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Sonnentränen (Suncats, 3.Band)

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26 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Fr März 25, 2011 12:56 am

Gast


Gast
so traurig:(
*schnief*
kopier ganz schnell weiter!!!
der arme kleine goldi

27 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Fr März 25, 2011 8:36 pm

Wyvernblut

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Heiler
27.Kapitel:

Schließlich stand der goldfarbene Schüler auf- er hatte gar nicht bemerkt, dass er saß- und trottete in eines der kleinen Wäldchen. Wie er wusste, hatte seine trächtige Mutter hier an der abgebrannten Eiche eine Katze des Höllenrudels- so etwas wie der SternenClan nur für die Katzenrudel von denen die Suncats abstammten- getroffen, die ihr dann sagte, dass sie ihren Clan verlassen sollte und ihr Rudel zusammen mit Traumtanz beschützen sollte. Traurig schnupperte Goldpfote in der Luft. Werder vom SternenClan noch vom Höllenrudel hatte er je etwas gehört. Fast konnte er Blumenpfotes Stimme hören, wie die jüngere Kätzin ihn ermahnte: "Wenn du beim Jagen abgelenkt bist, kannst du es gleich lassen!" Und sie hatte ja Recht. Seufzend konzentrierte sich Goldpfote auf den Geruch eines Kaninchens und schlich sich an. Er sah sein Opfer und kam vorsichtig näher, dann sprang er ab. mit voller Wucht landete er auf seiner Beute und tötete es mit einem Biss in die Kehle. Was war eigentlich mit seinen Beutetieren? Hatten die nicht auch Gefühle? Ach nein, immer musste jemand sein Leben für den anderen lassen, wie auch Wiesenblüte für ihn. Nachdenklich vergrub der Kater seine Beute und jagte weiter.

27.Kapitel(2):
Mit zehn anderen Beutetieren kehrte Goldpfote kurz vor Sonnenhoch zum Lager zurück. Die Kampfspuren sah man kaum noch, also dachte Goldpfote immer weniger an der Kampf. An die Enttäuschung, die der Kampf hervor gerufen hatte. Nicht einmal sein Leben war dem SternenClan wichtig. Warum sind dann alle Katzen so versessen in ihn?, fragte sich der Schüler, da er problemlos ohne den legendären SternenClan leben konnte. Gab es ihn überhaupt? Vielleicht ja auch nicht. Natürlich hatten viele Katzen ihn gesehen, aber konnte das auch nicht Einblidung gewesen sein? Ach nein, denn dann wäre Staubwind, Traumtanz´ ehemaliger Gefährte nicht gestorben. Dieser wollte unbedingt zusehen, wie die beiden jungen Kriegerinnen Traumtanz und Zauberschweif über ihren Schatten springen und das Höllenrudel besiegen mussten. Doch das Höllenrudel war über den Zuschauer so unzufrieden gewesen, dass er sterben musste. Und wenn das Höllenrudel existierte, musste das auch beim SternenClan der Fall sein. Oder nicht? Goldpfote legte seinen Fang auf den Frischbeutehaufen und ging in den Heilerbau. Er hatte es ja schon geahnt, aber immer noch gehofft- keine Bewegung von Blumenpfote.


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28 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Sa März 26, 2011 4:22 pm

Gast


Gast
trauriiiiig Sad
kopier so schnell es geht weiter
ich bin so süchtig nach dieser geschichte

29 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am So März 27, 2011 9:18 am

Wyvernblut

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Heiler
ach ja....

28.Kapitel:
Traurig kauerte der Schüler sich an die bunte Kätzin. Sie schien ihm dünner und kränker als je zuvor. Sonst war sie immer eine so starke Persönlichkeit gewesen, hatte alles mit solcher Bestimmtheit gesagt, dass Goldpfote nie so richtig klar war, dass sie am Lauertod bald sterben würde. Der goldene Kater hoffte auch noch den restlichen Tag auf eine positive Veränderung, doch mal wieder geschah nichts.
Vielleicht sollte ich es aufgeben und schon mal versuchen, ohne Blumenpfote zu leben. Vielleicht ist das das Beste, denn ich habe sowieso nichts zu tun und Blumenpfote wird sowieso bald in den SternenClan gehen, daran kann wohl niemand etwas ändern. Aber wenn ich mir nur so etwas vorstelle, dann wird mir schlecht. Vielleicht sollte ich aber auch die wnige Zeit mit Blumenpfote genießen, obwohl sie nicht wirklich da ist. Ich weiß es einfach nicht! Oder ich schau mal, obb ich etwas Kämpfen üben kann. Wenn ich mich ablenke, lässt es sich vielleicht leichter aushalten, überlegte Goldpfpote am Abend. Als er aus dem Heilerbau rauskletterte, genoss er die etwas külere Luft. Die Sonne war kurz davor, unterzugehen, aber von Feenpfote, Sturmregen und Wildflug keine Spur.


28.Kapitel(2):
Der junge Schüler schöpfte Hoffnung. In der goldenen Nachmittagssonne schimmerte sein Pelz noch goldener, doch das störte ihn nicht. Es könnte sein, dass die drei Trainieren waren, so rannte Goldpfote aus dem Lager in die Laubkuhle. Tatsächlich, dort versuchte Feenpfote gerade, gegen Wildflug zu kämpfen. Der größere Krieger ging aber viel zu sanft mit Goldpfotes Schwester um, so besiegte sie ihn schnell. Da gab Sturmregen ihr ein paar Tipps, die sich der goldfarbene Kater gut merkte. Das Training wurde beendet und die vier Katzen kehrten zurück zum Lager, wobei die eine überhaupt nicht beachtet wurde und die eine Schülerin mit Lob überhäuft wurde. Seufzend kletterte Goldpfote in den Schülerbau. Von drinnen sah er, wie der Frischbeutehaufen sich auflöste, als Rehstern sich hungrig den letzten Specht nahm. Goldpfote schaute traurig zu Boden. Wer wohl hatte ihr das letzte Beutetier gebracht? Ohne Goldpfote wäre der Clan schon verhungert! Und sie hätten ihn verhungern lassen, wenn er immer bei Blumenpfote bleiben würde. Doch wieder gab es keinen Dank für Goldpfotes lebensrettende elf Beutetiere. Traurig schlief der Kater ein.


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30 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am So März 27, 2011 12:58 pm

Gast


Gast
demnächst kommt ja meine hassstelle... Sad
die habe ich dir immernoch nicht verziehen Sad
kopier ganz schnell weiter;)

31 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Mo März 28, 2011 6:02 pm

Wyvernblut

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Heiler
hehe
dauert aber noch bis zum 32.Kapitel!

29.Kapitel:
Seufzend schaute Goldpfote am nächsten Morgen auf. Warum konnte Blumenpfote nicht gesund werden? Die anderen Schüler hatten heute Beurteilung. Rehstern wollte sehen, wie weit die Schüler des Clans waren. Goldpfote überlegte, ob er mitmachen sollte. Vielleicht geschah ja ein Wunder und Sturmregen berichtete seiner Anführerin auch von ihm! Aber vielleicht war es ja auch nicht so. Egal, Goldpfote entschied sich, mitzujagen. Dann wäre seine Voraussetzung von elf Beutetieren sowieso erledigt. Aber nur wenn er Glück hatte, wurde das heute gewürdigt. So putzte der Schüler ausgiebig sein goldenes Fell und lief hinter den anderen Schülern hinterher. In der Laubkuhle angekommen saßen alle Mentoren versammelt und erklärten noch einmal die Regeln. Muschelpfote und Taupfote waren noch zu jung und nahmen deshalb nicht teil. Dann ging es los. Goldpfote sah bei der Einteilung der anderen Schüler zu. Als alle einen Teil hatten, trat Goldpfote vor und fragte: "Wohin soll ich?" Stuemregen bemerkte Goldpfote und teilte ihm mit einem bösem Blick mit, dass er in der Nähe der Sandlichtung jagen sollte. Sein Blick aber sagte: Hoffentlich wird dich der letzte Tiger bald einfangen.

29.Kapitel(2):

Natürlich hatte Feenpfote den besten Teil bekommen, eines der Wäldchen. Und natürlich gab es an der Sandlichtung die schlechtesten Bedinungen zu einer erfolgreichen Jagd: Der Tiger, der Tiger und sowieso gab es dort nicht so viel Beute wie an anderen Orten. Doch Goldpfote fügte sich und rannte zur Sandlichtung. Auf dem Weg fing er noch eine Amsel. An der Lichtung angekommen, konnte er riechen, dass der letzte Tiger sich irgendwo in der Sandlichtung aufhielt. Eilig fing der goldfarbene Schüler zwei Fische indem er angestrengt ins Wasser starrte und plötzlich mit zwei schnellen Pfotenhiebe die Fische aus dem Wasser holte und schlich sich gerade an eine Maus an, als er ein verdächtiges Geräusch hörte. Der Tiger! Der Tiger musste ihn gerochen haben! Hoffentlich entdeckte er die Beute nicht, die Goldpfote in der Erde verscharrt hatte. Dann sprang Goldpfote erst einmal ab und tötete die Maus schnell. Ihm fiel eine gute Idee ein, so lief er zu der Höhle, in der der Kater die Tage verbracht hatte, kurz nach dem Tigerkampf. Auf dem Weg trieb er noch seine andere Beute auf und alles landete in der Höhle. Goldpfote drehte sich in Panik um, da er Angst hatte.

30.Kapitel:
Würde der Tiger ihn entdecken? Eilig lief der Schüler um den Stein herum, der seine Höhle verbarg. Hinter ihm roch er ein Kaninchen. Es dauerte nicht lange, schon landete die Beute bei den anderen toten Tieren. Goldpfote hatte es gerade auf eine Amsel abgesehen, die einen Wurm aus dem Boden zog, als er ein Schnaufen hörte. Ohne Zweifel, es kam von dem Tiger! Erschrocken flog die Amsel davon und Goldpfote rannte los wie der Blitz. Das erste kleine Wäldchen war zwar weit, aber so schnell wie Goldpfote war kletterte er bald an einem mächtigem Baumstamm hoch. Dort keuchte er. Der Tiger trat zwischen ein paar Büschen hervor. Goldpfote sah schon aus dieser Entfernung, dass er eine Spur aufgenommen hatte. Die große Raubkatze lief andächtig, leise und elegant über die Wiese. Plötzlich brüllte der Tiger laut los. Ängstlich betrachtete Goldpfote seinen gestreiften Feind. Dieser brüllte noch lauter. Was hatte er vor? Goldpfote kam nicht darauf, bis es ihm einfiel. Er wollte die Beute verjagen. Von hier bis zum Lager würden sich alle Mäuse, alle Vögel und Eichhörnchen tief in ihre Nester verkriechen. Der Clan sollte verhungern. Doch er hatte eine Waffe. Und diese saß unbeachtet auf einen Baum.


30.Kapitel(2):
Goldpfote war nicht bewusst, dass er mit seiner feinen Nase so gut riechen konnte, mit seinem scharfen Gehör so gut hören konnte, dass er viele Bautetiere auffinden konnte, egal wo sie waren. Deshalb fiel ihm die Jagd so leicht. Aber wie er nun auf dem Baum saß und nachdachte, was für Folgen diese Aktion des Tigers hatte, war ihm klar: Er musste mit seinem gutem Jagdinstinkt den Clan retten. Endlich hörte der Tiger auf zu brüllen und verkroch sich wieder auf der Sandlichtung. Noch einige Herzschläge wartete Goldpfote ängstlich auf seinem Baum, dann sprang er hinunter und schnupperte in der Luft. Er ging zurück zu seinem Jagdplatz und roch noch einmal. Kurz nahm er keinen Beutegeruch wahr, dann schmeckte er den Geruch eines verängstigten Eichhörnchens, dass in einer Erdhöhle in der Nähe des Flusses wartete. Goldpfote hatte die Höhle schnell gefunden und zwängte sich hinein. Die Höhle war winzig, dass Eichhörnchen allein, es versteckte wahrscheinlich Nüsse. Panisch wirbelte das Beutetier herum, doch es starb zu schnell, um seinen Mörder ins Gesicht sehen zu können. Goldpfote lugte vorsichtig hinaus und legte seine Frischbeute zu den anderen Beutetieren.


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32 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Mo März 28, 2011 8:11 pm

Gast


Gast
er ist ein soooo toller jäger♥
ich gründe jetzt den offiziellen goldifanclub

33 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Di März 29, 2011 7:35 pm

Wyvernblut

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Heiler
und ich trete offiziell dem Ofiziellen Goldifanclub bei!

31.Kapitel:
Endlich hatte Goldpfote elf Beutetiere aufgetrieben und schleppte diese zurück zur Laubkuhle. Er wollte wissen, was seine Clankameraden davon hielten; würden sie ihn ignorieren oder beachten? Er wusste es nicht, also stieg die Spannung in seinem Bauch. Eigentlich war es ja klar, dass Sturmregen keinen Notiz von seiner Beute nehmen würde, weil das immer so war. Aber wegen dem Tiger und der reinen Menge und dem sehnlichen Wunsch, hoffte Goldpfote es doch. Aber was brachte hoffen eigentlich? Ja klar, wenn man die Hoffnung nicht aufgab, konnte man Dinge erreichen, die unmöglich erschienen. Aber hing das wirklich mit Hoffnung zusammen? Wenn Goldpfote nur beharrlich war, könnte er doch auch manchmal etwas erreichen. Oder nicht? Bis jetzt hatte es noch nicht geklappt, aber er gab die Hoffnung nicht auf. WARUM? Was war gerade eigentlich mit Blumenpfote los? Besorgt sah Goldpfote sich um. War der Tiger in der Nähe? Bald hatte er den Trainingsplatz erreicht. Er konnte schon von Weitem riechen, dass Feenpfote schon da war. Da fehlte nur noch Waldpfote. Am Liebsten wäre Goldpfote losgerannt, aber es war schwer mit so viel Beute, die er kaum tragen konnte.

31.Kapitel(2):
Endlich erreichte Goldpfote den versammlungsplatz. Feenpfote hatte drei Kaninchen, einen Spatzt und zwei Mäuse gefangen. Sie machte kurz große Augen, als Goldpfote ankam, dann sah sie weg und vergaß. "Sturmregen! Ich bin jetzt da!", sagte Goldpfote laut. Sturmregen drehte sich um und meinte: "Schön." Mehr nicht. Wie gerne wäre Goldpfote jetzt auf ihn gesprungen und hätte ihn irgendwie verletzt! Kurz brodelte Wut in ihm auf, dann zähmte er diesen bösen Drachen. Er kann ja nichts dafür! Er ist einfach so, wie er ist, da kann ich nichts daran ändern!, redete er sich ein. Bevor der Schüler Blumenpfote kennengelernt hatte, hätte er gedacht: Ich bin so!, doch Blumenpfote hatte ihm das ausgeredet. Traurig bemerkte Goldpfote Waldpfotes Geruch. Der hellbraune Schüler kam schließlich angetrottet, fünf Mäuse und drei Kaninchen bei sich. Das war viel, bemerkte auch Goldpfote. Schließlich meinte Sturmregen: "Dann gehen wir jetzt zurück zum Lager!" Er half Feenpfote, ihre Beute zu tragen, während Goldpfote wegen zu viel Beutetiere immer langsamer wurde. Doch endlich kam auch er im Lager an. Es war schon nach Sonnenhoch und er wünschte sich nichts sehnlicheres, als Blumenpfote zu sehen.

32.Kapitel:
Schnell war die Beute abgelegt und anstatt wie die anderen Schüler erzählen zu gehen, lief Goldpfote in den Heilerbau. Er zwang sich dazu, kein bisschen auf Besserung zu hoffen, doch es machte keinen Sinn. Warum ist es uns Katzen angeboren zu hoffen? Oder bin das nur ich?, fragte sich der goldfarbene Schüler. Er legte sich niedergeschmettert neben Blumenpfote. Dabei stellte er sich vor: Da ist das Licht, die rettende Erlösung, und da bin ich- fünffach so viel wie die Strecke bis zum Felsenrudel hierher entfernt. Doch dann, endlich nach so vielen verzweifelten Gesanken, kam ein kleiner Schritt in Richtung Licht: Blumenpfotes Ohr zuckte! Goldpfote sprang auf. "Blumenpfote!", rief er leise und stupste die bunte Schülerin an. Diese regte sich und öffnete die Augen. "Goldpfote! Ich spüre es! Es ist bald vorbei. Gebe die Hoffnung nicht auf. Die Erlösung kommt bald! Du schaffst das. Ich weiß es." "Blumenpfote! Ich habe dich so vermisst!", Goldpfote freute sich so, dass er die Worte nicht richtig aufnehmen konnte. Geduldig wiederholte die kranke Schülerin das Gesagte. Goldpfote war sofort ruhig.

32.Kapitel(2):
"Ich muss gleich gehen, der SternenClan ruft mich", fuhr Blumenpfote fort, "Aaber eins muss ich dir davor noch sagen: Dieser letzte Mond, in dem ich dich kennengelernt habe, war der wunderschönste von allen. Ohne dich hätte ich die Hoffnung aufgegeben zu leben, und... ich liebe dich. Ich habe es schon immer getan, doch ich habe es nicht gemerkt. Und ich werde dich immer lieben, egal wo wir beide gerade sind!" Goldpfote war total aufgelöst. Blumenpfote leckte ihm einmal über den Kopf und dann schloss sie die Augen. "Blumenpfote! Nein! Ich liebe dich auch! Ehrlich! Ich kann aber nicht ohne dich leben! Ohne dich hätte ich schon längst schlimme Sachen gemacht, ohne dich hätte ich auch meinen Lebensmut aufgegeben und wirklich: bitte geh nicht! Ich mach alles wieder gut! Ich liebe dich doch so! Ich kann doch nicht ohne dich sein!", bettelte er verzweifelt, obwohl es schon zu spät war. "Bitte! Oh SternenClan, was hab ich falsch gemacht? Was? Warum nehmt ihr mir mein ein und alles weg, das Letzte, was ich noch habe und brauche! Warum?" Dann konnte Goldpfote nicht mehr. Nein! Er wollte nicht mehr. "Warum???", schrie er noch einmal, dann stürtzte er auf die Lichtung, wo ihn wie immer niemand ignorierte.


33.Kapitel:
Jetzt ist er zu weit gegangen! Als hätte ich keine Gefühle! Warum nur Blumenpfote? Jetzt bin ich an meinen Grenzen angelangt, SternenClan! Wie viel soll ich noch erleiden? Nicht einmal meinen Schmerz kriegen die anderen mit! SternenClan? Was soll ich jetzt nur machen? Ich habe nichts mehr, was mich hier unten festhält. Ich komme gleich. Das ist das Beste. Mich wird doch sowieso keiner vermissen. Ich gehe jetzt zu dem Tiger. Der freut sich doch, wenn ich mich ihm selber ausliefere. Einen Teil des Auftrags erfüllt. Und ich bin bei Blumenpfote und Wiesenblüte. Warum hatten beide so ein Vertrauen in mich, dass ich es schaffe? Ich bin doch nicht so stark, nicht so gut, wie sie alle denken! Nein, SternenClan, ich kann nicht mehr. Wenn du mir Blumenpfote nimmst, komme ich mit dazu. Wie stellst du dir vor, soll ich ohne sie leben? Wenn du mir nicht einmal die Prophezeihung schickst, die meine Schwester bekommen hat, die alle in meiner Familie bekommen haben, nur nicht ich, warum hast du mich gleich leben lassen? Alle denken ich bin doch nichts! Ist das wahr? Bin ich dir wirklich SO egal?


33.Kapitel(2):
Immer noch stand Goldpfote fassungslos in der Lagermitte. Er konnte sich nicht regen. Doch das Leben ging weiter! Er entschied: Ohne mich! Goldpfote musste in die andere Richtung gehen, weg von seinem erlösendem Licht. Denn es gab noch eine andere Erlösung, die viel näher und jederzeit erreichbar war. Man musste nur zur Sandlichtung gehen, da war sie schon. Diese Erlösung hieß Mardertod. Goldpfote musste nicht mehr lange leiden. Er wollte gehen, doch der Schmerz war noch zu ungeheuerlich. Blumenpfote... und Wiesenblüte! WARUM??? Als würde sein Herz blutend und zerfetzt zwischen irgendwelchen scharfen Krallen liegen, die nur noch weiter rissen, zerrten und zogen. Der ganze goldene Körper des jungen Schülers bebte, als würde er gleich zerspringen! Genau das wäre ihm sogar lieber gewesen. Goldpfotes Trauer war immer noch so stark. Doch endlich floss neue Energie in ihn, als das abendliche Sonnenlicht seinen Pelz wärmte und golden schimmern und leuchten ließ. Goldpfote setzte sich in Bewegung. Ich werde das schaffen! Blumenpfote! Du musst nicht lange warten!, dachte er als er mit zügigen Schritten über die Wiese des WirbelClanterritoriums ging.

34.Kapitel:
Er hatte ja nie wirklich dazugehört. Goldpfote freute sich schon fast auf das erstaunte Gesicht des Tigers, weil sich sonst keine Katze ihn freiwillig ausliefern würde. Er würde denken, das wäre ein Hinterhalt, doch das war es nicht. Er wäre sogar einer der Wenigen, die ihn beachten würden und Goldpfote würde ihm seinen Dank aussprechen, dass er ihn rettete. Doch aus dem Plan des jungen Schülers wurde nichts. Feenpfote stand vor den Büschen, die die Sandlichtung säumten. Oh nein! Sie macht alles kaputt!, fand Goldpfote. Feenpfote würde ihren Bruder retten wollen, aber das wollte ihr Bruder nicht, vorausgesetzt sie bemerkte ihn. Doch dann hörte er, wie sie rief: "Komm raus, du feiger Tiger! Du versuchst, unsere Beute zu vertreiben, doch heute haben wir genug gefangen! Du traust dich nur nicht, gegen uns alle zu kämpfen! Also komm raus und beweise, dass du auch gegen mich ankommen kannst!" Goldpfote blieb stehen. Sein verwundetes Herz schlug schmerzhaft weiter, jetz spürte er es wie ein Stachel der jeden Herzschlag gegen seine Brust drückte und sich nicht vertreiben ließ. Was machte Feenpfote da? Unfähig sich zu rühren, beobachtete Goldpfote weiter.


34.Kapitel(2):
Im Gebüsch raschelte es. Dann trat der Tiger hervor, stolz und stark. Als er die immer kleiner wirkende Feenpfote sah, konnte er sich kein lachen verkneifen. "DU willst gegen mich kämpfen? Haha, das ist doch wohl ein schlechter Witz!", kicherte er. Feenpfote wurde wütender und redete leise zu ihm, die Wut stand ihr ins Gesicht geschrieben. Dann kamen die Flügel, sie waren einfach da und der Kampf begann. Feenpfote war schnell, was er nicht verstand, doch der Tiger reagierte genauso flink. Schon hatte Feenpdote sich eine blutende Schulter zugezogen. Vier Krieger- Sturmregen, Mondnebel, Wildflug und Schimmersturm- rannten an dem goldfarbenen Schüler vorbei, der im Schatten eines der Wälchen stand. Dann wurde er wütend, ein großer, gefährlicher Drache der Wut ließ sein Herz mit Flammen heilen, kurzfristig und böse, der Drache ließ sich nicht zähmen und kam langsam Goldpfotes Kehle hoch. Sie ignorieren mich einfach, egal was ich mache. Ich habe allein ohne irgendwelchen Hilfe zwei Tiger besiegt, die meiste Beute von allen gebracht, stehe unglaubliche Qualen durch und werde IMMER noch ignoriert! Das geht so nicht! Sie müssen es merken!, dachte Goldpfote, immer wütender. Dann kam der Drache raus.

35.Kapitel:
Und wie er raus kam. Wütend fauchend rannte Goldpfote ein paar Schritte aus dem Schatten hinaus, sodass sein Pelz leuchtete und funkelte, in reinem Gold. Doch plötzlich brauchte der Schüler seine Pfoten nicht mehr zum Laufen, denn hinter seiner Schulterpartie war ihm etwas gewachsen- und das war nichts anderes als Flügel. Flügel, Flügel aus wunderbaren Sonnenlicht, das golden schimmerte. Er bemerkte, dass plötzlich die Zeit langsamer voranschritt. Er hatte nun Zeit, seine Flügel zu bewundern- reines Licht hielt ihn dort in der Luft. Doch nun musste er sich beeilen. Feenpfote wurde mit jeder noch so langsamen Sekunde mehr verletzt, da der tiger sehr schnell war. Also schoss der goldfarbene Kater durch die Luft, mit einer GEschwindigkeit, die er sich nie zugetraut hätte, immer auf Mardertod zu. Dich kriegen wir klein!, dachte Goldpfote und näherte sich unauffälig dem Tieger. Der war gerade damit beschäftigt, Feenpfote zu treffen, die verzweifelt versuchte auszuweichen. Obwohl sie ihren Bruder sah, verzog sie nicht im Geringsten ihr Gesicht. Doch Goldpfote wusste, warum.

35.Kapitel(2):
Denn nur so konnte er sich von hinten nähern und ihn in den Rücken beißen. Die Flügel gaben ihn solche Kraft, dass der Tiger kurz so schmerzhaft aufjaulte, dass Feenpfote Zeit hatte, sich auszuruhen. Der Tiger drehte sich um, Goldpfote hatte gelernt: Beiße dich niemals bei Tigern fest, sie kriegen dich viel schmerzhafter von sich ab. Deshalb konnte der gestreifte Feind seinem neuen, goldfarbenen Widersacher ins Gesicht schauen. Er fletschte die Zähne und holte aus, doch Goldpfote begriff: dafür, dass seine Flügel so lange nicht gekommen waren, ließen sie ihm noch mehr Zeit als Feenpfote. Deshalb wich Goldpfote ruhig aus und sah, wie Feenpfote erschöpft im Gras landete. Er musste also allein kämpfen. Kein Problem, hoffte er. Dann dachte Goldpfote an Blumenpfote und Wiesenblüte. Die beiden hatten es gewusst. Natürlich war es nicht die Schuld des Tigers, dass Blumenpfote sterben musste, aber Goldpfote wollte Wiesenblüte rächen. Deshalb schlängelte er sich durch die schwingenden Tatzen des Tigers hindurch, die verzweifelt versuchten, ein Ziel namens Goldpfote zu treffen, und konnte den Tiger töten. Aber kurz zögerte der Kater. War alles wirklich richtig was er tat?

36.Kapitel:
Dann biss und krallte er zu, bevor Mardertod überhaupt begriff, wo der kleine Schüler war und was er machte, erlosch schon das Lebenslicht in seinen Augen. Mit einem letzten Schlag wollte er Goldpfote nich ins Jenseits befördern, aber daraus wurde nichts. Goldpfote befreite sich schnell aus der Leiche seines Feindes und landete sanft. Die Flügel blieben noch. Dann sah Goldpfote die Gesichter der anderen Krieger, die immer noch da standen. Sie sahen ihn an. Freudig. Respektvoll. Erstaunt. Höflich. All das hatte Goldpfote sich immer so gewünscht! Er hatte nicht darum bitten müssen! Sie sahen ihn wieder an! Das tat so gut, dass der goldene Kater erst einmal ein paar Saltos fliegen musste, damit er seine überschüssige Energie loswerden konnte. Nun kehrte er wieder zur Erde zurück, setzte sich zu Feenpfote und fragte: "Alles ok? Soll ich dich zu Blitzwind bringen?" Feenpfote schaute auf. "Nein, alles in Ordnung. Aber danke. Danke, du hast mein Leben gerettet." Glücklich schnurrend drückte Goldpfote sich an seine Schwester. "Gern geschehen!", rief er. Es tat so gut, dass ihn mal eine andere Katze außer Blumenpfote dankte!

36.Kapitel(2):

Blumenpfote. Dieser Gedanke brachte Goldpfote wieder auf den Nullpunkt seiner Stimmung. Blumenpfote, Wiesenblüte, ich danke euch so dermaßen! Ohne euch wäre das alles nicht so toll ausgegangen. Ich liebe euch. Ich werde euch vermissen., dachte er. Doch... so musste es sein. Er war so froh. Nun kehrten alle zurück zum Clan und Feenpfote und Goldpfote- beide junge Suncats wurden geehrt. Goldpfote freute sich. Nur seine Flügel waren noch nicht verschwunden und er vermisste auch ein bisschen seine andere Schwester Engelspfote. Doch es war vollkommen ok, so wie es war. Das einzige, traurige Ereignis stand noch bevor: Totenwache. Blumenpfote lag in der Lagermitte und mis zum nächsten morgen wärmte allein Goldpfote ihren kalten Körper. Dabei dachte er noch so viele Dinge, die er ihr gerne sagen wollte, aber nie gesagt hatte. Am nächsten morgen wurde sie begraben und Goldpfote rannte durch sein ganzes Territorium und suchte nach den schönsten Blumen die er finden konnte, die er dann auf ihr Grab legte. Goldpfotes Flügel kamen nur in der Abenddämmerung, wenn die Sonne sein Fell Gold leuchten und glänzen ließ.


ENDE


Epilog:
Goldpfote saß vor dem Baumstamm. Rehstern sprang gerade darauf und lie ihren Ruf über die Lichtung erschallen. Viele Monde hatte der Schüler zusammen mit seiner Schwester, Wildflug und Sturmregen trainiert und war endlich soweit. "Ich rufe meine Kriegerahnen an, sich diese Schüler anzusehen! Sie haben hart trainiert, euer edles Gesetz zu erlernen.", begann Rehstern mit der Zeremonie, "Der SternenClan wird euch nunmehr als Krieger wilkommen heißen. Feenpfote, Goldpfote, versprecht ihr, das Gesetz der Krieger zu achten, euren Clan zu schützen und zu verteidigen, selbst wenn es euch das Leben kostet?" Goldpfote sah zu Feenpfote, die zurück schaute. Die Sonne warf plötzlich ihr warmes Licht in das Lager und Goldpfotes Flügel erschienen. "Ja, wir versprechen es!", riefen beide aus vollem Hals. "Mit der Kraft des SternenClan gebe ich euch nun eure Kriegernamen. Feenpfote, ab jetzt heißt du Feenfeder. Goldpfote, ab jetzt wirst du Goldschwinge heißen. Wir loben alle euren Mut, eure Intelligenz und eure Sonne, die den Clan über Notzeiten gebracht hat!" Rehstern schloss die Versammlung. Unheimlich stolz saß Goldschwinge da und sah dem Sonnenuntergang zu, seine Schwingen halb ausgebreitet. Feenfeder blickte neben ihm in die Sonne. Goldschwinge wusste, alles war gut. Einen Tag nach der Entdeckung seiner Flügel kamen alle Clankameraden um sich bei ihm zu entschuldigen und in derselben Nacht kam die Prophezeiung für die Suncats. Denn nun war er eine. Er hatte es bewiesen.

Ein paar Bilder von ein paar Katzen:

Goldschwinge:

Feenfeder:

Zauberschweif:

Traumtanz:

Wildflug:

Strumregen:

ENDLICH FERTIG!!!

Stelle gleich den 4.Band rein! Very Happy
lg Traum


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34 Re: Sonnentränen (Suncats, 3.Band) am Di März 29, 2011 8:14 pm

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okaaaaaaaaaaaaaaaay
ich hasse dich übrigends für die stelle Sad

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