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Gabelschweifs Geschichte

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26 Re: Gabelschweifs Geschichte am Fr Feb 26, 2010 3:28 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Hast ja Recht...

Kapitel 7
Mit dem Ungeheuer waren sie schon nach kurzer Zeit da, und Morgentau wurde ausgeladen. Die Zweibeiner trugen die verstörte Kätzin in eines ihrer Häuser, und stellten den Bau einfach in irgendeine Ecke.
Dann gingen sie weg. Die Einsamkeit, die nun folgte, war für die Kriegerin noch schlimmer, als von den Zweibeinern gefangen zu werden. Sie wusste nicht, was als nächstes passieren würde, und diese Unwissenheit laugte sie von innen heraus aus.
So vergingen Stunden, und obwohl Morgentau jegliches Zeitgefühl verloren hatte, wusste sie, dass schon viel Zeit vergangen war, seit der Käfig abgestellt worden war. Doch dann öffnete sich eine Tür, und ein großer, weißer Zweibeiner trat in den Raum.
Er holte die Kätzin aus dem tragbaren Bau, und schleppte sie in ein anderes Zimmer. Dort stank es entsetzlich nach Medikamenten, und Morgentaus empfindliche Nase wurde ans Äußerste gereizt. Ohne sie loszulassen, setze er sie auf einen kalten, metallenen Tisch, und bevor sie versuchen konnte zu fliehen, hatte ein weiblicher Zweibeiner sie im Nacken gepackt, so dass der andere loslassen konnte.
Dieser durchwühlte einen Schrank, und zog dann etwas hervor, dass er an den Bauch der Kriegerin legte. Morgentau fauchte laut, und zuckte zurück, als das kalte Metall ihre Haut berührte, doch die Zweibeiner störte das nicht. Nach einer Weile wurde das Metallding durch etwas Spitzes ersetzt, dass der weiße Zweibeiner ihr ins Bein stach.
Morgentau schaffte es, ihm mit einer Kralle über die Haut am Handgelenk zu fahren, so dass ein tiefer Schnitt entstand. Doch der Zweibeiner ließ sich nicht davon beirren, und brummte etwas in einer unverständlichen Sprache zu der Frau. Diese nickte, und trug die rot-weiße Katze in einen anderen raum, wo viele Käfige standen.
In fast jedem steckte ein Tier. Viele Katzen, aber auch kleine Hunde. Alle blickten traurig umher, und als Morgentau in einen Käfig zu einem fetten, orange getigerten Kater und einer blau-grauen Kätzin gesteckt wurde, warfen sie ihr mitfühlende Blicke zu.
Der Zweibeiner verschwand wieder, und die Kriegerin wandte sich zu ihren Mitgefangenen um.
Der Kater stellte sich als Molino vor, und die blau-graue Kätzin als seine Schwester Guarda. Die beiden sahen sich überhaupt nicht ähnlich, aber die Kriegerin sagte nichts. Stattdessen fragte sie, wie man hier wieder herauskam. „Das wissen wir nicht. Keiner hat es je versucht“, erklärte Molino.
„Wird man erwischt, hat man keine Zeit mehr, zu bedauern, es versucht zu haben“, fügte Guarda hinzu. „Aber ich muss hier raus“, sagte Morgentau entschlossen, „Ich muss zurück zu meinem Clan. Könnt ihr mir nicht helfen?“
„Wir nicht, aber vielleicht Kristall. Er ist der Älteste im ganzen Tierheim“, überlegte Guarda, „Hey, Kristall! Weißt du, wie man von hier fliehen kann?“
Ein silberner Kater blickte zu ihnen hinüber, und starrte mit seinen trüben, grau-blauen Augen auf die Clankatze.
Er war blind, doch anscheinend machte ihm das nichts aus, denn er erklärte mit brüchiger Stimme: „Es gibt einen Knopf neben dem Käfig, wo der große, schwarze Hund drin ist. Mit ihm kann man alle Käfige öffnen, aber ihr kommt von da aus nicht daran. Ihr müsst den Hund um Hilfe bitten. Vielleicht schafft ihr es ja, Dreamy zu überreden, euch zu helfen.“
Morgentau blickte irritiert umher. Wer ist Dreamy, und wie sollen wir einen Hund um Hilfe bitten?, fragte sie sich.
Doch Molino rief einer schildpattfarbenen Kätzin zu: „Dreamy, kannst du uns nicht helfen? Wir könnten alle frei sein, wenn du uns hilfst. Aber du musst mit dem Hund sprechen…“

27 Re: Gabelschweifs Geschichte am Fr Feb 26, 2010 3:57 pm

Schattenwind

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Mentor
Mentor
Jetzt möchte sie fliehen Very Happy
Schreib bitte weiter, Braunpfote.
Freue mich schon auf die Fortsetzung.

LG

http://mondkatzen.forumieren.de/

28 Re: Gabelschweifs Geschichte am Sa Feb 27, 2010 1:27 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Jup... Very Happy

Kapitel 8
Schon nach kurzer Zeit hatten sie Dreamy auf ihrer Seite. Endlich verstand auch Morgentau, was der Plan war. Dreamy konnte die Hundesprache, und sie würde den Hund bitten, den Knopf zu drücken.
So wären alle frei, und Morgentau könnte wieder in ihre Heimat. Doch erst einmal musste sie planen, wie es nach dem Öffnen der Käfige weitergehen würde. Doch bei Sonnenuntergang war ihr Plan perfekt. In wenigen Minuten würde es losgehen. Da ertönte ein lautes Rumsen, das bedeutete, dass auch der letzte Zweibeiner gegangen war.
Sofort begann Dreamy in einer merkwürdigen, bellenden Sprache auf den Hund einzureden, und schon bald hatte dieser begriffen, dass er, wenn er den Knopf drücken würde, frei war.
Sofort streckte er seine Pfote durch die Gitterstäbe nach dem Knopf, doch er schaffte es nicht, ihn zu drücken, Er streckte sich, so weit es ging, und…
Es funktionierte!
Die Käfige öffneten sich mit einem ohrenbetäubenden Schaben, und dutzende von Tieren strömten auf das geöffnete Fenster zu. Jeder versuchte als Erster hinauszugelangen, und so entstand ein dichtes Gedränge, so dass niemand es schaffte. „Hört auf!“, schrie da Dreamy, erst in Katzensprache, dann in Hundesprache.
Sofort war es mucksmäuschenstill, und alle blieben wie angewurzelt stehen. „Wir müssen uns einigen“, erklärte die schildpattfarbene Kätzin, „Bildet eine Reihe, und dann gehen wir nacheinander.“
So geschah es auch. Alle Tiere bildeten eine Schlange, und nach und nach sprangen sie durch das Fenster ins Freie. Ein ohrenbetäubendes Miauen und Bellen erklang, als die ersten nach draußen kamen. Sie freuten sich so sehr, dass es ihnen egal war, wer sie hörte.
Endlich war Morgentau an der Reihe. Sie drückte sich kraftvoll mit den Hinterbeinen vom Boden ab, segelte durch die Luft, und war frei. Sie musste sich zusammenreißen, nicht wie ein Junges herumzuspringen.
Nun erschienen auch Guarda und Molino auf dem kleinen Stück Rasen. Die rot-weiß getupfte Kätzin ging zu den beiden hinüber, und fragte: „Wohin wollt ihr jetzt gehen? Ihr könnt doch nicht hier bei den Zweibeinern weiterleben.“
„Wir haben uns noch keinerlei Gedanken gemacht“, gab Molino zu. Dabei plusterte er sein orangenes Fell auf, so dass er noch dicker wirkte, als er ohnehin schon war. „Dann kommt doch mit mir“, schlug Morgentau vor, „Ihr könntet im Clan leben, wenn wir wieder dorthin finden.“
„Danke für das Angebot, Morgentau“, sagte Guarda höflich, „Ich nehme es gerne an, aber nur, wenn Molino mitkommt.“ „Dann habe ich ja keine andere Wahl“, seufzte dieser ergeben.
„Dann last und jetzt einen Schlafplatz finden, damit wir morgen ausgeruht sind“, überlegte seine Schwester. Sie liefen los, entfernten sich von den anderen Tieren, und fanden schon bald eine geschützte Ecke hinter einem großen Pappkarton, der in einer Gasse stand.
Die drei Katzen legten sich auf den harten Boden, und schliefen augenblicklich ein…

29 Re: Gabelschweifs Geschichte am Sa Feb 27, 2010 4:16 pm

Moonflower

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Königin/Vater
Königin/Vater
Oh Mann, du bist so schnell, da komm ich nicht hinterher.
Aber ein dicker Kater in einem Clan? *gespannt sei*

30 Re: Gabelschweifs Geschichte am Sa Feb 27, 2010 4:37 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Kapitel 9
Morgentau träumte von dem Streuner, der sie entführt hatte, und wieder erlebte sie alles, was geschehen war. Mit einem Schrei fuhr sie hoch. Ales war wie am Abend zuvor.
Guarda und Molino lagen neben ihr, und schlugen nun auch die Augen auf. Es war noch dunkel, doch sie mussten los. Ihre Bäuche knurrten vor Hunger, denn alle drei hatten seit zwei Tagen nichts mehr gegessen. Auf dem Steinboden der Gasse, in der sie übernachtet hatten, war eine große Pfütze mit Regenwasser, aus der sie gierig tranken, bis fast nichts mehr da war. Erst dann machten sie sich auf den Weg.
Plötzlich erklang ein Scheppern ganz in der Nähe. Morgentau lief darauf zu, denn sie nahm einen Geruch wahr, den sie kannte. Tatsächlich. Am Ende der Gasse stand ein Zweibeiner über dem regungslosen Körper eines silbernen Katers.
Die Kriegerin hielt den Atem an, bis der Zweibeiner verschwunden war. Erst dann wagte sie sich, näher an die verletze Katze zu gehen. Der Kater blickte sie mit einem trüben, grau-blauen Auge an, und flüsterte mit schwacher Stimme: „Morgentau, pass auf Guarda und Molino auf. Sie waren wie meine eigenen Kinder.“ „Das werde ich“, versprach die rot-weiße Kätzin. Sanft leckte sie dem alten Kater die Ohren, während sich ein Körper versteifte, und kalt wurde.
Die beiden katzengeschwister, die bis jetzt bei ihrem Schlafplatz gewartet hatten, kamen leise auf sie zu, und setzten sich schweigend neben sie. Obwohl Morgentau Kristall erst seit einem Tag kannte, ging ihr sein Tod sehr nah. Vom ersten Augenblick an hatte sie ihn in ihr Herz geschlossen. Und nun war er tot. Genau wie Gabelschweif. Wortlos stand die Kriegerin auf, forderte Molino und Guarda mit einem Schwanzzucken auf, ihr zu folge, und ging los. Langsam ging die Sonne auf, und tauchte alles in einen roten Schein.
So begann die Reise zum DrachenClan…

31 Re: Gabelschweifs Geschichte am Sa Feb 27, 2010 5:55 pm

Moonflower

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Königin/Vater
Königin/Vater
*schnief* Trauriger Tod,
aber ich wusste, dass du übernatürlich Fähigkeiten hast: du bist hyperschnell
Und die Reise zum DrachenClan began Very Happy
Ich freue mich schon auf den nächsten TEil

32 Re: Gabelschweifs Geschichte am Sa Feb 27, 2010 7:21 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Nein, ich hab alles schon geschrieben.. Ich poste es nur jetzt erst. Bis Kapitel 11 ist alles fertig...

33 Re: Gabelschweifs Geschichte am Sa Feb 27, 2010 7:32 pm

Moonflower

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Königin/Vater
Königin/Vater
Toll Very Happy
Dann verlange ich jetzt ganz höfflich das 10. Kapitel: Aber zackig Wink
*freu*

34 Re: Gabelschweifs Geschichte am So Feb 28, 2010 9:50 am

Braunsturm

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Katze
Katze
OKay... *eingeschüchtert sei*
Kapitel 10
Schon ein Mond war vergangen, seit die drei Katzen ihre Suche begonnen hatten. Und nun waren sie fast da. Eines Morges, als die Sonne aufging, sah Morgentau die Gipfel vertrauter Bäume vor sich. Noch am selben Tag erreichten sie den Waldrand.
Guarda und Molino waren stumm vor Staunen. Mit großen Blicken betrachteten sie die riesigen Tannen und Fichten. Morgentau spürte nur überwältigende Freude. Endlich war sie wieder zu Hause.
Sie führte ihre beiden Begleiter in die sanfte Dunkelheit des Waldes, und folgte ihrem Orientierungssinn. Sie roch die Duftmarken des GreifClans und des PhönixClans, und beschleunigte, um schnell an den feindlichen Territorien vorbeizukommen.
Und dann war sie endlich da. Vertraute Gerüche strömten von überall auf sie ein, und sie rannte mit einem lauten Miauen los, dem DrachenClanlager entgegen. Molino und Guarda konnten ihr kaum folgen, doch da blieb Morgentau auch schon stehen.
Vor ihr auf der Lichtung stand ein schwarzer Kater mit weißen Tupfen, und starrte sie ungläubig an. Erst jetzt wurde der Kriegerin die Anstrengung der letzten Tage bewusst, denn sie fühlte nur Schwindel, torkelte umher, und fiel dann zur Seite…
Als sie erwachte, lag sie wieder im Heilerbau. Meersbrise hatte sich dicht über sie gebeugt, und blickte ihr in die bernsteinfarbenen Augen. Morgentau erhob sich, und blickte herum. In einer anderen Ecke des Baus saßen Guarda und Molino, dicht aneinander gedrängt, und beäugten die fremden Katzen misstrauisch.
Hagelstern stand im Eingang, und als er sah, dass Morgentau erwacht war, kam er auf sie zu. „Morgentau, wo warst du?“, fragte er, „Wir haben überall nach dir gesucht. Windsturm hat gesehen, wie die Streuner dich entführt haben.“
Morgentau wurde flau im Magen, als sie an die Entführung zurückdachte. „Die Streuner haben mich in die Nähe der Zweibeiner verschleppt, wo diese mich gefangen genommen haben. Aber dank den anderen gefangenen Tieren sind wir alle entkommen“, berichtete die Kriegerin.
Sie deutete mit den Schnurrhaaren auf die beiden fremden Katzen, und sagte: „Das sind Guarda und Molino. Sie sind mit mir geflohen, und wissen nicht, wohin sie gehen sollen. Ich habe ihnen angeboten, sich dem Clan anzuschließen.“
Hagelstern musterte die beiden Katzengeschwister kritisch, und wandte sich dann wieder an Morgentau. „Warum sollten wir sie aufnehmen? Sie sind uns nicht von Nutzen.“ „Aber Gabelschweif hast du doch auch aufgenommen“, empörte sich die rot-weiß getupfte Kätzin.
„Das war etwas anderes. Gabelschweif konnte alles schon, da sie auch vorher wild gelebt hat, also musste sie es nicht lernen. Aber diese beiden müssten erst ihre komplette Ausbildung machen, und wir haben zu wenig Krieger dafür.“ „Dann werde ich das übernehmen“, beschloss Morgentau, „Ich bringe ihnen alles bei.“
„Ich helfe dir“, erklang eine Stimme von draußen. Windsturm trat in den Heilerbau, und sagte: „Ich liebe dich, Morgentau. Ich würde alles für dich tun…“

35 Re: Gabelschweifs Geschichte am So Feb 28, 2010 5:13 pm

Schattenwind

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Mentor
Mentor
Super Fortsetzung und süß das Windsturm, Morgentau sagt, was er für sie empfindet.
Ist es wirklich schon nach dem 11. Kapitel fertig? Wäre ja schade ...
Freue mich schon auf den Rest.

LG

http://mondkatzen.forumieren.de/

36 Re: Gabelschweifs Geschichte am Di März 02, 2010 4:32 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
nein, ich dachte, ich hätte bisher nur bis da geschrieben... WAr aber Kapitel 15... Very Happy

Kapitel 11
Morgentau war fassungslos. Sie hatte es vermutet, aber sie hätte nie gedacht, dass er es vor so vielen Katzen aussprechen würde.
Sie senkte den Kopf, um ihm nicht in de Augen sehen zu müssen. Windsturm bemerkte es, und knetete unruhig mit den Pfoten den Boden. Hagelstern schlich langsam rückwärts aus dem Bau, und Meeresbrise folgte ihm.
Guarda und Molino blieben auf der Stelle sitzen, doch als die Heilerin ihnen etwas zu zischte, und mit der Schwanzspitze wegwinkte, machten sie sich schnell aus dem Staub.
Die beiden Krieger waren nun allein. Morgentau knetete unruhig mit den Pfoten den Boden, und wünschte sich, unsichtbar zu sein. Es war ihr sehr peinlich. Windsturm machte einen Schritt auf sie zu, und berührte sie mit der Schnauze an der Schulter.
Doch die Kriegerin zuckte vor der Berührung zurück. Er senkte beschämt den Kopf, und Morgentau bekam Mitleid mit ihm. Sie verstand einfach nicht, was er für sie empfand. Wie sollte sie auch? Sie hatte noch nie für eine andere Katze solche Gefühle empfunden.
„Windsturm“, flüsterte sie, doch ihr Freund stürzte davon, Tränen in den Augen. Er rannte aus dem Lager, den berg hinab in den Wald. Morgentau wollte ihm hinterher, doch Meeresbrise stellte sich ihr in den Weg, so dass sie nicht vorbei konnte.
„Morgentau, lass ihn“, sagte sie im Befehlston, „Er braucht etwas Zeit, um damit klarzukommen. Du kannst jetzt nicht mit ihm reden. Ich werde ihn selbst suchen gehen. Und du bleibst hier im Lager.“ Die Kätzin nickte, und die Heilerin huschte davon.
Morgentau schlurfte zum Frischbeutehaufen, packte ein großes Kaninchen und eine Maus für sich selbst, und ging zu Guarda und Molino. Diese warteten inzwischen vor Hagelsterns Bau. Ihre Freundin legte das Kaninchen vor ihnen ab, und sie beäugten es kritisch, bevor sie einen Bissen davon nahmen. Doch dann schlangen sie heißhungrig das zarte Fleisch hinunter, und leckten sich genüsslich die Lippen, als nur noch Kochen übrig waren.
Da trat der Anführer aus dem Bau, lief geradewegs zum Redefelsen, und rief den Clan zu sich. Die beiden fremden Katzen hielten sich im Hintergrund. „Katzen des DrachenClans“, jaulte er, „Wie ihr wahrscheinlich schon gemerkt habt, sind mit Morgentau auch zwei Hauskatzen zu uns gekommen. Ich habe nach langem bedenken beschlossen, sie in den Clan aufzunehmen. Kommt her!“
Die beiden Geschwister traten unter den neugierigen Blicken nervös vor, und blickten ängstlich zu dem Anführer hinauf. „Von nun an werdet ihr Wasserpfote und Feuerpfote heißen“, verkündete dieser, „Morgentau, du bist für ihre Ausbildung verantwortlich. Du hattest noch keinen eigenen Schüler, also ist das auch eine Chance für dich, dein Können als Mentorin unter Beweis zu stellen.“
Morgentau stand auf, und berührte beide Freunde mit der Schnauze. Sie war furchtbar stolz. Endlich hatte sie Schüler, und nur durch sie waren die beiden überhaupt hierher gekommen. Sie führte die beiden neuen Clankatzen zum Bau der Schüler, legte sich dann in ihren eigenen, und schlief sofort ein…

37 Re: Gabelschweifs Geschichte am Fr März 05, 2010 4:18 pm

Schattenwind

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Mentor
Mentor
Ist dir wieder super gelungen, Braunpfote.
Du hast einen echt tollen Schreibstil
Kopier deine Geschichte bitte, schnell weiter.

LG

http://mondkatzen.forumieren.de/

38 Re: Gabelschweifs Geschichte am Fr März 05, 2010 5:03 pm

Moonflower

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Königin/Vater
Königin/Vater
So ein Pech.
Wieso hab ich erst so spät bemerkt, dass es schon zwei Fortsetztungen gibt ?
Auf jeden Fall sind sie so toll, wie der Rest.
Ich freu mich schon auf die Fortsetztung.

39 Re: Gabelschweifs Geschichte am Fr März 05, 2010 11:23 pm

Lionblaze

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Verletzter
*__* die Geschichte ist so toll SmileSmile

Fortsetztung BITTE SmileSmile

Lg Löwi crazycat

40 Re: Gabelschweifs Geschichte am Mo März 08, 2010 7:47 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Ist ja gut, ich mach ja schon...


Kapitel 12
Am nächsten Morgen erwachte Morgentau von einer schlimmen Übelkeit. In ihrem Bauch rumorte es schrecklich, und sie fühlte sich, als würde sie sich jeden Moment übergeben müssen.
Langsam schleppte sie sich in den Heilerbau, und traf dort Nebelfeuer an, die mit einer Kralle einen Haufen Kräuter mischte. Als die Heilerschülerin die Kriegerin erblickte, rannte sie sofort zu ihr hin, und stütze sie. Sie führte Morgentau zu einem der Moosnester, und die Kriegerin ließ sich hinein plumpsen.
Die rote Kätzin tastete mit einer ihrer weißen Pfoten Morgentaus Bauch ab, und lief dann zu ihren Vorräten, um kurz darauf mit einigen dunklen Beeren zurückzukommen. Sie rollte die Beeren in Reichweite der Kriegerin, die sie gehorsam aufleckte, und massierte ihr mit beiden Vorderpfoten den Bauch. „Herzlichen Glückwunsch, Morgentau“, sagte sie dann, „Du wirst einen hoffentlich gesunden Wurf Junge zur Welt bringen.“
Morgentau starrte ungläubig auf ihren leicht gewölbten Bauch. Das konnte nicht wahr sein. Und noch schlimmer war, dass ein Streuner der Vater war. Auf schweren Pfoten schleppte sie sich zum Bau des Anführers, vor dem Hagelstern lag, und mit Bambusherz aß.
„Hagelstern, ich muss mit dir reden“, sagte sie tonlos. Der schwarz-weiß getupfte Kater winkte sie in seinen Bau, und setzte ich ihr gegenüber. Und dann erzählte sie ihm, warum der Streuner sie entführt hatte, und was er getan hatte.
Hagelsterns bläuliche Augen weiteten sich vor Entsetzen und Ekel, als er es hörte. Als Morgentau geendet hatte, sagte er: „Nun, du musst wohl in die Kinderstube ziehen. Aber wer wird das Training von Wasserpfote und Feuerpfote übernehmen? Aber ich glaube, es wäre unfair, sie jetzt wieder wegzuschicken. Ich werde andere Mentoren ernennen.“
Er warf ihr einen aufmunternden Blick zu, und fragte: „Gibt es jemanden, den du vorschlagen würdest?“ „Ich finde Glitzerherz und Tannenzapfen wären gute Mentoren“, antwortete die rot-weiße Königin. In Gedanken war sie bei ihren Jungen. Sie war noch nicht bereit dafür. Was, wenn etwas schief ging?
Morgentau machte sich große Sogen, doch ohne noch etwas zu sagen erhob sie sich ächzend, und lief auf unsicheren Beinen in die Kinderstube…

41 Re: Gabelschweifs Geschichte am Di Apr 06, 2010 7:54 pm

Tigerjunges

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Älteres Kätzchen
Älteres Kätzchen
So jetzt melde ich mich mal!!
SCHREIB WEITER! Die geschichte ist ja mal sooo toll.
schade wegen dem streuner..naja soll er halt..!^^
kopier weiter...oder schrib..egal!^^
Lg Tigerj. cattale crazycat

42 Re: Gabelschweifs Geschichte am Sa Apr 24, 2010 2:29 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Danke, dass auch mal wieder jemand diese geschichte liest... Ich dachte schon, dass es einfach niemanden mehr interessiert...

Kapitel 13
Glasfell und Maskenpelz beäugten Morgentau mit interessiertem Blick, als diese sich in einer Ecke ein weiches Moosnest machte, und sich hineinlegte. Die Königin beachtete sie nicht.
Sie sah zu Staubjunges, die gerade mit ihrem Bruder Wüstenjunges rang, und dabei immer näher an die rot-weiße Kätzin heran rollte. Diese hob müde eine Pfote, und stupste die beiden Jungen damit sanft ein Stück beiseite. Staubjunges starrte einen Moment lang überrascht auf die Königin, dann tollte sie weiter. Morgentau schloss die Augen, und glitt sanft in das Reich der Träume…
Jemand stupste sie leicht mit der Pfote an, und Morgentau schrak hoch. Vor ihr stand Bambusherz, der Zweite Anführer des DrachenClans. „Tut mir leid, dass ich dich geweckt habe“, begann er, wurde aber dann von einem schrillen Aufschrei unterbrochen.
Der hellbraune Kater wirbelte herum, und sah, wie Wüstenjunges auf Staubjunges Rücken saß, und die Krallen ausgefahren hatte. Bevor er sie ernsthaft benutzen konnte, schlug Bambusherz ihn von seiner Schwester herunter und knurrte ihn wütend an. Der kleine Kater zuckte zusammen, und versteckte das Gesicht hinter dem aufgeplusterten, orangen Schweif. Bambusherz fauchte ihn nur noch einmal kurz an, und sagte dann: „Ich überlass das eurer Mutter. Aber mach das nicht noch einmal. Du hättest Staubjunges ernsthaft verletzten können.“
Die grünen Augen des Jungen wurden groß, und mit gesenktem Kopf schlich er sich geduckt zu seiner Mutter Maskenpelz. Bambusherz wandte sich wieder an Morgentau, und maunzte: „Ich habe mir gedacht, es würde dich interessieren, dass Windsturm wieder da ist. Er ist noch bei Meeresbrise.“
Er wollte wieder gehen, doch die rot-weiße Königin miaute: „Warte!“ Er drehte sich wieder um, und setzte sich neben sie.
„Ich wollte dir nur etwas sagen“, sagte diese leise, „Ich weiß, warum Gabelschweif in den Fluss gesprungen ist. Wegen dir…“ „Der Krieger blickte verwirrt umher. „Ich verstehe nicht“, sagt er irritiert. „Du dämlicher Fellball“, fauchte Morgentau. Langsam wurde sie wütend. „Sie hat dich geliebt! Aber nein, du warst natürlich viel zu sehr mit Glasfell beschäftigt, als darauf zu achten! Um dir etwas zu beweisen, hat sie sich auf die Suche nach dem Frischbeutedieb gemacht! Nur wegen dir ist sie gesprungen! Und du tust so, als würde dich das nichts angehen!“, schrie sie ihm ins Gesicht. In ihren Worten lag ihr ganzer Schmerz und ihre ganze Trauer über den Tod ihrer Freundin.
Und vor ihr stand der Kater, der das alles zu verantworten hatte. Erschöpft sank sie wieder auf ihr Nest zurück, und schloss die Augen. „Es tut mir leid…“, fing Bambusherz an, doch Morgentau tat so, als schliefe sie, und nach einigen Augenblicken stand der Kater auf, und verließ die Kinderstube. Morgentau war zu müde, um darüber nachzudenken. Mit einem leisen Gähnen verschloss sie ihre Ohren vor der Welt und schlief ein…

43 Re: Gabelschweifs Geschichte am So Apr 25, 2010 4:33 pm

Tigerjunges

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Älteres Kätzchen
Älteres Kätzchen
GEILLLLLLLLLLLLL
schreib weiter! bitte...ich würde es lustig finden wenn er noch ein bisschen brutaler zu dem jungen gewesen wäre!^^
HAHAHHA!

44 Re: Gabelschweifs Geschichte am So Apr 25, 2010 4:49 pm

Moonflower

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Königin/Vater
Königin/Vater
@ Tigerjunges: Brutaler???
Oh Mann, jetzt hab ich schon wieder ein Fortsetzung verpasst *kopfschüttel*
Die Geschichte ist echt gut, aber wie kann man mitten in einem Gespräch so tun, also ob man schläft?

45 Re: Gabelschweifs Geschichte am Mo Apr 26, 2010 4:43 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
@ Moonflower
Es war ja nicht mitten im Gespräch. Lies die Stelle nochmal etwas genauer...

Kapitel 14
Morgentau erwachte mitten in der Nacht. Sie atmete schwer, so als wäre sie gerade aus einem schlimmen Traum erwacht. Sie dachte an ihren Einzug in die Kinderstube, vor einem dreiviertel Mond.
Plötzlich lief ein Zittern durch den Körper der Königin und sie stöhnte vor Schmerz auf. Neben ihr erwachte Maskenpelz und blickte sie verschlafen an. Doch als sie begriff, was gerade passierte, ließ sie ihre eigenen Jungen allein und rannte in Meeresbrises Bau.
Nach nur wenigen Augenblicken eilte die verschlafene Heilerin beladen mit Kräutern in die Kinderstube. „Morgentau“, flüsterte sie der jungen Kätzin ins Ohr, „Du musst jetzt ganz ruhig werden. Und wenn ich es sage, dann press.“ Morgentau bemühte sich, ihre Glieder locker zu lassen, und als ein neuer Krampf ihren Körper überkam, rief Meeresbrise: „Jetzt!“
Die Königin nahm ihre Kräfte noch einmal zusammen und drückte. „Gut machst du das. Gleich hast du es geschafft“, flüsterte Maskenpelz ihr ins Ohr.
„Und noch einmal“, befahl die Heilerin. Morgentau presste wieder, und plötzlich war es vorbei. Meeresbrise hob ein kleines, nasses Bündel hoch und legte es neben sie. Doch bevor Morgentau es ablecken konnte, schüttelte sie die nächste Wehe. Noch einmal schaffte sie es mit Hilfe der Heilerin, ein Junges auf die Welt zu bringen.
Doch als sie gerade dachte, es wäre vorbei, kam auch schon das dritte Junge. Morgentau war so erschöpf, dass sie kaum die Kraft aufbringen konnte, es aus ihrem Bauch zu befördern. Doch endlich hatte sie es geschafft. Drei winzige, fiepende Junge lagen neben ihr und wanden sich auf der Suche nach Milch an ihrem Bauch.
Morgentau bewunderte sie mit großen Augen und leckte ihr Fell trocken. Sie besah sich das kleine, hell schildpattfarbene und sagte: „Dieses hier wird Lichtjunges heißen. Und dein Bruder wird Schattenjunges heißen.“ Der kleine Kater hatte dunkel schildpattfarbenes Fell.
Das andere kam am meisten nach seinem Vater. Sein Fell war dunkelgrau und es hatte orange-rote Ohren und Schwanzspitze. Bei seinem Anblick schauderte es einem Teil von Morgentau, doch der andere empfand nur mütterliche Liebe. „Du wirst Teufelsjunges heißen“, entschied sie. Dann ließ sie sich erschöpft zu Boden sinken und schloss die Augen. Mit glücklichen Gedanken an ihre Jungen schlief sie langsam ein…

46 Re: Gabelschweifs Geschichte am Mo Apr 26, 2010 4:49 pm

Moonflower

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Königin/Vater
Königin/Vater
@Braunpfote: Opps, habs wohl i-wie falsch gelesen. Sry.

Die Fortsetzung ist wirklich gelungen. Hoffentlich schreibst du weiterhin auch so gut. Wink

47 Re: Gabelschweifs Geschichte am Mo Apr 26, 2010 4:52 pm

Braunsturm

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Katze
Katze
Danke... Ich hab ja schon ganz schön geschrieben und stell das hier jetzt nur noch rein...

Kapitel 15
Morgentau erwachte mit einem erstickten Schrei. Wieder einmal hatte sich der schwarze Streuner mit den orangen Ohren in ihre Träume geschlichen. Noch einmal hatte die Königin ihre Entführung und das darauffolgende erlebt. Sie sah hinunter zu ihren Jungen, die ruhig neben ihr schliefen und lächelte.
Dann blickte sie durch ein kleines Loch in dem Geäst, das die Kinderstube war, in den Sternenhimmel. Eine Sternschnuppe leuchtete auf und Morgentau spürte für einen Moment eine tröstende Zunge zwischen ihren Ohren und sog tief Gabelschweifs Geruch ein. Da verschwand die Erscheinung genauso plötzlich, wie sie gekommen war und es wurde wieder dunkel.
Morgentau sah, dass Meeresbrise noch immer neben ihr saß und überlegte, wie lange die Geburt jetzt wohl her war. Ein einzelner Strahl Mondlicht erhellte den Eingang der Kinderstube. Morgentau schnappte nach Luft, als ein heller Kater in das Licht trat, das sein Fell in flüssigen Mondschein verwandelte. Es war Windsturm. Plötzlich dachte sie nicht mehr daran, dass sie eigentlich nur Freunde waren.
In diesem Moment schwamm sie fast über vor Liebe, ob es nun am Vollmond lag oder einfach an der Tatsache, dass sich durch das lange Fehlen des Kriegers sich ihre Gefühle für ihn geändert hatten. Er knetete unruhig mit den Pfoten den Boden und schaute zu ihr hinüber. Sie senkte den Blick, als seine Augen auf ihre trafen, damit er nicht sah, wie verlegen sie war.
„Morgentau“, flüsterte er so leise, dass man es kaum hören konnte. Sie hielt den Kopf noch immer gesenkt.
Doch als sie hörte, wie sich seine Pfotenschritte entfernten schalt sich selbst. Wie soll er es denn wissen?, fragte sie sich streng, Ich habe ihm selbst gesagt, dass wir nur Freunde sind. Und jetzt benehme ich mich wie ein schüchternes Junges.
Morgentau blickte ihm sehnsüchtig hinterher und fuhr verwirrt herum, als hinter ihr eine Stimme sagte: „Sag es ihm.“ Es war Meeresbrise. Die Heilerin blickte sie mit ihren silbernen Augen fest an. „Dir ist doch klar, dass er es so nicht von selbst herausfindet. Du hast ihm damals das Herz gebrochen und jetzt geht er davon aus, dass du ihn noch immer nicht liebst. Das ist doch klar“, sagte sie.
Morgentau sah betreten zu Boden. Was Meeresbrise sagte, war richtig. Aber sie konnte es nicht. Etwas in ihr war einfach zu feige, es Windsturm zu sagen. Die Heilerin erhob sich leise und verließ die Kinderstube. Nun war Morgentau mit ihren Jungen alleine. Maskenpelz und Glasfell schliefen, Lichtjunges und Schattenjunges ebenfalls. Nur Teufelsjunges fiepte tröstend. Dann kuschelte er sich an das weiche Fell seiner Mutter und die Sorgen der Königin schmolzen dahin. Sie legte ihren Kopf auf die Pfoten und schloss die Augen…

48 Re: Gabelschweifs Geschichte am Mo Apr 26, 2010 4:57 pm

Moonflower

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Königin/Vater
Königin/Vater
OMG, du wirst ja immer schneller ^^
Und immer besser. Riesen Lob.

49 Re: Gabelschweifs Geschichte am Mo Apr 26, 2010 5:06 pm

Braunsturm

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Katze
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Wie gesagt, ich stell es nur rein...

Kapitel 16
Am nächsten Tag fasste Morgentau einen Entschluss. Ihre Jungen schliefen noch und die Königin erhob sich vorsichtig, um sie nicht zu wecken. Dann türmte sie aus der Kinderstube und zum Bau der Krieger. Dort saß Windsturm vor seinem Nest und wusch sich.
Er senkte den Kopf und machte einen Schritt zurück, als er sie bemerkte. Doch Morgentau ging zu ihm hin und schnurrte. Dann drückte sie ihren Kopf an seine Schulter und flüsterte: „Es tut mir leid.“ Der Krieger entspannte sich und leckte ihr über den Kopf. „Nein, mir tut es leid“, antwortete er. Dann blieben sie dort sitzen, dicht aneinander geschmiegt, bis aus der Kinderstube ein rufendes Fiepen ertönte. „Ich muss wieder los“, erklärte Morgentau entschuldigend.
„Ich komme mit dir“, erwiderte Windsturm und folgte ihr. Die Königin leckte ihren Jungen sanft über die Ohren, um sie zu beruhigen und legte sich neben sie. Teufelsjunges kroch blind auf Windsturm zu, der erst zurück schreckte. Wahrscheinlich hatte auch er den Streuner erkannt, der Morgentau damals entführt hatte.
Doch dann stupste er den kleinen Kater mit der Pfote wieder in Richtung seiner Mutter, wo Schattenjunges und Lichtjunges schon gierig tranken. Teufelsjunges kletterte rücksichtslos über den Kopf seiner Schwester, um an die Zitze zu gelangen und stieß sie dabei mit der Hinterpfote weg. Doch Lichtjunges ließ sich das nicht gefallen. Sie wand sich wieder zwischen ihre Brüder und versetzte Teufelsjunges nebenbei einen leichten Schlag gegen den Kopf.
Morgentau und Windsturm lachten laut. Es sah zu komisch aus, wie sich die drei um die besten Milchplätze prügelten. Vor allem, wenn sie noch blind waren und nicht sahen, wohin sie schlugen.
Dann waren die drei kleinen Bäuche kugelrund und sie kuschelten sich wieder an ihre Mutter um zu schlafen. Staubjunges und Wüstenjunges betrachteten das alles vom anderen Ende der Kinderstube, wo ihre Mutter Glasfell lag. Maskenpelz´ Junge hatten noch nicht die Augen geöffnet und sie schliefen ebenfalls neben der Königin. Windsturm legte seinen Schwanz zärtlich um ihre Pfoten und sah sie an.
Dann sagte er: „Ich muss leider gleich auf Patrouille. Brauchst du noch irgendetwas?“ „Morgentau überlegte einen Augenblick und antwortete: „Könntest du bitte Feuerpfote und Wasserpfote hierher schicken? Ich habe sie schon so lange nicht mehr gesehen.“
„Natürlich, warte einen Augenblick“, sagte ihr Gefährte und verschwand. Kurz darauf erschienen die beiden Schüler im Eingang der Kinderstube. Wasserpfote setzte sich neben sie und sagte: „Du Glückliche. Es muss herrlich sein, Jungen zu haben.“
„Ja, das ist es“, antwortete Morgentau, „Aber es ist auch anstrengend. Wie geht es euch? Wie läuft das Training? Sind Tannenzapfen und Glitzerherz nett zu euch?“ Die beiden Katzen gaben bereitwillig Auskunft. Und als sie geendet hatten, war Morgentau so müde, dass sie kaum en Gähnen unterdrücken konnte. Wasserpfote bemerkte es und sagte zu ihrem Bruder: „Komm, wir gehen jetzt. Unsere Mentoren warten bestimmt schon.“ Damit verschwand sie und Feuerpfote folgte. Die junge Königin warf noch einen Blick in den Himmel und dachte: Ach Gabelschweif, warum nur? Ich brauche dich hier…
Dann schlief sie ein….

50 Re: Gabelschweifs Geschichte am Mo Apr 26, 2010 5:12 pm

Moonflower

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Königin/Vater
Königin/Vater
Na dann stell mal weiter eifrig deine Geschichte hier rein.^^ Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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