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Sternenpfotes Schicksal

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26 Re: Sternenpfotes Schicksal am Do Feb 25, 2010 5:37 pm

Schattenwind

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Mentor
Mentor
Spannend geschrieben.
Schreib bitte schnell weiter. Freue mich schon auf die Fortsetzung.
(@Lichtbluete: Beachte die 10-Woerter-Regel)

LG



Zuletzt von Schneesturm am Do Feb 25, 2010 8:56 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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27 Re: Sternenpfotes Schicksal am Do Feb 25, 2010 6:45 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Kapitel 9
Panik machte sich im Lager breit, und alle schrien durcheinander. So merkten sie nicht, dass zwei fremde Katzen ins Lager kamen. Der Kater war grau gestreift, und die Kätzin rot-braun mit weißem Bauch.
Erst als Schimmerstern seinen Clan zur Ruhe brachte, wurden sie bemerkt. „Gismo, was machst du hier?“, fragte der Anführer den grauen Kater. „Ich will euch warnen, und euch einen Platz anbieten, bis die Hunde wieder weg sind“, sagte Gismo ruhig.
„Warum sollte er das tun? Er ist ein Einzelläufer!“, rief Seidenfell empört. Die zweite Anführerin hatte die Krallen ausgefahren und war sprungbereit.
„Seidenfell, lass das!“, befahl Schimmerstern.
Sternenpfote hörte ein leises Stöhnen, als Drachenpfote aus dem Heilerbau trat. Der rot-braune Kater hatte bis eben geschlafen.
Schnell erklärte sie ihm, was sich zugetragen hatte. Drachenpfote humpelte neben ihr her, näher an die fremden Katzen heran.
Schimmerstern stand inzwischen vor dem getigerten Einzelläufer und sprach zu ihm: „Danke für dein Angebot, Gismo. Wir nehmen es gerne an.“
„Dann folgt mir“, sagte Gismo.
Er drehte sich um und lief los. Die rot-braune Kätzin nebenher. Sofort setzten sich alle Katzen des Clans in Bewegung.
Aber Schneesturm, Fleckengesicht und Drachenpfote kamen nur langsam voran. Die beiden Königinnen hatten jeder eines von Schneesturms Jungen im Maul, und dem Schüler machten seine Wunden zu schaffen.
Doch diese Probleme waren schnell erledigt. Säbelkralle und Streifenpelz halfen beim Tragen der Junges, und Goldfuß packte ihren Schüler kurz entschlossen im Genick und trug ihn abwechselnd mit Kampftatze.
So kam der FlussClan irgendwann an einem riesigen Weizenfeld an. Gismo blieb stehen und drehte sich zu ihnen um.
„So weit werden die Hunde nicht kommen! Sie bleiben immer im Wald!“, rief er laut. „Woher weißt du das?“, fragte die zweite Anführerin scharf. „Sie waren schon ein paar mal im Wald, aber keiner wagte sich je weiter“, antwortete der graue Kater.
Sie gingen nun in das Feld hinein. Umgeben von goldenen Ähren liefen sie weiter, bis sie in die Mitte kamen. Dies war durch einen großen, unbepflanzten Kreis gekennzeichnet.
Als Sternenpfote schnupperte, nahm sie den starken Geruch von Beutetieren wahr. Hier werden wir wohl nicht hungern, ging es ihr durch den Kopf.
Es war Mondhoch, als der FlussClan sich niederließ. Die rot-braune Kätzin, die Gismo begleitet hatte, gesellte sich zu Sternenpfote. „Hallo, ich bin Mina. Und du?“, fragte sie. „Ich heiße Sternenpfote“, antwortete die graue Schülerin.
„Es ist nicht zu übersehen, warum“, meinte Mina und besah sich Sternenpfotes Stirn. Bis auf die Katzen, die zur Wache eingeteilt waren, legten sich nun alle hin, und schliefen.
Sternenpfote miaute noch ein leises „Gute Nacht“ in den Himmel und sank sofort in tiefen Schlaf.

28 Re: Sternenpfotes Schicksal am Do Feb 25, 2010 7:55 pm

Gast


Gast
Die geschichte wird echt immer spannender bitte schreib schnell weiter .

LG Regenbogenpfote

29 Re: Sternenpfotes Schicksal am Do Feb 25, 2010 9:01 pm

Schattenwind

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Mentor
Mentor
Sehr gut geschrieben. Eine tolle Geschichte und eine gute Fortsetzung. Schreib bitte schnell weiter.

LG

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30 Re: Sternenpfotes Schicksal am Fr Feb 26, 2010 3:26 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Findet ihr?


Kapitel 10
Am nächsten Morgen teilte Seidenfell Patrouillen und Jagdpatrouillen ein. Auch Gismo und Mina stellten sich zur Verfügung. „Sternenpfote, du gehst mit Goldfuß und Mina auf Jagd“, ordnete Seidenfell an.
Die drei Kätzinnen machten sich sofort auf den Weg. Sternenpfote lief in der Mitte zwischen Mina und Goldfuß.
Schon bald wusste sie nur noch, dass sie sich in einem Weizenfeld befand, und hatte keine Ahnung, wo das Lager lag. Da zuckte Goldfuß plötzlich mit dem Schwanz, um ihnen zu sagen, dass sie still sein sollen. Sternenpfote konnte die fetten Feldmäuse auch riechen, und ihr lief das Wasser im Mund zusammen.
Auf ein Zeichen von Mina hin, sprangen sie durch den Weizen, und jeder versuchte, so viele Mäuse zu fangen wie möglich. Sternenpfote konzentrierte sich als erstes auf eine Maus, die schwerhörig zu sein schien, denn sie bemerkte die Katzen erst, als die anderen Mäuse schon längst geflohen waren.
Schnell stürzte die Schülerin sich auf sie, warf sie mit einer Pfote in die Luft und fing sie mit den Zähnen wieder auf. Dann setzte sie zum Sprung auf eine besonders fette Maus an, die noch nicht ganz verschwunden war.
Doch sie war zu langsam.
Sie setzt ihr nur eine paar leichte Kratzer am Rücken zu, bevor die Maus in ihr Loch sauste, und nicht mehr erreichbar war.
Goldfuß und Mina hatten eindeutig mehr als eine Maus gefangen, aber insgesamt war es eine gute Menge an Frischbeute. Sie gruben die Mäuse unter einer einsamen Sonnenblume im Feld ein, und machten sich auf den Weg, mehr Frischbeute für den Clan zu sammeln.
Schon bald hatten sie eine ansehnliche Menge an Beute zusammen, und machten sich auf den Rückweg.
Die Mäuler voller Beute, konnten sie nicht viel riechen, aber plötzlich sagte Mina: „Wartet mal. Ich rieche etwas...“
Goldfuß und Sternenpfote schnupperten ebenfalls. Der Geruch kam aus der linken Richtung. Sie bogen ab, und folgten der Spur zu einem alten Dachsbau. Aber es war eindeutig FlussClangeruch.
Goldfuß blickte hinein, und wand sich sofort würgend wieder ab. Nun schauten auch die beiden anderen Katzen in den Bau, und Sternenpfote sah etwas, dass sie nie in ihrem Leben vergessen würde.
Dort lag Hellgesicht. Tot.
Die Älteste lag auf der Seite, und ihre Beine standen merkwürdig vom Körper ab. An ihrem Genick waren riesige Bissspuren zu sehen, und sie trug einen starken Geruch an sich.
Den Geruch von Hund...

31 Re: Sternenpfotes Schicksal am Fr Feb 26, 2010 3:29 pm

Schattenwind

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Mentor
Mentor
Du schreibst das echt schnell, Braunpfote.
Bitte, schreib wieder. Möchte wissen wie es weiter geht. Smile

LG

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32 Re: Sternenpfotes Schicksal am Fr Feb 26, 2010 3:35 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Das liegt daran, dass ich alles schon geschrieben habe. ES sind 24 Kapitel insgesamt und es gibt noch einen zweiten teil...

Kapitel 11
Da ertönte auch schon das laute Bellen der Zweibeinerhunde. Schnell zerrte Goldfuß den steifen Körper der Ältesten aus dem Dachsbau, und lief mit Sternenpfote davon.
Mina blieb ruhig stehen. Sie wartete auf die Hunde. Da brachen sie auch schon durch den Weizen.
Sternenpfote blickte über die Schulter zurück, und sah, dass Mina im Nacken eines Hundes hing, und ihm schwere Wunden zufügte. Doch ein zweiter Hund packte die rot-braune Kätzin mit den Zähnen, und schleuderte sie in Richtung der flüchtenden Katzen.
Die Einzelläuferin rappelte sich mühsam hoch, und humpelte der Kriegerin und der Schülerin nach. Nun konnte man auch die Zweibeiner hören, die zu ihren Hunden stießen. Diese jagten hinter den dreien her, und holten schnell auf.
Als sie kurz vor einer Buche waren, zischte Goldfuß Sternenpfote zu: „Schnell, kletter auf den Baum!“ Die kleine, graue Kätzin gehorchte. Kaum war sie oben, hatten auch die Hunde sie erreicht.
Sie blieben kurz stehen, um Sternenpfote anzukläffen, und rannten dann weiter hinter Goldfuß und Mina her. Doch die hatten die kurze Unaufmerksamkeit der Hunde genutzt, und sich tief in einer Lücke unter den Wurzeln eines Baumes gelegt.
Da durchschnitt ein schneller, scharfer Pfiff die Luft. Die Hunde hielten kurz inne, und als es noch einmal pfiff, drehten sie sich um, und rannten zu ihren Zweibeinern zurück.
Wir müssen die anderen warnen, war Sternenpfotes erster Gedanke. Sie sprang von der Buche herunter, und half Goldfuß, den toten Körper Hellgesichts unter den Baumwurzeln hervorzuziehen.
Dann kümmerten sie sich um Mina. Ihr Fell war am Nacken blutrot, und das Blut tropfte durch ihren rot-braunen Pelz auf den Boden. Sie konnte sich kaum bewegen.
„Wir brauchen einen Heiler. Sternenpfote, lauf zurück zum Lager, und hole Dunkelohr!“, befahl Goldfuß energisch.
Sofort jagte die Schülerin davon. Sie hatte vollkommen die Orientierung verloren, und fand nur den Weg, indem sie dem frischen Geruch einer zurückgekehrten Patrouille folgte.
Atemlos stand sie nun vor Dunkelohr und erzählte ihm keuchend, was sich zugetragen hatte. Schon sprang der alte Heiler auf, und folgte der Spur von Sternenpfote bis zu der Stelle, wo Goldfuß und Mina warteten.
Sternenpfote musste nun die anderen im Clan warnen.
Aber was ist mit den Katzen, die gerade jagen oder patrouillieren?, überlegte sie. Schimmerstern saß neben Gismo und Seidenfell. Er sah die Schülerin auf sich zukommen, und winkte sie mit dem Schwanz näher heran.
Sternenpfote erzählte ihm alles, was passiert war. Als sie geendet hatte, rief der Anführer den Clan zusammen.
„Die Hunde der Zweibeiner sind uns gefolgt! Sie sind hier!“, rief er laut, so dass ihn alle hören konnten. Es war inzwischen dunkel, und die Hunde konnten sie wahrscheinlich schlecht sehen, aber sie hatten sehr gute Nasen.
Ein Rascheln hinter ihr, ließ Sternenpfote herum fahren.
Doch dann stiegen ihr drei, vertraute Gerüche in die Nase. Dunkelohr, Mina und Goldfuß kamen in das vorrübergehende Lager des FlussClans. Gismo lief schnell zu seiner Gefährtin, und stützte sie.
Der Heiler hatte ihre Wunden versorgt, aber sie war immer noch sehr schwach. Goldfuß legte traurig Hellgesichts toten Körper in die Mitte der Menge, und zog sich zurück.
Schimmerstern ehrte die Älteste mit den entsprechenden Worten, und machte sich dann daran, sich mit Seidenfell einen Plan auszudenken. Plattenfell, Dreibein, Fächerschweif und Goldfuß legten sich neben die tote Katze, um die Totenwache zu halten, während die anderen Clankatzen sich von der beigen Ältesten verabschiedeten.
Als Sternenpfote vor Hellgesicht stand, sagte sie mit leiser Stimme: „Auf Wiedersehen, Hellgesicht. Ich hoffe, dass du dort oben glücklich wirst...“
Dann leckte sie der alten Kätzin über das kalte, steife Gesicht, und wandte sich ab...

33 Re: Sternenpfotes Schicksal am Fr Feb 26, 2010 3:47 pm

Schattenwind

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Mentor
Mentor
Ach so.
Dann kopier mal schnell weiter. Tolle Fortsetztung und die andere wird bestimmt auch so gut!

LG

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34 Re: Sternenpfotes Schicksal am Sa Feb 27, 2010 1:26 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Mach ich... Very Happy

Kapitel 12
Am nächsten Morgen erwachte Sternenpfote zwischen Drachenpfote und Sturmpfote. Die Nacht war kühl gewesen, aber alle Katzen lagen dicht nebeneinander und wärmten sich so gegenseitig.
Die Schülerin war noch halb im Schlaf, aber als sie einen ihr bekannten Geruch wahrnahm, war sie sofort wach.
Was macht der Schattenclan hier?, fragte sie sich überrascht. Vorsichtig schlüpfte sie zwischen den schlafenden Körpern der FlussClankatzen hindurch, und sah die sich bewegenden Weizenhalme.
Schnurrend trat ein schwarz-weiß getigerter Kater in das provisorische Lager. Als er sie erkannte, rieb er freudig seinen Kopf an Sternenpfotes Schulter, und sie ihren an seiner.
„Zebrapfote, was machst du hier?“, fragte sie leise. „Ich habe den Schattenclan verlassen. Wegen dir“, miaute er verlegen.
Er blickte ihr mit seinen dunkelblauen Augen direkt in ihre efeugrünen. Sternenpfote wurde warm ums Herz. „Ich liebe dich, Zebrapfote“, sagte sie strahlend.
Leider eine Spur zu laut. Seidenfell, die nicht weit entfernt schlief, erwachte. Als sie den fremden Schüler sah, stieß sie einen Warnruf aus, der auch de anderen Katzen weckte.
Sie kamen herbeigeeilt, und kreisten Sternenpfote und Zebrapfote ein. „Sternenpfote, geh weg von ihm! Er gehört zum Schattenclan“, befahl die zweite Anführerin.
„Nein!“, widersprach die graue Schülerin. Nun stieß auch Schimmerstern zu ihnen, und fragte: „Was ist hier los?“ „Dieser Kater aus dem Schattenclan ist in unser Lager eingedrungen, um uns auszuspionieren“, behauptete Seidenfell.
„Das stimmt nicht. Zebrapfote gehört nicht mehr zum Schattenclan. Er ist hier, weil er sich uns anschließen will“, hörte Sternenpfote sich sagen. „Warum sollten wir dir trauen?“, fragte der Anführer an den getigerten Schüler gewandt.
Darauf wusste Zebrapfote keine Antwort. Aber Sternenpfote. „Er hat mir schon einmal das Leben gerettet“, sagte sie, und erzählte von ihrer ersten Begegnung. „Nun gut“, sagte Schimmerstern, als sie fertig war, „Ich nehme dich in den Clan auf. Zebrapfote, du wirst deinen alten Namen behalten. Ein neuer Mentor wird Kampftatze sein. Kampftatze, da Kletterpfote sich dem Windclan angeschlossen hat, bist du nun frei, für einen neuen Schüler. Bringe ihm alles bei, was er noch nicht gelernt hat, damit er ein loyaler, und starker Krieger wird.“
Zebrapfote konnte sein Glück kaum fassen. Er gehörte zum FlussClan. Und was noch wichtiger war, er war mit Sternenpfote zusammen. Erst als Kampftatze auf ihn zukam, fiel ihm ein, dass er seinen Mentor hätte begrüßen müssen. Hastig schritt er auf ihn zu, und ihre Nasen berührten sich.
Die anderen FlussClankatzen begrüßten ihn freundlich, aber einige, unter ihnen auch Seidenfell, wandten sich einfach ab. Aber das war Zebrapfote egal. Sternenpfote drückte sich eng an ihn, und schnurrte dabei überglücklich.
Ihre grünen Augen strahlten. „Komm, Zebrapfote. Ich stelle dir die anderen Schüler vor.“ Sie führte ihn zu Drachenpfote, Sturmpfote, Bronzepfote und Pfauenpfote. Er freundete sich fast sofort mit allen an. Später erzählte Zebrapfote, dass die Hunde inzwischen weg waren. Sie konnten also gefahrlos in ihr Territorium zurückkehren.
Bei Sonnenhoch verabschiedeten sie sich von Gismo und Mina, und machten sich auf den Heimweg. Sternenpfote würde am nächsten Tag Fächerschweif bitten, Zebrapfote das Territorium zeigen zu dürfen. Und dann würde sie ihn zu ihrem Lieblingsplatz am Fluss führen.
Lächelnd folgte sie den anderen, und dachte über Zebrapfote nach...

35 Re: Sternenpfotes Schicksal am So Feb 28, 2010 11:31 am

Schattenwind

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Mentor
Mentor
Das ist aber süß. Smile
Kopier bitte schnell weiter, möchte die Fortsetzung lesen.

LG

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36 Re: Sternenpfotes Schicksal am So Feb 28, 2010 5:11 pm

Lilienblüte

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Verletzter
Wow wirklich gute Geschichte! Da kann man echt nur staunen ;D Ich freu mich auf den Rest

37 Re: Sternenpfotes Schicksal am Di März 02, 2010 4:24 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Danke...

Kapitel 13
Als es begann zu dämmern, waren sie am Lager angekommen. Sie waren alle so müde, dass sie sich in ihre Nester legte, und sofort einschliefen.
Sternenpfote lag zwischen Drachenpfote und Zebrapfote, und träumte.
Im Traum stand sie im Wald, und auf der einen Seite standen Splitterfell und ihr Bruder, auf der anderen Zebrapfote. Sie konnte sich nicht entscheiden, in welche Richtung sie gehen sollte, und blickte nervös von einer Seite zur anderen.
Da erschien plötzlich der tote Körper von Hellgesicht direkt vor ihr. Sternenpfote schrie auf.
Eine sanfte Zunge leckte ihr über den Kopf, und weckte sie auf. Es war Zebrapfote. „Du hast im Schlaf geschrien“, sagte er besorgt. „Es war nichts“, log sie.
Die beiden Schüler gingen hinaus zu ihren Mentoren. „Fächerschweif, kann ich heute Zebrapfote das Territorium zeigen?“, fragte sie bittend. Ein Blick in ihre Augen genügte, und sie hatten seine Erlaubnis.
Auch Kampftatze hatte nichts dagegen, und so tollten die beiden schon bald durch das Territorium. Sie zeigte ihm den Wasserfall, die Schlucht, den Kampfplatz und die Zweibeinerbrücke.
Lachend rannten sie zum Lager zurück. Dicht nebeneinander. Beide waren unendlich glücklich. Am nächsten Tag begannen beide wieder mit dem normalen Training, und Sternenpfote zeigte Zebrapfote, wie er sich im Wasser am besten vorwärts bewegte.
So verging ein viertel, dann ein halber Mond. Und schließlich stand die nächste Große Versammlung vor der Tür. Schon am Morgen bestimmte Schimmerstern, dass von den Schülern Sternenpfote, Zebrapfote und Sturmpfote mitdurften.
Bei Sonnenhoch trainierten die beiden Schüler mit ihren Mentoren. Zebrapfote hatte inzwischen Sternenpfotes Kampftraining übernommen, da Fächerschweif ihr nichts mehr hatte beibringen konnte.
Auch Zebrapfote war ein brillanter Kämpfer, obwohl Sternenpfote ihn trotzdem meistens schlug.
Dafür war er auch ein sehr guter Jäger. Er konnte sich geräuschlos anschleichen, war flick wie ein Wiesel, und sehr stark. Da sie meistens zusammen jagten, hatten sie am Ende meist eine normale Menge für zwei Schüler zusammen, von der der Großteil Zebrapfotes Verdienst war.
„Morgen werde ich euch beurteilen“, kündigte Fächerschweif bei ihrer Rückkehr an, „Bringt etwas von der Frischbeute zu Dreibein und Plattenfell, und nehmt auch dann selbst etwas. Ihr müsst euch für die Versammlung heute Abend stärken.“
Die Zeit verging schleppend langsam, und Sternenpfote konnte es kaum erwarten, dass es dunkel wurde. Sie besuchte Schneesturm und ihre Jungen, und beobachtete die Kleinen mit einem Blick, in dem Freude, Trauer, aber auch Sehnsucht steckten.
Endlich begann es zu dämmern, und die graue Kätzin huschte aus der Kinderstube. Drachenpfote lag vor dem Bau der Schüler, den verletzten Schwanz um seine Pfoten gelegt. Sie schnappte sich eine Elster, und ging hinüber zu Zebrapfote, der schweigend an seinem Lachs kaute.
Sie aßen zusammen, und begannen dann, sich die Zunge zu geben. Endlich rief Schimmerstern die Katzen für die Große Versammlung zusammen. Als sich alle versammelt hatten, gab er das Signal zum Aufbruch.
Sternenpfote war so aufgeregt. Sie würde auf ihre erste Große Versammlung gehen...

38 Re: Sternenpfotes Schicksal am Fr März 05, 2010 4:36 pm

Schattenwind

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Mentor
Mentor
Tolle Geschichte, Braunpfote.
Wie viele Kapitel hat die Geschichte noch?
Freue mich schon auf die Fortsetzung. Smile

LG

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39 Re: Sternenpfotes Schicksal am Mo März 08, 2010 7:48 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
INsgesamt hat sie 24...

Kapitel 14
Am Rand des Baumgevierts war der Geruch der anderen Clans so stark, dass Sternenpfote kaum noch Luft bekam.
Der Vollmond schien hell vom Himmel herab, und tauchte alles in Licht. Der FlussClan stürmte heran. Alle anderen Clans waren schon versammelt. Hier war es egal, welche Herkunft sie hatten.
Die verschiedensten Katzen standen in Gruppen zusammen und plauderten. Sternenpfote und Zebrapfote gesellten sich mit Sturmpfote zu einer Gruppe Windclanschüler.
„Hallo, ich bin Sternenpfote. Und das sind Zebrapfote und Sturmpfote“, stellte Sternenpfote sie vor. Da sprang ihr plötzlich eine Katze von hinten auf den Rücken.
Sternenpfote nahm unter dem Windclangeruch noch einen anderen, vertrauten wahr. „Kletterpfote!“, rief sie freudig. Die beiden Schülerinnen begrüßten sich, und Kletterpfote stellte ihr die anderen Schüler vor.
Sie waren alle etwas jünger als die beiden Geschwister.
Der Größte von ihnen hatte silber-weißes Fell. Er hieß Mondpfote. Seine Schwester Farbpfote war etwas kleiner, und hatte schildpattfarbenes Fell.
Teufelspfote war rot-braun, und hatte dunkle, fast schwarze Augen.
Da rief Sonnenstern, die Anführerin des Windclans, alle Katzen zur Ruhe. Als erstes trat Tannenstern vor.
Er berichtete, welche Katzen Schüler, und welche Krieger geworden waren. Sternenpfote erfuhr, dass Kohlenpfote nun Kohlenschweif hieß, würdigte den Kater aber keines Blickes. Seit seinem Angriff auf Drachenpfote konnte sie ihn nicht mehr ausstehen.
Als Tannenstern geendet hatte, ergriff Schimmerstern das Wort. „Seit der letzten Großen Versammlung wurden zwei Schüler zu Kriegern, vier Jungen zu Schülern, und eine Katze zur Heilerin ernannt. Weißpfote und Steinpfote heißen von nun an Weißklaue und Steinauge“, sagte er, und machte eine Pause, in der sich alle Blicke auf die beiden jungen Krieger richtete, und fuhr dann fort, „Herbstjunges wurde zu Herbstpfote, und ist nun unter dem Namen Herbstwind Dunkelohrs Schülerin. Sturmjunges, Pfauenjunges und Bronzejunges wurden zu Sturmpfote, Pfauenpfote und Bronzepfote. Außerdem haben wir einen ehemaligen Schattenclanschüler in unseren Clan aufgenommen. Zebrapfote gehört jetzt zum FlussClan. Unser Clan trauert um Hellgesicht, die von den Zweibeinerhunden getötet wurde.“
Er machte einen Schritt zurück, um den anderen Anführern Gelegenheit zu geben, etwas zu sagen.
Zwergstern nutzte die Chance, und trat vor. Der kleine, schwarze Kater erzählte, dass die Hunde auch ihren Clan angegriffen hatten. „Einer unserer Krieger, zwei Älteste und zwei Schüler starben“, sagte er.
Da im Schattenclan keine neuen Ernennungen erfolgt waren, war nun Sonnenstern an der Reihe. Die Windclananführerin berichtete, dass die Hunde zwar nicht bis ins Hochland vorgedrungen waren, aber auch sie angegriffen wurden. „Ein verbannter Krieger, Minzfell, griff uns aus Rache an. Er tötete einen Schüler und zwei Jungen. Es gelang uns, ihn zu töten, bevor er noch mehr Unheil anrichten konnte“, erzählte sie traurig.
Sternenpfote sah, wie eine junge Königin aus dem Windclan schmerzerfüllt in den Himmel blickte.
„Es waren Jammerfells Jungen, die Minzfell getötet hat“, erklärte Kletterpfote ihr. Erst jetzt wurde Sternenpfote bewusst, in welcher Gefahr sich ihre Schwester befunden hatte.
Die Anführer unterhielten sich noch ein wenig, und beendeten dann die Große Versammlung. Zum ersten Mal seit langer Zeit dachte Sternenpfote wieder an die Prophezeiung. Wovor sollte sie die Clans retten?
Sie drängte sich Schutz suchend an Zebrapfote, und folgte Schimmerstern zurück ins Lager. Sie miaute Kletterpfote einen Abschiedsgruß zu, und richtete ihre Augen wieder auf die Zukunft…

40 Re: Sternenpfotes Schicksal am Di Jun 01, 2010 10:01 pm

Schattenwind

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Mentor
Mentor
Wow .. hat schon lange keiner mehr ein Kommentar zu deiner Geschichte geschrieben.
Aber die Forsetzung ist dir super gelungen (wie immer). Very Happy
Jetzt sind es nur noch 10 Kapitel ... q.q Kannst du nicht mehr schreiben, oder einen 'zweiten Band'? Very Happy
Freue mich schon auf das 15. Kapitel~

LG

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41 Re: Sternenpfotes Schicksal am Mi Jun 02, 2010 9:27 am

Braunsturm

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Katze
Katze
ich hab einen zweiten Band begonnen. Er spielt 6 Monde nach Ende des ersten teils. Aber mehr verrat ich nicht, sondern stell erst einmal das nächste kapitel rein...

Kapitel 15
Zwei Monde waren seitdem vergangen, und Sternenpfote und Zebrapfote hatten ihre Ausbildung zu Kriegern fast abgeschlossen. Sie und Streifenpelz patrouillierten gerade an der Grenze zum DonnerClan.
Zwischendurch hielt Streifenpelz an, um die Grenzmarkierungen zu erneuern. In der Nähe der Trittsteine stießen sie plötzlich auf frischen DonnerClangeruch. Sie waren sofort still.
Ein leises Rascheln kam näher, und kurz darauf sprangen vier DonnerClankatzen durch das Schilf. Sternenpfote erkannte Steppenpfote, Kohlenschweif und Jagdsturm. Das andere war ein schildpattfarbener Kater. Sternenpfote drückte sich erst ängstlich an Zebrapfote, aber dann kam in ihr die alte Wut auf Kohlenschweif wieder hoch.
Mit einem Fauchen stürzte sie sich auf ihn, und sah, wie Steppenpfote schon nach kurzer Zeit davon rannte, mit tiefen Wunden, die ihm Zebrapfote zugefügt hatte.
Sie konzentrierte sich wieder auf den Kampf mit Kohlenschweif. Sie riss ihm mit einer Kralle das Fleisch vom Nacken, und biss ihm gleichzeitig tief in sein Bein.
Der Krieger jaulte vor Schmerz auf, wehrte sich aber nicht. Als Sternenpfote ihn dann losließ, lief er Steppenpfote hinterher, auf sein eigenes Territorium. Sie sah, wie Zebrapfote mit Jagdsturm kämpfte, und sprang der Kätzin von hinten in den Nacken.
Jagdsturm war einen Moment lang verwirrt, aber dieser kurze Augenblick reichte Zebrapfote, sich in der Schulter der Kriegerin zu verbeißen. Nun rannte auch Jagdsturm davon.
Dicht gefolgt von dem schildpattfarbenen Kater, der mit Streifenpelz gekämpft hatte. Der sandfarbene Krieger wand sich den beiden Schülern zu. „Das war sehr gut. Ich werde Schimmerstern bitten, dass ihr zu Kriegern ernannt werdet. Ihr habt es verdient“, sagte er.
Die beiden jungen Katzen waren außer sich vor Freude. Fröhlich liefen sie mit Streifenpelz zurück ins Lager. Dieser ging gleich zu Schimmerstern, um ihm von dem Angriff zu berichten. Kaum hatte er geendet, rief der Anführer den Clan zusammen, und sagte: „Wir sind jetzt hier zusammen gekommen, um drei Schüler zu Kriegern zu ernennen. Drachenpfote, Sternenpfote, Zebrapfote, kommt her.“
Aufgeregt traten die drei Katzen vor. Sternenpfote dachte bei sich, dass Schimmerstern Drachenpfote wahrscheinlich nur zum Krieger ernannte, weil der rot-braune Kater schon älter war, und sonst beleidigt sein könnte.
Schimmerstern fuhr fort: „Drachenpfote, du warst Goldfuß´ Schüler. Du hast alles gelernt, was du wissen musst, und bist bereit dafür, Krieger zu werden. Von nun an wirst du Drachenschuppe heißen. Sternenpfote, du hast vorhin wie Zebrapfote gut gegen den DonnerClan gekämpft, und hast es verdient, Kriegerin zu werden. Dein neuer Name wird Sternenlilie lauten. Dein Mentor Fächerschweif hat dich vieles gelehrt, und ich hoffe, du wirst es später an deine eigenen Schüler weitergeben können. Und du, Zebrapfote, warst einst ein Schüler des SchattenClans, doch du hast deine Loyalität gegenüber dem FlussClan bewiesen, und bist würdig, zum Krieger ernannt zu werden. Dein Mentor Kampftatze hat dir viel beigebracht, genau wie dein Mentor im SchattenClan. Von nun an heißt du Zebrafell.“
Nacheinander traten die drei jungen Krieger nun vor, und leckten Schimmerstern respektvoll über die Schulter. Sie waren endlich Krieger...

42 Re: Sternenpfotes Schicksal am Mi Jun 02, 2010 1:57 pm

Schattenwind

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Mentor
Mentor
Tolle Fortsetzung. Jetzt sind sie Krieger. Very Happy
Freue mich schon auf die Fortsetzung *möchte wissen wie es weiter geht* :3

LG

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43 Re: Sternenpfotes Schicksal am Fr Jun 04, 2010 4:06 pm

Fuchssturm

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Volles Clanmitglied
Volles Clanmitglied
Tolle FF^^
Schreib schnell weiter biiiiitttte

44 Re: Sternenpfotes Schicksal am Sa Aug 07, 2010 7:16 pm

Gast


Gast
weiterschreiben weiterschteiben weiterschreiben
tolle geschichte total spannend
freue mich auf die fortsetzung

45 Re: Sternenpfotes Schicksal am Do Aug 12, 2010 6:15 pm

Gast


Gast
tolle Geschichte!
wow, du hast ja echt viel geschrieben^^
dann kopier bald noch mehr rein =P
Lg Dream =)

46 Re: Sternenpfotes Schicksal am Mi Aug 18, 2010 7:20 pm

Gast


Gast
Oh Bitte!Schreib schnell weiter,du hast einen wunderbaren schreibstyl! Very Happy

47 Re: Sternenpfotes Schicksal am Do Sep 09, 2010 9:57 pm

Gast


Gast
suuuuuuuuuuper
ich mag die geschichte
bitte schreib bald eine fortsetzung
lg

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