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Blick in die Zukunft

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51 Re: Blick in die Zukunft am Mo Dez 19, 2011 6:13 pm

Gast


Gast
oh man, shcon wieder zwei neue Kapitel, obwohl ich gar keinen Tag gefehlt habe!
Tut mir Leid, aber jetzt fällt mir echt nix neues mehr ein. Was ich von deiner Geschichte halte, weißt du ja, sie ist einfachg fantastisch!
@Wasser: Ich glaube nicht, dass es hier wieder aktiver wird, die einzigen Themen in denen gerade gepostet wird ist diese Geschichte und im Bächlein.

52 Re: Blick in die Zukunft am Mo Dez 19, 2011 7:13 pm

Wyvernblut

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Heiler
Hi,
wieder danke xD

11.Kapitel:

Apfelschweif erwartete mich, als ich auf die Lichtung trat, noch etwas verschlafen. Wir gingen Kämpfen trainieren. Aus seinen Worten, mit denen er mir eine Bewegung beibrachte, um den Gegner zu täuschen, schloss ich, dass er nicht wusste, was der SternenClan für mein Schicksal bestimmt hatte. Doch ich war sehr unkonzentriert, da ich ständig an meinen Traum denken musste. Apfelschweif musste mir öfters etwas mehrmals erklären, bis er bei Sonnenhoch aufgab und meinte: „Ich weiß zwar nicht, was mit dir los ist, aber gehe lieber zu Birkengesicht.“ „Nein, zu Birkengesicht als letztes“, erwiderte ich und kümmerte mich nicht darum, dass er jetzt dachte, dass ich mich mit dem Heiler gestritten hatte.
Doch als ich zurückkam, fühlte ich sofort, dass etwas nicht stimmte. Sonnenpelz lag mit den Jungen draußen. Es überraschte mich nicht, dennoch war es etwas ungewohnt. Die Kleinen spielten bereits miteinander. Als ich ihrem Spiel zuschaute, fragte ich mich, wo Apfeljunges und Erdnussjunges waren. Keinen Herzschlag nachdem ich das gedacht hatte, hüpften die beiden aus Blütensterns Bau, gefolgt von der Anführerin selber. Frostflocke begleitete sie, so nahm ich an, dass Birkengesicht der Anführerin erlaubt hatte, wieder in ihrem Bau zu schlafen, vorausgesetzt, die zweite Anführerin war bei ihr.
Die graue Kätzin half ihrer Anführerin auf den Baumstamm vor dem Heilerbau und setzte sich dann darunter. Da schallte der laute Ruf über die Lichtung: „Alle Katzen, die alt genug sind, sich lautlos in der Deckung zu bewegen, mögen sich unter dem Heiler-Baumstamm zu einem Clan-Treffen versammeln!“
Donnerpfote kam neugierig näher zu mir und setzte sich neben mich hin. Auch ich ließ mich nieder und sah zu den Jungen. „Sie werden Schüler, oder?“, fragte ich. Der schwarz-weiße Schüler nickte und meinte: „Das war im Schülerbau nicht zu überhören.“ Lachend schnurrten wir und beobachteten, wie Rubinpfote neugierig näher kam. „Warum können wir nicht schon Krieger werden?“, beklagte sie sich. „Es wird noch deine Zeit kommen“, beruhigte ich sie.
Als alle versammelt waren, hob Blütenstern zu den zeremoniellen Worten an: „Es ist wieder an der Zeit, Clanjungen in ihre Ausbildung zum Krieger zu schicken. Erdnussjunges, trete vor.“ Der Kater quiekte freudig auf und rannte ein paar Schritte auf den Baumstamm zu. Dann blieb er mit funkelnden Augen stehen und starrte hoch zu seiner blinden Anführerin.
„Bis du dir deinen Kriegernamen verdient hast, wirst du Erdnusspfote heißen. Schattensturm, du hattest lange keinen Schüler mehr. Du wirst der Mentor von Erdnusspfote werden.“ Der schwarze Krieger ging auf den neuen Schüler zu und die beiden berührten ihre Nasen. Dasselbe wurde für Apfelpfote wiederholt und Frostflocke wurde neue Mentorin.
In dieser Nacht hielten wir Totenwache für Fleckenschweif. Die Patrouille hatte ihren Körper nicht finden können. So betete ich einfach so die Nacht durch.
Am nächsten Morgen war ich wirklich froh, dass ich keinen Traum hatte. Ich würde dem SternenClan nicht nachgeben. Sie konnten mir nicht verbieten, mein Leben so zu leben, wie ich es wollte. Entschlossen, stark zu bleiben, übte ich diesen Tag voll konzentriert durch und bemerkte kaum, wie die Zeit verstrich. Meine Bilder und der Traum rückten immer weiter in den Hintergrund und ich stürzte mich so in das Training, dass ich die darauffolgenden Tage kaum unterscheiden konnte.
Es überraschte mich etwas, als Donnerpfote und ich vom Training mit unseren Mentoren zurückkamen und Blütenstern in der Mitte des Lagers vorfanden. Birkengesicht hatte keine weiteren Zeichen erhalten und deshalb machte Blütenstern weiter.
Sie rief gerade: „Von den Schülern dürfen Erdnusspfote und Apfelpfote, außerdem Saphirpfote, Märchenpfote und Donnerpfote mit.“ Rubinpfote ließ ihre Schultern sinken. Erdnusspfote plusterte sein Fell auf, während Apfelpfote ganz ruhig nickte.
Mitfühlend trat ich zu meiner Freundin. Alle brannten darauf, auf diese Versammlung zu gehen, denn jeder wollte wissen, wie die anderen Clans Blütensterns Blindheit aufnahmen. Doch sonst nahm Blütenstern wenig Krieger mit. Es kamen nur noch die Mentoren und Kaktusstachel und Wolkenjäger mit.

ein Thema hast du vergessen, Nacht Wink Ich laube beim Wichteln wird wieder mehr gepostet...

glg Wyvern


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Sig und Ava by me
Gott gab uns zwei Augen, damit wir ab und zu eines zudrücken können Wink
Bitte für meine Freundin:

~ Ehemals Elfentraum

53 Re: Blick in die Zukunft am Di Dez 20, 2011 4:24 pm

Gast


Gast
Auch schon wieder zwei neue Very Happy Du bist echt schnell im Schreiben! Ich kann eigentlich auch nichts neues sagen, aber ich finde die Kapitel auch wieder echt spannend!

54 Re: Blick in die Zukunft am Di Dez 20, 2011 5:57 pm

Gast


Gast
Ist das jetzt Spam, wenn ich hier shcreibe und shcreibe und du doch schon weißt was ich sagen will, Wyvernblut? Das Kapitel ist supi^^

55 Re: Blick in die Zukunft am Di Dez 20, 2011 7:55 pm

Wyvernblut

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Heiler
Hi,
danke =) Ich glaube jetzt nicht, weil sonst könnte ichja nicht weiterschreiben...

12. Kapitel:

Die Teiche funkelten im Mondlicht und reflektierten den vollen Mond. Blütenstern hob die Nase und fand heraus, dass sie die ersten waren. Die Senke schien verlassen, doch ich konnte am anderen Ende ein paar dunkle Gestalten ausmachen. Donnerpfote drückte sich näher an mich, als ein kalter Wind das Wasser aufwühlte. Da hob Blütenstern den Schweif und stolzierte anmutig auf die drei Teiche zu, ihr Clan folgend. Frostflocke hielt sich dicht an ihre hellbraune Anführerin und flüsterte ihr ab und zu etwas ins Ohr. So fand sie ihren Weg in die Mitte der Teiche mit nur einer nassen Pfote.
Kurz bevor die anderen Schüler und ich ganz unten waren, strömten auch GesteinsClankrieger auf die Lichtung. Ihre grauen Pelze wimmelten wie lebendige Steine umher und ich versuchte, nach Tageslicht Ausschau zu halten, aber ich konnte keine Katze von der anderen unterscheiden.
Donnerpfote und ich beschatteten die neusten Schüler, damit sie nichts ausplauderten. Es war die Idee von Gewitterblüte gewesen, denn es durfte nichts schief gehen.
Nach kurzer Zeit traf auch der HimmelsClan ein und die Versammlung wurde von dem ältesten der Anführer eröffnet, Wasserstern, Anführer des GesteinsClan: „Wie immer finden wir viel Beute. Zwei unserer Schüler wurden Krieger: Sturmklaue und Klippentanz. Außerdem hat eine unserer Königinnen Junge bekommen und wir haben einige Gebiete von Streunern zurückerobert.“ Neugierig sah er zu Blütenstern, die darauf sagte: „Auch bei uns läuft die Beute gut. Bei der Geburt zwei weiterer Jungen starb unsere älteste Königin und Apfelpfote und Erdnusspfote wurden zu Schülern. Die Leuchtlichtung gehört nun rechtmäßig dem HimmelsClan, da wir uns wahrscheinlich nie an Bäume gewöhnen werden.“ Ihre Stimme klang glatt und eisig und ich wunderte mich, wie sie so ruhig diese Lüge aussprechen konnte. Auch alle anderen JohannisbeerClan-Katzen verhielten sich ganz normal.
„Was ist mit deinem Gesicht passiert?“, wollte Dunkelstern wissen. Blütenstern war auf diese Frage vorbereitet gewesen und erzählte den anderen Anführern, wie jemand sie im Schlaf überfallen hatte. Dabei ließ sie es so aussehen, dass der Clan trotzdem stark war und ich bewunderte sie für ihre Worte.
Die Anführer sahen sich kurz an und Blütenstern schien für einen kleinen Moment hilflos, da sie nicht wusste, was die beiden machten. „Wie willst du deinen Clan anführen?“, fragte Wasserstern kalt. Es dauerte eine Weile, beide Anführer zu überzeugen, aber es gab keine größeren Schwierigkeiten.
Dann erzählte Dunkelstern noch ein paar Dinge über seinen Clan und relativ knapp wurde die Versammlung beendet.
Rubinpfote wartete ungeduldig am Eingang. Saphirpfote erklärte ihrer Schwester geduldig, wie gut die anderen Clans Blütensterns Blindheit aufgenommen hatten und dass sonst nichts Weiteres passiert war. Schattensturm und Frostflocke lobten ihre Schüler, dass sie nichts ausgeplaudert hatten und bald kehrte Ruhe ein.
Dieses Mal befand ich mich gleich an dem Platz der beiden Bäume. Ihre Wurzeln ragten hoch in den Himmel und die Zweige schienen bis in die Wolken zu reichen. Ruhig setzte ich mich hin und leckte meine Pfote. Da roch ich den seltsamen Geruch von Staubgewisper.
„Ich werde nicht nachgeben. Schon immer war es mein Traum gewesen, eine starke Kriegerin zu sein. Wieso sollte ich es aufgeben, nur weil du es sagst? Ich kann meinem Clan viel besser durch Kratzen und Beißen verteidigen als durch Kräuter sortieren.“ Meine Stimme hallte klar zwischen den Wurzeln wider.
Dann wurde alles wieder dunkel und ich fand mich im Schülerbau wieder, Pelz an Pelz mit Donnerpfote.

glg Wyvern


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56 Re: Blick in die Zukunft am Di Dez 20, 2011 8:48 pm

Wasserschweif

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Anführer
Ne, Nacht, das ist kein Spam! Ansonsten würde ich jetzt auch wieder spamen...deine Geschichte ist wirklich einfach genial, Wyvern! Und du bist echt schnell mit dem reinstellen...


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Wer Licht im Herzen trägt, trägt Licht in die Welt.

I Am special, I Am beautiful,
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Sometimes I Am pitiful
Somtimes I am miserable
but this is so typical of all the things I Am



By Elfe

by Seele...thx






57 Re: Blick in die Zukunft am Di Dez 20, 2011 10:36 pm

Gast


Gast
Jup, kann mich wasser mal wieder nur anschließebn, die Geschichte ist echt super und jetzt bist du schon beim 12. Kapitel... Weiter so!

58 Re: Blick in die Zukunft am Mi Dez 21, 2011 5:13 pm

Wyvernblut

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Heiler
Hi,
danke (= meistens habe ich die Teile bereits vorgeschrieben und füge sie nur ein xD

13. Kapitel:

„Meinst du, ich sollte Heilerschülerin werden?“, fragte ich Donnerpfote, als wir später am Tag jagten. Der Schüler legte den Kopf schief und musterte mich genau. „Hast du den Wunsch, nicht mehr für deinen Clan zu kämpfen?“, fragte er langsam. Bekümmert schüttelte ich den Kopf. „Dann nicht“, murmelte der Schüler und schlich sich lautlos an eine Maus an. Mit einem sicheren Sprung fing er sie und tötete das Tier schnell. „Gut gefangen“, meinte ich und konzentrierte mich auf meine Umgebung.
Nach drei weiteren erfolglosen Jagdversuchen sammelten Donnerpfote und ich unsere Beute auf und gingen zum Lager. Sonnenpelz lag wieder mit ihren beiden Jungen draußen. Das eine, ein weißes Junge mit hellgrauen Flecken, hatte Sonnenpelz Dunstjunges, nach seinem Vater, genannt. Das andere Junge, eine schwarze Kätzin, hieß Mondjunges, nach ihrer Mutter. Denn auch der Vater war bereits in den SternenClan gekommen.
Nachdem ich meine Mäuse auf den Frischbeutehaufen getan hatte, ging ich zu der Königin. „Hattest du schon etwas zu essen?“, wollte ich wissen. Sonnenpelz schüttelte den Kopf, so ließ ich mich nieder. Mondjunges stand auf und tapste auf mich zu, ihre dunkelblauen Augen geweitet. Da plumpste sie wieder hin. Sanft half ich ihr wieder auf die Beine und ein kaum hörbares Schnurren drang aus ihrer Brust.
„Du kannst gut mit Jungen umgehen“, bemerkte die Ziehmutter der Kleinen. „Danke. Ich will später auch mal welche haben“, erklärte ich. Da musterte mich die Kätzin mit einem so seltsamen Blick, dass ich zweimal hinsehen musste, um zu begreifen, dass sie schmunzelte. „Plane noch nicht zu früh, Liebes, denn es gibt vieles im Leben, das schief gehen kann.“
Nachdem ich noch mit der Königin einige Worte gesprochen hatte, ging ich zu Rubinpfote und ihrem Mentor Dachsfell. Sie trainierten am Bach. Gerade sagte der Krieger: „Das Wasser tut dir nicht weh und du kannst es dir immer noch ablecken. Stell dir vor, der HimmelsClan greift jetzt an- oder ihr schlagt sie so weit bis zum Bach zurück. Das Wasser sollte dich nicht vom Kämpfen abhalten“
Die Trainingseinheit erinnerte mich an den Angriff, den wir auf heute Abend gelegt hatten. Blütenstern hatte mich in die zweite Gruppe eingeteilt und jeder Muskel knisterte vor Aufregung, als ich daran dachte. Frostflocke wollte die Hauptpatrouille anführen und auf Kaktusstachel wurde die Verantwortung für die zweite Gruppe zugeteilt.
Rubinpfote kämpfte an vorderster Front mit, deshalb wollte Dachsfell sie noch einmal testen. Er selber musste zurückbleiben und auf das Lager aufpassen. Apfelpfote und Erdnusspfote wollten zwar unbedingt mitkämpfen, aber sie waren als Reservekatzen ganz in der Nähe des Lagers stationiert, sodass sie im Notfall einspringen konnten.
Blütenstern musste im Lager zurückbleiben und Donnerpfote war mit mir in der zweiten Patrouille. Auch Saphirpfote wurde in unsere Patrouille eingeteilt, obwohl sie heftig protestiert hatte. Schließlich wurde sie von ihrem Mentor umgestimmt, dass sie so oder so zum Kämpfen kommen würde.
Die Zweige der Sträucher erzitterten, als die Patrouillen leise durch das Territorium pirschten. Die Spannung lag in der Luft und ich wunderte mich, ob die HimmelsClankrieger es schon rochen. Ab und zu löste sich eine Katze aus den Reihen und ließ sich im hohen Gras nieder- am Vormittag wurde abgemacht, wer der Reservekatzen wohin kam.
Dann hielt Kaktusstachel seine Patrouille mehrere Fuchslängen vor der Lichtung an und duckte sich. Schweigend schritten die anderen Katzen vor, strömten auf die Lichtung, verteilten Duftmarken und stellten sich in Angriffsposition. Währenddessen kroch ich neben Donnerpfote an der Lichtung vorbei. Kaktusstachel blieb etwas entfernt von dem Stück Land stehen und wartete auf den Kampbeginn.

glg Wyvern


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59 Re: Blick in die Zukunft am Mi Dez 21, 2011 6:03 pm

Gast


Gast
Egeal ob das jetzt Spam ist oder nicht, das Kapitel ist fabelhaft geworden, Wyvernblut!

60 Re: Blick in die Zukunft am Do Dez 22, 2011 5:12 pm

Wyvernblut

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Heiler
Hi,
vielen Dank =)
14.Kapitel:
Ein lautes Jaulen durchschnitt die Stille. „Es geht los“, murmelte Donnerpfote neben mir. Kampfgeräusche kamen von der Lichtung und Kaktusstachel schlich weiter. Wir übertraten die Grenze und bewegten uns noch vorsichtiger. Zwischen den Bäumen sahen wir eine einzelne Katze in das Herz des Territoriums eilen. „Sie holt Verstärkung“, vermutete ich.
Nach kurzer Zeit kam eine kleine Kampfpatrouille zurück. Erwartungsvoll blickte ich zu Kaktusstachel, der sich allerdings nicht bewegte. Was machte er da? Wenn die zweite Feindespatrouille ankam, war unsere in größerer Gefahr.
Schließlich preschte der erfahrene Krieger vor und ich bemerkte seine Taktik. Er fiel von hinten in die Patrouille ein, damit die Katzen überrascht waren und die Sekunde die sie brauchten, um herumzuwirbeln, konnten wir uns zunutze machen.
Mein Pulsschlag verdoppelte sich, als ich zwischen Apfelschweif und Donnerpfote auf die Rücken der Katzen zuraste. Im JohannisbeerClan lernten alle Schüler, sich lautlos zu bewegen, deshalb konnten die stumpfsinnigen HimmelsClankatzen uns nicht hören. Kurz bevor wir sie erreicht hatten, wollte ich triumphieren. Doch da blies der Wind von hinten und trug unseren Geruch auf die feindlichen Katzen zu.
Fluchend hielten wir weiter auf die sich hastig vorbereitenden Katzen zu. Die und nun gegenüber vorderste Reihe machte sich bereit, während die anderen beiden sich versuchten, zu ordnen. Vielleicht hatten wir doch einen Vorteil in diesem Kampf. Das war mein letzter klarer Gedanke, bevor ich mich in die Schlacht stürzte.
Meine erste Gegnerin war eine Kriegerin, ungefähr in dem Alter von Rubinpfote. Verbittert rang ich mit ihr, bis Donnerpfote sie verjagte. Dann griffen wir zusammen einen älteren Krieger an und kämpften ohne Worte gegen zwei Schüler. Es war wie ein Fluss, in dem die Bilder nur so vorbeiflossen und meine Pfoten schienen von ganz allein das gegnerische Fell zerfetzen.
Doch dann wurde Donnerpfote von einer Gruppe junger Krieger von mir abgetrennt während ich noch gegen einen älteren Kater kämpfte. Das schwarze Fell fehlte ihm an einigen Stellen und aus mehreren Wunden tropfte Blut, aber er war immer noch stark und wild.
So verpasste er mir einen Kratzer über dem linken Auge, sodass ich nur noch halb so gut sehen konnte. Apfelschweif hatte mir beigebracht, in einer solchen Situation den Gegner zwar blind, aber so wild anzugreifen, dass er keine Chance hatte, die Schwäche auszunutzen.
So schlug ich wie ein tollwütiger Hund immer wieder nach dem Krieger aus. Diese Technik hatten wir an langen Mittagen geübt und ich erinnerte mich gut daran, wie ich oft protestiert und keine Lust gehabt hatte, die Augen zu schließen. Aber nun dankte ich dem SternenClan für die Hartnäckigkeit meines Mentoren.
Da geschah es, dass meine rot verschleierte Sicht nach einem besonders heftigem Schlag an den Kopf plötzlich ganz verschwand. Ohne mir etwas anmerken zu lassen, drosch ich weiter auf den Kater ein, doch ich bemerkte, dass der Krieger nicht mehr da stand. Verzweifelt jaulte ich in die Dunkelheit und tappte blind umher, in der Hoffnung, eine feindliche Katze zu finden.
Da erstarrte ich und machte mir klar, wie bescheuert das aussehen musste. Doch als ich meine Ohren spitzte, konnte ich nichts wahrnehmen. Es war, als wäre ich gefangen. Da kam mir ein schrecklicher Gedanke- war ich tot?
Panik stieg in mir auf und ich vermochte es nicht, sie nieder zu kämpfen. Wenn ich wirklich tot war- was wurde aus Donnerpfote? Würde er meinen Tod verkraften?
Trauer überschwemmte mich, als ich daran dachte, was ich verpasst hatte. Ich wusste nicht einmal, wie die Schlacht ausgegangen war. Dieser Verräter! Der schwarze Kater hatte zwar gegen mich gekämpft, aber er durfte nicht töten. Das sagte das Gesetz der Krieger. Ich würde ihn in seinen Träumen aufsuchen und ihn zu Tode quälen…
Meine bösen Gedanken wurden von einem leisen, entfernten Laut unterbrochen: „Märchenpfote…“
ich habe jetzt kein gutes Gefühl... mal sehen, wie ihr es findet xD

glg Wyvern


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61 Re: Blick in die Zukunft am Fr Dez 23, 2011 2:06 pm

Gast


Gast
Wow!Das Kapitel ist echt superspannend, und ich finde den Kampf echt gut geschrieben! Very Happy Ich bin auch schon gespannt, wies weitergeht Wink

62 Re: Blick in die Zukunft am Fr Dez 23, 2011 2:07 pm

Wasserschweif

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Anführer
brauch ich eigentlich noch was zu schreiben? Du weißt eh, wie ich zu deiner Geschichte stehe. sie ist einfahc....WOW!!!


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63 Re: Blick in die Zukunft am Fr Dez 23, 2011 2:51 pm

Wyvernblut

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Heiler
Hi,
vielen Dank Wink
@Wasser: Na klar musst du was schreiben, denn ich will keinen Doppelpost machen xD

15.Kapitel:
Sofort wirbelte ich herum und suchte mit meinen Augen die Dunkelheit ab. Woher kam die Stimme? Da trat ein grauer Kater vor mir. „Staubwirbel“, sagte ich als Gruß. Der Heiler neigte den Kopf und sagte: „Siehst du es jetzt ein? In jeder Schlacht kannst du sterben. Doch wenn du Heilerin bist, kannst du zwar nie mit Donnerpfote zusammenkommen, aber du kannst ihn noch sehen. Überlege es dir gut.“ Dann verschwand er mit der Dunkelheit.
„Märchenpfote! Märchenpfote, geht es dir gut?“, wiederholte sich die Stimme und klang diesmal kräftiger. Mein Kopf begann zu brummen, als ich die Augen aufschlug und direkt in zwei orangene Augen blickte. Mein Kopf spiegelte sich und wirkte etwas zerrupft. Der Kratzer über meinem Auge hatte aufgehört zu bluten.
Da schob Donnerpfote den Kopf zurück und leckte mir erfreut über den Kopf. „Du lebst noch“, murmelte er glücklich. Langsam versuchte ich aufzustehen, doch meine Gliedmaßen fühlten sich an wie Bündel getrockneter Blätter.
Später lag ich im Heilerbau und wartete, bis Birkengesicht Zeit hatte. Oft hatte er mich gefragt, ob er mich heilen sollte, aber immer noch gab es andere Verletzte. Seine Besorgnis konnte ich verstehen, allerdings wollte ich es nicht wahr haben. Wäre ich wirklich gestorben? Im Nachhinein bemerkte ich, dass meine Vorderbeine mit tiefen Kratzern übersät waren und ich sie kaum bewegen konnte. Auch die anderen Wunden waren tief, aber nicht so schlimm. Mehrmals überlegte ich mir, ob ich nicht helfen sollte, doch jedes Mal dachte ich, dass der Heiler es schon schaffte.
Tage vergingen und jeden Herzschlag dachte ich an den SternenClan. Donnerpfote war mir wichtig. Er kam mich jeden Tag besuchen. Doch war er mir wichtiger als mein Clan? Konnte ich ihm besser helfen, indem ich heilte und nicht kämpfte?
Mein Vorderbein hatte sich entzündet und ich konnte es kaum bewegen. So verbrachte ich viele Tage mit Nachdenken, außerdem redete Birkengesicht viel mit mir.
In meinen Träumen tauchte keine SternenClankatze auf, aber sie ließen mich trotzdem nicht in Ruhe. Jedes Mal, wenn ich an Kräuter dachte durchzuckte mich ein kleiner Gewissensbiss. Eine innere Stimme schien zu sprechen und erklärte mir, dass ich mich nicht gegen meine Ahnen wenden sollte. Doch dann machte ich mir klar, dass ich mein Leben lang einsam sein müsste und dem Clan niemals Nachwuchs schenken konnte.
Aber egal, wie ich es drehte und wendete, ich fand keine Lösung. Bis zu dem einen Tag.
Am Morgen wachte ich auf und der Heiler untersuchte mich. Erfreut sagte er: „Die Entzündung ist zurückgegangen. Tut es noch weh?“ Vorsichtig belastete ich mein Bein und stellte erfreut fest, dass es nicht wehtat. „Nein, es fühlt sich wieder an wie neu“, antwortete ich. Dann entließ mich der Heiler.
Die Luft wehte frisch um meine Nase. Es wurde kälter, aber dennoch tat es gut, die ganzen Kräutergerüche los zu sein. Apfelschweif stand auf und kam zu mir herüber. Er hatte sich mit Gewitterblüte die Zunge gegeben, die ihm folgte. „Kannst du wieder trainieren?“, fragte mich mein Mentor. Langsam nickte ich.
Kurze Zeit später stand ich meinem Mentor gegenüber, neben uns floss der Bach. Wir waren in der Nähe von der Lichtung, die Donnerpfote gefunden hatte. „Zeig mir mal, dass du nichts vergessen hast“, forderte mich der braune Kater auf. Als Antwort stürmte ich ihm entgegen und wir befanden uns bald in einem Spielkampf.
Doch ich war nicht ganz bei der Sache. Viel zu oft wies mich mein Mentor darauf hin, dass ich zu langsam war und er besiegte mich. Selbst als ich meine ganze Konzentration zusammenraffte, klappte es nicht. Es schien, als hätte sich eine Mauer um meine Kampftechniken gebildet und ich wusste nicht, wie ich sie überwinden konnte.

glg Wyvern


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64 Re: Blick in die Zukunft am Fr Dez 23, 2011 6:03 pm

Gast


Gast
Ich habe ein Kapitel verpasst, so ein Mist! Na ja, habe ich jetzt umso mehr zu lesen, wieder mal super!

65 Re: Blick in die Zukunft am Sa Dez 24, 2011 11:10 am

Wasserschweif

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Anführer
Und wieder kann ich mich Nacht nur ancshließen! Wieder ein super Kapitel, dass wieder toll geschrieben ist...


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66 Re: Blick in die Zukunft am So Dez 25, 2011 1:56 pm

Wyvernblut

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Heiler
Hi,
mal wieder danke =) Gibt es wirklich kein kleines bisschen Kritik?

16.Kapitel:

Der Tag hatte sich dem Ende genähert und ich saß am Bach. Der fast wieder halbe Mond spiegelte sich in dem strömenden Wasser und mein eigenes Spiegelbild blickte bekümmert hinab. Eigentlich hatte ich gehofft, die Visionen erneut zu sehen um herauszufinden, wann es geschehen würde, aber sie waren nicht gekommen.
Nun saß ich einfach da und dachte nach. Was sollte ich machen? Die Sterne funkelten nur am Himmel und eine Frage kam in mir auf. Was dachten meine Kriegerahnen darüber?
Zweimal scheiterte ich bei dem Versuch, mich in eine SternenClankatze hinein zu versetzen. Doch dann klappte es.
Mit zugekniffenen Augen stellte ich mir vor, Staubwirbel zu sein. Da strömten die Gedanken wie selbstständig durch meinen Kopf: Die kleine Schülerin muss einsehen, dass sie ihrem Schicksal folgen muss. Wie sonst kann sie die Prophezeiung erfüllen? Wer sonst soll den Fluch ertragen können? Sie muss die Clans retten. Sie kann nicht weitertrainieren. Ihre Sorgen werden wachsen und sie in der Schlacht im entscheidenden Moment ablenken. Der SternenClan kann sie nicht immer beschützen. Sie ist zwar kein Junges mehr, doch jede Katze macht Fehler. Warum muss sie nur so stur sein? Selbst wenn sie mit Donnerpfote zusammen sein will, jeder muss auf etwas verzichten. Sie kann nicht ihr eigenes Glück über das Wohl aller Clans stellen.
Verwirrt taumelte ich zurück. Diese Gedanken waren ganz sicher nicht von mir gekommen. Aber… woher sonst? Dann dachte ich an die Worte zurück. Welche Prophezeiung? Welcher Fluch? Wie konnte ich auf solche Ideen kommen? Wieder fragte ich mich: Woher kamen diese Worte?
Meine fieberhaften Überlegungen wurden gestört von einem sanften Schnurren. Es kam von hinter mir und ich bemerkte, dass sich Donnerpfote angeschlichen hatte. Dennoch erschrak ich und wirbelte herum. „Du musst nicht jedes Mal in die Luft springen, wenn ich komme“, lachte er. Verwundert bemerkte ich, dass der gefleckte Kater erwachsener aussah. Mir wurde klar, dass ich es ihm jetzt sagen musste. Wenn die fremden Gedanken stimmten – und davon ging ich aus irgendeinem Grund aus – dann musste ich ihn aufgeben.
Mein Herz schmerzte, als ich ihn tief in seine feurigen Augen blickte. „Ich…“, fing ich an. Doch meine Stimme blieb in meinem Hals stecken. „Was ist denn? Du weißt, du kannst mir alles erzählen“, beruhigte mich der andere Schüler. Erneut begann ich: „Ich muss… Wir…“ Doch egal welche Worte ich verwendete, sie konnten nie ausdrücken, was ich fühlte.
Die orangenen Augen des Schülers funkelten erwartungsvoll. Erneut holte ich tief Luft und versuchte es, diesmal anders als geplant, nämlich mit dem Unausgesprochenem zuerst: „Ich liebe dich.“ Doch kaum waren die Worte heraus, bereute ich es. Wenn er mich doch nicht liebte? Aber er meinte sanft: „Ich dich auch…“ Aber schnell unterbrach ich ihn, damit mein neuer Mut nicht wieder verflog: „Aber unsere Liebe hat keine Zukunft. Ich muss Heilerschülerin werden.“ Jedes Wort war ein Stich in meinem Herzen. Meine Kehle zog sich zusammen, als die darauffolgende Stille schwerer wurde. Schnell schloss ich die Augen, um nicht dem enttäuschten Blick des Schülers begegnen zu müssen.
Als ich sie wieder öffnete, starrte der Schüler zu Boden. Er wirkte niedergeschlagen und seine Stimme zitterte, als er sagte: „Ich kann deine Entscheidung zwar nicht verstehen, aber wenn du willst…“
Um alle Missverständnisse auszuräumen, erklärte ich: „Das stimmt gar nicht. Ich will Kriegerin werden und dich als meinen Gefährten haben. Aber der SternenClan hat mich gewissermaßen dazu gezwungen. Obwohl ich den Weg der Heiler gehe, verspreche ich dir: Ich werde immer bei dir sein.“ Der Schüler sagte: „Dann lasst uns zum Lager gehen. Wir sollten nicht so lange draußen bleiben.“

glg Wyvern


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67 Re: Blick in die Zukunft am So Dez 25, 2011 6:20 pm

Wasserschweif

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Anführer
Also von mir gibt es keine Kritik an dieser Stelle. Das kapitel ist (mal wieder) richtig gut und ich hab nix auszusetzten.
lG
Wasser


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68 Re: Blick in die Zukunft am So Dez 25, 2011 7:39 pm

Wyvernblut

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Heiler
Hi,
lol Wink Danke Smile
hier kommt die Fortsetzung:

17.Kapitel:

Im Lager angekommen, eilte ich sofort zum Heilerbau. Birkengesicht wollte sich gerade niederlassen, als ich leise hereinstürmte. Wolkenjäger öffnete die Augen einen Spalt, bevor er es wieder schloss. Der Heiler schaute auf und erhob sich wieder schwerfällig. „Was ist denn?“, fragte er. „Ich muss mit dir sprechen“, sagte ich und mit Blick auf die vielen Verletzten des Kampfes- den wir dafür gewonnen hatten- fügte ich hinzu: „Allein“
Der braune Kater trottete müde auf die Lichtung und setzte sich hin. „Also, was gibt es so Wichtiges?“, wollte er wissen. Doch seine Augen funkelten neugierig. „Ich habe beschlossen, dem SternenClan zu gehorchen… und Heilerschülerin zu werden“, meinte ich und jedes Wort hallte schwer in meinem Herzen nach.
Der Kater begann zu schnurren und meinte, er würde mich morgen vor dem Anführerbau erwarten, damit wir es Blütenstern mitteilen konnten. Ich gab mir keine Mühe, meine Missbilligung zu verbergen. Er sollte wissen, dass ich ein großes Opfer gebracht hatte.
Dann legte ich mich wieder in den Schülerbau. Donnerpfote schlief bereits in der anderen Ecke wie sonst, auch die Nester von Rubinpfote und Saphirpfote waren gefüllt von warmen Fellkugeln. Die jüngsten Schüler schliefen in der Nähe des Eingangs. Traurig und mit einsamen Herzen legte ich mich hin.
Mein Herz schien zu zerspringen, als ich aufwachte. Frost hatte das Lager überzogen, wie ich mein hinausgehen bemerkte. Mein Fell war kalt und zerzaust, doch ich hatte keine Lust, es zu säubern. Blütenstern konnte es zwar nicht sehen, aber irgendwie musste ich klarmachen, dass ich dies nicht freiwillig tat.
Birkengesicht kam kurz nach Sonnenaufgang zu mir und dann gingen wir zu Blütenstern. Die Anführerin hatte ihre Augenhöhlen auf den Boden gerichtet und schien nachzudenken. „Blütenstern?“, fragte Birkengesicht und die Anführerin hob ihren Kopf. Die Wunden waren gut verheilt, aber es war immer noch gruselig, in die Höhlen zu starren. „Märchenpfote ist nun bereit, meine Schülerin zu werden.“ Warum war ich überhaupt hier?
Blütenstern sagte: „In Ordnung. Märchenpfote, ich werde Apfelschweif informieren – schickst du ihn zu mir? - und dann kannst du das Training aufnehmen.“ Ich nickte, dann fiel mir ein, dass sie mich nicht sehen konnte und meinte schnell: „Okay“
Als meine Beine mich wieder zurück auf die Lichtung trugen, bemerkte ich Donnerpfote. Er sah mich nicht an und schlich hinter Saphirpfote zum Ausgang. Mein Herz krampfte sich vor Trauer zusammen und schnell schaute ich weg.
Mein Mentor, mein ehemaliger Mentor, kam auf mich zu. „Was ist denn zwischen dir und Donnerpfote passiert?“, fragte er mich neugierig. „Du sollst du Blütenstern gehen, überging ich seine Frage einfach. Ihm würde es schon noch klar werden. Nach einer kleinen Pause schritt er los.
Birkengesicht saß schon vor seinem Bau. Er schien zu erwarten, dass ich ihm folgte, aber ich wollte unbedingt wissen, wie Apfelschweif reagierte.
Während ich wartete, trottete Frostflocke über die Lichtung und wartete ebenfalls vor dem Anführerbau. Schließlich trat der braune Krieger heraus und bedachte mich mit einem langen Blick. Schließlich nickte er und setzte sich vor den Kriegerbau. Als er begann, sein Fell zu lecken, ging ich hinüber zu dem Heiler.
„Wird Blütenstern eine Versammlung einberufen?“, wollte ich wissen. Zu meiner Erleichterung schüttelte der Heiler den Kopf. Dann erzählte er mir Dinge über die Heilung von einfachen Schnittwunden und erklärte mir, wie ich die Verletzten am besten untersuchen sollte.
Mein Kopf wurde immer voller von dem ganzen Wissen und gegen Sonnenhoch war ich nicht mehr fähig, etwas aufzunehmen.
„Du darfst nun versuchen, Kamille zu finden. Ich habe dir ja gesagt, wie sie aussieht. Wofür ist sie noch einmal?“, trug mir Birkengesicht auf. Entnervt beantwortete ich seine Frage: „Kamille beruhigt und stärkt das Herz.“ Dann schickte mich der Heiler raus.

glg Wyvern


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Sig und Ava by me
Gott gab uns zwei Augen, damit wir ab und zu eines zudrücken können Wink
Bitte für meine Freundin:

~ Ehemals Elfentraum

69 Re: Blick in die Zukunft am So Dez 25, 2011 11:20 pm

Gast


Gast
Jetzte bkomme ich also zwei neue Weihnachtsgeschenke: Zweri neue Kapitel von deiner super Geschichte, Wyvernblut! *Daumen hoch halt* santa

70 Re: Blick in die Zukunft am So Dez 25, 2011 11:25 pm

Wasserschweif

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Anführer
Ich sag mal nix... du weißt eh, das deine Geschichte einfach nur klasse ist! I love you


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Wer Licht im Herzen trägt, trägt Licht in die Welt.

I Am special, I Am beautiful,
I Am wonderful and powerful and unstopable
Sometimes I Am pitiful
Somtimes I am miserable
but this is so typical of all the things I Am



By Elfe

by Seele...thx






71 Re: Blick in die Zukunft am Mo Dez 26, 2011 5:03 pm

Wyvernblut

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Heiler
Hi,
danke xD Jetzt muss ich mich ranhalten, weil mein vorgeschriebener Vorrat zu Neige geht Wink

18.Kapitel:

Es tat gut, die frische Luft einzuatmen. Ein kühler Wind wehte. Er klärte meinen Kopf von allen unnötigen Gedanken. Ich stand so lange da, bis ich nichts mehr dachte.
Dann lief ich über das Territorium und ließ mir Zeit mit der Kamille. Die Sonne schien schwach auf die Zweige der Büsche und ich entschied, erneut zu versuchen, die Visionen heraufzubeschwören. So suchte ich erneut den Bach auf. Die Sonne stand mir im Rücken, als ich das Wasser erreichte. Neugierig blickte ich auf mein Spiegelbild und versuchte, zu sehen.
Doch egal, wie oft ich es versuchte- meine Augen sahen nichts Besonderes. Schließlich wandte ich mich enttäuscht ab und suchte die Pflanze, wie es mir Birkengesicht aufgetragen hatte.
Als die Sonne unterging, legte ich die Kräuter in den Heilerbau. Doch der Heiler war nicht da. Der wieder fast halbe Mond stieg auf, während ich wartete. Die Tage waren so schnell vergangen. In einem Tag würde ich zum Mondstein gehen müssen und wurde offiziell Heilerschülerin. Bei dem Gedanken, mein Leben so einzugrenzen, wurde mir schlecht.
Da raschelte es und der Heiler trat mit einem Bündel Moos in den Bau. Er legte es mir hin und ich baute mir ein Nest. Voller Kummer legte ich mich hin und starrte auf die Lichtung. Rubinpfote jagte Erdnusspfote in den Schülerbau und Saphirpfote rief etwas zu Apfelpfote, ihre Augen leuchteten. Sehnsucht machte sich in mir breit und mein Herz trommelte verzweifelt in meiner Brust, als würde es demnächst hinausspringen und zu den anderen Schülern hüpfen.
Schließlich musste ich doch eingeschlafen sein, denn als ich die Augen öffnete, sah ich die beiden Bäume über mir aufragen. Ein warmer Wind strich über mein Fell und ich blickte mich um. Da trat Staubgewisper zwischen zwei Wurzeln hervor.
„Du hast die richtige Entscheidung getroffen“, meinte er. Mit verzogenem Gesicht antwortete ich: „Und für was für einen Preis? Ich war mein Leben noch nicht so unglücklich!“ Der Heiler neigte den Kopf und beruhigte mich: „Wege und Gefühle ändern sich.“ Obwohl ich es nicht verstand, strömte eine Ruhe durch mich durch.
„Wie soll ich das aber schaffen?“, fragte ich weiter, meine Verzweiflung wuchs wieder. Doch das Fell des Heilers wurde immer durchscheinender. „Wie? Bleib hier!“, schrie ich, doch der Wind trug die letzten Farben weg.
Ein Schatten huschte über mich hinweg und ich riss die Augen weit auf. Birkengesicht lief an mir vorbei, obwohl die Sonne noch nicht aufgegangen war. „Was ist?“, fragte ich und da begann, mein Kopf zu schmerzen. Der Heiler deutete auf die vielen verlassenen Nester im Bau. „Kurz vor Morgengrauen bin ich aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen, deshalb habe ich die Katzen untersucht und die meisten können wieder ihre Kriegerpflichten aufnehmen.“
Dann zeigte er mir ein paar Kräuter und erklärte mir ihren Nutzen. Außerdem sagte er mir, wo sie am besten zu finden seien. Mein Kopfweh ging etwas zurück, allerdings verschwand es nicht ganz.
Doch mein Herz fühlte sich kalt an. Während ich mir versuchte, alles zu merken, suchte ich nach Möglichkeiten, erneut mit Donnerpfote sprechen zu können. Doch es gab keine Möglichkeit, von den ewigen Kräutern wegzukommen.
Als die Sonne unterging, verließ ich mit Birkengesicht das Lager. Bevor ich in den Ausgang trat, drehte ich mich um. Würde das Lager wieder so erscheinen, wenn ich zurückkam? Ich konnte es nicht wissen. Da erkannte ich Donnerpfote. Er lag vor dem Schülerbau und gab sich mit Rubinpfote die Zunge. Kurz blickte er auf und musterte mich kurz feindselig, bevor er sich wieder auf das Gespräch der beiden konzentrierte.
„Märchenpfote“, rief mein neuer Mentor und ich drehte mich wehmütig um. Nun begann die Reise zum Mondstein und danach würde nichts mehr so sein, wie es war. Aber das war es ohnehin nicht mehr.

glg Wyvern


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72 Re: Blick in die Zukunft am Mo Dez 26, 2011 5:55 pm

Gast


Gast
Aha, du hast das also alles shcon vor einer ganzen Weile geschrieben und schreibst nicht jeden Tag ein Kapitel! Erwischt^^ Das Kapitel ist suuuuuuper, ich hoffe, ich halte dann auch mal einen Tag ohne ein neues Kapitel aus Wink

73 Re: Blick in die Zukunft am Mo Dez 26, 2011 10:26 pm

Wasserschweif

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Anführer
Ich denke, man hat shcon alles gesagt, was es zu sagen gibt, oder? Das neue Kapitel ist mal wieder super gelungen und ich freue mich schon auf die nächsten, auch wenn ich dann vielleicht etwas länger warten muss!


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74 Re: Blick in die Zukunft am Di Dez 27, 2011 12:16 pm

Gast


Gast
Oha, ich hab ganz schön viel verpasst, weil ich in den letzten zwei Tagen nicht on war, aber ich find alle Kapitel toll und sie sind einfach spannend und gut geschrieben.

75 Re: Blick in die Zukunft am Di Dez 27, 2011 12:18 pm

Wyvernblut

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Heiler
Hi,
xD Danke Wink
ich habe wieder etwas geschrieben =)

19.Kapitel:

Bei den Dreierteichen warteten bereits die anderen Heiler. Birkengesicht stellte mich vor: „Seid gegrüßt. Das ist Märchenpfote, sie ist meine Heilerschülerin.“ Eine hellgraue hübsche Kätzin nickte mir zu und ich erfuhr, dass sie Glitzersand hieß. Die andere Heilerin hieß Luftwirbel.
Wir machten uns schweigend auf den Weg. Der Halbmond schien schwach auf den Boden vor uns. Selber war ich noch nie beim Mondstein gewesen, doch ich hatte viele Geschichten über den geheimnisvollen Stein gehört, der im Dunkeln leuchtete.
Ein bisschen war ich schon aufgeregt, als ich vor der dunklen Höhle stand. Die anderen Heiler machten eine kurze Pause. Ehrfurchtsvoll blickte ich in die Schwärze.
Wenig später machten wir uns auf und betraten die Höhle. Zuerst sah ich nichts und spürte nur die Kälte während wir einen breiten Tunnel entlanggingen, aber dann gewöhnten sich meine Augen an die Dunkelheit und ich konnte das Ende des Tunnels ausmachen. Der Tunnel öffnete sich in eine kleine Höhle. Am Rand der Höhle erhob sich ein riesiges Gebilde. Tausende Kristalle waren in der Wand eingearbeitet. Es gab in der Decke zwei kleine Öffnungen. Durch eine davon schien der Mond und ließ die Kristalle leuchten. Das Licht tanzte auch an der entgegengesetzten Richtung auf der Wand. In dem Dämmerlicht versammelten wir uns in der Mitte um eine Säule herum, die sich bis zur Decke erstreckte. In der Mitte der Säule war ein Stein eingewachsen und geduldig wartete ich, bis es begann.
Lange musste ich nicht warten. Nach kurzer Zeit reichte das Licht des Mondes ganz durch die erste Spalte und schien auf den Mondstein. Da begriff ich, warum die Ältesten mit solcher Bewunderung davon gesprochen hatten. Licht durchflutete die komplette Höhle und schien selbst die dunkelsten Ecken erleuchten.
Da trat Birkengesicht vor. Er sprach: „Krieger des SternenClans, ich stelle euch diese Schülerin vor. Märchenpfote, ist es dein Wunsch, in die Geheimnisse des SternenClans eingeweiht und den Weg der Heiler zu beschreiten?“
Tief holte ich Luft. Wenn ich jetzt mit „Ja“ antwortete, war mein ganzes darauffolgendes Leben einsam und voller Kräuter und Heilkunst. Wenn ich bestätigte, waren Donnerpfote und ich für immer verloren und wir konnten nicht mehr sein, als Freunde. Wenn ich bejahte, gab es kein Zurück mehr.
Doch dann dachte ich an Staubgewisper. Dann dachte ich an den Tod. Ich musste diese Entscheidung treffen. Zum Wohle meines Clans.
„Ja, es ist mein Wunsch“, murmelte ich, da ich lügen hasste. Doch es ging nicht anders. Zögernd trat ich einen Schritt vor und mein Mentor sagte: „Gewährt ihr das Wissen und den Scharfsinn um eure Wege zu verstehen und ihren Clan zu heilen im Einklang mit dem Willen des SternenClans.“
Dann trat er, sowie alle anderen Heiler, vor die Säule und berührte mit seiner Nase den funkelnden Stein bevor er sich niederlegte und einschlief. Hastig machte ich es ihnen nach. Dabei fühlte sich meine Seele leer an.
Sobald die Dunkelheit des Schlafes gewichen war, fand ich mich bei den Dreierteichen wieder. Staubgewisper stand vor den Gewässern und sah mir tief in die Augen. „Du hast das Richtige getan. Es gibt nun so viele Möglichkeiten, deine Gabe anzuwenden.“
Wütend schwieg ich. Wie konnte er von mir erwarten, mich so zu freuen, wenn mein Herz bei jeden Gedanken an meinen Clan so wehtat, dass ich am liebsten laut aufgeschrien hätte.
Meine Augen öffneten sich ruckartig und ich erkannte, dass der Mond noch immer in die Höhle schien. Er war schon etwas weiter gewandert, aber immer noch war es hell. Eine gespenstische Stille erfüllte mich, weil die anderen Heiler schliefen und keinen Laut von sich gaben. Sie hätten tot sein können.
Ein Schauder lief mir über den Rücken. Da hörte ich ein Geräusch… tropfendes Wasser. Neugierig schlich ich mich auf das Geräusch zu. Dabei machte ich mir Sorgen, warum mein Traum beim SternenClan so kurz ausgefallen war.

glg Wyvern


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