Seite des Flusses.“, antwortete Kohlenpfote.
Sternenpfote sah ihn überrascht an. Sie hatte nie daran gedacht, dass die anderen Clans nicht so viel zu essen hatten wie sie. Denn der Fluss hatte auch in der Blattleere reichlich Fische und ein Stück Wald bot ihnen zusätzliche Nahrung. Plötzlich bekam sie Mitleid mit dem Donnerclan. Aber sie konnte nichts tun. So murmelte sie nur: „Das tut mir leid.“, und verschwand im Schilf. Sie lief geradewegs ins Lager zurück und machte nicht halt, bis sie den Fluss erreichte, in dessen Mitte das Flussclanlager lag.
Sie warf sich ins Wasser und schwamm auf die Insel zu. Sie kletterte schnell an Land und schüttelte nicht einmal das Wasser aus ihrem Fell. In der Mitte des Lagers stand Fächerschweif neben Schimmerstern und berichtete ihm etwas.
Schimmersterns Schwanz zuckte ärgerlich als er die Worte des Kriegers hörte und er sprang auf den kleinen Hügel und stieß den Ruf zur Versammlung aus. Sofort kamen alle in die Mitte des Lagers und blickten erwartungsvoll zu ihrem Anführer hinauf.
„Der Donnerclan hat auf unserem Territorium gejagt. Und den Gerüchen nach sogar sehr oft. Wir müssen etwas unternehmen!“
, rief Schimmerstern. Sternenpfote erschrak. Der Clan wusste ja nicht, dass der Schattenclan nun einen Teil des Waldes beherrschte und der Donnerclan kaum beute hatte. Sternenpfote wollte gerade laut eine Erklärung miauen, als ihr einfiel, dass der Clan erst recht angreifen würde, wenn sie wüssten wie schwach der Donnerclan war. Wütendes Miauen kam aus der Menge. Seidenfell sprang vor und fauchte: „Wir müssen sie vertreiben. Sonst haben wir bald keine Beute mehr.“ Sternenpfote blickte zum Frischbeutehaufen. Er bestand hauptsächlich aus Fisch. Nur eine Spitzmaus und eine Wasserratte lagen dort zwischen den Lachsen. Sternenpfote blickte über die Menge und erblickte ihre Schwester. Kletterpfote saß neben Kampftatze und blickte mit großen Augen zu Schimmerstern. Dieser schaute nachdenklich in die Runde und meinte dann: „Ich werde morgen auf der großen Versammlung mit Tannenstern reden.“
Dann drehte er sich um und ging zurück in seinen Bau. Auch Sternenpfote wurde müde. Mit steifen Pfoten schleppte sich zu ihrem Nest und ließ sich hinein plumpsen.

6 Re: Sternenpfotes Schicksal am Sa Jan 16, 2010 8:28 pm

Lichtblüte

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Verletzter
Bitte schreib ganz schnell weiter!!Ich will wissen was noch passiert!!!!

Lg Lichtblüte

7 Re: Sternenpfotes Schicksal am Fr Jan 22, 2010 5:48 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Kapitel 3
Sternenpfote lag in der Dunkelheit und konnte den Atem der Katzen neben sich hören. Ein brauner Kater beugte sich über sie, und Sternenpfote erkannte in ihm Dunkelohr, den Heiler des Flussclans. Er blickte erschrocken auf die Katze neben ihr und Sternenpfote bemerkte, dass deren Atem ausgesetzt hatte.
Dunkelohrs Augen schienen über zu schwemmen vor Trauer, als er Sternenpfote im Nacken packte und in eine andere Ecke der Kinderstube trug.
Dort lag eine dunkelbraune Kätzin mit einem Jungen an ihrer Seite. Mit Schrecken erkannte Sternenpfote ihre Mutter Eschenpelz und neben ihr Kletterpfote. Dunkelohr legte sie zu ihnen und ging zurück um Sternenpfotes Bruder zu holen. Doch er blieb stocksteif vor dem leblosen Körper der Königin stehen und starrte ungläubig auf das tote Junge.
Er stieß einen Klagelaut aus, der Sternenpfote die Nackenhaare zu Berge stehen ließ.
Erschrocken fuhr sie hoch. Es war kurz nach Mondhoch, aber Sternenpfote war hellwach. Ganz vorsichtig schlich sie aus dem Schülerbau und schlüpfte zu den Kriegern.
Eschenpelz lag neben Goldfuß uns schlief friedlich. Sternenpfote zögerte erst, stupste sie dann aber doch mit der Pfote an.
Als Eschenpelz Sternenpfote erkannte, stand sie vorsichtig auf und schlich mit ihr hinaus.
Sie saßen jetzt am Ufer des Flusses und betrachteten den Mond. Er war fast ganz voll. „Ich weiß es. Das mit meiner Mutter“, flüsterte Sternenpfote. Sie blickte Eschenpelz an und sah tiefe Trauer in ihren Augen. „Ich wusste, dass du es irgendwann erfährst. Aber ich habe gehofft, dass es erst später sein würde.“ Ihre Stimme klang traurig, aber auch ein wenig verständnisvoll. „Ja, ich bin nicht deine Mutter. Splitterfell starb bei der Geburt. Genau wie dein Bruder. Ich habe selbst zwei Jungen verloren und dadurch genug Milch übrig. Also habe ich dich aufgenommen. Ich wollte es dir sagen, wenn du Kriegerin geworden bist, aber da du es jetzt weißt, möchte ich dir sagen, dass ich dich liebe wie mein eigenes Junges. Ich kann dir nicht befehlen es für dich zu behalten, aber ich bitte dich, es nur Kletterpfote zu erzählen. Schimmerstern weiß wie Dunkelohr darüber Bescheid. Alle anderen Katzen denken du bist mein Junges.“
Sternenpfote war traurig, dass Eschenpelz es ihr nicht schon früher gesagt hatte, konnte sie aber auch verstehen.
„Für mich bist du trotzdem meine Mutter“, flüsterte sie liebevoll. Dann zog sie sich leise zurück in ihren Bau und legte sich schlafen.
Im Traum wirbelten Bilder von Splitterfell, Eschenpelz, ihrem toten Bruder und Kletterpfote in ihrem Kopf herum.
Am nächsten Morgen war sie schon früh auf den Beinen. Sie war gerade auf dem Weg zu ihrem Mentor, als Schimmerstern sie zu sich winkte. „Heute Nacht ist Große Versammlung. Ich möchte, dass du mitkommst“, sagte er.
Sternenpfote war überwältigt. Sie sollte schon nach zwei Sonnenaufgängen als Schüler zur Großen Versammlung gehen.
„Und was ist mit Kletterpfote?“, fragte sie bittend.
Schimmerstern sah ihr in die grünen Augen und sein Blick wurde weich.
„Auch deine Schwester soll mitkommen.“ Sternenpfote blickte zu Boden und murmelte: „Ich weiß, dass Kletterpfote nicht meine Schwester ist.“
Schimmerstern nickte nur kurz mit dem Kopf und ging zum Frischbeutehaufen.
Sternenpfote ging langsam hinüber zu Fächerschweif, der neben dem Bau der Krieger unter einer Linde lag, und an einem Fischskelett herumnagte. Der Krieger blickte auf, als Sternenpfote zu ihm hinüber kam.
„Heute haben wir wirklich vor zu schwimmen. Hol Kletterpfote, dann sage ich Kampftatze Bescheid“, sagte er.
Sternenpfote schlurfte u ihrem Bau, wo Kletterpfote noch immer tief und fest schlief.
Sie berührte ihre Adoptivschwester sanft mit der Schnauze und flüsterte: „Wir müssen los zum Training, Kletterpfote. Steh auf.“
Kletterpfote öffnete schläfrig ein Auge und blickte die graue Schülerin müde an.
„Komm schon“, drängte diese, „Aber erst komm mit mir. Ich muss dir etwas erzählen.“
Sofort war die sandfarbene Kätzin hellwach und die beiden liefen zum Flussufer, das den Rand des Lagers markierte.
Dort saßen sie nun, und Sternenpfote erzählte Kletterpfote langsam alles, was sie selbst erst diese Nacht erfahren hatte.
Kletterpfotes Augen weiteten sich, und sahen nun aus, wie ein Dschungel aus Schmerz und Wut.
Als Sternenpfote geendet hatte, sprang sie auf und lief davon. Immer weiter vom Lager weg.
Sternenpfote wollte ihr hinterher, aber sie verfing sich mit einer Pfote im Gestrüpp.
Als sie sich aufgerappelt hatte, war die Schülerin schon nicht mehr zu sehen. Aufgeregt lief Sternenpfote zurück ins Lager und jaulte nach Fächerschweif.Der weiße Kater kam auf sie zugestürmt und blickte sie verwundert an. „Kletterpfote…. Sie ist weggelaufen. Sie war wütend und traurig und komplett verwirrt…“, keuchte Sternenpfote. Sie zitterte vor Aufregung und Erschöpfung.
Fächerschweif stupste sie kurz mit der Schnauze an und meinte: „Zeig mir die Stelle.“ Sternenpfote führte ihren Mentor zu der Stelle am Flussufer, wo dieser an den Pflanzen zu schnüffeln begann. Dann hielt er inne und nickte seiner Schülerin kurz zu.
Sie verstand und so liefen die beiden der Spur von Kletterpfote hinterher.
Sie liefen immer weiter am Fluss entlang, bis sie an die Schlucht kamen. An der einzigen Stelle, wo das Flussclanterritorium an das des Windclans grenzte, hörte die Spur plötzlich auf.
„Kletterpfote!!! Kletterpfote komm zurück!“, rief Sternenpfote verzweifelt über das fremde Territorium.
Ihr war, als wäre es gestern gewesen, als sie sich als Jungen aufeinander geschmissen und gegenseitig zu Boden gedrückt hatten.
Sternenpfote rannte los. Sie hörte Fächerschweifs Stimme nicht mehr, die sie zurückrief. Sie wollte Kletterpfote finden...

8 Re: Sternenpfotes Schicksal am So Jan 24, 2010 12:48 pm

Moonflower

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Königin/Vater
Königin/Vater
Toll, wirklich.
Ich muss zugeben, ich hab hier den gleichen Flash wie bei WC gespürt.
Also schreib auf jeden Fall weiter.

Lg
Moonpaw

9 Re: Sternenpfotes Schicksal am So Jan 24, 2010 1:11 pm

Zimtstern

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Anführer
Phu...das war viel zum durchlesen ^^
ich finde die geschichte echt gut. Schreib schnell weiter, ja? ^^


_______________________________________________
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http://aquawarriors.forumieren.com

10 Re: Sternenpfotes Schicksal am So Jan 24, 2010 2:13 pm

Sandblüte

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Volles Clanmitglied
Volles Clanmitglied
Tolle Geschichte freu mich schon auf den Rest

http://www.flammen-eisclan.forumieren.de

11 Re: Sternenpfotes Schicksal am Mo Jan 25, 2010 4:45 pm

Lichtblüte

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Verletzter
Schreib schneller weiter, ich warte Very Happy

Lg Lichtblüte

12 Re: Sternenpfotes Schicksal am Mo Jan 25, 2010 4:50 pm

Schattenwind

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Mentor
Mentor
Super Geschichte. Freue mich schon auf die Fortsetzung.

Liebe Grüße, Schneesturm.

http://mondkatzen.forumieren.de/

13 Re: Sternenpfotes Schicksal am Mo Jan 25, 2010 6:11 pm

Lichtblüte

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Verletzter
Braubnpfote denk dran: schneller schreiben Very Happy

Lg Lichtblüte

14 Re: Sternenpfotes Schicksal am Di Jan 26, 2010 1:43 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Ich mach ja schon, war aber die letzten tage nicht da, also konnte ich das nächste kapitel nicht reinstellen... Crying or Very sad
Aber hier ist es:
Kapitel 4
Sternenpfote lief immer weiter, bis sie nicht mehr konnte. Sie fing nun an, ihre Umgebung wieder wahrzunehmen. Das erste das ihr auffiel, war der Geruch. Es war der Geruch des Schattenclans.
Da fiel ihr mit einem Platschen ein großer Regentropfen auf die Nase. Dann noch einer. Und dann immer mehr. Schon bald schüttete es wie aus Eimern.
Sternenpfote suchte Schutz unter einem Baum. Es war eine Eberesche.
Sofort fühlte sie sich an Eschenpelz erinnert, und fühlte ein Stechen in ihrem Bauch.
Ihr Magen knurrte, aber durch den Regen konnte sie nichts riechen. Da huschte ein Eichhörnchen dicht an ihr vorbei. Sternenpfote hörte ein Rascheln hinter sich und fühlte sich an ihre Begegnung mit Kohlenpfote erinnert. Auch diesmal sprang ein junger Kater aus dem Busch.
Aber er sprang nicht auf sie, sondern auf das Eichhörnchen.
Es wäre beinahe entkommen indem es versuchte, den Baum hochzuklettern.
Doch der Kater war schneller. Mit einer Pfote schleuderte er es hoch in die Luft und fing es mit dem Maul wieder auf.
Das Eichhörnchen erschlaffte und der Kater ließ es auf die nasse Erde fallen. Dann drehte er sich zu Sternenpfote um.
„Hier“, sagte er und schob das Eichhörnchen mit der Schnauze zu ihr hinüber, „Du brauchst es dringender als der Clan.“
Sternenpfote wusste, dass er damit das Gesetz der Krieger brach. Sie wollte ihn nicht in Schwierigkeiten bringen und lehnte ab.
Dann blickte sie ihm in die Augen. Sie waren von einem tiefen Dunkelblau. Sternenpfote stockte der Atem. Es waren dieselben Augen, die sie auf dem Donnerclanterritorium gesehen hatte.
Sie gehörten dem schwarz-weiß getigerten Schattenclankater.
Sie sah ihn erstaunt an. „Woher wusstest du, dass ich hier bin?“
„Ich habe dich schon die ganze Zeit beobachtet. Du suchst eine Katze namens Kletterpfote“, sagte er, „Ich heiße Zebrapfote. Und du?“
„Mein Name ist Sternenpfote“, antwortete sie.
Sie blickte Zebrapfote in die Augen, und als sich ihre Blicke trafen, begann er schnell sich zu putzen.
„Du gehörst zum Schattenclan. Warum wolltest du mir helfen?“, fragte Sternenpfote. Doch bevor Zebrapfote antworten konnte, zischte sie: „Schnell, da kommen Katzen aus deinem Clan. Greif mich an.“
Doch der Schüler rührte sich nicht.
Als er noch immer stocksteif dastand, zog sie ihre Krallen an seiner Flanke entlang.
Endlich begriff er. Er packte sie mit den Zähnen an der Schulter, biss aber nur leicht zu. Ein fremder Kater betrat die Bildfläche.
Er warf sich auf Sternenpfote und nagelte sie am Boden fest.
„Zebrapfote, was geht hier vor? Das ist eine Katze aus dem Flussclan“, fauchte der Kater. Er war ziemlich wütend und bleckte drohend die Zähne.
Da ertönte eine zweite Stimme aus dem Gebüsch. „Lass sie los, Geisterfell!“
Sofort stieg der große Schattenclankrieger von Sternenpfote herunter und blickte in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war.
Eine alte, graue Kätzin trat aus den Büschen. „der Sternenclan hat mir eine Botschaft gesandt, die mich hierher führte. Er hat mir gezeigt, was passiert, wenn diese junge Katze stirbt. Chaos würde den Wald und alle Clans würden untergehen“, sprach sie. „Natürlich, Natternpelz. Wir müssen dem Sternenclan gehorchen“, antwortete der grau-weiße Kater, der Sternenpfote angegriffen hatte, „Außerdem bist du die Heilerin, und ich nur ein armer, einfacher Krieger.“
Spott lag in seiner Stimme. Sternenpfote sah, dass Natternpelz etwas erwidern wollte, ging aber dazwischen.
„Ich werde euer Territorium sofort verlassen. Es war ein Versehen, dass ich überhaupt hier bin. Ich bin bei der Suche nach meiner Schwester auf euer Territorium gelangt“, erklärte sie, „Es war wirklich keine Absicht.“
„Na gut, ich glaube dir. Aber wenn ich noch einmal Flussclan auf unserem Territorium rieche, kannst du was erleben“, knurrte Geisterfell widerwillig.
Dann packte er Zebrapfotes Eichhörnchen und meinte zu seinem Schüler: „Komm... Wir gehen zurück zum Lager, Zebrapfote!“ Zebrapfote folgte ihm unwillig. Er machte noch einmal kurz Halt, drehte sich um und sagte leise: „Auf Wiedersehen, Sternenpfote.“ Dann verschwand er zwischen den Büschen.
Die Flussclanschülerin wandte sich an Natternpelz: „Was meintest du damit, als du sagtest, dass wenn ich sterbe, Chaos den Wald regieren würde?“
Die Heilerin antwortete: „Unsere Kriegerahnen sagten, der Wald würde dunkel seien, bis die Sterne aufgingen, und mit ihnen der Mond, und alles hell erleuchten würden. Dazu sandten sie mir ein Bild von dir.“
Aber warum ich? Und wer ist der Mond? Was ist das für eine Dunkelheit, die alles finster macht?“, fragte Sternenpfote mit Erstaunen.
„Die Zeit wird kommen“, meinte Natternpelz nur, und verschwand dann wie Geisterfell und Zebrapfote.

15 Re: Sternenpfotes Schicksal am Di Jan 26, 2010 2:58 pm

Schattenwind

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Mentor
Mentor
Spannend geschrieben. Hoffe du machst bald weiter.

Liebe Grüße, Schneesturm.

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16 Re: Sternenpfotes Schicksal am Di Jan 26, 2010 4:49 pm

Sandblüte

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Volles Clanmitglied
Volles Clanmitglied
WEITER WEITER WEITER * süchtig nochmal alles durchlesen *

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17 Re: Sternenpfotes Schicksal am Di Jan 26, 2010 4:52 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
okay, ihr habt mich überredet... Hier kommt die Fortsetzung...
Kapitel 5
Sternenpfote war in Gedanken versunken in ihr Territorium zurückgekehrt und dabei auf Fächerschweif getroffen, der verzweifelt nach ihr gesucht hatte.
„Sternenpfote, was ist passiert? Du riecht nach Schattenclan“, fragte er. Seine Schülerin erklärte es ihm, ließ aber Zebrapfote und Natternpelz weg. Sie erzählte, dass sie Kletterpfote weder gerochen noch gesehen hatte und erfuhr, dass die junge Schülerin auch nicht ins Lager zurückgekommen war.
Sternenpfote tappte niedergeschlagen mit ihrem Mentor zum Lager zurück und traf dort auf Schimmerstern und Eschenpelz.
Ihre Adoptivmutter kam ihr aufgeregt entgegen und meinte. „Wo warst du denn? Wir haben überall nach dir gesucht. Und wo ist Kletterpfote?“
Sternenpfote merkte erst jetzt, dass die Sonne schon fast untergegangen war.
Nun trat auch Schimmerstern zu den drei Katzen. Noch einmal erzählte Sternenpfote ihre Geschichte, und als sie geendet hatte, war sie schrecklich müde.
Sie ging gähnend in den Bau der Schüler, und als sie Kletterpfotes leeres Nest sah, stieg in ihr ein Gefühl der Trauer auf.
Sie sah, dass Schimmerstern die Katzen für die Große Versammlung rief und merkte, dass auch Drachenpfote dabei war.
Der rot-braune Kater lief neben Eschenpelz her und sprang am Ufer des Flusses ohne Zögern in das eiskalte Wasser.
Sternenpfote war nicht neidisch, denn sie hatte Schimmerstern selbst gebeten im Lager bleiben zu dürfen und sich auszuruhen. Ohne Kletterpfotes warmen Körper an ihrer Seite wurde ihr schnell kalt, doch trotzdem schlief sie ein.
Sogar im Schlaf zitterte sie, doch irgendwann überkam sie eine wohlige Wärme und eine Katze erschien in ihrem Traum.
Sternenpfote blickte sich um, und merkte, dass sie auf den Sternen stand.
Die Katze kam näher und Sternenpfote erkannte in ihr ihre richtige Mutter Splitterfell.
Die junge Königin begrüßte ihre Tochter mit einem glücklichen Schnurren. Sie rieb den Kopf an ihrer Schulter und sagte dann ernst: „Du hast überlebt, weil der Sternenclan es so wollte, Sternenpfote. Du bist zu etwas Großem bestimmt. Aber denke daran, dass Dunkelheit mi einem einzigen Lichtstrahl schwer zu durchdringen ist.
Schon die kleinste Wolke kann einen Stern verdecken. Merke dir meine Worte.“
Dann verblasste ihre Gestalt und in diesem Moment wachte Sternenpfote auf.
Noch immer spürte sie die Wärme, merkte dann aber, dass diese von Drachenpfote ausging, der neben ihr lag. Wahrscheinlich war es einfach nur ein Traum, dachte sie
Aber dann fielen ihr wieder NatternpelzWorte wieder ein und sie überlegte, ob es vielleicht doch stimmen könnte. Sie streckte den Kopf aus dem Bau und sah erst einmal Garnichts.
Es war schon fast Sonnenhoch und der Himmel war glasklar. Keine einzige Wolke war zu sehen, sondern nur eine endlose, blaue Strecke.
Irgendwo da oben ist Splitterfell. Und auch mein Bruder, ging es ihr durch den Kopf.
Sie sah, dass Fächerschweif auf sie zukam und sagte. „Rate mal, was der Windclan gestern Abend auf der Großen Versammlung erzählt hat.“
Sternenpfote war das ziemlich egal. Sie machte sich Sorgen um Kletterpfote.
„Was denn?“, miaute sie tonlos.
„Sie haben eine neue Katze in ihren Clan aufgenommen. Sie hat sandfarbenes Fell und grüne Augen. Ihr Name war...“
„Doch nicht etwa Kletterpfote?“, fragte Sternenpfote verdutzt. „Richtig“, antwortete ihr Mentor, „Sie hat sich dem Windclan angeschlossen.“

18 Re: Sternenpfotes Schicksal am Di Jan 26, 2010 5:07 pm

Schattenwind

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Mentor
Mentor
Genauso spannend wie die anderen Teile. Smile Ich hoffe du schreibst schnell weiter.

Liebe Grüße, Schneesturm.

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19 Re: Sternenpfotes Schicksal am Di Jan 26, 2010 5:24 pm

Lichtblüte

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Verletzter
Toll Very Happy * applaudier*

Es geht weiter Very Happy Very Happy

Ich find es gut, das wir es geschafft haben, dich zu überreden weiterzuschreiben Very Happy
Hat sich gelohnt Very Happy
Schreib bitte schnell weiter.

Lg Lichtblüte

20 Re: Sternenpfotes Schicksal am Di Jan 26, 2010 5:25 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Du schaffst es irgendwie immer, mich zu überreden... Hier ist das nächste kapitel...

Kapitel 6
Sternenpfote war erst einmal total überrascht, aber dann füllte Freude ihr Herz darüber, dass Kletterpfote noch lebte, und sie fing an, überall im Lager herum zu hüpfen.
Als Eschenpelz sie erblickte, meinte sie: „Du weißt es also schon. Auch ich bin froh darüber, dass meine Tochter noch lebt, wenn auch in einem anderen Clan.“
Nun fiel auch Sternenpfote ein, dass sie Kletterpfote wenn nur auf den Großen Versammlungen sehen würde, und sie hörte auf, herum zu springen.
Traurig schlich sie zurück zu ihrem Mentor, um zu trainieren. Fächerschweif gab ihr den Auftrag, jagen zu gehen, und erklärte ihr, dass er sie beim Wasserfall erwarten würde.
Vorher zeigte er ihr noch die verschiedenen Kauerhaltungen und das richtige Anschleichen.
Dann lief Sternenpfote los. Als sie ein Rascheln im Schilf hörte, blieb sie sofort stehen und kauerte sich hin.
Es roch stark nach Wasserratte, und wieder ertönte ein Rascheln. Doch diesmal konnte die graue Schülerin sogar die Halme sich bewegen sehen. Dann tauchte eine braune Schnauze aus dem Schilf auf.
Sternenpfote sprang, doch sie war viel zu langsam.
Sie streifte nur den Schwanz der Wasserratte, bevor diese endgültig verschwand.
Traurig, dass ihr erster Jagdversuch missglückt war, schlich sie weiter, bis ihr der Geruch von Eichhörnchen in die Nase stieg.
Dort saß es.
Sternenpfote hatte den Wind im Rücken, und das Eichhörnchen konnte sie riechen. Trotzdem machte es keine Anstalten, auf den Baum zu klettern.
Da drehte es sich zu der Katze um und Sternenpfote sah, dass es sein rechtes Auge fest geschlossen hatte.
Sofort nutzte sie ihre Chance und rannte auf es zu.
Das Eichhörnchen rannte nur orientierungslos im Kreis, und einen Moment später baumelte es aus Sternenpfotes Maul.
Ihr Magen knurrte, und es kostete sie eine Menge Überwindung, nicht ein Maul voll Eichhörnchen zu nehmen.
Das rote Tier war fast so lang, wie sie selbst, und sein buschiger Schwanz schleifte schlapp über den Boden, als Sternenpfote es unter die Buche zerrte, um es dort zu vergraben.
Dann versuchte sie weiter ihr Glück beim Jagen, doch sie fing nichts. Als es langsam auf Sonnenhoch zuging, buddelte sie ihr Eichhörnchen wieder aus und machte sich auf den Weg zum Wasserfall.
Fächerschweif wartete schon auf sie.
Er warf einen Blick auf ihren erbärmlichen Fang, sagte aber nichts. So gingen sie beide zurück ins Lager, wo Sternenpfote die Frischbeute zu den Ältesten brachte, und dann mit ihrem Mentor zum Kampfplatz aufbrach.
Dort hatten sich schon die meisten Schüler eingefunden, um mit ihren Mentoren zu trainieren.
Weißpfote und Steinpfote, die ältesten Schüler, besiegten streifenpelz und Säbelkralle fast sofort.
Fächerschweif ging zu einer freien Fläche im Sand und sagte zu seiner Schülerin: „Los, greif mich an!“
Diese überlegte kurz. Zum Glück war der ihr Mentor eine ziemlich kleine Katze, und so war es einfach, auf seinen Rücken zu springen.
Sie würde erst so tun, als versuche sie auf seine Pfoten zu springen und dann aber auf seinen Schultern landen.
Dann stieß sie sich kraftvoll mit den Hinterbeinen vom Boden ab, und ihre Augen ruhten dabei auf Fächerschweifs Pfoten.
Wie sie erwartet hatte, machte ihr Mentor einfach einen Schritt zurück, aber darauf war sie vorbereitet. Sie verlängerte ihren Sprung, landete auf seinem Rücken und drückte ihn zu Boden.
„Das reicht“, sagte er.
Er stand auf und schüttelte sich den Sand aus dem Fell.
„Du bist zwar eine schlechte Jägerin, aber dafür eine brillante Kämpferin“, lobte er.
Sternenpfote wurde verlegen bei dem Lob des Mentors. „Danke, Fächerschweif murmelte sie.
Dann übten sie auf dem Kampfplatz, bis die Sonne unterging. Erst dann legte Sternenpfote sich schlafen.
Ihre Muskeln brannten von dem ungewohnten Training, und doch schlief sie sofort ein. Drachenpfote lag neben ihr. Langsam glitt sie in das Reich der Träume.

21 Re: Sternenpfotes Schicksal am Di Jan 26, 2010 5:31 pm

Schattenwind

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Mentor
Mentor
Toll. Schreib bitte schnell weiter, ja? Freue mich schon auf die Fortsetzung.

LG, Schneesturm.



Zuletzt von Schneesturm am Do Feb 25, 2010 8:51 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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22 Re: Sternenpfotes Schicksal am Di Jan 26, 2010 8:10 pm

Braunsturm

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Katze
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Okay, ihr schafft es immer wieder...
Kapitel 7
Wieder hatte Sternenpfote einen Traum mit ihrer Mutter Splitterfell. Wieder erzählte sie ihr von einer einzelnen Wolke, die alleine einen Stern verdecken konnte.
Doch diesmal war auch ihr Bruder dort. Er sprang als braunes Junges um sie herum und miaute dabei glücklich.
Doch dann erwachte Sternenpfote, und ihr wurde klar, was sie verloren hatte.
Wenn ich wenigstens wüsste, wer mein Vater ist, überlegte sie. Neben ihr schnarchte Drachenpfote vor sich hin. Zwischendurch zuckten seine Pfoten oder seine Pfoten oder sein Schwanz unruhig hin und her.
Sternenpfote wusste, dass er träumte, und ein Anflug von Belustigung überkam sie. Leise, um ihn nicht zu wecken, stand sie auf und schlich in den Heilerbau, wo sie Dunkelohr beim Kräutermischen vorfand.
Der braune Kater drehte sich zu ihr um und fragte erstaunt: „Sternenpfote, bist du krank? Oder warum bist du hier?“
„Ich hatte einen Traum“, antwortete die graue Kätzin. Da schallte Schimmersterns Ruf durch das Lager: „Alle Katzen, die alt genug sind, um zu schwimmen, sollen sich zur Versammlung einfinden!“
Erzähl es mir gleich“, meinte Dunkelohr und lief zu Schimmerstern. Sternenpfote folgte ihm langsam.
Der Anführer wartete, bis sich alle Katzen versammelt hatten, dann blickte er zu Weißpfote und Steinpfote.
„Wir haben uns hier versammelt, um zwei Schüler zu Kriegern zu ernennen. Weißpfote, Steinpfote, kommt her.“
Mit bedächtigem Schritt traten die beiden Brüder vor Schimmerstern, um ihre Kriegernamen zu erhalten.
„Hiermit bitte ich den Sternenclan, auf diese beiden Schüler herab zu sehen, und meine Wahl zu unterstützen.“, sagte er und wandte sich zu Weißpfote. „Weißpfote, dein Mentor war Streifenpelz, und ich weiß, dass du sehr viel von ihm gelernt hast. Von nun an wird dein Name Weißklaue lauten. Und du, Steinpfote, warst Schüler von Säbelkralle, und auch du hast es verdient Krieger zu werden. Von nun an heißt du Steinauge.“
Die jungen Krieger traten nun vor und leckten Schimmerstern respektvoll über die Schulter.
Dann gingen sie zu den anderen Katzen, die sie mit ihren neuen Namen begrüßten. Als Dunkelohr wieder in seinen Bau gehen wollte, folgte Sternenpfote ihm. Der Heiler drehte sich zu ihr um und fragte: „Was war das für ein Traum, Sternenpfote?“
Sternenpfote erzählte ihm erst, was Natternpelz prophezeit hatte, und dann, was Splitterfell ihr im Traum erzählt hatte.
„Das ist wirklich erstaunlich“, sagte Dunkelohr, „Du bist keine Heilerin, und doch empfängst du Botschaften vom Sternenclan. Wenn ich das richtig verstehe, wirst du die Clans und den Wald vor etwas retten, solltest dich aber in Acht nehmen, denn alleine wirst du es kaum schaffen.“
Sternenpfote war nicht sehr überrascht. So etwas in der Art hatte sie erwartet.
Aber wie, und vor allem wovor sollte sie die Clans denn retten?
Auch der Heiler konnte ihr darauf keine Antwort geben. „Ich sollte mir langsam Gedanken darüber machen, eine Schülerin zu suchen“, murmelte Dunkelohr, „Hättest du nicht Lust dazu?“
„Nein, Dunkelohr. Es tut mir Leid, aber ich liebe mein normales Leben, und ich möchte später auch gerne Junge haben“, sagte Sternenpfote bedauernd, aber auch bestimmt. Das Leben einer Heilerin war nichts für sie, da war sie sich ganz sicher.
Sie miaute schnell eine Verabschiedung und lief aus seinem Bau. Sie ging zum Frischbeutehaufen, packte einen Lachs und brachte ihn zu den Ältesten.
Dort war Drachenpfote gerade dabei, das Nestmaterial zu erneuern. Sternenpfote half ihm, nachdem sie den Fisch Dreibein gegeben hatte. Danach gingen die beiden Schüler hinaus, nahmen sich etwas Frischbeute, und legten sich vor ihren Bau. Sie hatten gerade begonnen, sich die Zunge zu geben, als sie Schimmerstern und Dunkelohr aus der Kinderstube kommen sahen.
Der Heiler kam zu ihnen herüber und sagte: „Wollt ihr euch nicht auch Schneesturms Junge ansehen? Endlich mehr Schüler, aber auch zwei Mäuler mehr, die gestopft werden müssen.“
Damit huschte er schon wieder davon. „Kommst du mit?“, fragte Sternenpfote Drachenpfote.
„Nee, ich mag Jungen nicht so besonders“, antwortete der. Also ging die graue Schülerin alleine zu den Königinnen. Nahe dem Eingang lag Ringelschweif mit Pfauenjunges und Bronzejunges.
Fleckengesicht wachte über Schneesturm, die erschöpft da lag, und ihre Jungen säugte. Das größere der beiden schwarz mit grauen Tupfen, das andere orange mit roten Tupfen.
„Ihre Namen sind Nachtjunges und Dämmerjunges“, flüsterte Fleckengesicht Sternenpfote zu. Die beiden Fellhäufchen drängten sich fiepend an den Bauch ihrer Mutter, um die warme Milch zu trinken.
„Sie sind so süß“, murmelte die Flussclanschülerin. Wohlige Wärme durchflutete sie, als sie den milchigen Geruch der Jungen tief einatmete.
Vor Freude schnurrend ging sie in Richtung Ausgang, und wäre fast über Herbstjunges gestolpert.
Die kleine, rot-goldene Kätzin sprang fröhlich umher und rief laut: „Ich werde Schülerin! Ich und Sturmjunges werden zu Schülern ernannt!“
Da schallte auch schon Schimmersterns Ruf durch die Luft.
Als sich alle versammelt hatten, sagt er: „Wir haben uns hier versammelt, um zwei Jungen zu Schülern zu ernennen. Tretet vor!“
Aufgeregt sprangen die beiden vor, und kneteten mit ihren Pfoten den Boden. „Herbstjunges, von nun an wirst du Herbstpfote heißen. Dein Mentor wird Streifenpelz. Streifenpelz, da Weißpfote nun Krieger ist, bist du frei für einen neuen. Gib dein ganzes Geschick und Können an diese Schülerin weiter.“
Er machte eine Pause und sah zu Sturmjunges. „Sturmjunges, du wirst Sturmpfote heißen. Deine Mentorin wird Eschenpelz. Eschenpelz, du warst zwar schon Mutter, aber noch nicht Mentorin, und Sturmpfote ist dein erster Schüler. Gib alles, was du selbst gelernt hast, an diesen Schüler weiter.“
Dann machte er einen Schritt zurück, und die Schüler begrüßten ihre neuen Mentoren, indem sie diese mit den Nasen berührten, und gingen dann in ihren Bau.
Weißklaue und Steinauge gingen zum Rand des Lagers, um Nachtwache zu halten, und auch Sternenpfote wurde müde.
Als sie in den Bau der Schüler trat, sah sie, dass Sturmpfote und Herbstpfote schon tief und fest schliefen. Sie legte sich neben Drachenpfote und schlief kurz darauf auch ein.

23 Re: Sternenpfotes Schicksal am Di Jan 26, 2010 8:25 pm

Schattenwind

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Mentor
Mentor
Ich hab Junge gekriegt Very Happy
Freue mich schon auf die Fortsetzung. Kannst echt gut schreiben, Braunjunges.

LG, Schneesturm.



Zuletzt von Schneesturm am Do Feb 25, 2010 8:49 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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24 Re: Sternenpfotes Schicksal am Mi Jan 27, 2010 3:15 pm

Lichtblüte

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Verletzter
Super geschrieben Very Happy
Schreib schnell weiter

Lg Lichtblüte

25 Re: Sternenpfotes Schicksal am Mi Feb 24, 2010 6:52 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Ich mach ja schon... Very Happy

Kapitel 8
Fast zwei Monde waren seit der Ernennungszeremonie vergangen, und Sternenpfote hatte gelernt, sich an verschiedene Tiere heranzupirschen und sie zu erlegen. Eine gute Jägerin war sie trotzdem nicht.
Dafür wurde sie im Kämpfen immer besser.
Schon bald war sie eindeutig besser als ihr Mentor Fächerschweif.
Sie war nun schon seit zweieinhalb Monden Schülerin, und sie hatte schon lange nicht mehr an Kohlenpfote, Zebrapfote, ihre Mutter, ihren Bruder und an die Prophezeiung gedacht.
Sie unternahm nun viel mehr mit Drachenpfote, und manchmal ging sie in die Kinderstube, um nach Schneesturms Jungen zu sehen. Nachtjunges und Dämmerjunges hatten inzwischen die Augen geöffnet und krochen bereits überall herum.
Es war Sonnenhoch, als Sternenpfote und Drachenpfote am Fluss entlang liefen, und versuchten zu jagen. Drachenpfote war zwar besser als sie, aber er war trotzdem ein erbärmlicher Jäger.
Sie hatten bisher nur eine Maus und zwei Tauben gefangen. Schon lange hatten die DonnerClankatzen aufgehört, auf ihrem Territorium zu jagen, und so wunderte es Sternenpfote umso mehr, als sie den frischen Geruch einer DonnerClankatze wahrnahm.
Sie machte Drachenpfote darauf aufmerksam, und der rot-braune Kater verstummte sofort.
Sternenpfote schnupperte noch einmal, und der Geruch kam ihr merkwürdig vertraut vor. Dann erkannte sie, wessen Duft das war, doch im selben Moment stürzte Kohlenpfote schon aus den Büschen.
Hass blitzte in seinen Augen, und er warf sich auf den überraschten Drachenpfote. Unfähig sich zu rühren musst Sternenpfote nun mit ansehen, wie der Schwarze den rot-braunen Schüler zu Boden drückte und ihn mit den Krallen bearbeitete.
Drachenpfote schaffte es, sich von Kohlenpfote zu befreien, doch dieser erwischte ihn noch am Schwanz. Ein Schmerzensschrei erfüllte die Luft, und riss Sternenpfote aus ihrer Starre.
Sie riss Kohlenpfote von Drachenpfote herunter und bleckte drohend die Zähne.
Drachenpfote stöhnte laut, doch Sternenpfote kümmerte das nicht. Sie fauchte: „Warum hast du das getan, Kohlenpfote?“
„Ich dachte... du... und er... und dann... aber wieso...“, stammelte der DonnerClankater.
Drachenpfote stöhnte wieder, und Sternenpfote drehte sich zu ihm um. Kohlenpfote nutzte seine Chance, wand sich aus ihrem Griff, und lief über die Trittsteine zurück in sein Territorium.
Dieser Feigling, dachte die graue Schülerin. Dann ging sie zu Drachenpfote, und besah sich seine Wunden. Doch sie hatte keine Ahnung von so etwas.
Sie hörte ein Rascheln im Schilf und witterte Herbstpfotes Geruch.
Die junge Schülerin kam näher, und als sie Drachenpfote sah, fragte sie entsetzt: „Sternenpfote, was ist mit ihm passiert?“
„Er wurde von einer DonnerClankatze angegriffen“, antwortete die. Herbstpfote verschwand kurz im Schilf, und tauchte kurz darauf mit einer Lage Spinnweben wieder. Sie drückte die Spinnweben mit der Pfote auf die Wunde an Drachenpfotes Schwanz und bat Sternenpfote, ihr ein paar Kräuter zu bringen.
Die graue Schülerin huschte davon und fand nicht weit entfernt eine Stelle mit vielen verschiedenen Kräutern. Sie nahm alles, was sie holen sollte zwischen die Zähne und rannte zurück zu den beiden Schülern. Herbstpfote hatte inzwischen die Blutung gestillt und zerkaute gerade ein Maul voll Beeren.
Sternenpfote legte die Kräuter ab, und wartete, bis Herbstpfote mit ihrer Behandlung fertig war. Über dem geschlossenen Auge des verletzten Schülers prangte ein großer Schnitt von Kohlenpfotes Kralle. Er war nicht sehr tief, aber Drachenpfote würde auf jeden Fall eine Narbe behalten.
Als die rot-goldene Schülerin Drachenpfote versorgt hatte, packte sie den bewusstlosen Schüler im Nacken und zerrte ihn auf Sternenpfotes Rücken. Langsam schleppte Sternenpfote jetzt Drachenpfote zurück ins Lager. Herbstpfote lief nebenher.
Es dämmerte bereits, als sie den Rand des Lagers erreichten. Jeder Muskel von Sternenpfote brannte wie Feuer, als sie den rot-braunen Schüler im Heilerbau zu Boden sinken ließ.
Dunkelohr untersuchte ihn und sagte: „Gut gemacht, Sternenpfote. Ich wusste gar nicht, dass du dich so gut mit Heilkräutern auskennst.“
„Das war nicht ich, sondern Herbstpfote. Wenn sie nicht gekommen wäre, hätte es auch anders ausgehen können“, antwortete die Schülerin.
Als wäre das ihr Stichwort gewesen, trat Herbstpfote in den Bau. Dunkelohr wandte sich zu ihr um. „Herbstpfote, du hast Drachenpfote ausgezeichnet verarztet. Aber woher wusstest du, was du tun musstest?“, fragte er.
Die rot-goldene Schülerin antwortete: „Ich habe als Junges oft genug dabei zugesehen, wie du Katzen geheilt hast.“
Sternenpfote dachte daran, wie Herbstpfote den Schüler, ohne zu zögern versorgt hatte, und ihr kam eine Idee.
Sie machte einen Schritt auf Dunkelohr zu und flüsterte ihm etwas ins Ohr.
„Das ist eine fabelhafte Idee“, sagte der und wandte sich an Herbstpfote. „Herbstpfote, hast du Lust, meine Schülerin zu werden?“
Die Augen der Schülerin leuchteten vor Begeisterung, aber sie sagte nur: „Sehr gerne, Dunkelohr.“ „Dann werde ich jetzt Schimmerstern bescheid sagen. Und ich denke, dass es dann auch eine kleine Zeremonie geben wird. Ich hoffe, es ist nicht zu viel für dich, wenn wir morgen zum Mondstein gehen “, meinte Dunkelohr und ging zum Bau des Anführers.
Sternenpfote meinte an Herbstpfote gewandt: „Bist du sicher, dass du das willst? Immerhin darfst du keine Jungen haben. Das musst du bedenken.“
Die graue Schülerin konnte sich nichts Schöneres vorstellen, als eigene Jungen zu haben. Aber Herbstpfote kümmerte das nicht. „Das ist mir egal. Ich interessiere mich nun mal mehr für das Heilen, Sternenpfote.“ „Wenn du das willst...“, sagte Sternenpfote.
Sie schritt aus dem Bau heraus, weil sie Schimmersterns Ruf gehört hatte. Der graue Kater wartete bis der FlussClan verstummt war und sagte dann: „Heute gibt es zwei fröhliche Botschaften. Als erstes werden wir zwei Jungen zu Schülern ernennen. Bronzejunges, Pfauenjunge, kommt her.“ Die beiden Junge sprangen vor und der Anführer sagte: „Bronzejunges, von nun an wirst du Bronzepfote heißen. Säbelkralle wird dein Mentor werden. Säbelkralle, du hast bisher alle deine Schüler sehr gut ausgebildet, und ich weiß, dass du es auch bei diesem nicht anders machen wirst. Pfauenjunges, von nun an wirst du Pfauenpfote heißen. Seidenfell wird deine Mentorin. Seidenfell, als zweite Anführerin hast du bewiesen, dass du klug, kühn und mutig bist. Lehre deine Schülerin alles, was sie wissen muss.“
Die beiden neuen Schüler hüpften zu ihren Mentoren, begrüßten sie, und gesellten sich zu Sturmpfote.
Der FlussClananführer fuhr fort: „Nun möchten wir eine Schülerin zur neuen Heilerin des FlussClans ernennen.“ Dunkelohr, der bisher in der vorderste reihe gelegen hatte, erhob sich und stellte sich auf den Hügel.
„Ich werde langsam alt, und ich habe beschlossen, mir einen Schüler zu suchen. Dann stieß ich auf eine Kätzin mit sehr großem Potenzial. Herbstpfote wird die neue Heilerin des Clans!“
Schimmerstern fragte: „Herbstpfote, nimmst du dieses Angebot an?“ „Ja, Schimmerstern“, antwortete diese, “Ich nehme das Angebot an.“
„Dann wirst du von nun an Herbstwind heißen...“ Lauter Jubel übertönte Schimmersterns letzten Worte.
Herbstwind, Bronzepfote und Pfauenpfote wurden von allen Katzen mit ihren neuen Namen begrüßt.
Da kam plötzlich Goldfuß in das Lager gerannt. Keuchend stieß sie hervor: „Die Zweibeiner...Sie haben ihre Hunde losgelassen...Sie sind auf dem Weg hierher...“

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