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Sonnentränen (Suncats, 3.Band)

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1 Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Mi März 09, 2011 11:44 am

Wyvernblut

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Heiler
Hi,

hier kommt mein Lieblingsband der Suncats!


by Seele

Hierarchien:

WirbelClan

Anführer: Rehstern - w, braunes Fell, blaue Augen
2. Anführer: Mandelblüte - w, hellbraun, goldene Augen, Partner: Regenbaum, Schüler: Kastanienpfote
Heiler: Blitzwind - m, schwarz mit weißen Streifen, dunkelgoldene Augen, Schüler: Regenpfote
Krieger:
- Sturmregen - m, grau mit weißen Sprenkeln, grüne Augen, Schüler: Feenpfote
- Schimmersturm - w, silbernes Fell, grüne Augen
- Mondnebel - m, schwarz mit weißem Halbkreis auf dem Rücken, goldene Augen, Schüler: Palmenpfote, Gefährtin: Glitzersprenkel
- Wildflug - m, braun, goldene Augen, Schüler: Goldpfote
- Flusskralle - m, dunkelbraun, stechend blaue Augen, Gefährtin: Zauberschweif
- Erdzweig - w, dunkelbraun, stechend blaue Augen, Schüler: Salamanderpfote
- Glitzersprenkel- w, weiß mit hellgrauen Sprenkeln, graublaue Augen, Gefährte: Mondnebel
- Streifenschatten - m, hellbraun mit grauen Streifen und bernsteinfarbene Augen, Schüler: Rußpfote
- Wüstensee - w, hellbraun und bernsteinfarbene Augen, Schüler: Waldpfote
- Haselnussblitz - m, hellbraun und bernsteinfarbene Augen
Schüler:
- Palmenpfote- w, hellbraun, goldene Augen, Mentor: Mondnebel
- Kastanienpfote- m, dunkelbraun, bernsteinfarbene Augen, Mentor: Mandelblüte
- Salamanderpfote- m, bunt gescheckt, goldene Augen, Mentor: Erdzweig
- Rußpfote - w, grau, hellgrüne Augen, Mentor: Streifenschatten
- Waldpfote - m, hellbraun, Mentor: Wüstensee
- Regenpfote - m, hellgrau mit dunkelgrauen Tupfen, Mentor: Blitzwind
- Feenpfote - w, gold-weiß gescheckt, hellblaue Augen, Mentor: Sturmregen
- Goldpfote - w, gold mit einem kleinen weißen Fleck unter dem Auge, stechend grüne Augen, Mentor: Wildflug
- Blumenpfote - w, bunt gescheckt, goldene Augen, Mentor: ---
Königinnen:
- Schmetterlingsflügel - w, bunt gestreift, goldene, warme Augen, Gefährte: Apfelwald
- Zauberschweif – w, vorne grau, hinten weiß, hellgrüne Augen, Gefährte: Flusskralle
- Distelfeder - hellgrau, blaue Augen, Partner: Sturmregen
Älteste:
- Kleinschweif - m, klein und braun mit weißen Flecken und kurzem Schweif, goldene Augen
- Fetzohr - m, grau mit zerfetzten Ohren, grüne Augen
- Dunkelblüte - w, schwarz, grimmige goldene Augen
- Apfelwald - m, sonnengelb, grüne Augen, Gefährtin: Schmetterlingsflügel
- Regenbaum - m, grauer Pelz, bernsteinfarbene Augen
Junge:
- Muscheljunges - w, hellgrau, goldene Augen, Mutter: Schmetterlingsflügel
- Taujunges - w, dunkelgrau, blaue Augen, Mutter: Schmetterlingsflügel
- Grasjunges - m, dunkelgrau, grasgrüne Augen, Mutter: Distelfeder

GlutClan

Anführer: Blütenstern - w, bunt gescheckt, grüne Augen
2. Anführer: Traumtanz - w, weiß mit grauer Schwanzspitze, hellgrüne Augen, Gefährte: Lebensfrost
Heiler: Stolperschatten - m, grau mit vielen Schwarzen Sprenkeln, goldene Augen, Schüler: Schattenpfote
Krieger:
- Diamantlicht - w, weiß mit grauen Streifen, mattgrüne Augen
- Flockenrot - weiß mit roten Punkten, grasgrüne Augen
- Lichtblume - weiß mit roten Kopf, tiefblaue Augen, Gefährte: Mondstrahl
- Fuchswald - m, rot, hellblaue Augen
- Tannenstreif - m, dunkelbraun, Kastanienbraune Augen, Gefährtin: Erdbeertraum
- Smaragdsturm - w, weißes Fell, smaragdgrüne Augen,Gefährte: Nachtspiegel
- Delphinkralle - m hellgrau mit weißem Bauch, blaue Augen, Schülerin: Leuchtpfote, Gefährtin: Sonnenaufgangskristall
- Lebensfrost - m, silbernes Fell, hellblaue Augen, Schüler: Sternenpfote, Gefährtin: Traumtanz
- Fliedertänzerin - w, hellbraun, fliederfarbene Augen, Schüler: Amselpfote
- Nachtspiegel - m, nachtschwarz, Schüler: Eispfote, Gefährtin: Nachtspiegel
- Rosenherz - w, rot mit schwarzen Pfoten, Schüler: Meerespfote
- Fledermausnacht - m, schwarz mit roter Schwanzspitze, Schüler: Schneepfote
Schüler:
- Meerespfote - m, hellgrau, Mentor: Rosenherz
- Amselpfote - m, schwarz mit weißer Schnauze, Mentor: Fliedertänzerin
- Leuchtpfote - w, graugestreift, Mentor: Delphinkralle
- Sternenpfote - w, weiß mit einem braunen Fleck auf der Brust in Form eines Sternes, Mentor: Lebensfrost
- Schattenpfote - m, dunkelbraun, fast schwarz, Mentor: Stolperschatten
- Kristallpfote - w, wunderschön und weiß, Mentor: Blütenstern
- Schneepfote - w, weiß mit grünen Augen, Mentor: Fledermausnacht
- Eispfote - m, weiß mit blauen Augen, Mentor: Nachtspiegel
Königinnen:
- Erdbeertraum - w, rot mit schwarzen Sprenkeln, dunkelblaue Augen, Gefährte: Tannenstreif
- Veilchenblüte - blaugrau, hellblaue Augen, Partner: Fuchswald
- Sonnenaufgangskristall - w, orangegelbes Fell, hellblaue Augen, Gefährte: Delphinkralle
Älteste:
- Wolkenwald - m, grau mit wässrigen blauen Augen
- Maisherz - w, hellbraun mit weißen und goldenen Flecken, gelbe Augen
- Seerosenkralle - w, rotorangenes Fell, grüne Augen
- Dreitatze - m, braun mit grünen Augen, eine Pfote fehlt
- Kleeblattnase - w, grau, graue Augen
Junge:
- Dunkeljunges - m, dunkelbraun, Mutter: Veilchenblüte
- Blutjunges - w, hellgrau mit einem tropfenförmigen roten Fleck auf der Brust, Mutter: Veilchenblüte
- Silberjunges - m, silbern, Mutter: Erdbeertraum
- Laubjunges - w, hellbraun, Mutter: Erdbeertraum


Zusammenfassung:
Die Clans, WirbelClan und GlutClan, stehen in voller Blüte. Doch dann besetzten Tiger den Wald- sie wollen sich an Zauberschweif, ihren Jungen und Traumtanz rächen, da die beiden Kriegerinnen ihre Anführer getötet hatten, um ihr Rudel, eine Katzengruppe in der sie geboren waren, vor einer tyrannischen Herrschaft zu retten. Niemand kann etwas gegen die Tiger tun, eine harte Zeit beginnt für Goldpfote, der sich mit seiner Schwester Feenpfote beweisen muss.

Umgebung:
Das Territorium:

Erklärungen:
- lange Steine: Merkwürdige lange Steine, Grenzenmarkierung
- Baumstammbrücke: eine Brücke, um über den Fluss zu gelangen
- Kleekuhle: GlutClans Trainingsplatz. Dort wächst nur Klee
- Sandlichtung: Bei der großen Versammlung Treffpunkt, nur Sand
- Steinfelder: Flächen, die nur aus Stein sind. Grenzenmarkierung
- Laubkuhle: WirbelClans Trainingskuhle. Hier bleibt das meiste Laub liegen
- Mohnfleck: Hier wächst nur Mohn, Grenzenmarkierung
Steinfelder:

Erklärungen:
- Gefährlicher Bau: Irgendein gefährliches Tier haust dort drin
- Sternensee: Der Fluss, der durch dass Territorium fließt, endet im Sternensee. Der See heißt so, weil er wie ein Stern in den Steinfeldern funkelt
- Ahnenspalte: Dort springen Katzen herein, wenn sie zum Mondstein wollen
- Sternentor: Darunter liegt der Mondstein, man kann durch das Sternentor nicht zum Mondstein gelangen, nur über die Ahhnenspalte
- Grenze: Dahinter lebt ein Einzelläufer
Das WirbelClanlager:

Erklärungen:
- Unten, das Schwarze: Eingang
- Kinderstube/Ältesten-/Krieger-/Schüler-/Heilerbau: (Dunkel) Eingang zu Höhle (hell), unterirdisch
- Anführerbau: Baum mit Höhle
- Baumstamm: Ort, von dem der Anführer zu seinem Clan spricht
- große Kornblume: ungewöhnlich große Kornblume. Wenn die Katzen etwas zum SternenClan beten gehen sie oft dahin. Dieser Blume darf nichts passieren

Prolog:

Ein Augenpaar erschien zwischen den Büschen und blickte auf die Sandlichtung. Die gestreifte Raubkatze huschte in die Mitte der Lichtung und begann zu jaulen. Plötzlich strömten viele Tiger in die Lichtung. "Das wird unser neuer Platz, bis wir und gerächt haben!", verkündete der erste Tiger. Die anderen jaulten zustimmend. In der Nacht kauerte gleichzeitig eine gescheckte, kleine Katze auf einem Baum und hörte zu. Erschrocken riss sie die Augen auf und sprang leise vom Baum. Sie rannte zurück zu ihrem Lager, dann kletterte sie in den Anführerbau. "Rehstern", wisperte sie, "ich habe schlechte Nahrichten!"

Hoffentlich ist es nicht schlimmm, wenn der Prolog so kurz ist...



Zuletzt von Elfenpfote am So März 13, 2011 7:14 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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2 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Mi März 09, 2011 3:02 pm

Gast


Gast
jaaaaaaaaaaaaa, das ist auch mein lieblingsband=)
der süüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüße goldpfote♥

3 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Do März 10, 2011 10:51 am

Wyvernblut

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Heiler
sooo süüüüß!

1.Kapitel:

Goldpfote hörte die leisen Herzschläge seines an fixierten Beutetieres. Die Maus knabberte an etwas und bemerkte den jungen Schüler überhaupt nicht. Er schlich sich vorsichtig an, verlagerte sein Gewicht auf die Oberschenkel. Sein Talent war ihm angeboren, deshalb wartete er noch einige Augenblicke und sprang ab. Lautlos flog er durch die Luft und landete auf der Maus, die vor Überraschung nicht mal mehr quieken konnte, denn schon hatte Goldpfote sie getötet. Manchmal fragte er sich, wie sich die Beute wohl fühlte wenn sie gejagt wird, aber er kam immer zu dem Schluss, dass man als Beutetier auch mehr aufpassen konnte. Zufrieden nahm er den schlaffen Körper und trottete zum Lager des WirbelClans zurück. Er war stolz auf sich, dass er eine Maus in dieser knappen Beutezeit gefangen hatte, seit die Tiger da waren gab es natürlich kaum etwas im Wald. Doch sobald Goldpfote das Lager betrat, fiel ihm ein, dass ihn niemand loben würde. Seufzend legte er die Maus auf den kleinen Frischbeutehaufen und sah sich um. Seinen Mentor Wildflug konnte er nicht entdecken. Als er, seine Schwester, seine Eltern, Traumtanz und ihr Gefährte wieder im Wald angekommen waren, hatten die Clans sie gefeiert- sie freuten sich für Zauberschweif, seine Mutter, dass sie so schöne Junge hatte und freuten sich, zwei Krieger und zwei Schüler mehr zu haben.

1.Kapitel(2):
Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Feenpfote die Tiger entdeckt hatte, war alles noch normal gewesen. Er hatte einen Mentor, der ihm die Grundtechniken des Jagen und Kämpfen fast vollständig beigebracht hatte und ein bisschen die anderen Clanmitglieder kennen gelernt. Doch dann wurde alles anders, als Feenpfote ins Lager gestürzt kam und rief: „Tiger! Die Tiger sind da!“ Sofort waren alle aufgewacht und hatten Feenpfote zugehört, wie sie aufgeregt erzählte, dass die Tiger gesagt hatten, sie wollten sich rächen. Ab da war Goldpfote Luft, und wenn er einmal beachtet wurde, schauten ihn alle mit diesem BLICK an, es war kaum auszuhalten. Wenn Goldpfote einen Vorschlag machte, hörte ihm niemand zu. Er wurde nur zu Patrouillen eingeteilt, wenn er vor Rehstern auf und ab hüpfte und rief: „Wo soll ich mit???“. Er wurde nur trainiert wenn er Glück hatte und Wildflug zusammen mit Feenpfote und ihrem Mentor Sturmregen übte und Goldpfote am Rand stand und versuchte, mitzumachen. Goldpfote redete nur selten mit einer anderen Katze, denn er musste sie ansprechen und sie berühren, beim Zungegeben saß er nur herum und putzte sich selber. Feenpfote stahl seine Aufmerksamkeit, doch Goldpfote wusste, dass sie das nicht mit Absicht machte.

2.Kapitel:
Er seufzte noch einmal und schaute zum Himmel. Bald würde es Dunkel werden. Er wollte mal schauen, was Wildflug so trieb. Also rannte Goldpfote zur Laubkuhle- eine Kuhle in der immer sehr viel Laub lag, in der Schüler trainiert wurden. Natürlich standen dort Wildflug und Sturmregen und glotzten verliebt Feenpfote zu, wie sie ihnen Anschleichmöglichkeiten demonstrierte. „Das machst du super!“, säuselte ihr Mentor. Wildflug fügte hinzu: „Wirklich klasse!“ Traurig wandte sich Goldpfote ab. Hier konnte er heute nicht mitmachen. Mit schweren Herzen lief der goldfarbene Schüler wieder zum Lager. Er überlegte, ob er jagen sollte oder doch nicht. Er entschied sich dagegen und besuchte seine Mutter- sie würde wieder Junge bekommen und langweilte sich wieder, wie ihm erzählt wurde, beim letzten Mal. Zauberschweif lag in der Kinderstube, sie träumte vor sich hin. „Hallo Mama!“, rief Goldpfote. Manchmal schaffte es seine Mutter, ihren Stolz auf Feenpfote zu unterdrücken und Goldpfote zu beachten- oft aber nur, wenn Feenpfote außer Sicht war. „Oh, hallo Goldstück“, murmelte seine Mutter. „Alles okay?“, fragte er, froh sich zu unterhalten.

2.Kapitel(2):
„Ja, ja. Kannst du Blitzwind sagen, dass ich mich ganz komisch fühle?“, antwortete Zauberschweif. Goldpfote nickte gehorsam und drehte sich um. Er lief über das Lager bis zum Heilerbau, der fast am anderen Ende des Lagers lag. Eigentlich unpraktisch, aber egal. Blitzwind war schnell, wenn er lief. Der Schüler betrat den Bau. Dort lag nur Blumenpfote. Die kleine, buntgescheckte Kätzin lag schon immer dort. Goldpfote wusste, dass ihre Mutter, Schmetterlingsflügel, die Kleine kurz nach ihrer Geburt an Zweibeiner verloren hatte. Als sie wieder gefunden wurde, stellte Blitzwind eine Krankheit an ihr fest. Alle nannten es den Lauertod. Denn von Anfang an war klar: Diese Katze würde niemals älter als eineinhalb Blattwechsel alt werden. So wurde sie trotz ihres Alters (4 Monde) zur Schülerin, damit sie wenigstens nicht so traurig war. Aber es kam bald heraus, dass man mit ihrem schwachen Körper niemals trainieren konnte, also lag sie den ganzen Tag nur da und leistete Blitzwind Gesellschaft. „Hallo Goldpfote“, meinte Blumenpfote. Der Schüler war überrascht, dass die kranke Katze ihn ansprach. „Äh… hi, ist Blitzwind da?“, fragte er etwas verwirrt.


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Gott gab uns zwei Augen, damit wir ab und zu eines zudrücken können Wink
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~ Ehemals Elfentraum

4 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Do März 10, 2011 2:41 pm

Gast


Gast
blumenpfote♥
kopier ganz schnell weiter, ich liebe diesen band sooooooooooooo sehr

5 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Do März 10, 2011 8:12 pm

Wyvernblut

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Heiler
♥♥♥

3.Kapitel:
Seine Gedanken rasten. Was bedeutete es, dass ihn Blumenpfote begrüßte? Das hatte sonst niemand gemacht. Vielleicht funktionierte es bei den anderen Katzen ab jetzt auch! Ach nein, was machte sich Goldpfote schon wieder Hoffnungen. Wahrscheinlich würde ihn nie jemand auch nur freiwillig anschauen. Er wurde einfach vergessen, ein goldener Fleck im hintersten Winkel der Gehirne der anderen Katzen. Mit ihrer hellen Stimme antwortete Blumenpfote: „Nein, er wollte Kräutersammeln. Soll ich ihm etwas ausrichten?“ Zerstreut nickte Goldpfote: „Ähm… ja, das wäre toll. Er soll einfach mal nach meiner Mutter Zauberschweif schauen, die fühlt sich komisch.“ „Okay“, sagte Blumenpfote, „das mache ich.“ Goldpfote verabschiedete sich steif und verschwand. Sein Herz raste, er wusste auch nicht was los war. Am besten schaue ich noch einmal morgen vorbei, überlegte sich Goldpfote. Die Sonne ging unter und Rehstern sprang auf den Baumstamm und rief: „Alle Katzen des Clans, die alt genug sind, ihre Beute selber zu jagen, mögen sich nun unter dem Baumstamm versammeln!“ Ein bisschen neugierig lief Goldpfote und überlegte sich, ob er jemals Krieger werden würde.

3.Kapitel(2):
Niemand beachtete ihn. Wildflug war zu sehr in Feenpfote verliebt- er würde sich nicht um Goldpfote kümmern. Rehstern nicht sagen, dass er weit genug war. Rehstern würde ihn sowieso bei der Zeremonie vergessen. Aber nun standen einige Kriegerzeremonien an. Rehstern laberte endlos lange immer wieder die Zeremonieworte. Sie begann bei Palmenpfote (Sie hieß nun Palmenherz), machte dann weiter mit Kastanienpfote (Sein Name war jetzt Kastaniensturm), Salamanderpfote kam danach (Salamanderfleck) und zum Schluss kam noch Rußpfote (Rußkristall). Rehstern verkündete zum Schluss, dass Glitzersprenkel Königin wurde (von Mondnebel) und ließ den Clan endlich gehen. Traurig schlüpfte Goldpfote in den Schülerbau. Er kuschelte sich in die hinterste Ecke, die anderen Schüler zusammen um Feenpfote herum. Es wurde schon etwas Herbst, der Wald begann, seine Blätter umzufärben. Goldpfote überlegte sich noch vor dem Einschlafen, was heute Wichtiges passiert war: Er hatte etwas Beute gefangen und Blumenpfote hatte ihn angesprochen, der Kriegerbau wurde voller. Mehr war nicht passiert, aber das Wenige hatte viel Bedeutung.

4.Kapitel:
Mit dem Gedanken an Blumenpfote konnte Goldpfote nach langer Zeit endlich wieder lächelnd einschlafen. Es tat gut, Blumenpfote verfolgte ihn noch bis in seine Träume, was Goldpfote träumte wusste er beim Aufwachen mit ihrem Geruch in der Nase nicht- aber es war schön gewesen. Aufgeregt sprang der junge Schüler auf. Er verbrachte gerne seine Zeit mit einer Katze, die ihn beachtete. Doch auf dem Weg sah er, wie Mandelblüte Patrouillen einteilte. Er beschloss, es einmal zu versuchen und ging hin. Wie immer blieb er als Letztes zurück. „MANDELBLÜTE!!! Ich würde auch gerne mitkommen!“, rief er. Mandelblüte sah hektisch zu Goldpfote und sagte: „Ach ja, Grenzpatrouille ab Sonnenhoch.“ Die zweite Anführerin bedachte den Schüler nochmal mit diesem Blick und schien ihm zu sagen: Geh weg, du kleine Missgeburt! Dich will doch niemand! Das war immer so. Goldpfote wandte sich ab und ging endlich zum Heilerbau. „Hallo Blumenpfote! Hast du schon gefrühstückt?“, fragte er sofort, als er den Bau betrat. Blitzwind stand im Hintergrund und mischte oder sortierte Kräuter. Blumenpfote sah auf- sie hatte gedöst. „Nein danke, ich habe gerade keinen Hunger. Es ist trotzdem lieb, dass du fragst“, erklärte sie.

4.Kapitel(2):

Goldpfote setzte sich hin und fragte: „Ist es dir nicht langweilig?“ „Nein, es ist spannend, zu beobachten, welche Katze wie verwundet wird. Würde der SternenClan mir ein längeres Leben schenken, würde ich Heilerschülerin werden“, antwortete Blumenpfote, „Was ist mit dir? Viele Katzen reden nicht mit mir, weil sie Angst haben, dass ich ansteckend bin. Warum sitzt du jetzt vor mir und nicht bei deinen Freunden?“ Goldpfote schaute zu Boden. Wenn er ihr jetzt sagte, er hatte keine Freunde, würde sie ihn auslachen und den Loser aus dem Schülerbau fortscheuchen. Doch Goldpfote hasste lügen, so meinte er leise: „Ich habe keine.“ Bestürzung zeigte sich in den warmen, goldenen Augen von Blumenpfote. „Du armer! Ich habe zwar auch keine Freunde, aber bei mir ist das ja normal!“, rief sie. Goldpfote blickte beschämt zu Boden. Wie hatte er nur SO was von der hübschen Kätzin denken können? Niemals würde Blumenpfote so über andere urteilen! „Ich frage mich, wie jemand so liebes keine Freunde haben kann“, murmelte Goldpfote. Die Kätzin meinte: „Das frage ich mich auch. Du bist ja hübsch, begabt, nett, wie kann man dich nicht mögen?“

sooooooo süß!!!


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6 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Fr März 11, 2011 4:38 pm

Gast


Gast
♥♥♥so sweeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeet♥♥♥
die beiden sind sooooooooooooooooo knuffig!!!
kopier ganz schnell weiter

7 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Fr März 11, 2011 5:51 pm

Wyvernblut

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Heiler
jaaaaa! Wir sind voll vernarrt ^^
Aber das ist voll doof: ich will noch so ne Geschichte schreiben, aber nie krieg ich so ne traurige Situation hin! Außerdem sind grad meine Hände gefroren, ich kann kaum noch schreiben- voll nervig

5.Kapitel:
„Oh, nein, nein, ich meinte dich. Nicht mich. Ich bin ja die Schwester von Feenpfote, ich bin ja nicht so wie sie. Alle übersehen mich lieber, als zuzugeben, dass ich da bin“, antwortete Goldpfote. Die Wahrheit tat zwar weh, aber was konnte er anderes machen, als den Schmerz, der jeden Tag in seinem Herz wohnte, auszuhalten und besser zu machen? Es würde einfach keine Lösung geben. Außer Blumenpfote. Sie sah ihn lieb an, ihr Schicksal war fast genauso. „Ich komme morgen wieder- aber jetzt muss ich zu einer Patrouille, und ich will lieber die wenigen genießen anstatt verpassen“, verabschiedete Goldpfote sich am Schluss und ging. Doch als er die Lichtung betrat, fühlte sein Herz sich an, als würde es plötzlich am Boden liegen und jede Katze des Clans würde mit jeder Pfote einmal darüber trampeln. Denn die Patrouille bestand aus Sturmregen, Wildflug, Erdzweig und am Schlimmsten noch: Feenpfote! Jede dieser Katzen mochte er wenig, denn Wildflug und Sturmregen kümmerten sich beide um ihre geliebte Feenpfote. Wegen ihr würde die ganze Patrouille abgelenkt sein. Erdzweig, Goldpfotes Tante, machte das Ganze nur noch unerträglicher, da sie zu seiner Familie gehörte und ihn ebenfalls kaum sah!

5.Kapitel(2):
Doch der goldfarbene Schüler musste mit, denn sonst würde er hier noch vergammeln! Feenpfote rief: „Goldpfote, kommst du mit?“ Dieser nickte und erklärte: „Ja, ich wurde noch eingeteilt.“ Doch nach einem leichten Nicken von Sturmregen war Goldpfotes Anwesenheit nicht mehr wichtig. Die Katzen waren nun vollzählig und zogen los. Der junge Schüler freute sich, sich endlich mal wieder anstrengen zu müssen. Trotz der wenigen Übung war er gut in Ausdauer und hielt bei den anderen mit. Die anderen rannten erst einmal zu den Steinfeldern. Goldpfote erinnerte sich, wie er vor wenigen Monden auf diesen Feldern gewandert war. Denn seine Mutter und ihre Schwester stammten nicht vom Clans- nein, ihre Eltern wohnten in einem Rudel- dem Felsenrudel. Goldpfote, Feenpfote und seine andere Schwester Engelspfote waren dort geboren, als es gerade böse Katzen auf die Herrschaft über das Rudel abgesehen hatten. Zauberschweif oder Traumtanz konnten die Plätze nicht einnehmen, denn eine Katze brauchte vom ersten Mond an eine Ausbildung, die schwer zu wiederholen war. Zauberschweif hatte ihre Junge bekommen, die Bösen besiegt und mit Goldpfote und Feenpfote wieder zu den Clan zurückgekehrt.

6.Kapitel:
Seufzend blickte Goldpfote über die scheinbar endlos langen Steinflächen in die Ferne. Leider hatten die beiden bösen Katzen Freundschaft mit Tigern geschlossen und ihnen vor ihrem Tod befohlen, sie sollten nicht aufhören, versuchen Traumtanz, Zauberschweif und ihre Junge zu töten. Also waren die Tiger hier- in der Sandkuhle, der Ort an dem sich die Clans normalerweise bei Vollmond trafen. Doch wegen der gestreiften Raubkatzen fanden die großen Versammlungen ab und zu noch an den langen Steinen, der anderen Seite der Territorien statt. Feenpfote trieb Wildflug zur Eile, da sie wohl noch trainieren wollte und schon gehorchte die ganze Mannschaft. Die Katzen eilten am Fluss entlang, der ungefähren Grenze. Auf ihrem Territorium konnten die WirbelClankatzen keinen fremden Geruch außer den Tigern riechen. Langsam wurde Goldpfote nervös, denn die Sandlichtung näherte sich- damit die Tiger- und die anderen Katzen rannten unbeirrt weiter. Begriffen sie denn nicht, dass die Tiger sie hören würden, auf sie lauern würden und einen Teil von ihrem Auftrag erfüllen würden, nämlich Feenpfote schnappen? Kurz fiel Goldpfote ein, dass es ja sein konnte, dass die Raubkatzen vielleicht schon Engelspfote umgebracht hatten und deshalb da waren, aber er verschob den Gedanken denn es wurde Wichtiger: Die Sandkuhle war nur wenige Fuchslängen vor ihnen, keine Katze verlangsamte ihr Tempo, erhöhte es nur noch.

6.Kapitel(2):
„Passt auf!“, schrie Goldpfote verzweifelt, als die Katzen zwischen den Büschen verschwanden. Mal wieder hatten sie ihn nicht gehört. Warum waren alle nur so mäusehirnig und hörten nie seinen wertvollen Vorschlägen zu? Aber im Moment konnte Goldpfote ihnen nur folgen, da er trotz allem seine Clankameraden nicht im Stich ließ. Da schoss Erdzweig mit großen Augen und bebenden Flanken auf. Sie sah den Schüler nicht- oder wollte ihn nicht sehen-, trotzdem ging er mutig durch die Zweige. Auf der anderen Seite sah er, wie Feenpfote, Wildflug und Sturmregen eingekreist von Tigern verzweifelt versuchten, zu entkommen. Goldpfote roch, wie Erdzweig ängstlich Neben ihn kroch. „Was können wir jetzt machen? Angreifen wäre im Moment das Dümmste“, meinte Goldpfote und war sich nicht sicher, ob die Schwester seines Vaters ihm zuhörte. Aber so doof war sie wieder auch nicht, also blieben sie da kauern und überlegten fieberhaft. Da geschah etwas Wunderliches, Goldpfote glaubte seinen Augen nicht. Feenpfote bekam einen wütenden Ausdruck und in ihren Augen funkelte etwas, das der junge Schüler in den Augen seiner Mutter sah, wenn sie über die Schlacht redete, in der die Bösen gestorben waren.


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8 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Fr März 11, 2011 8:39 pm

Gast


Gast
jap
voll die suchtis^^
du schaffst das bestimmt noch mit dem traurigen
warum sind deine finger denn eingefroren?

die fortsetzung ist natürlich super, aber das weißt du ja schon längst:P

9 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Fr März 11, 2011 8:54 pm

Wyvernblut

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Heiler
ach... die Dinger (die sich Hände nennen) sind immer sehr kalt. Jetzt gehts aber zum Glück wieder.

7.Kapitel:
Ihre Namen hatte Goldpfote nicht erfahren, da Zauberschweif nicht wollte, dass er so böse Dinge bei Namen rufen könnte. Aber Feenpfote steigerte sich immer mehr in ihre Wut rein- wahrscheinlich fauchte sie mit den Tigern, ´sprach´ mit ihnen, und wuchs fast. Da explodierte die Wut aus ihr heraus- und sie hob ab. Mit Flügeln. Sprachlos starrte Goldpfote seine fliegende Schwester an. Ohne sich über ihre Fähigkeit zu wundern riss Feenpfote dem nächsten Tiger das Nackenfell auf, das zu bluten begann. Einem weiteren Gegner kratzte sie das Auge aus. Mit ihrem Fliegen konnten die Tiger nicht sehen, wohin Feenpfote als nächstes angriff. Sie war schnell in der Luft. So schnell, dass Wildflug und Sturmregen Zeit hatten, zu verschwinden. „Erstaunlich, diese Katze!“, keuchte Sturmregen. Beide Kater waren nun wirklich verliebt in Goldpfotes Schwester und gaben dies schon fast vor ihrem Bruder zu. Es tat weh und freute Goldpfote gleichzeitig, dass Feenpfote die Tiger besiegte. Warum bekam sie so viel Aufmerksamkeit? Trotzdem war er ihr dankbar, dass sie die Tiger einschüchterte.
Nicht einmal Blumenpfote wusste darauf Rat. In ihrem kurzen Leben war sie zwar schon sehr weise geworden, aber noch nicht genug.

7.Kapitel(2):
„Ich weiß auch nicht, was ich fühle: Neid, Freude, Hass, Glück, Gier, Dankbarkeit? Wie soll ich mich Feenpfote gegenüber verhalten? Ach, du weißt ja noch gar nicht genau, was passiert ist. Also, das war so: Wir patrouillierten an den Steinfeldern, langsam. Da meinte Feenpfote, sie wollte noch trainieren und plötzlich rannten alle los. Ich machte mir Sorgen, weil sie in ungebremsten Tempo auf die Sandlichtung zu rasten- du weißt schon, dort wo die Tiger sind, also rief ich ihnen eine Warnung zu, doch schon schlüpften sie durch Büsche und waren weg. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Da kam Erdzweig wieder heraus, sie sah sehr erschrocken aus. Dann kroch ich in den Busch, um zu sehen, was da los war und ob ich helfen konnte. Dort drin sah ich, wie die drei, Sturmregen, Wildflug und Feenpfote, eingekreist von Tigern in irgendeiner Ecke standen. Auch Erdzweig kroch neben mich, ich habe ihr zur Sicherheit gesagt, wir sollten nicht angreifen, keine Ahnung was sie gedacht hat. Feenpfote musste mit den Tigern gesprochen haben, denn sie wurde immer wütender und wütender, sah aus als würde sie gleich platzen, da explodierte sie fast in ihrer Wut- und sie hatte Flügel bekommen. Mit diesen setzte sie den großen Tieren zu und die beiden Krieger entkamen. Als Feenpfote das sah, kam sie zurück und sobald sie landete waren ihre Flügel weg. Die Kater haben mit ihr herausgefunden, dass die Flügel nur kamen, wenn sie wirklich benötigt wurden. Dann habe ich es nicht mehr ausgehalten, wie Feenpfote den weiteren Weg gepriesen wurde und bin abgehauen- war das falsch?“, erzählte Goldpfote, nachdem er bei Blumenpfote war.

8.Kapitel:
Diese hatte ihm ruhig zugehört und sagte mit klarer, bestimmter Stimme: „Du hast nichts falsch gemacht, nein. Es war nicht deine Schuld, dass du es nicht ausgehalten hast. Aber verurteile nicht die anderen, denn sie wissen nicht, wie du dich fühlst und sie wollen und werden es nicht wissen. Ich verspreche dir, das ganze Leid wird irgendwann bezahlt werden. Du leidest nicht dein Leben lang.“ Goldpfote war froh über die Worte und kuschelte sich an die jüngere Kätzin. Er hielt sich so in dieser Stellung, bis Blitzwind hereinkam. Blumenpfote hatte bis jetzt nichts mehr gesagt, also erschrak Goldpfote, als sie plötzlich mitten in das Schweigen fragte: „Wie geht es Zauberschweif?“ Blitzwind antwortete: „Ihre Jungen kommen viel zu spät, aber ich werde auf eine plötzliche Geburt vorbereitet sein. Wundert euch also nicht, wenn sie in nächster Zeit sehr verträumt wirkt. Das ist normal, wirklich.“ Blumenpfote nickte. Goldpfote wusste, seine Freundin wusste, dass er das wissen wollte, sich aber erstens nicht traute zu fragen und zweitens, ihn Blitzwind gar nicht hören würde. Er formte das Wort Danke mit seinem Mund und ging wieder raus. Irgendwie fühlte er sich nicht so wohl, wenn Blitzwind ihre Gespräche mithörte.

8.kapitel(2):
Oder er jedenfalls so tat als würde er. Goldpfote schaute zum Himmel- es wurde zwar schon spät, aber die Sonne schien noch kräftig auf die sich langsam färbenden Blätter der Bäume. Das Wetter passte nicht zu seiner Stimmung, denn Feenpfote betrat das Lager und alle anderen wussten innerhalb weniger Sekunden, was passiert war. „Goldpfote, warum bist du abgehauen?“, schimpfte Erdzweig. Sie schien wirklich enttäuscht von ihrem Neffen zu sein, dafür war sie umso stolzer auf ihre Nichte. Als alle Katzen beifällig jaulten, fühlte Goldpfote sich, als würde er in ein tiefes, tiefes Loch fallen und gleichzeitig mit einem starken Schmerz im Herz aufgekommen sein. Keine, aber auch gar keine Katze bemerkte, wie der junge Kater fast im Erdboden versank. Er musste sich zusammenreisen, Feenpfote hatte das für ihre heldenhafte Tat verdient, aber es gelang ihm nicht ganz. Goldpfote fuhr die Krallen in den Boden, da gaben seine Beine nach. Plötzlich war er sehr wütend, würde am liebsten seine ganze Wut ausbrüllen, doch er durfte nicht. Also lag er da, verletzt, sein Herz blutete bestimmt schon. Keine Katze beachtete ihn, es war immer noch laut.


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10 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Fr März 11, 2011 9:25 pm

Gast


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ich finde es immernoch sooooooo knuffig
♥blumi und goldi forever♥

11 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Sa März 12, 2011 10:31 am

Wyvernblut

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Heiler
9.Kapitel:
Da riss ein leiser, schwacher Schrei Goldpfote aus seinem Kummer. Das war doch… Zauberschweif! Kein einziges Lebewesen außer ihm hörte den leisen Schrei, so sprang der junge Schüler auf. Er überlegte kurz, dann rannte er schnurstracks zum Heilerbau. Natürlich würde Zauberschweif ihre Junge bekommen, es war ganz klar, denn der Moment war am Unpassendsten, und natürlich kurz nachdem Goldpfote etwas davor erfahren hatte. Es tröstete ihn, dass wenigstens der Zufall ab und zu auf ihn hörte. Blitzwind stand vor seinen Bau und jaulte laut und freudig. Der Stich in Goldpfotes Herzen tat weh, doch er rannte weiter. Im Bau war es etwas leiser. „Blumenpfote! Zauberschweif, sie… sie…“, keuchte Goldpfote gegen den Lärm an. Blumenpfote wusste sofort, was los war und sammelte bestimmte Kräuter ein. Hastig gab sie ihm Anweisungen, denn sie konnte nicht zu Zauberschweif rennen und schickte Goldpfote weg. Eilig rannte er zu seiner Mutter. „Sie… kommen…“, stöhnte diese und legte sich auf die Seite. Goldpfote half ihr mit den richtigen Kräutern, es lief ganz gut. Nach kurzer Zeit waren die beiden draußen. Blumenpfote kam durch den Eingang, das Jaulen hatte aufgehört aber immer noch quasselten die Katzen pausenlos.

9.Kapitel(2):
„Goldpfote! Du hast es geschafft! Herzlichen Glückwunsch, Zauberschweif“, rief die junge Schülerin. Zauberschweif schaute mit seltsamen Blick die beiden Schüler an und meinte: „Später, Goldpfote, später!“ Da klärten ihre Augen sich plötzlich auf. „Danke. Ich freue mich so! Schickt Flusskralle her, sobald es geht!“, rief sie noch, als die beiden verwirrt gingen.
„Sie werden Elfenjunges und Spiegeljunges heißen!“, meinte Zauberschweif später, als Goldpfote mit seiner Schwester und seinem Vater kurze Zeit später in der Kinderstube kauerte. Das weiße mit einem hellgrauen Fleck am Rücken kuschelte sich an ein dunkelbraunes mit weißen Pfoten, einer weißen Schwanzspitze und einem Fleck im Gesicht. Flusskralle betrachtete Spiegeljunges starken Körperbau und Elfenjunges, die ihrer Mutter eher glich. „Zauberschweif, ich muss dich kurz allein sprechen“, erklärte Flusskralle und schickte die beiden Schüler raus. Goldpfote kam nicht einmal auf die Idee, Feenpfote zu fragen, was sie davon hielt. Sie wurde außerdem sowieso von Sturmregen abgelenkt. Goldpfote überlegte, ob er mitkam, weil die beiden wahrscheinlich mit Wildflug trainierten, doch er hielt es für wichtiger, Blumenpfote die Namen zu sagen.

10.Kapitel:
Er hatte sie seit gestern nicht mehr gesehen, als sie nach der Geburt von Elfenjunges und Spiegeljunges im Heilerbau verschwand. Traurig blickte Goldpfote seiner Schwester nach, wie sie mit den beiden Katern das Lager verließ. Sie musste sich nicht den ganzen Tag fragen, ob sie überhaupt lebte, da die anderen Katzen nicht der Meinung waren, wie bei ihm. Sie konnte jeden Tag mit zwei Mentoren trainieren gehen, sie wurde sehr hoch geschätzt im Clan. Blumenpfote hatte ihm bereits ausgeredet sich zu wünschen, die Geschwister könnten tauschen. Mit einem unangenehmen Gefühl in der Kehle, als würde jemand mit scharfen Krallen daran ziehen, ging Goldpfote in seiner üblichen Haltung – Schwanz tief, Kopf gesenkt, Ohren herabhängend – weiter. Der junge Schüler konnte es kaum erwarten, den Bau zu betreten. Er wollte wieder mit Blumenpfote reden. Doch sobald er den Bau betrat, merkte er, dass etwas nicht stimmte. Hektisch eilte sein Blick umher: ganz hinten, im Bau von Blitzwind, war sie nicht. In der Ecke, in der Kräuter lagerten, stand auch keine Katzenseele. Auch bei den Nestern, in denen kranke Katzen lagen, war alles verlassen.

10.Kapitel(2):
Panisch schnüffelte der goldfarbene Schüler am Boden. Sie war aufgestanden und Richtung Blitzwinds Nest gegangen. Von dort an begleitete ein unbekannter Geruch ihren. Goldpfote verfolgte fast wieder ängstlich das Gerüche-Paar. Was konnte passiert sein? Die Angst in ihm wuchs und wuchs, als er die Spur aus dem Lager folgte und auf schnellstem Wege in die Richtung der- Sandkuhle. Goldpfotes Herz trommelte schneller und schneller und hektischer. Ängstlich ging er weiter, zögernd eine Pfote vor die andere setzend. Kurz vor der Sandkuhle bog die Spur dann ab. Zwar war Goldpfote erleichtert, doch er wollte sich nicht zu früh freuen. Dann wurde die Spur etwas frischer als sie zum Fluss führte. Dort sah man in weicher Erde ein buntes Bündel kauern. „Blumenpfote, was machst du hier?“, fragte der goldfarbene Schüler. Die Kätzin meinte: „Zauberschweif und Flusskralle haben das Lager verlassen- mit den Jungen! Ich bin ihnen nachgelaufen. Sieh nur, sie reden mit Traumtanz und Lebensfrost! Ich frage mich, was sie machen.“ Goldpfote kauerte sich ebenfalls schnell hin. Lebensfrost sah sehr erstaunt und entsetzt aus, während Traumtanz schnell redete und mit Zauberschweif diskutierte, während Flusskralle auf die Jungen aufpasste.

11.Kapitel:
Die beiden kleinen Schwestern waren unruhig, aber blieben bei ihren Eltern. Dann geschah etwas, das Goldpfotes Augen kugelrund machen ließ: Traumtanz nahm Spiegeljunges und Lebensfrost Elfenjunges auf und beide verschwanden. Die zwei WirbelClankatzen saßen noch da. „Komm, Blumenpfote. Meine Eltern sollen nicht wissen, dass wir gerade DAS beobachtet haben“, miaute Goldpfote sanft. Blumenpfote nickte und die beiden Katzen beeilten sich, zurück zu finden. Die Kätzin war zwar langsam, aber schneller als eine Maus. Doch schon bevor die beiden Katzen das Lager betraten, bemerkten sie, dass etwas vollkommen falsch war. Schreie und sonstige Kampfgeräusche drangen aus dem Inneren. Vorsichtig lugte Goldpfote hinein. „Oh nein!“, entfuhr es ihm. Ein paar Tiger standen in der Mitte und kämpften mutig mit Feenpfote und anderen Kriegern. Sofort wollte Goldpfote losrennen, doch Blumenpfote hielt ihn zurück. „Warte!“, schrie sie, da rannten schon vier gestreifte Tigerkörper aus dem Lager, knapp vorbei an den Katzen. „Ich werde wieder kommen!“, fauchte der letzte Tiger und verschwand ebenfalls. „Danke!“, keuchte Goldpfote, denn wenn Blumenpfote nicht gewesen wäre, wäre er jetzt platt gedrückt, da die Tiger ihn umgerannt hätten.

11.Kapitel(2):
Vorsichtig schlichen die beiden Katzen ins Lager. Betroffen sammelten sich alle Clankatzen um eine hellbraune, tote Gestalt. „Sie ist die einzige, die es nicht überlebt hat“, erklärte Blitzwind mit Grabesstimme. „Was ist passiert?“, wollte Goldpfote wissen. Keine Antwort. „Was ist geschehen?“, fragte Blumenpfote noch einmal. Doch niemand drehte sich um. Goldpfote schaute im Lager umher und vermutete: „Es muss ein Kampf stattgefunden haben.“ Blumenpfote schlängelte sich vorsichtig durch die Katzenmenge durch. Sie kam wieder und meinte betrübt: „Mandelblüte ist gestorben.“ Entsetzt starrte Goldpfote sie an. Er vertraute ihr. Trotzdem überwältigte ihn die Traurigkeit fast. Mandelblüte war schließlich die Adoptivmutter von Zauberschweif gewesen! "Und was machen wir jetz? Wollen wir Totenwache halten?", fragte Goldpfote. Blumenpfote bedeutete ihm, mitzukommen und ging zu dem toten Körper. Die beiden trauerten, auch Zauberschweif gesselte sich zu ihnen. kurz vor Mondaufgang sprang Rehstern auf den Baumstamm und verkündete den neuen Stellvertreter: "Leider muss ich wieder einen neuen Stellvertreter ernennen. Ich verkünde dies unseren Ahnen und hoffe, dass sie meiner Wahl zustimmen werden- es wird Zauberschweif sein."

♥♥♥♥♥♥


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12 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Sa März 12, 2011 4:41 pm

Gast


Gast
die fortsetzung ist natürlich super^^
ich weiß schon was zauberschweif sagen wird=)

13 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Sa März 12, 2011 8:16 pm

Wyvernblut

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Heiler
ja, ich find die stelle auch cool...

12.Kapitel:

Gespannt blickte Goldpfote zu seiner Mutter, die dem Clan wahrscheinlich schon ihr Märchen erzählt hatte, warum ihre Jungen fehlten. Doch seine Mutter senkte den Kopf und flüsterte: „Nein, ich will dieses Amt nicht annehmen. Ich traue mir nicht zu, das zu schaffen. Ich habe meine Jungen verloren und freue mich mehr, wenn jemand anderes diese Stellung bekommt.“ Entsetzt starrten sie alle Katzen an. Flusskralle flüsterte ihr hektisch etwas ins Ohr, Erdzweig und Streifenschatten tuschelten miteinander. Schimmersturm und Sturmregen blickten sich entsetzt an. Verwirrt meinte Rehstern: „Dann… willst du also nicht 2. Anführerin sein?“ Zauberschweif schüttelte den Kopf. Goldpfote war stolz auf seine Mutter. Sie war bescheiden und widerstand auch dem größten Angebot. Die Anführerin fuhr fort, Goldpfote merkte, wie sehr sie aus der Spur geraten war: „Dann... verkünde ich vor meinen Ahnen und hoffe, dass sie meiner Wahl zustimmen werden, dass Sturmregen der neue Stellvertreter des WirbelClans sein wird.“ Der älteste Krieger stand auf und meinte: „Gerne nehme ich das Amt an, ich werde dem Clan treu dienen, bis zu meinem Tod.“

12.Kapitel(2):
Goldpfote sprang auf. Hoffnung schimmerte in seinen Augen, die sofort wieder erlosch. Wenn Sturmregen vielleicht zu sehr als 2. Anführer beschäftigt war, konnte es sein, dass er Feenpfote vernachlässigen musste. Doch dann würde Wildflug sich umso mehr um sie kümmern und Goldpfote total vergessen. Aber vielleicht fiel Sturmregen auch auf, das er auch noch da war und verschaffte ihm das Training, das ihm zustand! Aber wie er es drehte und wendete, Goldpfote musste sich überraschen lassen- er wollte sich keine falsche Hoffnungen machen. Die Katzen wurden entlassen. Bevor sich aber Goldpfote wieder an Mandelblüte kuscheln konnte, bemerkte er, wie Wüstensee ihn anschaute. Überrascht blickte er ihr in die Augen, aber sofort trat wieder der feindselige Blick ein. Traurig schaute Goldpfote zu Boden. Blumenpfote war verschwunden. Egal. Goldpfote trat wieder die Totenwache an.
Als die Sonne aufging, streckte der goldfarbene Schüler seine Glieder und schüttelte sich. Mandelblüte schien so weit entfernt, dass es weh tat.

13.Kapitel:
Traurig erhob Goldpfote sich. Nun musste er einen weiteren schrecklichen Tag durchstehen. Er wollte aber wieder mit zu einer Patrouille, also rannte er zu Sturmregen. Der neue zweite Anführer sah den Schüler nicht kommen. Goldpfote hörte, wie er Feenpfote für die Abendpatrouille einteilte. Der junge Schüler ging zu Sturmregen und fragte ihn direkt: "Kann ich mich einer Jagdpatrouille anschließen?" Dafür kassierte er einen bösen Blick, doch danach nickte Sturmregen und Goldpfote musste sich beeilen, um die aus Flusskralle, Streifenschatten und Schimmersturm bestehende Patrouille wieder einzuholen, die schon losgezogen war. Die Katzen bemerkten den Schüler nicht, doch er jagte mit und erlegte nach einiger Zeit ein Kaninchen und einen Specht. Kein Lob. Natürlich nicht. Seufzend sah Goldpfote zu, wie die Krieger ihr Glück am Fluss versuchten. Streifenschatten fing einen kleinen Fisch. "Gut!", rief Flusskralle. Ein kleiner Stich fuhr durch Goldpfotes Herz. Wer hatte ihn bei seiner Beute gelobt? Na egal. Mit getrübten Blick sammelte die Patrouille ihre spärliche Beute ein und eilte zurück zum Lager.

13.Kapitel(2):
Dort schoss Goldpfote nachdem er seine Beute auf den kleinen Frischbeutehaufen abgelegt hatte, sofort in den Heilerbau. "Blumenpfote!", rief er. Die junge Kätzin blickte auf und sah ihn mit warmen Blick an. "Holl, Goldpfote!", antwortete sie, "Ich habe Rehstern bearbeitet, du darfst heute nacht mit zur großen Versammlung und versuchen herauszufinden, was mit Zauberschweifs Jungen passiert ist!" Freudig bedankte Goldpfote sich. "Toll! Ich erzähle dir dann natürlich alles!", rief er. Den Rest des Tages jagte er am Mohnfleck. Endlich war es soweit, der Mond ging auf. Freudig gesselte sich Goldpfote zu den anderen Katzen. Er lief schweigend mit, während die anderen tratschten und freudig lachten. Er fühlte sich einsam und verlassen, doch war er hier. Entschlossen hielt der junge Schüler mit den anderen mit und nach kuzer Zeit erreichten sie die langen Steine. Die Felsbroken ragten gespenstisch in die Höhe. Der GlutClan war noch nicht anwesend, also warteten die Katzen, nachdem sie über den Fluss geschwommen waren. Nach kurzer Zeit atmete Rehstern erleichtert auf; der GlutClan war da. Goldpfote suchte nach Traumtanz oder Lebensfrost. Doch er konnte keinen von den beiden entdecken.


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14 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Sa März 12, 2011 10:48 pm

Gast


Gast
ja, das ist sie
schreib weiter, ich weiß mal wieder was passiert^^

15 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am So März 13, 2011 12:18 pm

Wyvernblut

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Heiler

14.Kapitel:

Aber er erkannte zwischen den Katzen eine andere- Flockenrot! Diese hatte Traumtanz aufgzogen- die zweite Anführerin würde doch sicher ihrer Ersatzmutter etwas von den Jungen erzählt haben! Augeregt kämpfte sich Goldpfote durch die Katzenmasse. "Flockenrot!", rief er. Nicht einmal die GlutClankatzen hörten ihn- auch nicht Flockenrot. Das ließ den jungen Kater kurz zusammenfahren, doch er fasste sich recht schnell wieder. Ich werde sie kurz fragen, dann bin ich zwar wieder Luft für sie, habe aber hoffentlich eine Antwort, überlegte er sich. Endlich war Goldpfote bei Flockenrot angekommen. "Flockenrot, ich bins! Goldpfote! Zauberschweifs Junges!", erklärte er der Kätzin, die ihn kurz verwirrt anstarrte. "Ach so. Was ist denn?", fragte Flockenrot, nachdem Goldpfote sich einen Klick in ihrem Kopf eingebildet hatte. "Ähm... ich wollte dich mal fragen, ob vor kurzer Zeit Junge in euren Clan gekommen sind-", begann Goldpfote, doch Flockenrot unterbrach ihn scharf: "Woher weißt du das?" Etwas eingeschüchtert meinte der Schüler: "Ich habe Tramtanz und Zauberschweif mit ihren Gefährten und Jungen beobachtet." Sefzend bedeutete ihm die ältere Kriegerin, mitzukommen, und verzog sich hinter einem der langen Steine.

14.Kapitel(2):

"Was ist denn mit ihnen?", fragte Goldpfote etwas verwirrt. Flockenrot meinte: "Zauberschweif hat sie Traumtanz und Lebensfrost gegeben, da sie ihrer Schwester auch GlutClanverwandte schenken will. Nun hat Erdbeertraum die beiden aufgenommen. Nur Traumtanz, Lebensfrost und ich wissen davon. Bitte, verrate uns nicht!" "Ja,ja, schon gut. Ich wollte es nur wissen. Danke", antwortete Goldpfote. Er und Flockenrot tacuhten wieder auf und hörten sich den Rest der Versammlung an. Eigentlich wäre der goldfarbene Schüler sofort zu Blumenpfote gerannt, doch er lief geduldig mit. Natürlich war Feenpfote dabei. Er hoffte nicht, dass heute noch etwas geschehen würde, doch er spürte so etwas seltsames als würde das Gegenteil eintreten. Und das war auch so. Die Tiger kamen von der Sandlichtung angerannt, sie hatten auf den Großteil der Clans gewartet. Kalte Angst durchfuh Goldpfote, als er sich fragte, ob die Tiger schon im Lager gewesen waren. Es kam ihn vor, wie im Traum. Die gestreiften Raubkatzen näherten sich. Feenpfote jaulte auf und bekam wieder ihre Flügel; blitzschnell hatte sie den ersten Tiger erledigt. Nun wiegte sich der Clan in Sicherheit, doch Goldpfote rch einen bedrohlichen Geruch von hinten.


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16 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am So März 13, 2011 6:39 pm

Gast


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weiterkopieren!!!
ich weiß was jetzt kommt Sad
es ist so gemein gegenüber goldie...

17 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am So März 13, 2011 7:16 pm

Wyvernblut

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Heiler
ja... das ist echt hart für ihn. Aber er muss da durch

15.Kapitel:
"Achtung! Jetzt passt doch auf! Von hinten kommen noch mehr!", schrie der junge Schüler verzweifelt, aber die Katzen sahen zufrieden Feenpfotes Kampf zu, ohne sich zu rühren. Goldpfote wirbelte herum und sah sich die Bedrohung noch einmal genau an. Viele Tiger waren es nicht, aber normalerweise wurde nur vier Krieger gleichzeitig mit einem der Gestreiften fertig. Doch was sollte er tun? Herumsitzen und warten, bis der Clan ausgerottet wurde? Entschlossen sprang Goldpfote auf. Natürlich wünschte er sich, er hätte Feenpfotes Flügel und könnte schnell alle Tiger besiegen und der Clan würde ihm helfen. Doch... der Clan sah den Schüler fast nicht einmal. Doch sollte Goldpfote gegen das Gesetzt verstoßen und nichts tun? "Ich bin meinem Clan und dem SternenClan treu, was auch immer geschieht", murmelte Goldpfote und sprang auf. Er setzte zu dem ersten Tiger und wich seinem Pfotenhieb aus. Geschickt zielte er mit den Augen auf den Rücken seines Gegners, dann spang Goldpfote aber auf seine Pfote. Der Tiger wirbelte verwirrt herum und fiel in den Staub, und der junge Schüler kletterte mit ausgefahrenen Krallen vorsichtig über den Rücken des gefallenen Tieres. Ihm fiel auf, dass er die große Raubkatze niemals mit einem Biss ins Genick töten konnte.

15.Kapitel(2):
Doch Goldpfote gab nicht auf. Er versuchte, an die Kehle heranzukommen, doch die große Katze stand auf und schüttelte sich. Mit aller Kraft hielt sich Goldpfote an dem gestreiften Fell fest, mit Krallen und Zähnen, aber es haf nichts. Der goldfarbene Schüler flog durch die Luft. Trotz des harten Aufpralls rappelte Goldpfote sich wieder auf. Oh nein, er würde nicht aufgeben. Der eine Tiger jaulte höhnisch, so bekamen das auch endlich die anderen mit. Doch anstatt sich um den verletzten Schüler zu kümmern, eilten sie alle an ihm vorbei. Goldpfotes Beine zitterten, da ein Schmerz in Hals und Brust ihn überwältigte. Der Schmerz in der Brust war wahrscheinlich eine Prellung, doch der im Hals drückte seine Traurigkeit aus. Niemand beachtete ihn, selbst wenn er den ganzen Clan rettete! Ohne ihn hätten die Tiger gleich angegriffen, ohne ihn wären die Katzen total überrascht gewesen, ohne ihn wären sie vernichtet gewesen. Und ihm blieb nicht einmal Dank. Doch Goldpfote würde nicht aufhören zu kämpfen, er würde nicht dem Schlachtfeld den Rücken zukehren, nur weil er verletzt (innen und außen) war. Er würde bleiben. Er würde bis zum Tod kämpfen.

16.Kapitel:
Beim nächsten Tiger war Goldpfote schlauer. Er rannte hin und her, täuschte etliche Angriffe mit eingezogenen Krallen an, bis der Tiger keinen mehr ernst nahm. Er glaubte, er konnte den kleinen Kater problemlos besiegen, denn diese lächerliche Katze hüpfte nur herum und tat so, als wäre sie toll. Doch das war Goldpfote nicht. Schließlich sprang er mit ausgefahrenen Krallen blitzschnell direkt in das Gesicht des verwirrten Tigers. Goldpfote krallte sich mit den Vorderbeinen am Gesicht fest und fand mit den Hinterbeinen sein Ziel, das letzendlich zum Tod des Feindes führte. Lass dich nicht von der Oberfläche leiten!, dachte Goldpfote und drehte sich um. Seine Technik war zwar gut, aber richtig ermüdend. Die anderen Krieger und Schüler hielten zusammen eine Raubkatze fest, während ein weiterer Clankamerade ihn erledigte. Das ging schnell, aber es waren auch unendlich viele Tiger. Erschöpft drehte Goldpfote sich zu der anderen Seite, auf der Feenpfote noch allein kämpfte. Dort sah es leer aus, da alle Tiger schon erledigt waren. Demnächst würde Feenpfote hier helfen. Müde ging der junge Schüler zum nächsten Feind. Es war ein lebhaftes Weibchen, dass ihn aus ängstlichen Augen anschaute. "Wer bist du?", hauchte sie, in ihrer Stimme schwangen Tränen mit, "Wer bist du, wenn du allein einen Tiger tötest? Ich lebe in Respekt vor dir, aber ich werde sterben, denn wenn ich mich seinen Befehlen widersetzte..."

16.Kapitel(2):
"Was? Du willst nicht kämpfen?", rief Goldpfote überrascht. Das vermittelte einen ganz anderen Eindruck von Tigern. Das Weibchen schüttelte den Kopf. "Aber ich kann nicht zurück. Entweder du oder ich muss sterben", erklärte sie. Goldpfote überlegte fieberhaft. Er konnte keine ängstliche igerin umbringen, aber er konnte deshalb auch nicht sterben! Wenn die Tigerin ihn gehen ließ, dann würde sie sterben und das wollte der junge Schüler auch nicht. "Komm mit, du brauchst einen Platz, an dem dich niemand findet. Bewege dich nicht aufällig, aber du darfst im Wald bleiben. Auf jeden Fall für die nächsten paar Monde. Dann wird niemand herausfinden, was du getan hast", zischte Goldpfote eindringlich und rannte weg zu den Steinfeldern. Dort gab es viele Verstecke. Zwar würden die Tiger, falls sie wieder abzogen, dort vorbeikommen, aber die Tigerin musste eben vorsichtig sein. "Wie heißt du eigentlich? Du musst einer der Jungen sein. Ich bin Wiesenblüte. Ich danke sir SO sehr!", meinte Wiesenblüte. Goldpfote rannte weiter und antwortete: "Du hast Recht, ich bin Engelspfotes Schwester und Zauberschweifs Junges. Ich heiße Goldpfote. Außerdem tue ich alles, was ich kann, um Frieden im Wald zu schaffen. Weiter kann ich dich nicht begleiten, ich muss zurück, aber finde eine gut versteckte Höhle!"

17.Kapitel:
Damit verschwand Goldpfote und rannte, so schnell er noch konnte. Der Kampf ging immer noch weiter. Die meisten Tiger waren gefallen, doch auch ein paar der WirbelClankatzen lagen blutend herum. Was für ein Glück, dass Blitzwind da war. Gerade eilte er von einem zum anderen Verletzten. Verzweifelt wurde noch gegen die letzten drei Tiger gekämpft, Feenpfote lag auch irgendwo erschöpft herum, der WirbeClan drohte zu verlieren. Schnell ging Goldpfote auf einen Tiger zu und kratzte ihm spontan in die Flanke. Kurz war der Tiger verwirrt, dann hatte er aber den kleinen goldenen Fleck gut im Visier. Der Tiger versuchte die ganze Zeit, den jungen Schüler zu treffen, doch Goldpfote war klein und flink, sodass er ausweichen konnte. Nun hatten es die restlichen drei Krieger etwas leichter. Goldpfote fand schnell einen Weg zwischen Krallen und Zähnen, dann konnte er endlich seine Klauen durch die Kehle reißen und hatte es geschafft. Leblos sank der Körper zu Boden. Das sah bestimmt toll aus, überlegte Goldpfote, wie er sich von einem gerade gefallenem Gegner abwendete, überall Blut und so... Doch niemand war leider da, um diesen Augenblick zu genießen.

17.Kaptel(2):
Der Tiger hatte ihn erwischt, das wurde Goldpfote jetzt klar, als er seine blutende Flanken sah. Oder war das gar nicht sein Blut? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Ob er den Unterschied schmecken würde? Ach was! Es schmerzte schon. Aber das war jetzt egal. Er musste den letzten Tiger schaffen, dann war alles gut. Doch Erschöpfung breitete sich in den Muskeln des blutverschmierten Katers aus. Er musste weiter kämpfen! Aber er konnte nicht. Müde, aber entschlossen stapfte er weiter. Ich muss, ich muss, ich muss, ich muss!, sagte er sich die ganze Zeit. So brachte er noch etwas Kampfgeist in seine Pfoten und sprang dem nächsten Tiger, der ihn nicht sah, auf den Rücken. Schnell arbeitete er sich mit den Krallen nach vorne und hatte Angst, dass sich der Tiger schütteln würde, denn Goldpfote würde sich nicht mehr halten können, doch der Tiger tat es. Der müde Schüler spürte, wie er durch die Luft flog, ein wunderbares Gefühl, unbeschreiblich, doch dann kam er auf. Es war nur ein dumpfer Schlag in seinem Kopf, aber seine Folgen würde er noch früh genug erfahren. Dann wurde alles vollständig dunkel.


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18 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am So März 13, 2011 9:59 pm

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Sad Sad Sad
er tut mir so leid!!!!
kopier so schnell es geht weiter...

19 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Mo März 14, 2011 6:51 pm

Wyvernblut

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Heiler
♥♥♥

18.Kapitel:
Die Dunkelheit wurde langsam heller, das bemerkte Goldpfote nach einer Weile. Er spürte, wie sein Herz durch seinen Körper das Blut pumpte. Mit jedem dieser Schläge wuchs der Schmerz. Eine Zeit lang hörte der Schüler nur noch sein Herz, dann bemerkte er, wie er unter freiem Himmel lag. Er lauschte dem noch leisem Vogelgezwitscher und dem Rauschen der Bäume im Wind. Aber dann spürte Goldpfote plötzlich so starke Kopfschmerzen, dass er nicht mehr klar denken konnte. Nach einer Weile wurde ihm bewusst, dass er die saftigen Blätter der Bäume roch und das grüne Gras. Er nahm süßen Blütenduft wahr, dann spürte er, wie er auf weichem Moos lag. Es dauerte noch ein paar Momente, nun war Goldpfote soweit: Er würde die Augen öffnen. Am liebsten hätte er laut geschrien, doch sein Körper schmerzte zu sehr. Das helle Tageslicht blendete ihn. Goldpfote bemerkte, wie er nahe der Sandlichtung an einem Baum lag. Doch er konnte sich nicht daran erinnern, hier gewesen zu sein bevor... Bevor was? Goldpfote merkte, dass er keine Ahnung mehr hatte, was passiert war, seit die große Versammlung vorbei war. Schließlich sah Goldpfote ein Tigerfell. Er befand sich in höchster Gefahr!

18.Kapitel(2):
Goldpfotes Gedanken rasten. Ein Tiger. Er wird mich töten! Ich muss wegrennen!, dachte er verzweifelt. Doch es bestand keine Chance. Goldpfoe konnte nicht einmal den Kopf heben! Wie sollte er es schaffen, mit seinem verwundeten, schmerzenden Körper zum Lager zu rasen? Der Tiger kam näher. Angstvoll atmete der Schüler ein. Was würde geschehen? "Hast du Schmerzen?", fragte ihn plözlich eine Stimme. Sie kam ihm bekannt vor. Doch woher kannte er die Stimme? Sein Gehirn ratterte. Das Wesen, das zu ihm sprach, musste die Tigerin sein. Sonst roch Goldpfote nämlich nichts Besonderes. Doch die Tigerin würde ihn helfen, so wie es klang. So nahm Goldpfote all seine Kraft zusammen und antwortete: "Ja." Sofort bewegte sich das Tigerfell auf ihn zu. Große, sanfte Pfoten untersuchte Goldpfote. Er beschloss, liegenzubeiben und sich nicht zu bewegen, was am schmerzfreistem war. Nach längerer Zeit meinte die Tigerin: "Du hats viel abbekommen. Warte hier, dann bringe ich alles Nötige: Beute, Kräuter und deine Freundin." Was blieb Goldpfote anderes übrig, als hier liegen zu bleiben? Er hoffte nur, seine Schmerzen würden bald stark nachlassen.


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20 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Mo März 14, 2011 7:58 pm

Gast


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*schluchz*
die stelle bringt mich immer wieder zum heulen... Sad
armer goldie Sad Sad Sad Sad Sad Sad

21 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Di März 15, 2011 7:17 pm

Wyvernblut

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Heiler
ich muss ein paar Stellen später weinen!

19.Kapitel:
Verzweifelt blickte der Schüler zum Himmel. Ihm wurde einiges klar. Engelspfote war bestimmt nicht tot- sie hatte auch Flügel bekommen und hatte gegen die Tiger gekämpft, die sich aufgeteilt hatten. Die Raubkatzen von hier konnten nicht wissen, was hinter den Steinfeldern geschehen war, deshalb waren sie auch hier. Goldpfote war aufgefallen, dass er der einzige Kater in seiner Abstammung war: drei weibliche Königsjunge, Zauberschweifs erste drei Junge- zwei Schwestern und ihn, wieder zwei Mädchen- Spiegeljunges und Elfenjunges. Bestimmt lag sein Pech nur daran. Warum sonst sollten ihn alle im Clan missachten, ihn ignorieren, während Feenpfote mit ihren Flügeln allein viele Tiger umbrachte? Goldpfote hatte allein ohne Flügel zwar viel weniger umgebracht, aber immerhin. Wiesenblüte hatte nicht umsonst Angst vor ihm gehabt. Wiesenblüte! Ihm fiel alles wieder ein. Na klar, Wiesenblüte hatte ihn gefunden und kümmerte sich um ihn! Doch diese Erkenntnis brachte ihn nicht so viel weiter, denn sie brachte auch Schmerz mit sich. Schmerz der Schlacht. Goldpfote wollte seinen Clan warnen, doch niemand hörte jemals auf ihn. Nicht einmal, als er sein Leben riskiert hatte!

19.Kapitel(2):
Okay, seine Clankameraden hatten doch zu ihm hin geschaut, doch nur, weil der Tiger gejault hatte! Niemand schätzte es, dass Goldpfote stark und schlau war. Er konnte ohne irgendwelche Gaben Tiger besiegen, aber alle Blicke ruhten immer nur auf Feenpfote, die nur mit Flügeln so gut war. Deshalb war Goldpfote fehl am Platz. Ihm wurde klar: der SternenClan hatte ihn aus Versehen zur Welt gebracht und versuchte nun, ihm den Clan doch noch nützlich zu machen, aber alle sollten ihn nicht sehen, weil er ihnen sonst zu Last fiel. Es war zwar traurig, musste aber stimmen. Blumenpfote war da eine Ausnahme. Sie war so toll, dass der SternenClan sie wieder bald zu sich holen wollte. Aber gegen ihr Vertrauen konnte er nichts verhindern. "Hier, leck das auf. Die lindern deinen Schmerz", erklärte Wiesenblüte plötzlich. Sie musste wohl wieder da sein. Gehorsam leckte Goldpfote über das Blatt und aß die Mohnsamen auf. Nach einer Weile ließen die Schmerzen etwas nach, sodass er sich ein wenig bewegen konnte. Wiesenblüte gab ihm zwei Kaninchen die er hastig auffraß, da sein Hunger sich meldete. Nach einer Weile verschwand die nette Tigerin und kam mit Blumenpfote wieder.


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Gott gab uns zwei Augen, damit wir ab und zu eines zudrücken können Wink
Bitte für meine Freundin:

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22 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Di März 15, 2011 7:22 pm

Gast


Gast
ja, da muss ich auch immer weinen
*schluchz*
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23 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Mi März 16, 2011 1:39 pm

Wyvernblut

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Heiler
ach...
20.Kapitel:
"Blumenpfote!", krächzte Goldpfote erleichtert. Endlich war seine Freundin da. Die gescheckte Kätzin drückte sich freudig an den goldfarbenen Schüler. "Wie gut, dass du noch lebst. Ich habe mir gewaltig Sorgen gemacht, als du nicht kamst", erklärte sie und begann, Goldpfotes blutüberströmtes Fell zu säubern. "Ich war früher einmal Heilerin. Bis mich die Tiger dazu gezwungen haben, zu kämpfen. Aber ich kenne alle Heilkräuter und denke, dass Blumenpfote mir assistieren kann", meinte Wiesenblüte. Goldpfote fragte: "Was machen wir jetzt mit mir? Ich kann nicht im Wald bleiben, aber meine Schmerzen sind zu groß, um zum Lager zu gehen. Außerdem kann Blumenpfote mich nicht allein stützen und Feenpfote würde Wiesenblüte umbringen, wie hast du es überhaupt geschafft, Blumenpfote zu holen?", redete Goldpfote. Die Tigerin antwortete: "Ich habe eine Höhle gefunden, als ich Kräuter gesucht habe. Sie reicht aus, um dich über Nacht zu verbergen. Denn noch nicht alle Tiger sind tot: Es gibt noch IHN. Er heißt Mardertod und ist der Stärkste und Böseste von uns allen. Dieser Tiger ist nur sehr schwer zu besiegen, er ist geblieben. Er wird uns suchen, denn dann kann er dich töten, Goldpfote!"

20.Kapitel(2):
Blumenpfote fügte hinzu: "Ich habe gemerkt, dass man sich im Lager nicht so gut um dich kümmern wird, also habe ich mich hinaus geschlichen und dich gesucht. Wiesenblüte hat mich getroffen und alles erklärt. Ich habe auch etwas von Blitzwinds Kräutern mitgenommen." Goldpfote nickte und die Katzen machten sich auf den Weg. Goldpfote bemerkte, dass manchmal seine Rippen schmerzten, sodass er kaum atmen konnte. Sein linkes Hinterbein schmerzte zu stark, als dass man es bewegen konnte und jeder einzelner Kratzer an den Flanken brannte unangenehm. Goldpfote schaute im hinübergehen kurz in den Fluss und sah, dass eine Narbe unter seinem kleinen weißen Fleck unter seinem Auge war und seine Ohrenspitzen waren zerfetzt. Das alles tat so weh, dass es schon fast wieder taub war. Hoffentlich würde er bald schlafen können. Hoffentlich hielten die Schmerzen irgendwann für immer inne, doch nun schien es niemals so sein wie früher. Goldpfote dankte dem SternenClan für vor dem Kampf, als sein Körper noch schmerzfrei und bewegsam war. Endlich, nach gefühlten vier Blattwechseln hielt Wiesenblüte die anderen beiden an. "Hier ist die Höhle, verborgen unter dem großen Stein da", erklärte sie. Goldpfote ging um den Stein herum, der sich über ein Stück Erde wölbte und tatsächlich: Mit einiger Anstrengung konnte er einen Eingang erkennen.

21.Kapitel:
"Die Höhle ist toll. Kann ich mich jetzt ausruhen?", meinte Goldpfote müde. Jeder Schritt den er tat, fühlte sich an, als würden viele Stacheln gleichzeitig sich in sein Fleisch bohren. Blumenpfote verstand das und nickte. Dann zug sie mit Wiesenblüte wieder ab. Der goldfarbene Schüler kletterte in die dunkle, kleine Höhle. Es war zwar etwas kühl, aber schön ruhig. Hier konnte er sich zusammenrollen und einschlafen. Wenn er Glück hatte, so lange bis die Schmerzen verschwunden waren. Doch dieser Traum wurde nach ein paar Stunden zunichte gemacht, da Blumenpfote vorsichtig in den Bau kletterte. Goldpfote fiel auf, dass sie klein und zerbrechlich aussah, doch sie biss die Zähne zusammen und hielt durch. Mit aller Kraft wollte sie dem Lauertod trotzen. Seufzend lies der Schüler die Behandlung über sich ergehen. Seine offenen Wunden schmerzten, als ein Saft darüberlief, dannach wurden sie mit einem Brei eingerieben. Endlich war es vorbei. Stöhnend lies Goldpfote sich wieder hinfallen. "Wie soll ich das aushalten?", fragte er verzweifelt. Blumenpfote sah ihn mit schmerzerfüllten Augen an. Sie litt, wenn er litt.

21.Kapitel(2):
Also riss sich Goldpfote zusammen. Er wollte nicht, dass die Kätzin wegen ihm unglücklich war. Oder es lag an ihrer Krankheit. Er wusste es nicht. Dann ging Blumenpfote zu ihm und drückte sich an den Kater. Dieser kuschelte sich an sie, denn plötzlich waren die Schmerzen minimal wenn sie da war. Beide begannen zu schnurren.
Goldpfote musste eingeschlafen sein. Er wachte mit einem Ruck auf und stellte fest, dass Blumenpfote nicht mehr da war. Sofort bekam er Panik, dann redete er sich ein, dass sie zurück zum Lager gegangen sein musste. Dennoch machte sich der Kater Sorgen. Er brauchte Tageslicht, fiel ihm auf. Deshalb kletterte er nach oben und sah sich um. Kein Tiger weit und breit, also genoss der goldfarbene Kater die Sonnenstrahlen des frühen Morgen. Der unendliche Schmerz war vergangen, nur noch ein Rest, der sich aushielten lies war übrig geblieben. Trotzdem wollte Goldpfote nicht zurück zum Lager. Er zögerte, weil er Angst vor der Reaktion der anderen Katzen hatte- und davor, dass Feenpfote ihm wieder seine Aufmerksamkeit stahl. Aber zuerst wollte er wieder völlig genesen, damit er mit voller Kraft die Ignoranz des Clans aushalten konnte.


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24 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Mi März 16, 2011 3:34 pm

Gast


Gast
gleich kommt es Sad
die stelle ist so zum heulen Sad
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25 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Fr März 18, 2011 7:14 pm

Wyvernblut

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Heiler
oh ja... hab ich das wirklich geschrieben? Es kommt mir so fremd und gleichzeitig vertraut vor...

22.Kapitel:
Schließlich kehrte Goldpfote wieder in die Höhle zurück. Er dachte nach. Am nachmittag kam Wiesenblüte vorbei und kümmerte sich um die Wunden und Prellungen des Schülers. Genau das tat sie auch in den nächsten Tagen. Nur eins fehlte Goldpfote sehr: Blumenpfote war nie gekommen. Sein Körper heilte gut, aber Goldpfote wusste, dass er mit ihr noch schneller gesund werden würde. Ein paar Tage nach der letzten Begegnung mit Blumenpfote meinte Goldpfote zu WIesenblüte: "Ich denke, ich bin jetzt genug geheilt. Nur ab und zu tun meine Wunden weh. Ich denke, ich kann zurück." Wiesenblüte nickte, dann lauschte sie angespannt. "Goldpfote, weißt du noch, wer Mardertod war? Der böse, starke Tiger! Er ist ganz in der Nähe. mich hat er schon gerochen, aber dich nicht! Flieh schnell! Ich halte ihn auf, bis du beim Lager bist! Schnell!", wisperte die ehemalige Heilerin. Goldpfote protestierte: "Ich lasse dich doch nicht allein mit dem Bösen!" Wiesenblüte widersprach: "Nein, jetzt geh! Er wird uns beide töten, besser eine als zwei! Vor allem: du bist der Sohn von Zauberschweif! Wir Tiger haben deine Mutter kennengelernt und ich kann nur sagen: Dafür, dass du eine Katze bist, bist du wirklich gut. Ich weiß, dass noch Kräfte in dir schlummern, du musst mir glauben! Du schaffst es, ganz sicher. Doch jetzt musst du einfach weg von hier. Mardertod ist ganz nah!"


22.Kapitel(2):
Verzweifelt schlich Goldpfote weg. Er konnte doch nicht Wiesenblüte allein lassen! Sie würde sterben! Doch alle Vernuft sprach dafür, zu fliehen. Einmal drehte Goldpfote sich noch zu seiner Freundin um, er hatte sich schon versteckt und sah seine Heilerin, einem großen Tiger gegenüber stehen. Da sprang der Tiger los- und Goldpfote sah nur noch das vertraute Tigerfell in sich zusammen sacken. Das war zu viel für den goldfabenen Kater. Sein Herz fühlte sich an, als wäre es zerbrochen. In stummer Trauer stolperte er zum Lager zurück so schnell es ging. Wiesenblüte... wie viel hatte sie für ihn getan, wie wenig hatte er sich dafür bedankt! Ohne sie wäre Goldpfote wahrscheinlich schon längst irgendwo im Wald verblutet, weil Blumenpfote ihn zu spät gefunden hätte! Wenn Wiesenblüte nicht gewesen wäre, wären Goldpfotes Wunden kaum verheilt! Und nun... war sie nicht mehr da. Keine Freundin, die aussah wie eine Feindin. Goldpfote hoffte, sie wurde dort, wo Tiger auch immer hin kamen, gut aufgenommen. Das hatte sie sich auch verdient! Eine so tapfere Heilerin hatte der Wald wahrscheinlich noch nie gesehen, aber trotzdem wollten viele sie umbringen.

23.Kapitel:
Was war eigentlich mit den anderen Tigern? Was, wenn der erste Tiger, den Goldpfote getötet hatte, schmerzlich vermisst wurde? Wenn eine Tigerkönigin mit ihrem Jungen irgendwo hinter den Steinfeldern verzweifelt wartete, dass ihr Gefährte auftauchte, was aber nicht geschah und nicht geschehen würde? Goldpfote bereute, dass er ein paar unschuldigen Tigern das Leben genommen hatte. Es war klar, es gab auch böse Raubkatzen, aber manche wurden dazu gezwungen, mit zu kämpfen. Wie Wiesenblüte... So kreisten Goldpfotes Gedanken immer weiter und schließlich erreichte er das Lager. Sofort eilte der goldfarbene Kater zum Heilerbau. Es tat ihm weh, dass er nicht vermisst wurde und alle ihn ignorierten, obwohl er seit Tagen das Lager wieder betrat. Endlich kroch Goldpfote in die Höhle und sah die bunte Gestalt sofort. "Blumenpfote!", rief er. Doch seine Freundin regte sich nicht. Besorgt testete der Schüler, ob sie atmete und ihr Herz schlug. Alles war in Ordnung. Konnte Blumenpfote wirklich so tief schlafen, dass sie Goldpfote nicht bemerkte? Denn normalerweise hatte sie einen leichten Schlaf, sie schlief sowieso selten. Vielleicht lag das ja daran!

23.Kapitel(2):

Blitzwind kam in den Bau marschiert. Goldpfote ging zu ihm und fragte laut: "Was ist mit Blumenpfote?" Blitzwind schwieg. "Blitzwind?", fragte Goldpfote. Da schüttelte der Heiler den Kopf und fragte: "Was ist denn?" Goldpfote wiederholte seine Frage. Da meinte Blitzwind: "Ihr Zustand hat sich verschlechtert. Ich habe ihr Mohnsamen gegeben, damit ihr Körper sich etwas schonen kann. Aber ich weiß nicht, wie lange sie das noch durchhält." Natürlich konnte es sein, dass Blitzwind den Schlaf meinte, doch Goldpfote bekam dass Gefühl, dass der Heiler etwas anderes meinte. Blumenpfotes Leben. Wie betäubt verließ der junge Schüler also den Bau. Wiesenblüte war gestorben und Blumenpfote würde die nächste sein. Ja klar, Goldpfote wusste, dass sie bald dran sein müsste, aber doch nicht SO spät! Verzweifelt blickte er sich um. Das Leben im WirbelClan ging weiter, beachtete die hilflosen Katzen am Rand gar nicht. Feenpfote stand vor der Kinderstube und erzählte den Jungen aufgeregt von der Schlacht, ein paar Krieger und Schüler standen auch dabei, überwiegend Kater. Ein paar Katzen kamen von einer Patroiulle an, Waldpfote kam mit einem Specht im Maul ins Lager.

24.Kapitel:

Bald ging die Sonne unter und Goldpfote bemerkte, dass Muscheljunges und Taujunges Schüler geworden waren. Außerdem ruhte Schmetterlingsflügel bei den Ältesten und es gab neue Junge und eine neue Königin. Mit traurigem Herzen legte sich Goldpfote zum Schlafen, sehr früh und wachte kurz vor Sonnenaufgang wieder auf. Kaum eine Katze war wach, auf jeden Fall war die Lagermitte leer. Der goldfarbene Kater setzte sich hin und beobachtete den Sonnenaufgang. Bald schon warf die Sonne warmes Licht auf den Boden, was gar nicht zu Goldpfotes Gefühlen passte. Nun stand er auf, als Salamanderfleck als erster Krieger aus dem Bau trat. Schnell eilte der Schüler zum Heilerbau. Alles schlief dort, doch Goldpfote hoffte, dass Blumenpfote bald aufwachte und ihn lächelnd mit warmen Blick mitteilte, dass alles wieder gut war und sie überleben wollte. Denn ohne diese Schülerin war Goldpfote echt am Ende. Ohne sie könnte er nicht mehr im Clan leben und wäre wahrscheinlich zum Felsenrudel ausgewandert, weil er hoffte, dort aufgenommen zu werden. Vielleicht war Engelspfote ja so nett und zog ihren Bruder mit sich in den Mittelpunkt. Ein paar freudige Blicke, mehr brauchte Goldpfote ja nicht, um glücklich zu sein.


Neue Hierarchie:

WirbelClan

Anführer: Rehstern - w, braunes Fell, blaue Augen
2. Anführer: Sturmregen - m, grau mit weißen Sprenkeln, grüne Augen, Schüler: Feenpfote
Heiler: Blitzwind - m, schwarz mit weißen Streifen, dunkelgoldene Augen, Schüler: Regenpfote
Krieger:
- Schimmersturm - w, silbernes Fell, grüne Augen, Schüler: Taupfote
- Zauberschweif – w, vorne grau, hinten weiß, hellgrüne Augen, Gefährte: Flusskralle
- Mondnebel - m, schwarz mit weißem Halbkreis auf dem Rücken, goldene Augen, Gefährtin: Glitzersprenkel
- Wildflug - m, braun, goldene Augen, Schüler: Goldpfote
- Flusskralle - m, dunkelbraun, stechend blaue Augen, Gefährtin: Zauberschweif, Schüler: Muschelpfote
- Streifenschatten - m, hellbraun mit grauen Streifen und bernsteinfarbene Augen, Gefährtin: Erdzweig
- Wüstensee - w, hellbraun und bernsteinfarbene Augen, Schüler: Waldpfote
- Haselnussblitz - m, hellbraun und bernsteinfarbene Augen
- Palmenherz- w, hellbraun, goldene Augen
- Kastaniensturm- m, dunkelbraun, bernsteinfarbene Augen
- Salamanderfleck- m, bunt gescheckt, goldene Augen
- Rußkristall - w, grau, hellgrüne Augen
Schüler:
- Waldpfote - m, hellbraun, Mentor: Wüstensee
- Regenpfote - m, hellgrau mit dunkelgrauen Tupfen, Mentor: Blitzwind
- Feenpfote - w, gold-weiß gescheckt, hellblaue Augen, Mentor: Sturmregen
- Goldpfote - w, gold mit einem kleinen weißen Fleck unter dem Auge, stechend grüne Augen, Mentor: Wildflug
- Blumenpfote - w, bunt gescheckt, goldene Augen, Mentor: ----
- Muschelpfote - w, hellgrau, goldene Augen, Mentor:
- Taupfote - w, dunkelgrau, blaue Augen, Mentor: Schimmersturm
Königinnen:
- Distelfeder - hellgrau, blaue Augen, Partner: Sturmregen
- Glitzersprenkel- w, weiß mit hellgrauen Sprenkeln, graublaue Augen, Gefährte: Mondnebel
- Erdzweig - w, dunkelbraun, stechend blaue Augen, Gefährte: Streifenschatten
Älteste:
- Kleinschweif - m, klein und braun mit weißen Flecken und kurzem Schweif, goldene Augen
- Fetzohr - m, grau mit zerfetzten Ohren, grüne Augen
- Dunkelblüte - w, schwarz, grimmige goldene Augen
- Apfelwald - m, sonnengelb, grüne Augen, Gefährtin: Schmetterlingsflügel
- Regenbaum - m, grauer Pelz, bernsteinfarbene Augen
- Schmetterlingsflügel - w, bunt gestreift, goldene, warme Augen, Gefährte: Apfelwald
Junge:
- Grasjunges - m, dunkelgrau, grasgrüne Augen, Mutter: Distelfeder
- Seerosenjunges - w, hellgrau mit schwarzen Flecken die wie Blätter aussehen, Mutter: Glitzersprenkel
- Schwarzjunges - m, schwarz mit einem weißen Querstrich auf dem Rücken, Mutter: Glitzersprenkel
- Beerenjunges - m, weiß-schwarz gesprenkelt, Mutter: Glitzersprenkel

24.Kapitel(2):
Goldpfote bemerkte, dass er schon abhängig war, aber er konnte nichts dagegen machen! Der Schüler kroch in den Heilerbau, doch seine Hoffnungen wurden enttäuscht. Blumenpfote lag noch da wie am Tag davor.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ja, dieses Sprichwort passt zu mir. Obwohl ich weiß, dass Wiesenblüte tot ist, und dass Blumenpfote das bald auch sein wird, hoffe ich auf Wunder. Obwohl ich weiß, dass es nichts bringt, hoffe und hoffe ich, überlegte Goldpfote am Ende des Tages, den er nur bei Blumenpfote verbracht hatte. Doch sie hatte sich kein bisschen geregt. So verließ der goldene Schüler ein weiteres Mal enttäuscht den Heilerbau und ging traurig schlafen. Aber ich lasse dem Wunder auch kaum Zeit zu wirken, falls es kommt. Wenn ich morgen gleich früh jagen gehe, ist die Wahrscheinlichkeit zwar sehr gering, aber immer noch größer, dass etwas passiert ist. Okay, wenn etwas passiert bin ich nicht dabei, aber hauptsache gute Dinge geschehen in meiner Abwesenheit. Oh SternenClan, bitte mach Blumenpfote doch wieder gesund!, waren seine Gedanken, kurz bevor er einschlief.

25.Kapitel:

Zwei Sonnenaufgänge später streckte sich Goldpfote im verschlafenen Lager. Es wurde immer kühler, deshalb schliefen die Katzen auch länger. Zur Zeit konnte Goldpfote kaum schlafen, er machte sich Sorgen um Blumenpfote. Trotzdem zwaang er sich jeden morgen zum jagen und brachte dem Clan viel Beute. Er hörte immer beim elften Beutestück auf und stürtzte sich in den Heilerbau. Oft war dann schon Sonnenhoch. Aber Goldpfote war egal, wo die Sonne gerade stand, er wollte nur noch zu seiner kranken Freundin. Nun würde es noch etwas dauern, bis die Sonne aufging, da es auch immer früher dunkel wurde und auch immer später hell. In der Dunkelheit saß Goldpfote halb verborgen hinter einem Busch als er sah, wie Zauberschweif das Lager verließ. Ohne nachzudenken folgte er seiner Mutter. Diese wählte den schnellsten Weg zu den langen Steinen. Fast rannte Zauberschweif. Doch Goldpfote konnte mühelos mithalten. Endlich kamen sie an den langen Steinen an. Dort wartete die Kätzin, bis eine andere erschien. war das nicht Traumtanz? Ja, sie war es. Die beiden Schwestern begannen zu reden, so schlich sich Goldpfote näher- er brauchte ein bisschen Abenteuer in seinen sorgendurchtränkten Tagen.

25.Kapitel(2):
"Wie entwickeln sie sich?", fragte Zauberschweif zuerst. Traumtanz antwortete: "Prächtig. Es sind zwei schöne Schmuckstücke in unserer Kinderstube." "Denkst du, sie haben auch eine Fähigkeit?", wollte Zauberschweif wissen. Ihre Schwester meinte: "Ja, denn alle Katzen von uns haben die. Wir brauchen fast schon einen eigenen Namen." "Warum nicht? Nennen wir uns doch Suncats- Sonnenkatzen. Das würde doch passen, denn Feenpfote hat mir erzählt, dass sie sich ganz sicher ist, dass ihre Flügel aus Sonnenlicht bestehen." Goldpfotes Herz sackte nach unten. Es lag nicht daran, dass Feenpfote es ihrer Mutter erzählt hatte und nicht ihm, sondern daran, dass es so war. Er wollte aber nicht neidisch sein, da ihn das zu einen bösen Kater machen würde, aber es war trotzdem unerträglich, wenn auf seinen Gefühlen noch mehr herumgehackt wurde. Traumtanz überlegte: "Ja, das könnte ich mir vorstellen. Aber jetzt muss ich dir etwas erzählen- ich weiß nicht, was ich machen soll!" Zauberschweif kannte ihre Schwester und fragte vorsichtig: "Was ist denn?" "Ich werde Junge bekommen", platzte Traumtanz raus. Doch anstatt geschockt schien Zauberschweif erleichtert. Warum?, fragte sich Goldpfote.

26.Kapitel:
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, denn Zauberschweif meinte: "Du hast also auch diese Prophezeiung vom SternenClan bekommen? Ich auch. Alle Suncats haben das, Feenpfote hat es mir erzählt." Ab da konnte Goldpfote die beiden nicht mehr verstehen, sie flüsterten. Doch er wollte nicht weiterhören. Alle Suncats haben das..., klangen die Worte in seinen Ohren nach. Er fühlte sich an, als würde er fallen, in eine tiefe Schlucht. Doch ein gnadenvolles Ende gab es nicht, es wurde immer Schlimmer. Alle Suncats haben das... Jetzt war es raus. Er war keine Sonnenkatze. Das war die Betätigung, der SternenClan wollte nie diesen goldfarbenen Kater auf der Welt haben, deshalb wurde er ausgeschlossen. Alle Suncats haben das... Dieser Gedanke schwirrte in Goldpfotes Kopf und ließ sich nicht vertreiben. Er hatte nichts vom SternenClan empfangen, also war er auch nicht offiziell ein Clanmitglied. Natürlich. Vielleicht war er ja gar nicht echt und Blumenpfote konnte Geister sehen. Ach was. Nur wegen Blumenpfote rannte der goldfarbene Schüler nicht weg und versuchte sich als Einzelläufer. Vielleicht würde ihn der auf dem Steinfeld aufnehmen- ach nein, der war ja schon gestorben. Schade.


26.Kapitel(2):
Bei ihrer Wanderung zurück zu den Clans hatten die sechs Katzen die Leiche mit dem Geruch hinter der Grenze. Die Leiche war schon stark verwest und Zauberschweif hatte ihre Junge schnell weggeführt. Goldpfotes Kopf schwirrte. War es einfach nur sein Schicksal, dass er so vernachlässigt wurde? Dass alle, die ihn verstanden sterben mussten? Wollte der SternenClan seine Existenz vertuschen? Dann kam Goldpfote wieder darauf zurück, ob er überhaupt lebte. Na ja, möglich wäre es. Ok, doch nicht. Sonst würde Goldpfote es nicht schaffen, unter harten Bedinungen Fragen beantwortet zu kriegen. Aber konnte es sein, dass der SternenClan so rücksichtslos jungen Katzen gegenüber war- dass er überhaupt solche unabsichtlich zustande gebracht hatte? Hatte Goldpfotes Leben überhaupt noch einen Sinn? Genauso könnte er sich im Fluss ertränken, aber jemand hielt ihn immer noch zurück. Nämlich Blumenpfote, ob sie da war oder nicht. Ihre helle Seele hatte seine dazu gebracht, nicht abzustürzen, egal wie hart es sich gerade lebte. War diese Zeit des einzigen Lichtblickes vorbei? Würde sich Goldpfote in Zukunft an gar nichts mehr freuen können?


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