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Blick in die Zukunft

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101 Re: Blick in die Zukunft am Fr Feb 17, 2012 7:04 pm

Wyvernblut

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Heiler
Hi,
danke Wink tut mir leid, dass es so lange gebraucht hat, aber mein Laptop hat plötzlich nicht mehr die neuen Nachrichten angezeigt -.-

Ende 25.Kapitel:
„So kann das nicht weitergehen“, murmelte die Kätzin. „Ich weiß“, schnurrte mein ehemaliger Mentor und drückte sein Gesicht in ihr Fell. Er atmete tief ein und sagte: „Tausilber, es gibt immer eine Möglichkeit.“
Da reichte es mir. Die beiden waren einfach zu glücklich. Leise schlich ich mich zurück und nahm verärgert die Nesselsamen auf. An die Scharfgarbe dachte ich gar nicht mehr, als ich zum Lager zurückrannte.
„So kann das nicht weitergehen.“ Bei dem Klang der Worte zuckte ich zusammen. Rindengesicht erwartete mich bereits am Lagereingang und war ziemlich wütend. „Wenn ich dir sage, dass du etwas holen sollst, dann erwarte ich auch, dass du vor Mondaufgang zurück bist.“ Schuldbewusst sah ich auf. Wie seltsam- ich hatte gar nicht gemerkt, dass es bereits dunkel war.
„Und jetzt beeile dich. Wo ist die Schafsgarbe? Sag nicht, du hast nichts gefunden. Hoffentlich sind da genug Nesselsamen drin. Frostflocke hat etwas Vergiftetes gegessen. Sie war mit Gewitterblüte jagen und hat eine Maus nahe am Stinkenden Platz gefangen, die sie später auch gegessen hat.“
Während mein Mentor redete, nahm er das Päckchen auf und eilte in den Heilerbau. Sofort verschwand ein dumpfes Gefühl, das unbemerkt auf meiner Seele gelastet hattet, und ich fragte mich mit schlechtem Gewissen, warum ich mich nicht beeilt hatte.
Die Kriegerin sah schrecklich aus. Das graublaue Fell war nassgeschwitzt und der Bauch sah seltsam aufgedunsen aus. Die zweite Anführerin atmete schwer und stockend. Angst ergriff mich, als ich mich hinter Birkengesicht stellte und zusah, wie er die Kriegerin behandelte. Geplagt von Selbstvorwürfen überlegte ich, was ich tun sollte. Das abweisende Verhalten meines Mentors störte mich, doch ich wusste, dass ich es mir selber zuzuschreiben hatte.
Da kam Gewitterblüte herein. Sie ging zu mir und fragte: „Geht es ihr besser?“ Unsicher blickte ich zu der Patientin und meinte: „Das ist noch nicht sicher, aber wir werden alles tun, um sie zu heilen.“ Die schwarze Kriegerin setzte sich neben mich und blickte bekümmert zum Boden. „Ich hätte sie davon abhalten sollen, den Stinkenden Platz aufzusuchen. Sie meinte, dort gäbe es ein Mäusenest, aber ich wusste von Anfang an, dass etwas an der Geschichte faul ist.“

glg Wyvern


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Sig und Ava by me
Gott gab uns zwei Augen, damit wir ab und zu eines zudrücken können Wink
Bitte für meine Freundin:

~ Ehemals Elfentraum

102 Re: Blick in die Zukunft am Sa Feb 18, 2012 10:59 pm

Wasserschweif

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Anführer
wWas soll ich sagen...ich glaub, ich bin süchtig nach deiner Geschichte geworden! Du kannst echt gut schreiben und ich freue mich jetzt shcon wieder auf den nächsten Teil!


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Wer Licht im Herzen trägt, trägt Licht in die Welt.

I Am special, I Am beautiful,
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Sometimes I Am pitiful
Somtimes I am miserable
but this is so typical of all the things I Am



By Elfe

by Seele...thx






103 Re: Blick in die Zukunft am Di Feb 28, 2012 8:18 pm

Wyvernblut

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Heiler
Hi,
danke =) So, ich habe doch noch ein halbes Kapitel Wink

26.Kapitel- 1.Hälfte:
Der Stinkende Platz war eine Müllhalde der Zweibeiner. Es stank dort gewaltig nach Krähenfraß und Krankheit. Dass überhaupt eine Katze freiwillig dorthin kam, fand ich sehr unwahrscheinlich. Weniger überraschend war es dadurch, das die Maus vergiftet war. Was hatte sich die zweite Anführerin dabei gedacht?
Am nächsten Morgen ging es der zweiten Anführerin wieder besser. Birkengesicht sah mich immer noch mit diesem abfälligen Blick an, sodass ich mir schnell einige Kräuter merkte, damit er zufrieden war. Den ganzen Tag arbeitete ich extra hart und gegen Abend war er endlich wieder beruhigt.
„Ich kann den SternenClan verstehen“, sagte er plötzlich, als ich gerade den Vorrat durchschaute. „So ein Talent kann man nicht Krieger werden lassen.“ Wenn er wüsste… „Es geschieht immer noch gegen meinen Willen“, bemerkte ich und der Heiler schwieg. Bis er das Schweigen brach: „Manchmal denke ich…“
Da ertönte ein gellender Schrei. Sofort fuhr ich hoch und blickte mich um. Frostflocke warf sich in ihrem Nest um sich. Der Heiler versuchte, sie festzuhalten und zu untersuchen, aber sie bemerkte ihn gar nicht.
Sofort sprang ich ihm beiseite und beruhigte die Kätzin, indem ich ihr Ohr leckte. Es half etwas, doch sie schrie wieder. Sofort war Gewitterblüte bei ihr und hauchte: „Was hat sie? War es meine Schuld? Kann ich etwas tun?“
Birkengesicht antwortete ihr. Doch ich konnte nichts hören, denn die 2. Anführerin schrie direkt in mein Ohr. Leise murmelte ich etwas, um sie zu beruhigen. Irgendwann wurde sie ruhiger und keuchte: „Ich kann… nichts mehr fühlen!“ Sie warf sich nun nicht mehr hin und her, sondern riss die Augen weit auf.
Da zerrte mich jemand auf die Lichtung. Gewitterblüte sagte zu mir, ich sollte dort bleiben und da bemerkte ich, dass sie mich aus dem Bau gezogen hatte. Gerade wollte ich wieder hineingehen, als ich eine Bewegung im Augenwinkel sah. Donnerpfote saß neben dem Eingang und beobachtete mich. Doch als ich meinen Blick in seine Richtung bewegte, schaute er schnell weg.
Konnte es sein, dass er vielleicht doch noch etwas für mich fühlte…? Nein, schnell rief ich mir den Tag ins Gedächtnis, an dem er mich gesagt hatte, ich sollte gehen. Er fühlte sehr, sehr wenig für mich.

glg Wyvern


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104 Re: Blick in die Zukunft am Mi Feb 29, 2012 6:17 pm

Wasserschweif

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Anführer
OMG! das ist soo spannend! Hoffentlich kann die Arme 2.Anführerin bleiben...und bitte, bitte lass Donnerpfote sich wieder mit ihr vertragen! das wär so schön...
GLG
Wasser


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105 Re: Blick in die Zukunft am So März 11, 2012 12:56 pm

Wyvernblut

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Heiler
Hi,
eeeeeeendlich wieder ein neuer Teil fertig Wink

26.Kapitel, 2. Hälfte:

Einen Schrei unterdrückend leckte ich meine Pfoten und versuchte, den Kopf zu klären. Was war mit der zweiten Anführerin los? Was hatte mir Birkengesicht über die Gifte erzählt? Ich ärgerte mich, als mir einfiel, dass ich dort weggehört hatte.
Doch noch hatte ich eine Chance, das herauszufinden. Bemüht, die hastigen Befehle, die aus dem Heilerbau drangen, und die Krieger, die mich fragten, was los war, zu ignorieren, schloss ich die Augen und stellte mir den Heiler vor. Schon tauchten die Worte in meinem Kopf auf:
Wie kann das sein? Wir haben Frostflocke doch nur kurz aus den Augen gelassen! Wer hat ihr die Todesbeeren gegeben? SternenClan, bitte nehme sie gut auf!
Vor Schock riss ich die Augen auf. „Was ist los, Märchenpfote?“ Apfelschweif stand direkt vor mir. Überhaupt hatte sich der ganze Clan um mich versammelt, außer den drei Katzen im Heilerbau. Ohne Worte deutete ich auf den Eingang, durch den gerade Birkengesicht und Gewitterblüte kamen. Sie trugen den leblosen Körper der zweiten Anführerin.
Mit einem Blick zum Himmel sah ich, dass Blütenstern sich beeilen musste, da es fast Mondhoch war. Aber bevor ich einen weiteren Gedanken fassen konnte, verschwand der Himmel. Panisch blickte ich mich im Lager um, doch es war nicht mehr da. Stattdessen erblickte ich einen Wald. Unruhig sah ich mich um.
Da erkannte ich ein graublaues Fell mit weißen Sprenkeln. „Frostflocke!“, rief ich erleichtert. Die ehemalige zweite Anführerin trat zu mir und meinte: „Sieh, dem Clan stehen blutige Zeiten bevor.“
Da tropfte Blut von den Bäumen, es floss in einem gewaltigen Strom in die Mitte und bildete einen See. „Sei gewarnt…“ Die Kriegerin entfernte sich vom Rand des Bildes und ich zuckte zusammen.
Meine Vision! Sie war eingetreten, in Form eines Zeichens des SternenClans. Beruhigt, dass ich so etwas nicht in echt ansehen musste, nickte ich und befand mich kurze Zeit später wieder auf der Lichtung.

muahahahaha xD Sorry, so nett bin ich nicht Wink Aber irgendwie musste sich diese Vision erfüllen... Razz

glg Wyvern


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106 Re: Blick in die Zukunft am Mo März 12, 2012 5:33 pm

Wasserschweif

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Anführer
Hmmm. Irgendwie erinnert mich die Vision grade an die Vision von feuerstern im 6.Band^^ Ne, aber das neue Kapitel ist wieder klasse geworden, auch wenn es echt traurig ist, dass Frostflocke sterben musste!


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107 Re: Blick in die Zukunft am Sa März 17, 2012 12:59 pm

Wyvernblut

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Heiler
Hi,
echt? O.o xD Danke Wink

27.Kapitel:
Blütenstern stand bereits auf dem Baumstamm. Sie wirkte sehr traurig, versuchte es aber zu verbergen. Sie rief den vertrauten Ruf, obwohl ohnehin schon der ganze Clan versammelt war und sprach:
„Vor Mondhoch ist es meine Pflicht, einen neuen zweiten Anführer zu ernennen. Wir betrauern alle den Verlust von Frostflocke und ich hoffe, dass sie meine Wahl billigen wird: Der neue Stellvertreter wird Kaktusstachel sein!“
Der alte Krieger nickte und ich erinnerte mich daran, dass er den Kampf gut geleitet hatte- sowieso konnte Tropenpfote vor seinem Tod gut bei ihm lernen.
Ich gehörte zu den ersten, die seinen Namen riefen, doch bald war wieder Ruhe eingekehrt. Alle versammelten sich um die tote zweite Anführerin und trauerten.
Am nächsten Tag ging ich zu Birkengesicht und fragte: „Hast du gestern auch Frostflocke gesehen?“ Bestimmt erklärte mir der Heiler gleich, dass ich das für mich behalten sollte, aber ich hatte die ganze Nacht Zeit gehabt, darüber nachzudenken.
Der Kater sah mich an und überlegte kurz, dann meinte er: „Ja, aber erzähle niemanden davon!“ Natürlich hatte ich das erwartet und antwortete: „Aber wie soll ich das deuten? Ich kann das ja nicht aus Erfahrung lernen…“
Dann erfuhr ich endlich das, was ich wissen wollte: „Du musst dir immer vorstellen, was die Worte für eine doppelte Bedeutung haben könnten.“ Mit diesem Wissen wurde ich mir immer sicherer, was diese Vision hieß.
Sofort schoss ich in den Heilerbau, der mir mittlerweile vertraut war, und suchte wie verrückt nach Kräutern, die uns ausgingen. „Kann ich nach Katzenminze suchen?“, fragte ich schließlich, denn das war das einzige Kraut, das wir im Moment noch nicht besaßen.
Birkengesicht schaute mich verwundert an, dann meinte er aber: „Wenn du meinst… nimm noch einen Krieger mit.“ Freudig bedankte ich mich und fragte Saphirglanz, ob sie mitkommen wollte. Ein Plan hatte in meinem Kopf Gestalt angenommen.
Die weiße Kriegerin sprach kein Wort, während wir lautlos über das Feld preschten, über den Bach und kamen schließlich an dem Zweibeiner-Ort an.
„Bist du sicher, dass wir Katzenminze finden?“, fragte die Kriegerin und musterte skeptisch die unzähligen Gärten. „Dieses Kraut hat einen sehr starken, süßen Geruch, das Finden bereitet mir kein Problem“, erklärte ich und schnupperte in der Luft, bis ich etwas gefunden hatte. „Komm mit“, erklärte ich und rannte los.
Der Wind pfiff in meinen Ohren und ich war froh, nur noch rennen zu können und das Gefühl zu haben, meine Sorgen und Probleme hinter mir zu lassen. Schließlich wurde der Geruch nach Katzenminze stärker und ich blieb stehen.
Saphirglanz sprang in den Garten, schnell folgte ich ihr. Der kurze Rasen raschelte unter meinen Pfoten, doch ich ignorierte ihn, die Augen nur auf ein Büschel Katzenminze fixiert.
Gerade hatte ich ein paar Blätter abgebissen, da erklang ein Jaulen. Sofort wirbelte die weiße Kriegerin herum, auch ich duckte mich und sah gerade noch zwei ausgewachsene Hauskätzchen, die mit funkelnden Augen auf uns zugerannt kamen.
Ein riesiger Kater mit gestreiftem Fell ging auf Saphirglanz los und eine sandfarbene Kätzin griff mich an. Wütend schlug ich meine Krallen in ihr Fleisch, während sich in meinem Ohr festbiss. Den Schmerz ignorierend versuchte ich, in ihre Kehle zu beißen, doch mit einem heftigen Schlag der Hinterläufe stieß sie mich zurück, wobei sie einen ganzen Fetzen meines Ohres mitriss. Wütend schreiend stürzte ich mich auf die Kätzin und rang mit ihr.
Gerade glaubte ich, dass Saphirglanz und ich keine Chance hatten, da erklang ein jaulendes Geräusch. Ein Zweibeiner stand vor dem Nest und fauchte etwas.
„Wagt es nicht, in unser Territorium einzutreten“, grollte der Kater noch und verschwand. Auch Saphirglanz und ich nahmen die paar Blätter Katzenminze und verschwanden schnell.
Obwohl ich müde war, rannte ich den ganzen Weg bis zum Bach. Dort ließ ich mich niedersinken und keuchte. Der Schmerz pochte durch mein Ohr, auch einige andere Kratzer schienen zu glühen. Die Kriegerin sah nicht besser aus: ihr weißes Fell war von Blut gesprenkelt und mit einem Schauder erinnerte ich mich an die Vision.

glg Wyvern


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108 Re: Blick in die Zukunft am Sa März 17, 2012 5:25 pm

Wasserschweif

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Anführer
oha...irgendwie find ich das neue Kapitel total gruselig XD Aber es ist mal wieder sehr gut geworden! Freue mich shcon auf´s nächste!


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109 Re: Blick in die Zukunft am So Apr 01, 2012 8:04 pm

Wyvernblut

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Heiler
Hi,
sorry, dass es so lange gedauert hat Wink
Ich bin niecht viel weiter:

28.Kapitel- erster mickriger Teil:
„Ist alles in Ordnung?“, fragte ich, nachdem ich einige erfrischende Schlucke Wasser aus dem Bach getrunken hatte. Die Kriegerin streckte sich, trank ebenfalls etwas und erklärte: „Alles bestens.“
Obwohl ich am liebsten liegen geblieben wäre, ging ich zu ihr herüber und untersuchte die Kriegerin. „Du hast recht. Es sind nur ein paar Kratzer, die schnell verheilen werden. Da sind wir gerade noch einmal davongekommen“, seufzte ich und leckte meine Pfote. „Wir sollten zurück“, stellte ich ruhig fest.
Langsam humpelten wir zurück zum Lager. Eigentlich hatte ich mich nach seltenen Kräutern umsehen wollen um damit Birkengesicht zu überraschen, aber nun kam ich mit nur ein paar Blättern nach Hause.

glg Wyvern


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110 Re: Blick in die Zukunft am Mo Apr 02, 2012 8:37 pm

Wasserschweif

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Anführer
Hey, ist doch nicht so schlimm, dass es nur so wenig ist1 Immerhin ist es wieder gut geworden! Und zudem erhöht es noch die spannung, was wohl als nächstes passieren mag Wink
GLG
Wasser


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111 Re: Blick in die Zukunft am So Jun 17, 2012 9:15 pm

Wyvernblut

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Heiler
Hi,

tut mir ganz, ganz, ganz, ganz, ganz arg leid, dass ich so selten bis gar nicht on war. ich hatte zu viel zu tun Sad
jetzt geht es aber endlich weiter Wink

Rest vom 28.Kapitel:

Gerade als das Lager in Sicht kam, fiel mir das zweite Ding, das ich erledigen wollte, ein. Verärgert starrte ich auf den Boden. Ich hatte es vergessen, noch einmal zu versuchen, weitere Versionen zu sehen!
Im Lager ließ ich mir nichts davon anmerken. Mit einem Herzen, das so kalt wie Stein war, erblickte ich Donnerpfote, wie er sich mit Rubinpfote die Zunge gab und brachte die Katzenminze in den Heilerbau. Der Clan-Heiler sah uns stöhnend an und fragte: „Warum musstet ihr kämpfen?“ Doch ich sah Belustigung in seinen Augen glänzen.
Es wurde Abend und ich träumte wieder von einer weiten Wiese. Erst auf den zweiten Blick fiel mir auf, dass es gar keine Wiese war. „Sieh, das ist das Territorium des GesteinsClans. Hier leben die Katzen, doch nicht auf diese Weise, wie sie vorgeben. Die Nahrung ist knapp, nur die stärksten kommen zu den Versammlungen. Die Katzen leiden seit einigen Monden unter Nahrungsmangel, und das nur aus einem Grund. Der Grund wird sich bald ausweiten und auch deinen Clan überschwemmen“, wisperte eine Stimme in mein Ohr, doch ich konnte nicht sehen, woher sie kam. Kein Muskel war zu bewegen.
Da driftete ein so vertrauter Geruch um mich, dass es fast schmerzte. „Tropenpfote…“, murmelte ich, doch mein Bruder schwieg weiter. Plötzlich erschien eine Wolke am Horizont. Nein, es war keine Wolke. Es waren Tiere. Riesige Tiere, mit breiten Körpern, einen krummen Rücken, funkelnden Augen und glänzenden Zähnen. Hunde!
Es war keine Meute, wahrscheinlich fünf oder sechs, aber ihre riesigen Pfoten verursachten ein dröhnendes Geräusch auf den Steinen, das laut genug war für tausende von Hunden. Mit haarsträubenden Bellen, Jaulen und Knurren rasten sie auf mich zu und je näher sie kamen, desto größer wurden sie.
Entsetzt und unfähig, mich bewegen zu können, starrte ich auf die Gefahr. „Rette euch mit deinem Leben!“, schrie Tropenpfote und seine Stimme ging fast unter in dem Lärm der Hunde.
Plötzlich wurde alles leise, die Geräusche dämpften sich und die Bewegungen wurden langsamer. Nun konnte ich sehen, wie sich diese starken Muskeln unter den Pelzen der Tiere bewegten und wie ihre Zungen aus ihren Mäulern hingen.
Mein Bruder sprach nun ganz deutlich neben mir: „Du hast nur eine Chance, das was du liebst, zu retten.“ Endlich konnte ich mich umdrehen. „Tropenpfote! Sag mir wenigstens, was ich machen soll! Sag mir, dass alles gut werden wird und ich das Richtige tue!“, bettelte ich. Verständnisvoll musterte mich der SternenClan-Schüler.
„Dein Herz trifft immer die richtigen Entscheidungen. Ich bin bei dir“, erklärte er, seine Augen feurig vor Liebe zu mir. Ich brachte noch ein Schnurren hervor, als seine Gestalt sich auflöste und auch die Gestalten der Hunde verblassten und sich die gesamte Landschaft ins Nichts verwandelte.

ich entschuldige mich noch einmal: Sorry!

29.Kapitel:
Die nächsten Tage vergingen schnell. Mein Schmerz verebbte langsam und ich konzentrierte mich darauf, unsere Vorräte aufzufüllen. Der Traum war wie ein Schnitt in meinem Leben und ich ließ keine Gelegenheit verstreichen, um in einen Teich zu blicken.
Ich wollte Bilder sehen. Eigentlich wollte ich auch wissen, ob ich diese Fähigkeit überhaupt noch besaß. Aber es klappte nie, so war ich verstört. Keine SternenClan-Katze tauchte in meinen Träumen auf und es gab keine Anzeichen von Hunden.
Ich war ständig angespannt und musste oft den alten Heiler abwimmeln, der mir etwas zur Beruhigung geben wollte. „Es ist alles in Ordnung, wirklich“, erklärte ich, obwohl gar nichts in Ordnung war. Tropenpfotes, aber auch Frostflockes Warnung hatten mich in Panik versetzt. Ständig hielt ich Ausschau nach Visionen oder Hinweisen, doch nie geschah etwas.
An einem Abend, ich hatte längst den Überblick verloren, hörte ich beim Kräutersortieren den vertrauten Ruf für eine Clanversammlung. Neugierig trat ich heraus und musterte die Katzen genau um zu sehen, ob eine von ihnen wusste, was hier los war.
Da sah ich Donnerpfote, aufrecht und mit frisch geputztem Fell. Er sah noch viel schöner aus, als sonst und mir verschlug es kurz den Atem. Als alle Katzen sich versammelt hatten, begann Blütenstern: „Wir sind hier versammelt, um einen neuen Krieger zu ernennen…“ Den Rest konnte ich nicht hören. Das Blut pochte in meinen Ohren und mir wurde schwindelig. Heute wäre der Tag gewesen, an dem ich meinen Kriegernamen bekommen hätte.
Stattdessen musste ich warten, bis Birkengesicht mir einen geben würde, aber das konnte noch eine Weile dauern. Verbittert sah ich, wie der Schüler einen Schritt nach vorne tat und Blütensterns Mund sich bewegte. Entschlossen schüttelte ich die Taubheit ab und gab mir Mühe, zuzuhören:
„…gebe ich dir deinen Kriegernamen. Donnerpfote, von nun an wirst du Donnerschrei heißen und wir heißen dich als vollwertigen Krieger willkommen.“ Die Menge jubelte, ich zuerst. Donnerschrei sollte meine Rufe hören. Doch als sich unsere Blicke begegneten, drehte ich mich um und ging in den Heilerbau. Ich konnte dieses sanfte Orange in seinen Augen einfach nicht sehen. Plötzlich fühlte ich mich sehr müde.
Meine Gedanken waren umgeworfen und ich fragte mich plötzlich, warum ich gegangen war. Vielleicht verzieh der Krieger mir nun? Verärgert schüttelte ich den Gedanken ab. Was hatte es für einen Sinn, zu hoffen, auch wenn die Hoffnung enttäuscht wurde?
Am nächsten Morgen machte ich mich gleich auf den Weg, um ein paar Kräuter holen zu gehen. Auf dem Weg vergaß ich die Kriegerzeremonie endlich und atmete tief durch. Einen winzig kleinen Moment genoss ich das Rascheln des Windes in den Büschen und die sanften Sonnenstrahlen, dann machte ich mir wieder den Ernst der Situation bewusst.
Auf meinen Weg zu einer guten Stelle hielt ich die Ohren gespitzt und lauschte auf Gefahren oder entferntes Bellen. Doch alles blieb ruhig. Es war zur Gewohnheit geworden, dass ich beim Vorübergehen in den Bach blickte, deshalb erwartete ich nichts.
Eine Veränderung des Wassers ließ mich jedoch genauer hinsehen. Dort, im Bach, spiegelte sich nicht der Himmel, sondern eine Ebene. Aufgeregt schaute ich näher hin. Doch, da waren die Hunde, wie in meinem Traum vor ein paar Monden.
Meine Augen begannen zu brennen, als ich innerlich schrie: Wann? Wann passiert es? Tatsächlich wurde ein Mond sichtbar, prall gefüllt. In Gedanken rechnete ich nach: Es dauerte noch ungefähr achte Tage bis zum Vollmond.
Eine Wolke schob sich in dem Wasser vor den Mond und es wurde kurz schwarz, bevor es wieder aufklärte. Zuerst war ich enttäuscht, dass die Visionen schon vorbei waren, aber dann bemerkte ich, dass ich immer sah, denn mein Spiegelbild fehlte.

glg zum Leben erwachte Wyvern


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112 Re: Blick in die Zukunft am Do Jul 12, 2012 10:10 pm

Wasserschweif

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Anführer
Ich finds nicht schlimm, dass du solange nicht da warst, immerhin ist es hier leider insgesamt immernoch seeehr inaktiv...

Zuden neuen Kapiteln kann ich nur sagen, dass sie wieder richtig klasse geworden sind! Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt, wie es jetzt weitergeht und ob sie sich nochmal vernünftig mit Donnerschrei ausspricht Wink

GLG
Wasser


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113 Re: Blick in die Zukunft am Sa Jul 14, 2012 12:40 pm

Wyvernblut

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Heiler
danke Wink ich schreibe schnell weiter xD

30. Kapitel:

Neugierig betrachtete ich die Spiegelung des Himmels. Nun konnte ich erkennen, dass es in der Vision bewölkt war. Da, am Rand tauchte etwas auf: Meine glühenden Augen, allerdings ohne das Licht, die hoffnungsvoll hinunter, beziehungsweise hinauf, starrten.
Mein Spiegelbild drehte sich um und ein anderes erschien. Mein Herz setzte einen Schlag aus, als ich erkannte, dass ein Hund über den Bach springen würde. Er verfolgte mich! Doch bevor ich entsetzt den Blick abwenden konnte, erschien eine weitere Vision: Eine Lichtung – mein Herz schmerzte als ich erkannte, dass es Donnerschreis Lichtung war – glühte im Mondlicht, es musste einige Tage nach Vollmond sein. Der junge Krieger stand vor mir und betrachtete mich mit solcher Liebe in seinen Augen, dass ich leise Aufschrie.
Mit aller Kraft, die ich aufbringen konnte, riss ich mich weg. Wieder purzelten meine Gedanken durch meinen Kopf und ich hatte keine Chance, Kontrolle darüber zu erlangen. Irren sich die Bilder? Wie kann das sein? Was wird geschehen?
Ich vergaß die Kräuter völlig, als ich verwirrt zum Lager zurückrannte und den Entschluss fasste, Birkengesicht von meiner Gabe zu erzählen. Er musste es wissen und mir helfen. Ich brauchte unbedingt Hilfe.
Der Heiler blickte mich mit einem schrägen Blick an, als ich ohne Kräuter seinen Bau betrat. „Ich hatte gehofft, du würdest mir etwas mitbringen, uns fehlt noch…“, begann er, doch plötzlich hatte ich es zu eilig. „Hör mir zu“, unterbrach ich.
Dann setzte ich mich ruhig hin, atmete tief durch und begann mit dem Erzählen. Der Tag, an dem Tropenpfote gestorben war, war der Anfang und die einzelnen Visionen an den Plätzen folgten. Ich erzählte dem Heiler allerdings nichts von Staubgewisper, meinem Versuch, Donnerschrei alles zu erzählen, überhaupt erzählte ich ihm nichts von dem Schüler- das ging ihn nichts an- und den Gedanken die mir zuflogen, sobald ich mich in eine andere Katze versetzte.
Schweigen folgte, als ich geendet hatte. Ohne Zweifel glaubte mir der Heiler, doch er schien mit den Worten zu ringen. Geduldig wartete ich, bis er soweit war und herausbrachte: „Das ist… erstaunlich. Natürlich hatte ich ebenfalls die Warnung nach Frostflockes Tod erhalten, aber das mit den Hunden ist mir neu.“
„Bei Vollmond werden sie bei uns einfallen. Sagst du bitte Blütenstern Bescheid?“, fragte ich. „Nein, das solltest du selbst machen. Du solltest ihr auch von den Visionen erzählen“, antwortete der Kater. „Sie wird mir nicht glauben“, entgegnete ich und wandte mich ab, einen plötzlichen Wutanfall verschluckend.
„Märchenpfote…“, rief er mich zurück, als ich langsam aus dem Bau ging, „Ich weiß, dass der SternenClan mit dir etwas Besonderes vorhat. Sie muss dir glauben. Höre auf dein Herz!“ Doch ich wollte ihn nicht mehr hören. Ich wollte mich nur irgendwo verkriechen und den ganzen Sorgen ein Ende bereiten.
Tropenpfotes Worte kamen wieder in mir hoch- es war grauenhaft, sie nicht vergessen zu können: Rette euch mit deinem Leben. Du hast du eine Chance das, was du liebst, zu retten. Dein Herz trifft immer die richtigen Entscheidungen.
Schwer musste ich schlucken und fragte mich, was mein Herz für Entscheidungen treffen würde. Während ich vor dem Heilerbau saß und meine Pfote leckte, erschien Blütenstern auf der Lichtung. Wie selbstverständlich nahm sie ein Eichhörnchen von dem Frischbeutehaufen und aß es. Mir war klar, dass ich nun zu ihr hingehen sollte.

ich hoffe, es ist nicht zu kurz Wink


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Sig und Ava by me
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114 Re: Blick in die Zukunft am So Jul 15, 2012 4:58 pm

Wasserschweif

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Anführer
Nein, ich finde es nicht zu kurz. Es ist, wie immer, einfach ein klasse Kapitel geworden. Ich hoffe nur, dass Märchpfote jetzt die richtige Entscheidung trifft und auf den rat ihres Bruders und Mentors hört...


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115 Re: Blick in die Zukunft am So Jul 15, 2012 7:09 pm

Wyvernblut

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Heiler
danke =)

31.Kapitel:

Seufzend gab ich mir einen Ruck und stand auf. „Blütenstern?“, fragte ich meine Anführerin. „Märchenpfote!“, antwortete sie mir, „Mit dir wollte ich sowieso sprechen. Was gibt´s?“ Zögerlich fragte ich sie, ob wir nicht in ihren Bau gehen sollten.
Dort angekommen, setzte ich mich hin und schüttelten die schrecklichen Gedanken von dem Tag ihrer Erblindung ab. Es war grausam gewesen, sie so zu finden und es war immer noch grausam, hier sein zu müssen und sich daran zu erinnern.
„Es geht um Folgendes: …“, begann ich und erzählte ihr dasselbe wie Birkengesicht: Die ersten Visionen, die sich alle bewahrheitet hatten und die neusten Bilder und die Prophezeiung mit den Hunden. Auch hier ließ ich das mit den Gedanken weg und erwähnte Donnerschrei erst gar nicht. Das ging auch sie nichts an.
Sobald ich geendet hatte, entstand Stille. Schließlich wagte ich noch eine Vermutung: „Ich denke, die Hunde haben den GesteinsClan lange genug terrorisiert, und werden in acht Tagen bei uns einfallen. Wir brauchen einen Plan.“
Die Anführerin schwieg weiter und sagte schließlich: „Ja. Ja, du hast recht. Richtig.“ Sie war tief in Gedanken und murmelte vor sich hin. „Blütenstern?“ Die Kätzin schreckte auf. „Gib mir etwas Zeit, okay? Ich brauche etwas Zeit…“
Warum war sie nur so zerstreut? Das war sie sonst nie. „Ja, Blütenstern“, meinte ich und ging aus ihrem Bau heraus.
Und plötzlich traf mich ein Schlag mit voller Wucht. Es war kein wirklicher Pfotenhieb, fühlte sich aber so an. Ein Gedanke warf mich fast um: Die Hunde waren bereits eingefallen! Natürlich, wie konnte ich so blind sein- das Attentat auf Blütenstern, das Feuer unseres Nachbar-Clans, die Präsenz des Hundes beim Mondstein, das alles hatte doch die ganze Zeit darauf hingedeutet, dass bald etwas passieren würde!
Am liebsten wäre ich nun sofort wieder umgekehrt, doch ich musste warten. Meine Anführerin würde bald einen Plan ersinnen und dann würden wir uns vorbereiten und dann würden wir es hinter uns bringen. Doch was hatte mein Bruder gemeint? Wieso musste ich meinen Clan mit meinem Leben retten? Dann hätte ich doch Kriegerin werden können, wenn es das war. Er hätte mich auch als Krieger besucht.
Energisch schob ich die Zweifel beiseite und ging wieder zum Heilerbau. Ich hatte keinen Hunger. Sowie Birkengesicht als auch Tropenpfote hatten mit gesagt, ich sollte auf mein Herz hören. Das war nun das Erste, was ich tun sollte, den Rest würde die Zeit ergeben.
Doch was wollte mein Herz eigentlich? Es fühlte sich an, wie ein Vogel, der gefangen war. Es wollte fliehen. Doch wohin?
Mit meiner Lieblingsausrede verließ ich das Lager: Kräuter sammeln. Dann schloss ich die Augen und ließ mich von meinem Herz treiben, ich ging dorthin, wo mich meine Pfoten hinlenkten. Als ich den Bach plätschern hörte, blieb ich kurz stehen und blickte in das Wasser, doch es geschah nichts. Dann ging ich weiter.
Irgendwann bemerkte ich, dass ich nicht mehr weiterwusste. Mein Herz war plötzlich ganz ruhig. Es war wunschlos. Überrascht öffnete ich die Augen und fand mich auf einer Lichtung wieder, umgeben von Dornenbüschen.
Donnerschreis Lichtung.
Bevor ich mich jedoch freuen konnte und die wundervolle Blume betrachten konnte, hörte ich ein Geräusch. Jemand kam.

ich hoffe, es endet nicht zu spannend *grins*


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Gott gab uns zwei Augen, damit wir ab und zu eines zudrücken können Wink
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116 Re: Blick in die Zukunft am Mo Jul 16, 2012 5:15 pm

Wasserschweif

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Anführer
Zu spannend vielleicht nicht, aber auf jeden Fall sehr spannend! Ich hoffe nur, dass es donnerschrei ist, der da kommt und dass die beiden sich mal in ruhe ausreden...

GLG


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By Elfe

by Seele...thx






117 Re: Blick in die Zukunft am Do Jul 19, 2012 9:01 pm

Wyvernblut

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Heiler
danke =) hier ist der nächste Teil Wink

32.Kapitel:

Es gab keinen Zweifel mehr, als mir eine Brise entgegenschlug. Donnerschrei selber kam hierher. Ich wusste nicht, ob ich mich freuen oder ärgern sollte. Mein Herz hatte mich hierher geführt und ich wollte mich mit ihm versöhnen, allerdings hatte ich auch große Angst davor, dass er mich zurückwies. Was sollte ich also tun?
Letztendlich hatte ich mich keine Mauslänge bewegt, weil ich sowieso nirgendwo hätte hingehen können. Mein Herz wollte sich unbedingt mit dem Krieger aussprechen, warum sollte ich nicht auf darauf hören?
Als Donnerschrei mich sah, blieb er abrupt stehen. „Was machst du denn hier?“, fragte er mich entgeistert und ich verspürte Schmerz in der Brust, als ich bemerkte, wie abweisend das klang. Aber nun war es zu spät, um zu kneifen.
„Donnerschrei… ich muss mit dir reden“, begann ich langsam. Vielleicht sollte ich einfach versuchen, ihm alles ein weiteres Mal zu erklären. Vielleicht konnten wir Missverständnisse ausräumen, heute und hier. Vielleicht konnten wir zusammenkommen und gemeinsam den Clan retten.
In der Vision, in der ich den Kater hier gesehen hatte, war es kurz nach Vollmond gewesen. Aber vielleicht war es vor Vollmond gewesen, dass konnte ich auf den ersten Blick nicht erkennen. Vielleicht war das schon dieser Abend!
Beflügelt von neuer Hoffnung begann ich: „Es ist doch nicht so, wie du denkst. Ich… ich habe einfach diese besondere Gabe und schaffe es einfach nicht, damit umzugehen. Ich brauche deine Hilfe!“
Donnerschrei sah mich kalt an. „Wie soll ich dir helfen?“, fragte er. Verzweifelt versuchte ich zu erklären: „Du sollst mir beistehen, du sollst bei mir sein…“ Er unterbrach mich: „Aber das ist doch nicht das, was du wirklich willst. Märchenpfote, ich kenne dich! Du brauchst doch nur jemanden, der dir Tropenpfote ersetzt!“
Ich wusste nicht, ob es die Erwähnung meines Bruders war oder die Tatsache, dass er vielleicht doch rechthatte, doch plötzlich überkam mich eine unbändige Wut. „Du kennst mich nicht! Du weißt doch nicht, was in mir vorgeht! Ich werde nicht in deine Gedanken eindringen, aber ich weiß, ich kann es tun! Höre mir doch einfach zu!“
Ohne es zu wollten, stellte sich mein Nackenfell auf. Auch Donnerschrei fauchte: „Du hörst doch nie zu! Lass mich doch einfach in Ruhe! Was verstehst du dabei nicht? Ich brauche meinen Abstand!“ Bei diesen Worten zerriss mein Herz. Er brauchte Abstand? Vor mir?
Es war hoffnungslos. Meine Visionen mussten falsch sein. Auf einmal verließ mich alle Kraft. Der junge Krieger drehte sich um und verschwand wieder.
Lange Zeit stand ich einfach so da und dachte an nichts. Der Mond ging auf. Erst da gab ich mir einen Ruck und kehrte zurück zum Lager. Der Schmerz war genauso groß wie an jenem Tag, an dem der Kater dieselben Worte zu mir gesagt hatte.
Ich ignorierte Birkengesichts fragenden Blick, legte mich einfach in mein Nest und schaffte es nicht, einzuschlafen. Mit quälender Langsamkeit wiederholte sich der Streit in meinem Kopf und steigerte sich ins Unerträgliche.
Da wurde es wieder hell. „Märchenpfote… komm, steh auf. Blütenstern hat eine Versammlung einberufen“, konnte ich nur hören. Der Rest verschwamm in meinem Kopf, die Geräusche, die Gespräche, alles verlor Bedeutung.
Der Heiler hatte sich nun dicht über mein Ohr gebeugt. „Komm schon“, zischte er.

ich glaube, es ist etwas kurz, aber egal Wink


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118 Re: Blick in die Zukunft am Fr Jul 20, 2012 12:05 pm

Wasserschweif

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Anführer
Macht nix, dass es kurz ist, es ist mal wieder sehr gut!
Donnerschrei sollte ihr aber wirklich besser zuhören, ansonsten wird er Märchenpfote nie verstehen...


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119 Re: Blick in die Zukunft am So Jul 22, 2012 3:33 pm

Wyvernblut

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Heiler
danke =) Ja, ich finde Donnerschrei auch nicht gerade nett, aber es liegt auch ein bisschen bei Märchenpfote, wenn sie immer so ausrastet...

33.Kapitel:

Ich wollte nicht. Doch irgendwie stand ich trotzdem auf und schüttelte den Schmerz von mir ab. Mit Donnerschrei war nicht vernünftig zu reden. Er hatte dennoch recht in einem Punkt. Ich vermisste Tropenpfote und wollte jemanden haben, der ihn ersetzte. Aber das war nicht der Grund, warum ich mich mit dem Krieger versöhnen wollte.
In der Lagermitte waren schon alle Katzen versammelt. Leise setzte ich mich an den Rand und konzentrierte mich auf meine Anführerin. Diese stand auf dem Baumstamm und begann zu reden:
„Der SternenClan hat uns ein Zeichen gesandt, dass bald etwas Schlimmes geschehen wird. Hunde werden bei Vollmond über unser Territorium herfallen und sie werden uns zerstören. Wir haben dank Märchenpfote die Gelegenheit, uns zu retten.“
Plötzlich wandten sich alle mir zu. Mit einem Mal verschwanden meine Gedanken und ich starrte auf den Boden, hoffend, dass die Aufmerksamkeit der Gemeinschaft bald wieder auf meine Anführerin gerichtet war.
Es störte mich einfach, so herausgehoben zu werden. Vielleicht dachte Donnerschrei, ich wollte mich wichtigmachen. Bei dem Gedanken an den Kater wurde ich ärgerlich. Immer musste ich an ihn denken! Ich war frei und unabhängig und sollte versuchen, mich nicht in etwas hineinziehen zu lassen.
„Wir werden es folgendermaßen angehen…“, verkündete Blütenstern. Dann erklärte sie ihren Plan, wie wir das Lager sicher machen konnten und die Hunde weglocken könnten. „Wir machen es so, wie es in den Geschichten erzählt wird, wir machen eine Staffel. Dazu müssen wir sorgfältig planen, denn wir wissen nicht, aus welcher Richtung die Hunde kommen.“
Es dauerte noch sieben Tage, bis die Bestien ankommen würden. Ich würde sie auf dieser Ebene sehen, wahrscheinlich am nordöstlichen Zipfel unseres Territoriums, denn dort gab es weite Wiesen ohne Deckung und auch das Revier des GebirgsClans endete dort.
Nach einer Weile Planung verstreuten sich die Katzen wieder. Ich hatte gar nicht richtig zugehört und stürzte mich wieder in meine Arbeit: Kräuter suchen, Beeren sortieren, Pflanzen trocknen. Der Tag verging zu schnell und schon stand der nächste vor der Tür.
Auch dieser kam und ging, sowie der danach und der danach. Birkengesicht machte sich wieder Sorgen um mich, doch ich ignorierte ihn. Langsam hörte ich auf, die Tage zu zählen, die immer schneller vor meinen Augen vorbeizogen.
Bis zu dem einen Morgen, an dem die Spannung in der Luft war. Heute kamen die Hunde. „Was auch immer geschieht, wir werden auf der Großen Versammlung erscheinen“, wies uns Kaktusstachel an. Der zweite Anführer hatte einige Krieger und alle Schüler dazu beauftragt, das Lager zu bewachen und zur Not die Jungen und Ältesten zu beschützen. Einer von ihnen würde im Notfall losrennen und allen anderen Bescheid geben.
Leider hatte ich keine Tageszeit vom SternenClan, oder wer auch immer die Visionen schickte, erhalten. Das hieß, immer und überall die Augen offen halten.
Die Katzen, die versuchen würden, die Hunde zum Zweibeinerort zu locken, verließen das Lager. Der Stellvertreter wiederholte noch einmal die Plätze, an denen die Krieger warten würden: „Dachsfell, du wartest in der Nähe der Dreierteiche und du, Gewitterblüte, gehst zur Südgrenze. Donnerschrei, du bist für die GesteinsClangrenze zuständig.“
Plötzlich riss ich die Augen auf und traute meinen Ohren nicht. Nein! Donnerschrei durfte nicht in Gefahr geraten. Sofort arbeitete mein Kopf los: ich konnte ihn nicht davon abbringen, dorthin zu gehen, das war mir klar. Aber… wenn ich selber da war und die Hunde weglockte und er vielleicht woanders hin sah…
Hör auf! Er ist schnell genug. Ihm wird schon nichts passieren, redete ich mir ein. Dennoch schnürte sich meine Kehle zusammen, als ich beobachtete, wie Donnerschrei das Lager verließ. Würde er jemals zurückkehren?

sorry, ich gebe zu, es endet etwas spannend...


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120 Re: Blick in die Zukunft am So Jul 22, 2012 6:21 pm

Wasserschweif

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Anführer
Ich finde das Kapitel sehr gut und es macht überhaupt nichts aus, dass es so spannend endet!
Bitte, lass Donnerschrei nicht sterben! Das hat er doch gar nicht verdient...

(Stimmt, Märchenpfote sollte bei den Gesprächen ruhiger reagieren!)


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121 Re: Blick in die Zukunft am Mi Okt 03, 2012 7:18 pm

Wyvernblut

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Heiler
tut mir leid wegen der Inaktivität -.- hatte viel zu schreiben Wink

Hälfte 34.Kapitel:
Kopfschüttelnd ging ich wieder in den Heilerbau. Entweder, ich hörte auf mir Gedanken zu machen und riskierte, dass alles wahr wurde, oder ich handelte. Während ich so tat, als würde ich nachschauen, ob wir genug Kräuter hatten, erfand ich im Inneren einen Plan.
Es passte alles so gut zusammen: Tropenpfote hatte gesagt, mein Herz solle entscheiden und jetzt war der Moment, an dem ich genau wusste, was es wollte. Außerdem, wenn ich wirklich mein Vorhaben ausführte, würden auch die Bilder wahr werden- und bisher hatten sie schon immer gestimmt. Ich musste es versuchen.
Schweigend sortierte ich einige Blätter, die eigentlich noch gut waren, aus, damit ich in dem Überschuss aus Kräutern eine Ausrede fand und tat sie möglichst unauffällig weg. „Ich hole noch ein bisschen Schwarzwurz“, verkündete ich Birkengesicht. „Bist du sicher? Heute laufen da draußen Hunde frei herum“, hielt mich der alte Heiler jedoch auf.
Am liebsten hätte ich ihn angefahren, aber ich bemerkte, dass er es nur gut meinte. Also seufzte ich und antwortete mit meiner ruhigsten Stimme: „Ich kann schon auf mich aufpassen. Ich bin ja kein Junges mehr. Außerdem sind dort draußen überall Krieger und ich weiß auch noch, wo. Du musst dir keine Sorgen machen. Ich will nur das Beste für den Clan.“
Plötzlich musste ich schlucken, als mir die Worte meines Bruders wieder in den Sinn kamen. Rette den Clan mit deinem Leben! Was war, wenn ich diesen Tag nicht überlebte? Wenn das letzte Bild nicht die Zukunft, sondern die Vergangenheit erzählt hatte? Das hatte ich mir auch schon überlegt. Wenigstens wusste Donnerschrei dann, dass ich gestorben war, um ihn zu beschützen.
Entschlossen atmete ich durch und ging dann aus dem Lager. Der Tag war schön, eigentlich schade, dass die Gefahr, die hier in der Luft lag, die ganze Atmosphäre zerstörte.
Mit gespitzten Ohren schlich ich mich los und achtete darauf, dass kein Hundegeruch in der Luft lag. So schnell ich konnte rannte ich zur GesteinsClangrenze, immer Donnerschreis Spur folgend.
Bedacht, kein Geräusch zu machen, stahl ich mich die letzten Fuchsmeter vorwärts, bis ich den Krieger sehen konnte. Der Wind wehte von der Ebene- das war gut so, denn dann konnte er die Hunde frühzeitig bemerken und er roch mich nicht.
Hinter einem hohen Grasbüschel duckte ich mich und wartete ebenfalls, angespannt. Dabei suchte ich nach einer sich spiegelnden Oberfläche. Ich wollte mehr wissen. Wann genau kamen die Hunde? Hoffentlich nicht erst, wenn der Mond aufgegangen war. Wie schnell waren sie? Das konnte ich so schlecht beurteilen.
Mit meinen Fragen beschäftigt passte ich immer wieder auf, auch, als Donnerschrei sich etwas entfernte, um zu jagen. Mein Magen knurrte ebenfalls, doch ich musste hier bleiben.
Während die Sonne immer höher stieg, machte ich mir Sorgen über Birkengesicht. Hoffentlich dachte er, ich brauchte etwas, um die Kräuter zu finden. Hoffentlich suchte er mich nicht.
Da horchte ich plötzlich auf. Entfernte Pfotenschritte. Nein, keine Schritte, es war ein Getrampel. Furchtbare Gerüche kamen auf mich zu; Gerüche von Tod und von Hund. Würgend schaute ich auf und erblickte die Hunde.
Es war genauso wie in meinen Träumen und Visionen. War ich vielleicht eingeschlafen? Nein, sie wirken so real… Außerdem war da diese kalte Furcht, die mich mit eisernem Griff am Nacken festhalten wollte. Donnerschrei spannte seine Muskeln keine drei Schwanzlängen vor mir an, bereit, sich in den möglichen Tod zu stürzen.
Ich musste etwas unternehmen! Doch was konnte ihn davon abhalten, vor den Hunden zu rennen? Der Plan, den die Krieger geschmiedet hatten, klang noch in meinen Ohren nach. Ich sollte zu den Dreierteichen rennen und dann würde Dachsfell weiter rennen. Irgendwann würde er im Zweibeinerort ankommen und dort gab es viele Möglichkeiten, die Hunde auszuschalten.
Ein letzter tiefer Atemzug. Die Hunde kamen näher, der junge Krieger vor mir war kurz davor, loszuspringen. Jetzt oder nie. Ohne einen weiteren Gedanken zu verschwenden, sprintete ich los.


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122 Re: Blick in die Zukunft am Mo Nov 19, 2012 4:47 pm

Wasserschweif

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Anführer
Nicht schlimm, ich war ja selber inaktiv.

Das neue Kapitel ist echt wieder super! Ich hoffe nur, Märchenpfote schafft es...


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123 Re: Blick in die Zukunft am Do Nov 22, 2012 4:07 pm

Wyvernblut

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Heiler
so, ok, der Rest vom Kapitel =)

Andere Hälfte 34.Teil:

Schon konnte ich spüren, wie die Aufmerksamkeit der Hunde auf mich gerichtet wurde. Plötzlich dachte ich um. Der Weg an der Grenze entlang war viel zu knapp beim Lager. Ich musste die ganze Route umändern.
Tropenpfote schien plötzlich neben mir zu sein. Rette die Clans mit deinem Leben. Ich musste über einen Bach, sonst würde das Bild nicht wahr werden. Du hast nur eine Chance, das was du liebst, zu retten. Hier war sie, meine Chance, ich musste es einfach schaffen. Die Hunde kamen immer näher.
Voller Angst beschleunigte ich meine Schritte. War es richtig, das, was ich tat? Dein Herz trifft immer die richtigen Entscheidungen. Es musste so sein. Wenn ich dem SternenClan so wichtig war, dann würde er mich doch nicht sterben lassen, oder?
Oder lebte ich nur, um die Clans zu retten? Das tat doch jede Katze! Nur hatten die anderen nicht so viel Glück, wie ich. Ich hatte leiden müssen in meinem Leben.
Das Geräusch der trommelnden Pfoten wurde immer lauter. Das konnte ich doch nicht schaffen! Ich würde sterben, bei dem Versuch, meine Liebsten zu retten. Wenn die Hunde mich aber töteten, waren sie vielleicht so lange abgelenkt, dass sie entschieden, wegzugehen. Hatte ich nicht auch so die Clans gerettet?
Noch lauter wurde das Geräusch. Meine dummen Beine konnten nicht schneller werden. Da ertönten die letzten Worte aus dem Traum, den mir mein Bruder vor gefühlten Ewigkeiten gesandt hatte, in meinem Kopf. Ich bin bei dir.
Neue Kraft kam in mir auf. Ich würde das schaffen. Tropenpfote war bei mir, zusammen mit dem ganzen SternenClan. Es würde alles gut werden, und würde ich sterben, wäre ich wieder vereint mit meinem Bruder.
Es gelang mir, meine brennenden Lungen und erschöpften Beine auszublenden. Tatsächlich wurden die Geräusche wieder leiser. Ich konnte langsamer werden, und schließlich anhalten, so müde war ich. Eigentlich hätte ich jetzt am liebsten geschlafen, doch das ließ ich bleiben.
Als ich mich umsah, erkannte ich, warum die Hunde nicht mehr hinter mir her waren. Die Krieger hatten sich versammelt und trieben sie auseinander. Doch nicht alle Hunde waren beschäftigt, ich erkannte zwei, die hinter Donnerschrei herjagten.
Erschrocken stieß ich ein Jaulen aus. Sie durften den Krieger nicht erwischen. Es war meine Bestimmung, mein Leben zu riskieren. Ich musste sie annehmen. Tatsächlich horchte ein Hund auf. Besser einer als keiner, sagte ich mir, starrte in den Bach und erkannte das Spiegelbild wieder. Hoffnung, Freude, aber auch Angst lagen in meinem Blick.
Schon sprang ich los und wusste, dass mir gleich der Hund folgen würde. Ein ungeheurer Druck fiel von mir ab, als ich auf die weit entfernten Nester der Zweibeiner zuhielt. Es war wundervoll, einfach loszulassen. Der Hund konnte mir nichts tun. Selbst wenn, ich war nicht allein.
Fast hatte ich es geschafft. Wenn ich vielleicht den Garten mit den Hauskätzchen wieder fand, bei denen ich die Katzenminze gestohlen hatte, dann könnten sie mir vielleicht helfen. Sie würden den Hund fertig machen, während ich mich wieder davonschlich.
Sobald ich mich für den Plan entschied, durchsuchte ich die Luft nach dem Minzgeruch. Es fiel mir sehr schwer, etwas zu riechen, da der Gegenwind so stark war, doch plötzlich war der Geruch da.


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124 Re: Blick in die Zukunft am Do Nov 22, 2012 9:21 pm

Wasserschweif

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Anführer
Wiedermal ein super spannendes Kapitel! hoffentlich geht ihr Plan auf und sie schafft es... Sie muss es schaffen!


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125 Re: Blick in die Zukunft am Fr Nov 23, 2012 5:48 pm

Wyvernblut

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Heiler
danke =) Ich hab zwar grad nen Schreibrausch, es reicht aber nur für die nächste Hälfte Wink

1. Hälfte des 35.Kapitels:

Die Zweibeinernester, aneinander aufgereiht, lagen vor mir. Der Hund, der mit immer schwereren Schritten lief, war nicht so dicht hinter mir, aber dennoch gefährlich. An meinem Geruch erkannte ich den Garten mit der Katzenminze und raste darauf zu. Der Wind zerrte an meinem Pelz und heulte in meinen Ohren. Doch dieses Geräusch brach ab, als ich kurz über den Zaun sprang.
Dann kletterte ich auf den nächstbesten Baum und schaute nach unten. Der Hund, noch auf der Wiese, begann zu bellen. Wütend sprang er hoch und runter, doch er konnte mir mit seinen plumpen Pfoten nicht folgen.
Erleichtert setzte ich mich hin und putzte meine brennende Tatze. Hatte ich das Rennen nun gewonnen? Anscheinend schon, ich war außer Gefahr. Da tat der Hund etwas, das ich nicht erwartet hätte. Er nahm seine ganze Kraft zusammen und sprang auf den Zaun.
Erschrocken fuhr ich hoch und fauchte. Das massige Tier hatte Schwierigkeiten, sein Gleichgewicht zu halten. Angst, aber auch Wut kochten in mir hoch. Ich war bereit, mich zu verteidigen.
Da hörte ich ein Geräusch, ein seltsames Klappern. Doch schon wurde ich von dem riesigen Köter abgelenkt, der zähnefletschend auf mich zusprang.
Der Ast hing etwas über dem Zaun, was also hieß, dass der Hund nicht weit springen musste. Allerdings besaß er kein einziges Fünkchen Geschick in seinen Knochen, weshalb er etwas rechts von mir in den Zweig krachte und sich irgendwie mit den Vorderpfoten festhielt.
Schnell begann ich, auf ihn einzuschlagen, doch er biss zurück. Die Zähne des Hundes waren sehr scharf und ein höllischer Schmerz durchzuckte die Stellen, an denen sie mich getroffen hatten.
Die Hinterbeine des Hundes fanden Halt auf dem Zaun, sodass er die Vorderpfoten frei bekam. Natürlich war das nicht die beste Kampfposition für meinen Gegner, doch sie reichte ihm aus, um mich heftig zu schubsen.
Auf der Stelle verlor auch ich mein Gleichgewicht und stürzte auf den Boden. Die Angst schnürte meine Kehle zu und machte meine Glieder kurzzeitig so taub, dass ich den Aufprall auf dem Boden nicht spüren konnte.
Eine Sekunde lang lag ich wie benommen da, dann schüttelte ich den Kopf, wollte aufspringen, doch schon war der Hund bei mir. Sein Atem roch faulig und heiß, seine Augen funkelten mörderisch. Es schien mir, als würden seine Klauen mich jetzt schon gepackt haben, obwohl er noch eine Schwanzlänge entfernt war.
Gerade sah ich, wie sich seine Muskeln anspannten, da schloss ich die Augen. SternenClan, sei bei mir!, flehte ich in Gedanken und dachte an meinen Bruder. Er würde mich beschützen, doch woher sollte ich wissen, dass meine Zeit noch nicht gekommen war?
Mein Leben mochte jederzeit beendet werden. Was gab mir die Sicherheit, zu überleben? Verzweiflung überkam mich. Doch die Zeit schien stillzustehen. Wurde das Knurren des Hundes nicht leiser? Nahm das Rauschen der Blätter nicht ab? Und wurde das Sonnenlicht um mich herum nicht gedämpft?
Vielleicht starb ich gerade. Vielleicht auch nicht. Warum wusste ich, dass dies alles hier nicht ein böser Traum war? Ein sehr böser Traum. Allerdings, gab es in einem Traum eine Zukunft? War die Zukunft etwas Festgelegtes?
Es war, als öffneten sich meine Augen. Oder öffneten sie sich wirklich? Ich konnte in die Zukunft blicken. Dies war mein Leben, meine Chance, glücklich zu werden. Ich hatte gesehen, dass mir diese Chance bereitstand, ich musste sie nur ergreifen.
Und deshalb sollte ich so schnell wie möglich zu Donnerschrei. Als ich jedoch aufsprang, bemerkte ich, dass der Hund immer noch da war. Er griff mich aber nicht an, sondern kämpfte mit zwei Katzen. Die Hauskätzchen!

hm, die Geschichte nähert sich auch langsam dem Ende xD


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