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Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4)

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1 Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Di März 29, 2011 7:38 pm

Wyvernblut

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Heiler
Hi,
vierter Teil!

Hierarchien:

Katzen, die momentan nicht in Clans leben:

- Sunny - w, Hauskätzchen, blaugrau-silbern gestreif, sonnengelbe Augen
- Lexa - w, Hauskätzchen, hellgrau mit blauen Augen
- Traumtanz - w, Suncat, weiß mit grauer Schwanzspitze, hellgrüne Augen, Gefährte: Lebensfrost
- Zauberschweif – w, Suncat, vorne grau, hinten weiß, hellgrüne Augen, Gefährte: Flusskralle
- Feenfeder - w, Suncat, Gold-weiß gescheckt, hellblaue Augen
- Goldschwinge - w, Suncat, Gold mit einem kleinen weißen Fleck unter dem Auge, stechend grüne Augen
- Engelsfunken - w, Suncat, weiß meit einem goldfarbenen Kreis auf dem Kopf, hellblaue Augen
- Elfenzauber - w, Suncat, weiß mit einem grauen Fleck auf dem Rücken, hellgrüne Augen
- Spiegeltraum - w, Suncat, hellbraun mit einem weißen Fleck im Gesicht, weißen Pfoten und einer weißen Schwanzspitze
- Welle - m, Einzelgänger, dunkelgrau mit dunkelgrünen Augen und schwaren Flecken


GlutClan


Anführer: Blütenstern - w, bunt gescheckt, grüne Augen
2. Anführer: -Delphinkralle – m, hellgrau mit weißem Bauch, blaue Augen, Gefährtin: Sonnenaufgangskristall
Heiler: Schattenklang - m, dunkelbraun, fast schwarz, blaue Augen
Krieger:
- Fuchswald - m, rot, hellblaue Augen, Gefährtin: Veilchenblüte
- Tannenstreif - m, dunkelbraun, Kastanienbraune Augen, Gefährtin: Erdbeertraum, Schüler: Silberpfote
- Erdbeertraum - w, rot mit schwarzen Sprenkeln, dunkelblaue Augen, Gefährte: Tannenstreif
-Lebensfrost - m, silbernes Fell, hellblaue Augen, Gefährtin: Traumtanz
- Fliedertänzerin - w, hellbraun, fliederfarbene Augen
- Nachtspiegel - m, nachtschwarz, graublaue Augen, Schüler: Dunkelpfote, Gefährtin: Smaragdsturm
- Rosenherz - w, rot mit schwarzen Pfoten, bernsteinfarbenen Augen, Schüler: Laubpfote
- Fledermausnacht - m, schwarz mit roter Schwanzspitze, hellblaue Augen
- Meeresflug - m, hellgrau,hellblaue Augen
- Amselfluss - m, schwarz mit weißer Schnauze, grüne Augen
- Leuchtblüte - w, graugestreift mit blauen Augen, Schüler: Blutpfote
- Sternenlicht - w, weiß mit einem braunen Fleck auf der Brust in Form eines Sternes, goldfarbene Augen
- Kristallfee - w, wunderschön und weiß, hellgrüne Augen
- Schneeglitzer - w, weiß mit grünen Augen
- Eisflocke - m, weiß mit blauen Augen
Schüler:
- Dunkelpfote - m, dunkelbraun, dunkelgrüne Augen, Mentor: Nachtspiegel
- Blutpfote - w, hellgrau mit einem tropfenförmigen roten Fleck auf der Brust und hellgrüne Augen, Mentor: Leuchtblüte
- Silberpfote - m, silbern, hellblaue Augen, Mentor: Tannenstreif
- Laubpfote - w, hellbraun, dunkle, bernsteinfarbene Augenfarbe, Mentor: Rosenherz
Königinnen:
- Sonnenaufgangskristall - w, orangegelbes Fell, hellblaue Augen, Gefährte: Delphinkralle
-Smaragdsturm - w, weißes Fell, smaragdgrüne Augen, Gefährte: Nachtspiegel
- Veilchenblüte - blaugrau, hellblaue Augen, Partner: Fuchswald
Älteste:
- Dreitatze - m, braun mit grünen Augen, eine Pfote fehlt
- Kleeblattnase - w, grau, graue Augen
- Diamantlicht - w, weiß mit grauen Streifen, mattgrüne Augen
- Flockenrot - weiß mit roten Punkten, grasgrüne Augen
- Lichtblume - weiß mit roten Kopf, tiefblaue Augen, Gefährte: Mondstrahl
Junge:
- Honigjunges - w, hellblondes Fell, Mutter: Sonnenaufgangskristall
- Federjunges - w, weiß mit grauen Schattierungen, Mutter: Sonnenaufgangskristall
- Farnjunges - m, dunkelgrau, Mutter: Sonnenaufgangskristall

WirbelClan

Anführer: Sturmstern - m, grau mit weißen Sprenkeln, grüne Augen, Gefährtin: Distelfeder, Schüler: Adlerpfote
2. Anführer: Schimmersturm - w, silbernes Fell, grüne Augen
Heiler: Regenfeder - m, hellgrau mit dunkelgrauen Tupfen
Krieger:
- Distelfeder - hellgrau, blaue Augen, Partner: Sturmstern
- Flusskralle - m, dunkelbraun, stechend blaue Augen, Gefährtin: Zauberschweif
- Streifenschatten - m, hellbraun mit grauen Streifen und bernsteinfarbene Augen, Gefährtin: Erdzweig
- Wüstensee - w, hellbraun und bernsteinfarbene Augen
- Haselnussblitz - m, hellbraun und bernsteinfarbene Augen, Schüler: Beerenpfote
- Kastaniensturm- m, dunkelbraun, bernsteinfarbene Augen, Gefährtin: Palmenherz, Schüler:Schwarzpfote
- Salamanderfleck- m, bunt gescheckt, goldene Augen, Schüler: Herzpfote
- Rußkristall - w, grau, hellgrüne Augen
- Waldstreif - m, hellbraun, dunkelgrüne Augen, Schüler: Seerosenpfote
- Muschelsommer - w, hellgrau, goldene Augen
- Taublüte - w, dunkelgrau, blaue Augen
- Grasnebel - m, dunkelgrau, grasgrüne Augen
Schüler:
- Adlerpfote - w, rostrot, hellgrüne Augen, Mentor: Sturmstern
- Seerosenpfote - w, hellgrau mit schwarzen Flecken die wie Blätter aussehen, Mentor: Waldstreif
- Schwarzpfote - m, schwarz mit einem weißen Querstrich auf dem Rücken, Mentor: Kastaniensturm
- Beerenpfote - m, weiß-schwarz gesprenkelt, Mentor: Haselnussblitz
- Herzpfote - w, weiß mit einem roten Fleck in Form eines Herzens auf dem Bauch, Mentor: Salamanderfleck
Königinnen:
- Erdzweig - w, dunkelbraun, stechend blaue Augen, Gefährte: Streifenschatten
- Glitzersprenkel- w, weiß mit hellgrauen Sprenkeln, graublaue Augen, Gefährte: Mondnebel
- Palmenherz- w, hellbraun, goldene Augen, Gefährte: Kastaniensturm
Älteste:
- Dunkelblüte - w, schwarz, grimmige goldene Augen
- Apfelwald - m, sonnengelb, grüne Augen, Gefährtin: Schmetterlingsflügel
- Regenbaum - m, grauer Pelz, bernsteinfarbene Augen
- Schmetterlingsflügel - w, bunt gestreift, goldene, warme Augen, Gefährte: Apfelwald
- Mondnebel - m, schwarz mit weißem Halbkreis auf dem Rücken, goldene Augen, Gefährtin: Glitzersprenkel
- Wildflug - m, braun, goldene Augen
Junge:
- Hasenjunges - m, hellblondes Fell, Mutter: Erdzweig
- Glockenblumenjunges - w, hellblond, Mutter: Erdzweig
- Graujunges - w, hellgrau, Mutter: Glitzersprenkel
- Fleckenjunges - m, weiß schwarz gefleckt, Mutter: Glitzersprenkel

Zusammenfassung:
Sunny führt ein einsames Leben als Hauskätzchen. An ihrem sechsten Mond erfährt sie von ihrer Ersatzmutter Lexa, dass sie von wilden KatzenClans stammt und beschließt, sich ihnen anzuschließen. Ihr wird im Clan natürlich misstraut, bis sie ein Geheimnis lüftet und vor einer großen Aufgabe steht.

Umgebung:
Das Territorium:

Erklärungen:
- lange Steine: Merkwürdige lange Steine, Grenzenmarkierung
- Baumstammbrücke: eine Brücke, um über den Fluss zu gelangen
- Kleekuhle: GlutClans Trainingsplatz. Dort wächst nur Klee
- Sandlichtung: Bei der großen Versammlung Treffpunkt, nur Sand
- Steinfelder: Flächen, die nur aus Stein sind. Grenzenmarkierung
- Laubkuhle: WirbelClans Trainingskuhle. Hier bleibt das meiste Laub liegen
- Mohnfleck: Hier wächst nur Mohn, Grenzenmarkierung
Das GlutClanLager:

Erklärungen:
- Kinderstube: eine Höhle, umgeben von einer Hecke
- Hochstein&Heilerbau: Ein Fels mit Höhle
- Anführerbau: abgebrannter, ausgehölter Baumstamm
- Feuerblumeneck: seltsame gelbe Blumen
- Kräuterfleck: Fleck, wo NUR Kräuter wachsen, unterschiedliche zu unterschiedlichen Zeiten
- Eingang: Farntunnel
- Ältestenbau: Steinhöhle
- Schülerbau: Baumhöhle
- Kriegerbau: "
- dunkelbraune Kreise: fast abgebrannte Bäume, die das Lager umgeben.
- dunkelgrüne Farbe außenrum: Hecke, die auch das Lager umgibt


Prolog:
Der Regen petschte laut gegen die harte Luft. Lexa saß davor und schaute in die stürmerische Nacht. Ihre Jungen und ihre Zweibeiner schliefen, so hatte sie etwas Zeit für sich. Die Bäume bogen sich im Wind, der wolkenbehangene Himmel schüttete seine Regentropfen aus. Ein Blitz erhellte kurz die Nacht, dann wurde er gefolgt von einem Donner, der laut im Wald widerhallte. Da glaubte Lexa etwas auf dem Zaun ihres Gartens zu erblicken. War das eine Täuschung oder stand dort wirklich ein Lebewesen? Ein Blitz gab ihr die Antwort. In dem kurzen Licht sah man eine weiße Kätzin mit einem Jungen im Maul, die gerade abspringen wollte, aber vor dem Donner kurz zurückschreckte. Lexa schaltete schnell und düste bis zu der Katzenklappe, die da war, damit sie jederzeit hinaus konnte. Die Nachtluft schlüg ihr kühl entgegen. Doch Lexa zögerte nicht und trat in den Regen, der ihr Fell sofort durchnässte. Der nächste Blitz zuckte und die Kätzin sah, wie die fremde Katze sich einen Weg durch das Gewitter kämpfte. Der Donner war immer lauter. Lexa rief zu der fremden Katze: "Komm mit, ins Trockene!" Die fremde Katze nickte, obwohl sie sich unwohl fühlen würde. Schnell kroch Lexa durch die Katzenklappe und sah sich nach der weißen Fremden um. Diese trat nach Zögern ein. "Ich heiße Traumtanz und komme aus dem GlutClan, einer der beiden wilden KatzenClans hier, im Wald. Ich habe eine Bitte an dich: Bitte nimm dieses Junge auf, denn ich habe eine zu wichtige Mission zu erfüllen. Erst wenn mein Junge sechs Monde alt ist, kannst du ihm von mir erzählen", erklärte die Kätzin und begann, das kleine graue Fellbündel zu lecken. Lexa machte große, mitleidvolle Augen. "Aber natürlich", versprach sie. "Ich muss gehen", meinte Traumtanz, "vielen Dank für deine Hilfe!" Damit verschwand die fremde Katze und ließ ein kleines, nasses trauriges Fellbündel zurück.


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Sig und Ava by me
Gott gab uns zwei Augen, damit wir ab und zu eines zudrücken können Wink
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2 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Di März 29, 2011 8:18 pm

Gast


Gast
du weißt ja, dass ich den anfang toll finde^^
kopier weiter

3 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Mi März 30, 2011 5:10 pm

Wyvernblut

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Heiler
1.Kapitel:
Sunny schaute auf. Der Wind jagte mit heftigen Böen über die Wiese und verwehte die letzte Erinnerung an den heißen Tag gestern. Ja, der Wechselmond hatte angefangen. Sunny wusste zwar, dass die Zweibeiner ihn "April" nannten, aber das war doch kein schöner Name! Die kleine Kätzin stieg schnell die Treppe ihrer Zweibeiner herab. Sie wollte in den Keller, da sich dort ihre Besitzer am Wenigsten aufhielten. Dort war es auch immer warm und sicher. Außerdem lagerte hier das Futter für sie, das hochwertige Futter mit frischem Rind, Huhn und sonst noch was, zwischen deren Geruch man ganz toll einschlafen konnte. Aber noch etwas hatte der Keller zu bieten: Den Ausgang zum Freien. Sunny hatte ihn einmal entdeckt, als sie sich bei einer ihrer Entdeckungstouren in den vielen Räumen des Kellers verlaufen hatte. Dort war ein verlassenes Mauseloch, dass Sunny an den Rändern abgebröckelt hatte, sodass bequem auch eine ältere Katze hinduchschlüpfen konnte. Dieses Loch hatte den Mäusen zur rechtzeitigen Flucht geholfen, als noch Sunnys Vorgänger hier lebte. Sie hatte ihn nie persönlich kennengelernt, doch sie wusste viel von ihm. Er war groß und stark gewesen und hatte ihren Zweibeinern immer die Mäuse weg gejagt.

1.Kapitel(2):
Genau auf dieses Loch steuerte Sunny nun zu. Sie konnte schon den wilden Wind in ihrem Fell spüren, das Gras, dass getrieben vom Wind an ihre Pfoten kitzelte, den stürmischen Geruch riechen, da hörte das Hauskätzchen einen Ruf. "Sunny! Komm her!", rief ein Zweibeinerjunges. Sunny drehte sich um und tapste schnell die Stufen wieder hoch. Das Junge erwartete sie schon. Sie hieß Melli und nahm ihre Katze freudig in den Arm. Sunny wusste, wie sehr es ihre Freundin freute, sie streicheln zu können, deshalb ließ Sunny fast alles mit sich machen. Die blaugrau-silbern getigerte Kätzin folgte ihrem Zweibeiner freudig. In dem Zimmer des zweibeinigen Jungen machte Melli die Tür zu und begann zu arbeiten. Nun war Sunny eingeschlossen. Aber die Kätzin kannte das und sprang so sofort zum Fenster, zu dem Teil harter Luft. Draußen, im Garten der Zweibeiner tobte der Wind weiter. Das Zweibeinerjunge schien verärgert zu sein, als sie sich über merkwürdige, weiße Blätter beugte und mit einer Art Ast darüber fuhr. Etwas Dunkles blieb darauf zurück. Sunny schaute wieder hinaus und hoffte, das Mädchen würde bald fertig sein, denn heute wurde Sunny nämlich sechs Monde alt!

2.Kapitel:

Doch es dauerte noch ein paar Stunden, bis Melli sich endlich zurücklehnte und erleichtert seufzte. Es wurde schon etwas dunkel. Sunny schüttelte sich und sprang schnell hinaus. Sie ging durch den Flur mit den kalten, flachen Steinen und schaute sich das Wohnzimmer an. Wenn jetzt Zweibeiner darin waren, würden sie ihr Essen geben. Doch das Wohnzimmer war leer, so drehte Sunny um und rannte wieder die Teppe hinunter. So schnell sie konnte spprintete sie durch das Loch und stand endlich im Freien. Genussvoll schnupperte die junge Kätzin in der Luft. Es roch nach Wald, da der Wald nicht weit von ihr entfernt im Westen lag. Sie stapfte durch das Gras, bis sie zu der Hecke kam, die ihren und Lexas Garten trennte. Ihre Mutter wartete schon hinter der Hecke. "Sunny, Schatz, da bist du ja!", rief sie erleichtert. Sunny fand das manchmal albern, wie Lexa sich oft aufführte, wenn die Zweibeiner sie irgendwo mal einsperrten, was oft der Fall war, und zu spät zu einem Treffen mit ihrer Mutter kam. "Ja, ja. Und, hast du Ginster nun gefunden?", wollte Sunny wissen. Ihre Mutter schüttelte den Kopf. "Nein, wo mein Sohn ist, weiß ich immer noch nicht. Aber ich muss dir etwas erzählen!"

2.Kapitel(2):

Sunny spitzte die Ohren. Wenn Lexa das so sagte, verbarg sich oft etwas Geheimnissvolles dahinter. Einmal hatte ihre Mutter ihr erzählt, dass Ginster verschwunden war, von den Zweibeinern verschleppt. Seitdem sah sie Lexa nicht oft, sie redete auch kaum darüber, doch ab und zu erkundete Sunny sich bei ihr. Sie wollte wissen, wo ihr Bruder war, denn es gab sonst nichts Aufregendes in ihrem Leben. Nun setzte Lexa sich hin und begann mit zittriger Stimme: "Also, eine Nacht nach dem Tag, an dem meine Junge geboren wurden, hatte es geregnet und gestürmt. Ich saß vor der große harten Luft unseres Hauses und starrte in die Finsternis, weil ich ein bisschen Ruhe brauchte. Dann sah ich eine Kätzin mit einem kleinen Jungen im Maul." Sunny konnte sich vorstellen, was noch kommen würde, aber sie wartete lieber ab. "Ich ging zu der Katze und bat sie, ins Trockene zu kommen, weil sie und ihr Junge sich erkälten würden. Die Katze leistete meiner Bitte Folge und als wir drin waren, erklärte sie: >Ich heiße Traumtanz und stamme von einem der beiden wilden KatzenClans, hier im Wald. Ich habe eine Mission zu erfüllen und bitte dich: Nimm dieses Junge an.<< Du kannst es dir sicher schon vorstellen?!"

3.Kapitel:
Und wie Sunny das konnte! Lexa war also gar nicht ihre Mutter, sondern diese Traumtanz! Und sie war kein reines Hauskätzchen, in ihr floss das wilde Blut einer wilden Katze! Aber warum hatte ihre Mutter sie verlassen? Millionen solcher fragen schwirrten durch Sunnys Kopf. Endlich gehorchte ihr ihre Zunge wieder und Sunny fragte: "Wie heißt der Clan und wie komme ich dorthin?" Lexa seufzte. Dann meinte sie: "Traumtanz hat anscheinend gewusst, dass du uns verlassen willst, aber ich weiß, es ist besser für dich. Deine Mutter meinte, sie würde im GlutClan leben. Hier irgendwo im Wald. Ich weiß, dass du nur durch den Wald in Richtung Nordwesten gehen musst." Sunny war bisher noch gar nicht wirklich klar gewesen, dass sie gehen wollte, doch nun war sie sich sicher: Sie würde sich dem GlutClan anchließen. Selbst wenn der Clan sie nicht annehmen würde, Traumtanz hätte sicher genug zum Sagen, dass sie ihrer Tochter Beitritt gewährte. Aber so überstürtzt wollte Sunny nicht einfach gleich wegrennen. Sie wollte sich erst noch mal überlegen, ob sie das Richtige tat oder doch besser da bleiben sollte. Und jagen musste sie noch üben, falls die Reise zu lang sein würde.

3.Kapitel(2):
Deshalb meinte Sunny: "Danke, dass du mir das gesagt hast. Ich informiere dich wenn es sicher steht, wenn ich gehe." Lexa nickte verständnisvoll und drehte sich um, um in ihr Haus zu gehen. Sunny stand noch da und kroch nach einer Weile in ihren Garten zurück. Ihr Kopf schwirrte voller Gedanken, doch dann zwang sie sich, sich zu konzentrieren. Was riechst du? Streng dich an! Ja, das könnte ein leichter Geruch von Maus sein. Okay. Ich versuche mal, mich anzuschleichen, mal sehen, was passiert., dachte Sunny und ließ sich in Jagdstellung fallen. Vorsichtig setzte sie eine Pfote vor die andere und bewegte sich so leise wie möglich fort. Sie bemerkte, wie gut soe schleichen konnte im Gegensatz zu den anderen Jungen; vor ein paar Monden war sie mit ihren vermeintlichen Geschwistern zusammen. Sunny konnte die Maus stärker riechen und registrierte, dass ihr Opfer nicht mehr weit sein musste, besser gesagt: unter einem Blatt einer Blume. Sunny kam näher, konnte es kaum erwarten, ihre Beute zu töten und zu probieren. Dann fand sie, dass sie nah genug war und sprang schnell auf das Blatt zu. Tatsächlich saß die Maus dahinter, doch plötzlich zischte sie los und entkam.


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4 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Mi März 30, 2011 7:07 pm

Gast


Gast
wie immer super^^
kopier weiter, damit du hier auch bald bei band 5 bist

5 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Fr Apr 01, 2011 8:19 pm

Wyvernblut

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Heiler
oki!

4.Kapitel:
Enttäuscht sah Sunny ihrer Beute hinterher. Sie hatte sich schon so farauf gefreut! Dann arbeitete sie weiter. Diesmal versuchte die Kätzin, sich an einen Vogel anzuschleichen, der gerade eine Beere von einem Busch pickte. Der Vogel sah die Kätzin nicht, die so leise wie möglich ihrer Beute näher kam. Schließlich war sie nah genug, fand sie, und sprang so geräuschlos wie sie konnte. Der Vogel drehte sich verwirrt um, doch schon wurde er von den scharfen Krallen der blaugrau-silbern gestreiften Kätzingefangen. Sunny versuchte, den Vogel tot zu beißen, doch irgendwie entkam er ihren Krallen. Schnell stieß er einen Warnruf aus und verschwand flatternd. Wieder wurde Sunny enttäuscht, doch sie beschloss, wieder ins Haus zu gehen. Dort war es schön warm und es gab etwas zum Essen. Das hochwertige Futter schmeckte viel besser als ihren Sonnenhochfraß. Jeden Mittag bekam sie nämlich irgendwelche trockene Dinge, die nach ihrem Futter sschmeckten. Das war ja noch nicht so ekelhaft, aber diese Teile sahen aus wie getrocknete Kaninchenkötel, deshalb war Sunny sich nie sicher, ob sie das Zeug auch essen konnte. Nachdem sie sich den Bauch voll geschlagen hatte, schlief sie ruhig in ihrem Körbchen ein.


4.Kapitel(2):
Sunny wachte viel zu früh auf, sie war müde. Die Sonne war noch nicht aufgegangen, doch Sunny war plötzlich hellwach. Sie spürte einen Drang, wie ihr Herz sie nach etwas zog und schmerzhaft drückte, wenn Sunny eine falsche Richtung einschlug. Es brauchte noch eine Weile, bis der Kätzin der Grund klar wurde. Sie musste gehen, jetzt, das wusste sie. Also lief das Hauskätzchen schnell in den Keller. Halt! Essen! Ohne zu fressen kann ich doch nicht gehen!, fiel ihr plötzlich ein. Schnell drehte die gestreifte Kätzin um und holte sich etwas aus dem Vorrat des hochwertigen Futters. Sunny wusste, eine andere Katze würde bald hier einziehen, deshalb war ihr Verschwinden okay für sie. Eilig öffnete sie mit ihren Krallen den Deckel und darunter kam zusammengestampft ihr Essen. Doch ohne sich zu eekeln schlang sie es herunter- lieber etwas als Nichts. Sunny nahm die leere Dose mit nach fraußen und vergrub sie, denn ihren Besitzern würde das sonst stören. Die junge Kätzin rannte zum Grundstück von Lexa und kroch durch die Katzenklappe zu ihrer Erstatzmutter. Es wurde langsam heller deshalb musste sie sich beeilen.


5.Kapitel:
"Lexa! Wach auf! Ich gehe!", flüsterte Sunny und stupste die ältere Katze an. Lexa öffnete die Augen und schüttelte den Kopf. Dann meinte sie: "Mach es gut, Sunny. Viel Glück bei deiner Reise. Ich werde dich vermissen." Damit drückte Sunny sich kurz an ihre Ersatzmutter um ihr ihre Dankbarkeit zu zeigen, dann verschwand sie wieder. Sunny genoss den Sonnenaufgang und orientierte sich an ihm, um nicht in die falsche Richtung zu laufen. Eilig rannte die junge Kätzin los. Sie wollte unbedingt beim GlutClan ankommen. Ihr Herz trieb sie immer weiter vorwärts. Ich komme!, rief sie in Gedanken. Doch noch vor Sonnenhoch ging ihr die Puste aus. Und sie hatte Hunger. Sunny schaute sich um. Im Wald war es schön. Die Bäume warfen kühle Schatten über den Boden, es würde ein heißer Tag werden. Überall raschelte Beute. Sunny ortete eine kleine Wasserquelle und sie bemerkte, dass sie Durst hatte. Nachdem die Kätzin ihren Durst gestillt hatte bemerkte sie eine mutige Wasserratte, die etwas im Gebüsch beschnupperte. Sunny bekam Hunger und musste nach wie vor das Jagen üben. Also kauerte sie sich hin und spürte Adrenalin durch ihren Körper rasen, das Blut rauschte in ihren Ohren.


5.Kapitel(2):
Leise schlich sie sich an. Näher kam die kleine Kätzin, immer näher. Doch hier im Wald war die Beute viel empfindlicher, so drehte die Ratte sich um und rannte weg. "Och manno", schimpfte Sunny traurig. Mit hungrigen Magen drehte sie sich um und sah ein Eichhörnchen, das eine Nuss im Boden vergrub. Ohne zu Zögern aber auch ohne Hoffnung wandte Sunny sich zu dem Eichhörnchen und schlich sich dort langsam an. Dann sprang sie ab und bekam das Eichhhörnchen tatsächlich zu fassen! Das Tier drehte und wehrte sich, doch Sunny war schnell genug und hatte es mit einem Biss in die Kehle besiegt. Voller Freude legte sie ihre erste Beute auf den Boden. Aufgeregt begann sie zu essen. Dabei dachte sie: Juhuu! Das schmeckt wundervoll! Dannach ging es weiter. Sunny eilte an dem Bächlein der Quelle entlang. Sie bemerkte gar nicht, wie sie immer mehr die Richtung wechselte. Am Abend bekam sie Hunger, so fing Sunny nach mehreren Versuchen zwei Feldmäuse, die sie dann verspeiste. Nun schlief sie ein, in der sternenklaren Nacht.
Da weckte ein Geräusch die kleine Katze. Dieses Geräusch kannte sie doch!


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6 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Sa Apr 02, 2011 11:49 am

Gast


Gast
natürlich wie immer super:P
kopier ganz schnell weiter
dauert ja nicht lange^^

7 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Sa Apr 02, 2011 1:51 pm

Wyvernblut

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Heiler
6.Kapitel:
Sunny stand langsam verschlafen auf. Konnte man in der Wildnis denn nie ausschlafen? Dann schnupperte sie in der Luft und lief näher an das Geräusch. Vielleicht bestätigte ihr Verdacht sich. Schnell zog Sunny ihre Nase wieder Zurück. Bääh. Igitt! Doofe Zweibeiner!, dachte sie und fauchte leise. Nach ein paar Fuchslängen kam dann der Donnerweg. "Och nein! Ich bin vom Weg abgekommen!", rief Sunny enttäuscht. Doch sie hatte keine Lust mehr, um zu kehren. Aber so würde sie doch nie bei ihren Vorfahren ankommen! Seufzend folgte Sunny dem Bächlei weiter, dass neben dem Donnerweg immer größer wurde. Sie überlegte: Es kann ja sein, dass meine Mutter diesem Bach gefolgt ist. Eine Trinkquelle auf einer Reise ist immer gut. Das wäre logisch. Woher will ich eigentlich wissen, dass ich falsch bin, wenn ich einen Donnerweg sehe? Na, weil Lexa nur etwas von Wald gesagt hat. Könnten Zweibeiner in sechs Monden einen ganzen Donnerweg bauen? Ich weiß es leider nicht. Ich versuche aber mal, dem Bach zu folgen. Zur Not irre ich hier noch in Monden herum, aber mein Gefühl sagt mir, ich bin richtig. Schließlich knurrte Sunnys Magen. Sie rannte etwas über eine Wiese neben dem Donnerweg und schaute sich mit Anstregnung nach Beute um.


6.Kapitel(2):
Es war schwierig, da die lauten Monster die Beute verjagte. Deshalb beschloss Sunny, etwas weiter weg zu gehen. Dort fand sie einen mutigen Hasen. Die Kätzin schlich los, kam immer näher und sprang der Hase rannte los, Sunny hinterher. Sie war eine schnelle Läuferin. Dich krieg ich!, dachte sie kämpferisch, dann gab sie aber doch schnell auf, da sie nicht vom Weg abkommen wollte. Während sie zurück trottete fing sie aber doch noch eine Amsel. Ihr Magen war für eine gewisse Zeit nun zufriedengestellt, deshalb setzte Sunny ihren Weg fort. Sie lief, lief bis zum Abend. Zum Glück führte der Bach etwas weg vom Donnerweg. Dort kroch die blaugrau-silbern gestreifte Kätzin in eine alte Eulenhöhle und schlief bis zum nächsten Morgen. Am nächsten Tag wachte sie früh auf. Sunny ging nach einer kurzen Jagd weiter. Der Bach wurde immer größer und entfernte sich vom Donnerweg, sodass das Getöse bald nicht mehr zu hören war. Sunny nannte den Bach nun Fluss, denn er plätscherte nicht mehr sondern rauschte. In den letzten Tagen hatte die kleine Kätzin im Unterbewusstsein die schweren Wolken wahrgenommen, doch heute bekam sie ein Gefühl, dass es bald sehr stark regnen würde.


7.Kapitel:
Bis zum Nachmittag hielten die Wolken sich noch. Doch dann konnte niemand sie mehr aufhalten. Sunny verzog das Gesicht, als sie nach fünfzehn Herzschlägen pitschnass war. Schnell fand sie einen Bau, einen alten Dachsbau, in dem sie sich verkroch. Sie konnte in dem Bau keinen frischen Geruch mehr riechen, deshalb fühlte sie sich sicher. Es dauerte bis Mondaufgang, den Sunny hungrig im Bau verbrachte. Wegen des Dachsgestankes hielt sich in dem Unterschlupf keine Beute auf und Sunny wollte raus, um endlich etwas zu fangen. Doch auch draußen war kaum etwas los. Sunny konnte sich dennoch an eine Spitzmaus heranschleichen und einen Fisch im Fluss fangen. Hungrig aß sie beides auf. Dann überlegte die Kätzin, was sie nun machen sollte. "Ich kann doch nicht die Nacht durchlaufen, aber ich kann auch nicht schlafen!", sagte sie zu sich. Dann beschloss sie, weiter zu wandern. Als die Sonne aufging und Sunny sich eine frühe Maus gefangen hatte, fiel sie müde neben den Fluss zu Boden und schlief bis Sonnenhoch. Ihr Gefühl drängte sie, weiter zu gehen. Also lief Sunny weiter. Doch dann sah sie eine vertraute Silhouette vor sich aufragen.


7.Kapitel(2):
"Wehe, das ist mein alter Zweibeinerort!", fauchte sie vor sich hin. Sunny war wirklich froh, dass der Fluss um die großen Zweibeinerhäuser herum floss. Plötzlich lief sie an einer Hauswand vorbei. An dieser Wand hing ein Stück von diesem komischen gebleichten Blatt, auf dem war ein Bild. Es war ein Bild von einer Katze. Die Katze war wunderschön, besser gesagt, es war ein Kater. Und davor saß dieser Kater. "Ähm... Hallo?", fragte Sunny schüchtern. Der Kater drehte seinen wunderschönen Kopf zu ihr um. Er war alt und hatte struppiges, weißes Fell mit grauen Flecken. "Wer bist du?", krächzte er, als hätte er lange nicht mehr gesprochen. "Ich... ich bin Sunny. Wer bist du? Und was machst du hier? Weißt du, ob es hier in der nähe Clans gibt?", fragte Sunny sofort. Der Kater antwortete: "Ich lebte bei Zweibeinern, bis meine große Liebe die in einem Clan wohnt, dem GlutClan, Junge bekam und meine Schwester starb. Ich war zu traurig, um ihr und dem Jungen meiner Schwester noch einmal unter die Augen zu treten." Sunny schüttelte den Kopf und erklärte: "Ich habe einen Vorschlag. Ich rede dir jetzt ein, dass deine Liebe dich vermisst, und du zeigst mir den Weg zum GlutClan, okay?"


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8 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am So Apr 03, 2011 8:41 pm

Gast


Gast
weiterkopieren=)
das ist ein befehl xD
du musst gaaaaanz schnell zu band 5kommen

9 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Mo Apr 04, 2011 6:47 pm

Wyvernblut

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Heiler
jaja

8.Kapitel:
Der Kater sah Sunny zweifelnd an. Da fiel der Kätzin auf, dass sie immer noch nicht seinen Namen wusste. "Wie heißt du denn jetzt eigentlich?", fragte sie deshalb. Der Kater antwortete: "Ich heiße Mondstrahl. Aber bist du dir sicher, dass Lichtblume mich immer noch mag? Ich meine, ich bin seit ein paar Blattwechseln nicht mehr aufgetaucht!" Sunny schüttelte den Kopf. Wenn sie Lichtblume wäre, hätte sie Tage lang getrauert und sich schließlich von einer nicht vorhandenen Klippe gestürtzt. Doch das sagte sie lieber nicht, sondern: "Also echt, Mondstrahl. Eine Kätzin, die verlassen wurde ist erst einmal so traurig, dass sie fast nicht mehr leben will. Dann kann das Leben für sie aber weitergehen, obwohl es stumpf und fad ist. Wenn der Kater aber zurück kommen würde, würde das Leben wieder einen Sinn machen. Ich weiß es. Ich weiß, dass sie dich liebt, und mein Gefühl ist immer richtig. Komm´ jetzt mit, wir werden das herausfinden. Es kann nicht sein, dass sie dich nicht mehr mag. Weißt du, meine Vorfahren sind oder waren in diesem Clan. Sie wissen bestimmt, was zu tun ist. Bitte, komm´ jetzt mit." Mit warmen Augen sah Sunny den Kater an.

8.Kapitel(2):
Dieser seufzte verzweifelt und meinte: "Na gut, ich komme mit. Aber ich weiß nicht... bevor ich eine Enttäuschung erlebe..." "Du wirst keine Enttäuschung erleben! Ausgeschlossen! Denk nicht mal daran!", rief Sunny sofort. Plötzlich überlegte sie, ob Mondstrahl sich nicht putzen sollte. Doch das würde Lichtblume zeigen, wie er sie vermisst hatte und besänftigen, falls ihr Herz inzwischen für jemand anderen schlug. Mondstrahl ging vor, die blaugrau-silbern gestreifte Kätzin folgte ihm. Aufgeregt folgten sie dem Fluss und kamen schließlich an seltsamen, langen Steinen an. Der Kater erklärte sofort: "Diese Steine nennen die Katzen Lange Steine. Hinter diesen Steinen liegt auf dieser Seite das GlutClanterritorium, auf der anderen Seite der WirbelClan. Ich kann dir jetzt nicht alles erklären, da ich mich selbst nicht so gut auskenne. Nur einmal bin ich bis zum Lager vorgedrungen und daran habe ich keine schönen Erinnerungen. Komm schnell, bevor uns eine Patrouille erwischt!" So rannte der alte Kater mit einem erstaunlichen Tempo los. Sunny dankte ihrer Abstammung für ihre gute Ausdauer, sonst hätte sie nie mitgehalten.

9.Kapitel:
Der Geruch des GlutClans roch seltsam. Sunny konnte ihn nicht wirklich beschreiben. Aber noch seltsamer war, dass Mondstrahl plötzlich stehen blieb und rief: "Wir kommen in Frieden!" Da traten ein hellgrauer Kater mit einem weißen Bauch und eine rote Katze mit schwarzen Pfoten aus dem GEbüsch hervor. Die Rote schien gleich angreifen zu wollen. Respektvoll wich Sunny zurück. Sie hatte keine Angst, aber auch keine Sympathie den anderen Katzen gegenüber. "Wer bist du?", fragte der graue Kater. Mondstrahl antwortete: "Ich... ich bin Mondstrahl, der Gefährte von Lichtblume und das ist meine Freundin, die ihre eigene Geschichte zu erzählen hat. Lebt meine Geliebte noch? Wie geht es ihren Jungen?" Sunny war erstaunt über Mondstrahls Selbstbewusstsein. Der graue Kater schüttelte sich und meinte: "Kommt mit, Blütenstern hat da auch noch ein Wörtchen mitzureden." Sunny konnte ja nicht wissen, an wen sie der Kater erinnerte. Sie folgte ihm und der Kätzin ins Lager des GlutClans. Es war aufregend. Das Lager war wunderschön. Eine dichte Hecke umgab es, zwischen zwei Baumstämmen wuchs eine Pflanze, wahrscheinlich Farn hinunter und bedeckte den Blick hinein.

9.Kapitel(2):
Sunny spürte die Blätter an ihrem Pelz kitzeln, dann tart sie ein. Viele Katzen lagen dort und wuschen ihr Fell, plauderte oder legten Frischbeute auf den Haufen. Nach einigen Momenten waren ausschließlich alle Augen auf die fremden Eindringlinge gerichtet. "Blütenstern, ich muss etwas mit dir besprechen!", rief der graue Kater. Eine buntgescheckte Katze kroch aus einem hohlen Baumstamm hervor. "Das sehe ich. Wer sind diese beiden, Delphinkralle?", fragte sie, fast schon verärgert. Mondstrahl kam nicht auf die Idee sich vorzustellen, er schnupperte interresiert in der Luft. Plötzlich rief er: "Lichtblume!" und zischte los. Verwirrt blieb Sunny stehen, als der Kater in eine Steinhöhle rannte. Von drinnen hörte man freudiges Miaue und Geschnurre. Etwas lächelnd drehte Sunny sich um und blickte in die ernsten Gesichter der beiden Katzen. Oh nein! Jetzt musste SIE reden, obwohl sie das gar nicht gut konnte! Sie meinte: "Ich bin Sunny und habe gehört, dass meine Mutter in diesem Clan lebt. Und Mondstrahls Gefährtin lebt ebenfalls hier, deshalb sind wir zusammen hierher gekommen und möchten uns dem Clan anschließen." Sunny atmete durch und ließ ihre Worte in der Luft nachklingen.

10.Kapitel:
Delphinkralle flüsterte Blütenstern etwas ins Ohr. Dabei wurden die Augen der Anführerin immer größer. Dann kniff sie die Augen zusammen und schaute Sunny prüfend an. Sie flüsterte zurück. Sunny fragte sich, was da vor sich ging. Was passiert jetzt?, überlegte sie. Endlich begann Blütenstern: "Wenn ihr geeignet genug seid. Mondstrahl ist weise und er macht eine Älteste sehr glücklich. Sie hat ihn sehr vermisst. Er kann bleiben. Aber du musst eine Prüfung bestehen um zu beweisen, dass du eine Clankatze bist." Sunny wusste nicht, welches Wort Blütenstern bei >>Clankatze<< gedacht hatte. Die kleine Kätzin spitzte die Ohren und fragte: "Was soll ich bei dieser Prüfung machen?" Blütenstern blickte zu Delphinkralle und dieser meinte: "Darüber machen wir uns morgen Gedanken. Erst einmal muss jemand dir die Clanregeln beibringen. Frage doch Tannenstreif, unseren älteren Krieger dort hinten. Du erkennst ihn an seinen kastanienbraunen Augen." Sunny nickte und drehte sich um. Tannenstreif lag im Schatten und beobachtete die Kätzin aufmerksam. Als sie auf ihn zulief stand er auf und wartete. "Kannst du mir die Clanregeln beibringen? Delphinkralle hat gesagt, ich soll dich fragen", erklärte Sunny.


10.Kapitel(2):
Der Krieger nickte und begann. Sunny hörte aufmerksam zu und merkte sich alles. Es dauerte noch etwas, bis Tannenstreif fertig war, doch Sunny hatte gerne zugehört. Von ihrem Alter aus war sie Schülerin, doch sie glaubte nicht, bei den Schülern schlafen zu dürfen. Also ging sie zu Blütenstern die sagte: "Wir sind zwar der GlutClan... und nehmen Katzen gerne auf, aber ich bin lieber nicht so leichtsinnig und lass dich bei den Schülern schlafen. Tut mir Leid, du musst draußen übernachten. Mondstrahl darf schon bei den Ältesten bleiben, aber Lichtblume kennt ihn und dich kennt... niemand." Sunny nickte verständnisvoll. Sie konnte wieder nicht wissen, was Blütenstern gedacht hatte, als sie mit ihrer Rede zögerte. Aber sie spürte, das etwas dahinter steckte, dass viele Katzen mehr wussten als sie. Aber Sunny wollte sich jetzt nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen, sondern sich ausschlafen um die Prüfung zu bestehen. Deshalb machte sie es sich in der Mitte des Lagers gemütlich und schlief ein. Am nächsten Morgen ging früh die Sonne auf und es würde wieder warm werden. Aufgeregt sprang die Kätzin aus und und wartete geduldig, bis Blütenstern ihr eine Aufgabe zuteilte.



11.Kapitel:
Doch die Anführerin des Clan streckte sich erst ausgiebig und holte sich etwas Beute. Mit einer Schwanzbewegung gab sie Sunny zu versehen, es ihr nachzutun. Dankbar holte sich die hungrige Kätzin einen Specht und fraß ihn hastig auf. "Ich weiß endlich, was ich dir für eine Aufgabe geben kann. Ich habe mich lange darüber mit meinem Stellvertreter unterhalten. Nun steht es fest: du musst bis Sonnenhoch mindestens acht Beutetiere jagen und alle allein zum Lager schleppen. Niemand darf dir helfen. Wenn du das schaffst, musst du noch eine weitere Aufgabe lösen. Wenn du aber über zehn Beutetiere fängst und tötest, wirst du in den Clan aufgenommen. Und jetzt beeil dich!", erklärte Blütenstern. Sunny nickte und verscharrte schnell die Überreste des Spechts. So schnell die kleine Kätzin konnte flog sie aus dem Lager und sah sich kurz im GlutClanterritorium um. Es hatte einen großen Wald und viel Wiese und einen Fluss. Es war der Fluss, denn Sunny von seiner Quelle aus gefolgt war. Schnell rannte die Kätzin los, um zwei Fische im Fluss zu fangen. Es erforderte höchste Konzentration, aber sie schaffte es. Noch zwei Eichhörnchen, zwei Vögel und zwei Mäuse, dann habe ich das Mindeste, überlegte die blaugrau-silbern gestreifte Kätzin.



11.Kapitel(2):
Also schlich sie auf einen Baum und bekam noch ein Eichhörnchen und einen Finken zu fassen. Eine Maus lief ihr fast in die Pfoten! Sunny war erstaunt, dass die Jagd trotz allem einfach war und gerade mal die Hälfte der Zeit war um! Während die Kätzin einen weiteren Vogel auflauerte, bemerkte sie eine Maus. Was soll ich denn jetzt machen? Ich fange den Spatz., dachte Sunny und sprang auf den Vogel. Natürlich war die Maus schon weg, doch Sekunden später schlich Sunny neuer Beute entgegen. Zack, sie bekam ein Eichhörnchen zwischen die Krallen. Nur noch eins! Sofort hatte Sunny auch eine große Maul getötet. Schnell lud sie die Beute auf sich, trug die Tiere sogar auf den Rücken und eilte zum Lager. Als sie dort ankam, saß Blütenstern da, mit ordentlich um die Pfoten gekringelten Schwanz. Sie beobachtete die Kätzin genau, wie sie ihre Beute ablegte, rührte sich aber nicht. Sunny blickte kurz zum Himmel. Zeit habe ich noch, dachte sie und preschte auf eine Wiese auf der sie sofort einen Hasen im Visier hatte schon war dieser erlegt und ein Eichhörchen folgte. Zum Abschluss schnappte Sunny sich noch einen Fisch aus dem Fluss und düste zum Lager.



12.Kapitel:
Sie kam an, kaum hatte die blaugrau-silbern gestreifte Kätzin die Beute abgelegt, erreichte die Sonne ihren Höchststand. Erschöpft ließ Sunny sich hinfallen. Blütenstern nickte anerkennend. "Gute Arbeit", meinte sie, "Um Sonnenuntergang ist deine Schülerzeremonie. Bring deine Beute auf den richtigen Frischbeutehaufen, obwohl sie schon fast einer ist." Zwinkernd verschwand die Anführerin mit Delphinkralle im Anführerbau. Sunny drehte sich glücklich um und schuf die Beute unter den bewundernden Blicken der anderen Clankatzen auf den Frischbeutehaufen. Nun beschloss sie, die anderen Schüler kennenzulernen. Sie ging erst einmal in den Schülerbau, doch dort war niemand. Also lief die gestreifte Kätzin aus dem Lager und entdeckte die Laubkuhle. Dort trainierten gerade zwei Schüler mit ihren Mentoren. Tannenstreif war auch da und rief zu seinem Schüler: "Gut, Silberpfote!" Eine junge, graugestreifte Kriegerin fragte: "Blutpfote, sage mir die verschiedenen Jagdtechniken!" Die hellgraue Schülerin überlegte kurz. Dann meinte sie: "Um Fische zu fangen gibt es die Blitztechnik, um Mäuse und Kaninchen zu fangen gibt es die klassische Methode des Anschleichen worbei man auf die feinen Unterschiede der Beute achten muss, dann gibt es noch Sprung- und Renntechnik für manche Hasen und Eichhörnchen."



12.Kapitel(2):
Die Kriegerin nickte und Tannenstreif bat seinen Schüler, die Techniken vor zu machen, wobei Blutpfote die Beute sein sollte. Schon nach einer Weile lagen beide lachend am Boden, auch Sunny musste sich wirklich dazu zwingen, sich ihnen nicht anzuschließen. Die, die einigermaßen am ernstesten waren, waren Tannenstreif und die die andere Mentorin. Doch auch die beiden konnten sich ein Kichern nicht verkneifen. Wie auch? Es sah nur zu lustig aus, wie der silberne Schüler da saß und geduldig wartete, bis Blutpfote wie ein Fisch angekrochen war und er so tat, als würde er sie hochschleudern! Sunny versuchte sich wirklich nur im Hintergrund zu halten, doch Tannenstreif rief sie zu sich. Er meinte: "Du darfst gerne zuschauen. Das ist übrigends Leuchtblüte, die Mentorin von Blutpfote, der Hellgrauen mit dem blutroten tropfenförmigen Fleck auf der Brust." Leuchtblüte nickte Sunny zu und diese nickte zurück. Endlich hatten sich Silberpfote und Blutpfote einigermaßen gefasst. Langsam atmeten sie ein und aus. Doch als Blutpfote fragte, ob sie weitermachen sollten, kicherte Silberpfote los und Blutpfote musste auch mitlachen. Diesmal lachte auch Sunny aus vollem Halse mit.



13.Kapitel:
Es tat gut. Bis Die Sonne fast schon unterging hatten Blutpfote und Silberpfote sich noch immer nicht richtig eingekriegt. Blutpfote fragte Sunny auf dem Weg zum Lager: "Wo hast du davor gelebt?" In ihren fröhlichen Augen funkelte Neugier. Sunny befürchtete zwar, dass die Schülerin sie wegen ihrer Herkunft nicht mochte, doch Sunny antwortete: "Ich lebte als Hauskätzchen. Dann habe ich erfahren, woher ich stamme und bin auf dem schnellsten Wege zum Glutclan geeilt." Silberpfote hörte mit und nickte. "Das ist sehr mutig, finde ich. Denn nicht alle Katzen werden dich freundlich aufnehmen. Wenn aber bewiesen ist, dass reines Kriegerblut in deinen Adern fließt, dann wird schon alles gut gehen. Kennst du die Geschichte von Feuerstern?" Sunny schüttelte den Kopf. Blutpfote wollte gerade erzählen, da hallte ein Ruf von Blütenstern vom Hochstein: "Alle Katzen des Clans, die alt genug sind, ihre Beute selber zu fangen, versammeln sich jetzt unter dem Hochstein zu einem Clantreffen!" Sunny lief neugierig zum Hochstein und Blutpfote und Silberpfote setzten sich neben sie. Ein dunkelbrauner Kater kam dazu und fragte Blutpfote leise: "Wer ist das?"



13.Kapitel(2):
Blutpfote antwortete: "Das, mein liebes Brüderchen, ist Sunny, die wenn du da gewesen wärst hättest du es mit erlebt, in den Clan aufgenommen wird, weil sie zwischen Sonnenaufgang und Sonnenhoch elf Beutetiere erlegt hat!" Der Kater nickte und setzte sich neben seine Schwester. Silberpfote tuschelte noch schnell zu ihr: "Das ist Dunkelpfote und Laubpfote, die hellbraune Kätzin die gerade zu uns kommt, ist meine Schwester." Sunny nickte und lauschte Blütensterns Worten. "Gestern kamen zwei Katzen in das Lager, um aufgenommen zu werden. O SternenClan, nimm sie auch bei dir auf! Mondstrahl, du bist zu alt um kämpfen zu erlernen und noch ein Krieger zu werden. Du wirst glücklicher sein als Ältester. Sunny, du bist eine junge intelligente Katze. Du wirst Sonnenpfote heißen bis du dir deinen NKriegernamen verdient hast und Meeresflug wird dein Mentor sein. Meeresflug, ich weiß, du hattest noch nie einen Schüler, aber Tannenstreif, Rosenherz und Nachtspiegel werden dir schon den richtigen Weg leiten." Ein hellgrauer Kater nickte und ging auf die stolze Sonnenpfote zu. Diese reckte die Nase, weil Tannensteif ihr so die Zeremonie beschrieben hatte.



14.Kapitel:
Alle Katzen riefen plötzlich: "MONDSTRAHL, SONNENPFOTE, MONDSTRAHL, SONNENPFOTE!" Sonnenpfote war überrascht. Ihre Augen leuchteten freudig wie zwei kleine Sonnen und sie freute sich nur noch. Nachdem der Chor abgeklungen war, kam kurz Mondstrahl durch die paar Katzen, die ihr Beglückwünschten und meinte: "Vielen Dank, Sonnenpfote. Ohne dich wäre mein Leben viel verzweifelter." Doch Sonnenpfote erwiderte: "Nein, Mondstrahl. Ohne dich hätte ich den Weg zum GlutClan niemals gefunden!" Nun kam Blutpfote zu der neuen Schülerin. "Ich möchte dir die Geschichte von Feuerstern erzählen!", rief sie doch Dunkelpfote meinte: "Nein, Blutpfote es ist zu spät. Tut mir Leid, das müssen wir auf Morgen verschieben." Etwas enttäuscht kroch die hellgraue Schülerin in ihr Nest. Sunny schnupperte etwas im Bau herum, dann machte sie sich ein Nest aus Moos, das in der Baumhöhle der Schüler überall wuchs. Seelig schlief die Schülerin ein und träumte von Sonnen, die Beute jagten. Da wurde sie aus ihrem Schlaf gerissen. "Sonnenpfote! Komm, wach auf! Wir wollen doch nicht zu spät kommen!", flüsterte Blutpfote. Sonnenpfote setzte sich verwirrt auf.



14.Kapitel(2):
"Bist du verrückt? Wir sind die ersten, die wach sind. Bis das Training beginnt dauert es noch!", knurrte Sonnenpfote und deutete auf den Himmel, auf dem noch nicht einmal Verfärbungen für den Sonnenaufgang zu sehen waren. "Na und?", Blutpfote begann sich fröhlich zu lecken. Laubpfote wachte auf und erklärte Sonnenpfote: "Blutpfote liebt es, früh wach zu sein. Sie stört uns jeden Morgen obwohl es noch Nacht ist. Das Einzige, das du dagegen tun kannst, ist sih schlafend stellen, außer du bist so früh schon fit!" "Danke, Laubpfote. Aber wahrscheinlich bringt es jetzt nichts mehr, ich kann nur einmal, maximal zweimal pro Tag einschlafen", antwortete Sonnenpfote und sprang in die Lagermitte. Blutpfote folgte ihr. Sonnenpfote putzte sich gründlich, da sie ordentlich sein wollte bei ihrem ersten Training. "Jetzt ist Zeit und ich kann dir die Geschichte von Feuerstern erzählen!", verkündete Blutpfote freudig. Sonnenpfote setzte sich hin und hörte aufmerksam zu, wie Blutpfote zu erzählen begann: "In irgendeinem Wald lebten mal vier Clans- der WindClan, der FlussClan, der SchattenClan und der DonnerClan. Eines Tages kam in den DonnerClan ein Schüler. Und der Schüler war ein Hauskätzchen."


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Sig und Ava by me
Gott gab uns zwei Augen, damit wir ab und zu eines zudrücken können Wink
Bitte für meine Freundin:

~ Ehemals Elfentraum

10 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Mo Apr 04, 2011 8:18 pm

Gast


Gast
jaaaaaaaaaaaaaaaaa
schön viele kapitel:)
natürlich sind die super und du sollst weiterkopieren

11 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Mo Apr 04, 2011 8:49 pm

Wyvernblut

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Heiler
gut


15.Kapitel:
Sonnenpfote nickte. So etwas in der Art hatte sie erwartet. Blutpfote erzählte weiter: "Dem Clan ging es nicht so gut, sie hatten wenige Schüler und viele Kämpfe. Doch ein paar Nächte, bevor das Hauskätzchen in den Clan kam, bekam die Anführerin, Blaustern, eine Prophezeiung vom SternenClan: Nur Feuer kann unseren Clan retten! Das Hauskätzchen hieß Sammy und hatte feuerrotes Fell. Da er sich nach Wildheit sehnte verwikelte er sich in einen Kampf mit einem Schüler. Doch der Schüler wurde sein Freund und Sammy wurde im Clan aufgenommen. Da sein Fell im Licht der Sonne flammenfarben leuchtete schöpfte Blaustern Hoffnung und nannte ihn Feuerpfote. So schlugen sich Feuerpfote und Graupfote mit Verrätern und Liebe herum bis sie Krieger wurden. Feuerherz hieß nun das Hauskätzchen, und Feuerherz bekam sehr viele Aufgaben, die ich dir nicht alle erklären kann. Irgendwann wurde er 2. Anführer. Ein Feuer brach im Wald aus, aber fast alle wurden gerettet. Aber sein Erzfeind hetzte eine Hundemeute auf den DonnerClan auf, so opferte sich Blaustern mit den letzten Worten: "Nur Feuer kann unseren Clan retten, hat der SternenClan gesagt. Ich dachte immer, richtiges Feuer, doch er meinte DICH! Ich weiß, du wirst den Clan gut leiten." Und starb. So wurde ein Hauskätzchen ein angesehener Anführer!"

15.Kapitel(2):
Sonnenpfote staunte. Sie glaubte nicht, dass sie das auch schaffen könnte. Aber es war schön, sich das vorzustellen. Blutpfote meinte: "Seitdem diese Geschichte an alle Anführer und Heiler geschickt wurde, wurde Feuerstern unvergesslich, alle Anführer sehen zu ihm auf. Und mehr Hauskätzchen werden in den Clans aufgenommen!" Sonnenpfote lächelte und Meeresflug trat aus dem Kriegerbau. "Guten Morgen", murmelte er schüchtern. Sonnenpfote nickte. Blutpfote schaute zum Himmel und stürmte in den Kriegerbau. "Leuchtblüte, können wir jetzt endlich trainieren gehen?" Ärgerlich kamen so gut wie alle Krieger aus ihrem Bau heraus, da Blutpfote alle geweckt hatte. Tannenstreif streckte sich und leckte sein Fell neben einer hellblonden Katze mit fliederfarbenen Augen. Sonnenpfote war etwas überrascht über ihren Anblick, doch sie gewöhnte sich schnell daran. Plötzlich war die Lichtung trotz der frühen Morgenstunde belebt. Delphinkralle teilte Patrouillen ein, wobei er Blutpfote und ihre Mentorin zu einer Jagdpatrouille schickte. Sonnenpfote weckte die anderen Schüler, die mit ihren Mentoren in die Laubkuhle gingen. Meeresflug fragte Tannenstreif: "Was soll ich jetzt machen?" Dieser antwortete: "Zeig ihr am Besten mal das Territorium und die Grenzen."

16.Kapitel:
Meeresflug nickte und meinte: "Komm mit, Sonnenpfote." Diese rannte ihm aufgeregt hinterher. Das Territorium war für sie unbekannt, aber es war alles spannend. "Zuerst gehen wir zu den kangen Steinen", erklärte ihr Mentor. Sonnenpfote fiel ein: "Ist das nicht die Grenze des Territoriums? Mondstrahl hat mir davon erzählt!" Meeresflug nickte zustimmend und die beiden kamen kurz danach an. "Da du darüber wohl alles weißt, gehen wir weiter zum Fluss, der ist die ungefähre Grenze zwischen uns und dem WirbelClan. Beide Clans dürfen dort fischen und der GlutClan darf jederzeit zur Sandlichtung", erklärte Meeresflug, "Die Sandlichtung ist da drüben. Dort treffen sich die beiden Clans zur großen Versammlung immer Vollmonds. Komm mit, ich kann sie dir zeigen." Aufgeregt folgte Sonnenpfote ihn über einen umgestürzten Baumstamm über den Fluss. Die beiden Katzen verschwanden durch ein Gebüsch und Sonnenpfote sah die große Lichtung voller Sand. Am Rand hatte sie eine Erhebung und es roch nach GlutClan, aber auch ein anderer, stinkender Geruch war dabei. "Dieser Geruch... ist das WirbelClan?", wollte Sonnenpfote wissen. Meeresflug schüttelte den Kopf und meinte: "Tiger."


16.Kapitel(2):
"Was? Tiger leben hier auch?", fragte Sonnenpfote entgeistert. "Nein, aber eine Zeit lang vor ein oder zwei Blattwechseln belagerten Tiger den Wald. Aber wir haben es geschafft, sie zu verstreiben. Seit Monden versuchen wir schon, auch ihren Geruch zu verjagen, abe rer bleibt einfach da", antwortete Meeresflug. Danach rannten sie weiter über den Fluss zu den Steinfeldern. Sonnenpfote bekam Wissen über den Monstein und über den gefährlichen Bau. Meeresflug umging geschickt eine besondere Geschichte von Katzen, die die Steinfelder einmal vollkommen überquert hatten und informierte Sonnenpfote über die Grenzen im Wald. Die Sonne ging schon langsam unter als Sonnenpfote erschöpft im Lager ankam. Sie nahm sich kurz einen Vogel, sie wusste nicht, was das für einer war, und kroch dann in den Bau. Silberpfote schlief schon, auch Sonnenpfote war bald im Reich der Träume.
Sie stand an den langen Steinen und hörte Rufe wie: "Finde es heraus, Sonnenpfote!" "Wir warten!" "Komm und rette uns!" Aber der letzte war der Schlimmste. Denn er war kein Ruf, sondern ein gellender Schrei, der der jungen Schülerin durch Knochen und Mark ging.

17.Kapitel:
Sonnenpfote schreckte auf. Es war schon früher morgen, Blutpfote war weg. Die anderen Schüler wurden auch langsam wach. Die blaugrau-silbern gestreifte Kätzin schwitzte und zitterte. "Was ist los?", fragte Dunkelpfote. Sonnenpfote schüttelte den Kopf und meinte: "Nur ein schlechter Traum. Dann sprang sie in die Lagermitte und wartete nach einem kurzen Frühstück auf Meeresflug. Bis er kam, putzte sie sich sorgfältig. Der hellgraue Kater meinte: "Heute wirst du die Grundtechniken des Kämpfens erlernen. Wenn du bis Sonnenhoch durchhälst, kann ich dir auch noch etwas jagen beibringen, obwohl du schon ziemlich gut bist, für so eine unerfahrene Schülerin." Sonnenpfote nickte begeistert und folgte ihrem Mentor in die Laubkuhle. Dort trainierten Laubpfote und ihre Mentorin, Meeresflug erklärte, sie hieß Rosenherz, schon, aber die Kuhle reichte für beide und Sonnenpfote konnte sich auf ihr Training konzentrieren. Meeresflug begann: "Es ist leicht, gegen einen dummen Gegner zu kämpfen. Drauf hauen kann jeder. Doch wenn du einem erfahrenem Kämpfer gegenüber stehts, brauchst du eine gute Technik."

17.Kapitel(2):

Sonnenpfote nickte eifrig. Meeresflug fuhr fort: "Wenn du größere und stärkere Katzen besiegen willst, musst du geschickter, schneller und schlauer sein. Das ist nicht immer leicht. Beginnen wir mal mit dem einfachen Angriff: du erteilst mir so viele Pfotenhiebe, bis du meine Kehle erwischst. Natürlich mit eingezogenen Krallen, aber im Kampf versuchst du deinen Gegner so sehr wie möglich zu schwächen. Ich wehre mich natürlich. Diese Übung geht so lange, bis du es schaffst, meine Kehle zu treffen." Sonnenpfote stellte sich auf. Sie musste Meeresflugs Verteidigung durchbrechen und darauf achten, dass er ihre nicht durchbrach. Die Schülerin ging auf ihren Mentor zu und hob die Pfote schnell versuchte sie, seinen Pfoten aus zu weichen, doch er schlug sie schnell weg. Nun kam die andere Pfote zum Einsatz. Sonnenpfote verlagerte das Gewicht auf die Hinterbeine, sodass sie mit beiden Pfoten kämpfen konnte. Doch egal wie sie sich anstrengte, Meeresflug hatte einen kurzen Augenblick erhascht, in dem sie zu sehr auf Angriff konzentriert war, sodass er gewann. "Macht nichts", sagte er, "machen wir nochmal. Du musst dich besser auf zwei Dinge konzentrieren!"

18.Kapitel:
Sonnenpfote nickte. So ging es weiter und weiter. Schließlich brauchte sie zu Sonnenhoch eine Pause. Doch verbessert hatte sie sich, in drei von sieben Spielen hatte sie gewonnen. Das war zwar nicht so viel, aber immerhin. Erschöpft verschlang die junge Schülerin zwei Mäuse und ging wieder zu Meeresflug. "Ich will noch etwas jagen!", rief sie. Ihr Mentor meinte: "Na gut, wir treffen uns gleich vor der Laubkuhle." Sonnenpfote nickte und ging schon mal los. Sie musste nicht lange auf ihren Mentoren warten. "Jetzt gehen wir in den Wald", verkündete Meeresflug und Sonnenpfote folgte ihm. Sie war etwas aufgeregt, denn nun würde sie richtig Beute fangen lernen! Im Wald wurde sie dazu aufgefordert, alles was sie an Beute riechen konnte, auf zu zählen. "Oben in den Bäumen sind zwei Amseln und ein Eichhörnchen, hier in der Nähe ist ein Kaninchen und hinter uns sind zwei Mäuse. Erstaunt lobte Meeresflug sie. "Dann zeig mir mal, wie du das Kaninchen fängst", meinte er. Sonnenpfote kauerte sich hin und schlich langsam auf das Tier zu. Kurz darauf sprang sie ab und landete auf dem verschrekten Kaninchen. Mit einem Biss hatte sie es vernichtet und kehrte zu ihrem Mentor zurück.


18.Kapitel(2):
Dieser zuckte mit den Schnurrhaaren und meinte: "Du hast nichts falsch gemacht, aber besser wäre es, wenn du das Gewicht mehr auf die Oberschenkel verlagerst. Dann bist du noch leiser. Aber keine Sorge, das ist ein typischer Fehler bei jeder Katze. Mit etwas Übung schaffst du das schon." Sonnenpfote versuchte es noch einmal und noch einmal. Immer bekam sie die Beute zu fassen, aber bei einem Eichhörnchen war es sehr knapp. Schließlich kehrten die Katzen zurück zum Lager und übten in der Trainingskuhle noch mehr. Am Abend war Sonnenpfote wieder sehr erschöpft. Sie legte sich hin und schlief ein, bevor der Mond aufgegangen war und träumte wieder ihren Traum.
Sie stand vor den langen Steinen, auserhalb des GlutClanterritoriums. Sie hörte wieder die Stimmen kreischen: "Beeil dich, Sonnenpfote!" "Wir können nicht mehr!" "Bringe die Sonne!" "Du bist die letzte Hoffnung!" Kurz tauchten ein silberner Kater und ein dunkelbrauner Kater vor ihr auf- diese beiden hatte sie gesehen, dann weckte sie wieder der letzte Schrei- aber diesmal war er lauter, schmerzerfüllter und schrecklicher!



19.Kapitel:
Sonnenpfote unterdrückte einen Schrei, als sie wieder in der Baumhöhle lag. Sie schwitzte stark, so ging sie auf die Lichtung des Lagers. Es war zwar früh, aber Blutpfote war noch nicht wach. Sonnenpfote musste etwas über diese beiden Katzen herausfinden. Deshalb ging sie leise in denn Kriegerbau. Dort schliefen noch alle, aber Sonnenpfote erkannte den Silbernen sofort wieder. Doch der Dunkelbraune war nicht da. Die Schülerin ging gespannt in den Heilerbau. Als sie den ersten Schritt getan hatte, hüllte sie schöner Kräutergeruch ein. Da tauchten plötzlich vor ihr fremde Katzen auf, es waren sieben. Mit geweiteten Augen sahen die Katzen die Schülerin eindringlich an. Sonnenpfote konnte nicht erkennen, ob Angst, Verzweiflung oder Schreken in ihren Augen standen. Sie wollte es herausfinden, doch so schnell die Katzen da waren, so schnell waren sie auch wieder verschwunden. Sonnenpfote ging erschrocken weiter. Der dunkelbraune Kater aus ihrem Traum schlief zusammengerollt in seinem Bau. Nun wusste Sonnenpfote, welche die Kater aus ihrem Traum waren, aber konnte sie sie wecken?


19.Kapitel(2):

Sonnenpfote beschloss, es zu tun. Tannenstreif hatte ihr erklärt, dass die Träume immer vom SternenClan kamen und Heiler und Anführer ein besonderes Band zum SternenClan hatten. Die Schülerin ging vorsichtig auf den Heiler zu, dann stupste sie ihn an. "Äh... hallo, ich bin Sonnenpfote. Ich muss etwas mit dir besprechen... es geht um einen Traum." Der Heiler fuhr blitzartig hoch. "Stolperschatten!", murmelte er. Sonnenpfote verstand nicht, aber sie schwieg. Der dunkelbraune Heiler nahm die Schülerin genau in Augenschein, dann meinte er. "Hallo, ich heiße Schattenklang und bin der Heiler des GlutClans. Worum ging es denn in deinem Traum?" Sonnenpfote war erleichtert, dass er nicht böse war und vertraute dem Kater sofort. Also erzählte sie ihn von den Träumen und den Katzen. "Sehr merkwürdig. Ganz eindeutig ein Zeichen vom SternenClan-" Da hörte er aprupt auf und schaute Sonnenpfote noch einmal gründlich an. Er meinte: "Ich muss noch etwas nachschauen, entschuldige mich bitte." Sonnenpfote war überrascht als sie hinaus geschickt wurde. Was ging hier in dem Clan vor? Ihr Verdacht wuchs immer mehr, dass in diesem Clan alle etwas wussten, was sie nicht wusste.


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12 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Di Apr 05, 2011 1:12 pm

Gast


Gast
wie immer toll und du sollst so schnell (und so viel) wies geht weiterkopieren;D

13 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Di Apr 05, 2011 2:23 pm

Wyvernblut

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Heiler
20.Kapitel:
Aber Sonnenpfote wusste, sie könnte es aus den anderen nicht herausbringen, was sie ihr verheimlichten. Also müsste sie jemanden fragen, der nicht bei dieser Verschwörung mitmachte. Aber egal, wie lange das dauern würde, bis Sonnenpfote das heraus hatte- sie würde es schon noch herausfinden. Mit viel Geduld schaffte sie das schon. Hoffentlich. Die Schülerin sah sich nach Meeresflug um. Sie sah, wie er sie verschlafen putzte. Sie ging zu ihm und fragte ihn, was sie machen sollte und der sagte: "Ich habe einen Auftrag: bring mir mindestens eine weiße Maus. Ich weiß, das ist schwierig, aber es ersetzt ein bisschen das Training und wenn du das vor Mondhoch schaffst kriegst du morgen frei." Sonnenpfote eilte aus dem Lager. Diesen Auftrag wollte sie undbedingt erfüllen. Gab es im Wald weiße Mäuse? Gab es überhaupt weiße Mäuse? Sonnenpfote war sich sicher, dass Meeresflug sie nicht ausgeschickt hätte, wenn das Vorhaben unmöglich war. Sonnenpfote rannte zuerst in den Wald. Dann schnüffelte sie angestrengt. Konnten Katzen Farben riechen? Bestimmt nicht. Aber sie hatte noch nie eine weiße Maus gesehen. Sonnenpfote wusste, dass die Mäuse etwas verborgener leben mussten. Aber rochen sie anders?

20.Kapitel(2):
Sonnenpfote dachte: Ich schnüffel jetzt so lange in der Luft bis ich einen Mäusegeruch habe, der sich von den anderen unterscheidet. Dann sehe ich nach. So stand sie Schülerin bis Sonnenhoch an verschiedenen Orten im Wald. Sie flüsterte, während sie an eine weiße Maus dachte: "Ich steh hier noch rum bis die Sonne-" Doch weiter kam sie nicht. Plötzlich drehte sich etwas in der Luft vor ihr wie ein Wirbelsturm. Täuschte sie sich... oder war das ein Sonnenstrahlwirbel? Sie wusste nicht, was sie machen sollte. Sonnenpfotes Gehirn arbeitete. Warum war dieser Wirbel aufgetaucht? Sie ging alles noch einmal durch. Ich wollte die Maus finden. Dann habe ich an eine weiße Maus gedacht und das Wort "Sonne" gesagt. Ich probiere es jetzt einfach mal aus., überlegte sie und sagte laut: "Wo ist die weiße Maus?" Plötzlich wurde der Wirbel weniger und verwandelte sich in einen Lichtball. Dieser flog lautlos in der Luft und leuchtete ab und zu golden. Sunny stürzte hinter ihm her, bis sie sich ermahte: Keine Maus wird bei diesem Lärm den ich verursache bleiben! Also schliech Sonnenpfote ebenfalls weiter. Doch führte dieser Sonnenball sie überhaupt zu der Maus?


21.Kapitel:
Sonnenpfote blieb nichts anderes übrig, als zu hoffen. Der Sonnenball führte sie zum Fluss und blieb dort über einer Höhle stehen. Leise schlich Sonnenpfote hinein- und sah sie. Eine wunderschöne Maus knabberte an einem Korn. Doch das schönste war, sie war weiß. Schnell schlich Sonnenpfote sich und schon hatte sie die Maus getötet. Stolz rannte sie wieder aus der Höhle raus und bemerkte, dass der Sonnenball verschwunden war. Doch das war der Schülerin egal. Sie rannte nur fröhlich zum Lager. Meeresflug staunte dort nicht schlecht, dann gab er Sonnenpfote für den Rest dieses und für den nächsten frei. Sonnenpfote überlegte nicht lange sondern rannte schnell wieder aus dem Lager hinaus. Sie setzte sich vor die langen Steine und hoffte, dass ihr Suchteil auch noch einmal klappte. Sie leiß den Wunsch größer werden, etwas herausfinden zu wollen, bis sie schließlich sagte: "Sonne!" Zu ihrer Verwunderung geschah nichts. Tiefe Verzweiflung krallte in ihren Bauch. Das durfte doch nicht wahr sein! Sie musste sich besser konzentrieren. Noch einmal versuchte Sonnenpfote es. Ich will unbedingt herausfinden, was die anderen wissen und jemanden finden, der es weiß und mir verrät!!!


21.Kapitel(2):

Sonnenpfote dachte immer wieder so, bis ihr Wunsch sehr groß war, herauszufindenm, was es mit Traumtanz auf sich hatte. Niemand hatte je etwas zu diesem Thema geäußert. Nicht einmal die Ältesten, die sonst sehr gesprächig waren. Sonnenpfote wollte es also unbedingt wissen und mit all ihrer Kraft rief sie: "Sonne!" Endlich tauchte der Wirbel vor ihr auf. "Führe mich zu einer Katze, die mir verraten kann, was der Clan mir verschweigt", befahl sie. Sonnenpfote schaute den Lichtwirbel genau an und bemerkte, wie genau das selbe Licht sich so hinfügte, dass eine Kugel in der Luft leuchtete. Diese zischte los und Sonnenpfote sprang hinterher. Die Kugel führte heraus aus dem Territorium, aber Sonnenpfote war zu beschäftigt, um das zu bemerken. Nach kurzer Zeit hielten sie vor einem Bau. Ein Kater trat daraus hervor, musterte sie und meinte: "Willkommen. Bist du es, die Tochter von Traumtanz? Ich wusste, du würdest zu mir finden. Komm rein!" Sonnenpfote schaute den alten, dunkelbrauen Kater an. Er hatte schwarze Flecken auf seinem Fell und sagte: "Ich kann dir alles erklären. Ich habe alle Suncats getroffen und versprochen, das Wissen für
dich aufzuheben."

22.Kapitel:
Sonnenpfote setzte sich unsicher auf den Boden. Was sollte sie tun? Der Kater lud sie noch einmal freundlich ein, in seinen Bau zu kommen. Schließlich ging die Kätzin dann in den Bau- ein hohler Baumstumpf. "Du willst bestimmt die ganze Geschichte wissen. Also fange ich ganz vorne an", begann der Kater, "Nicht weit hinter den Steinfeldern lebt ein Katzenrudel- das Felsenrudel. Diese Rudel glauben an das Höllenrudel, so ähnlich wie unser SternenClan. Es gibt dort anstatt Anführer einen König und eine Königin. Mindestens einer der beiden muss königliches Blut in sich haben. So kam es, dass eine Königin einmal Junge bekam. Das musste sie tun, damit sie Erben hatte. Eines der Jungen nannte sie Tanzjunges. Dieses Junge wurde zum Königserben auserkoren, bald bekam sie Unterricht im Königssein und später auch im Kämpfen. Tanzjunges hieß als Kriegerin Tanzsilber. Sie verliebte sich in einen Krieger namens Regentanz, und schon waren die beiden Gefährten. Als Könige schlugen sie sich gut. Tanzstern und Regenstern regierten hervorragend. Tanzstern beekam auch einmal Junge, doch sie lebten gerade in einer gefährlichen Zeit. Deshalb tauschte sie die Junge mit einer Heilerin."

22.Kapitel(2):
Sonnenpfote weitete erstaunt die Augen und hörte weiter zu: "Die Heilerin nahm die Königsjunge und wurde verbannt. Tanzstern schickte sie zu den Clans, es waren diese, in denen du auch heute lebst. Doch diese Junge fanden sich und bekämpften das Höllenrudel, das ebenfalls herausgefunden hatte, dass die falschen den Thron bald besteigen würden. Doch das Höllenrudel wurde besiegt. Und die beiden Jungen, Traumtanz und Zauberschweif, haben eine Gabe. Sie können Sonnenlicht in Staub umwandeln und den Staub formen wie sie wollen. Zauberschweif würde bald Junge bekommen, als sie zu ihrem Rudel gerufen wurden. Die beiden sollten Zauberschweifs Junge geben, um einer tyrannischen Herrschafft der Falschen zu entgehen. Natürlich machten die Falschen Jagd auf Zauberschweif, doch sie schlugen sich ganz gut. Dann ließen die beiden und ihre Gefährten Engelsjunges im Rudel zurück. Sie sollte dort Königin werden. Zurück in den Clans, lebten Goldpfote und Feenpfote wieder weiter, als normale Schüler. Doch sie hatten ebenfalls eine Fähhigkeit. Zumindest Feenpfote. Ich erkläre dir mal, was Goldpfote durchmachen musste, bis er seine Fähigkeit herausbekam.

23.Kapitel:
Feenpfote entdeckte, dass Tiger, die Anhäger der Falschen, den Wald besetzten. Sie schlug Alarm und danach war für Goldpfote nichts mehr wie es war. Er wurde ignoriert und ausgeschlossen. Am Anfang war es nicht so schlimm, doch es wurde immer schlimmer. Feenpfote entdeckte in einem Kampf mit den Tigern, dass sie, immer wenn sie wütend war und sich kaum noch beherrschen konnte, Flügel heraufbeschwören konnte. Deshalb wurde Goldpfote immer mehr ignoriert. Doch er traf eine, die sein Schicksal teilte: es war Blumenpfote, eine Kätzin, von der man wusste, dass sie früh sterben konnte. Sie redete Goldpfote gut zu und tröstete ihn. Er verurteilte die anderen nicht. Er meinte, weil ihn alle ignorierten war niemand Schuld daran, es war einfach so. Kannst du dir das vorstellen? Alle ignorieren dich und du bist nicht mal ein bisschen sauer?" Sonnenpfote schüttelte den Kopf. So was war unheimlich schwer, fand sie. Der Kater furh fort: "Er hielt es aus, aber das nicht beachten wurde schlimmer. Blumenpfote schaffte es, ihn bei der großen Versammlung anzumelden. Auf sie hörten die meisten Katzen mehr als auf ihn. Aber nach der Versammlung griffen die Tiger an.

23.Kapitel(2):
Goldpfote gab alles. Er schaffte es sogar, drei Tiger allein zu töten- für einen Schüler sehr ungewöhnlich. Doch wie immer, nicht mal eine Warnung unter Einsatz seines Lebens nahmen sie wahr. Bei dem Kampf traf der Schüler auch Wiesenblüte. Sie war eine Heilerin aus den Reihen der tiger und wollte nur noch fliehen. Sie hatte großen Respekt vor Goldpfote. Das tat ihm zwar gut, doch er nutzte es nicht aus. Nach dem Kampf wurde er von ihr stark verletzt im Wald gefunden. Sie und Blumenpfote pflegten ihn wieder gesund. Dann kam der Tag, an dem er gehen wollte. Der letzte Tiger, der geblieben war, tötete Wiesenblüte, doch Goldpfote entkam. Er verstand ihren Tod nicht, war aber sehr traurig darüber. Dann erfuhr er, dass Blumenpfotes Gesundheit sich verschlechtert hatte. Er hielt es kaum aus. Pro Tag zwang er sich, elf Beutetiere zu fangen, er schaffte es sogar, als dre letzte Tiger alle Beute verscheuchte. Feenpfote hatte gerade mal die Hälfte gefangen, doch sie wurde gelobt- und er mal wieder nicht. An dem einen Tag kam es sehr schlimm für ihn. Er erkannte seine Liebe zu Blumenpfote als sie starb.

24.Kapitel:
In Verzweiflung wollte er sich dem letzten Tiger opfern- niemand würde ihn vermissen. Da bekam auch er seine Flügel und rettete seine Schwester, die gerade in einem Kampf mit dem letzten Tiger verwickelt war. Goldpfote erledigte ihn und genoss bis ein paar Monde nach seiner Kriegerernennung, das, was ihm zustand. Alle Katzen, die von Tanzstern und Regenstern abstammen, nennen wir Suncats. Es gibt bis jetzt acht Suncats: Traumtanz, Zauberschweif, Engelsfunken, Goldschwinge, Feenfeder, Elfenzauber, Spiegeltraum und..." Weiter kam der Kater nicht. Sonnenpfote unterbtrach ihn, denn ihr war etwas klar: "Ich" Der Kater nickte und redete weiter: "An einem Tag, als Goldpfote noch die schlimmsten seiner Qualen erleiden musste, bekamen alle Suncats, und später auch er, eine Prophezeung.
Niemand kann sie aussprechen, doch den Inhalt kann ich dir sagen: Es geht darum, wie der SternenClan weitere Clans, Rudel und sonst noch was entdeckte, alle bestanden, wie er, aus reinem Glaube. Wenn der Großteil aller Clankatzen nicht mehr an den SternenClan glauben würde, so würde auch der SternenClan verschwinden. So traf der SternenClan eine besondere Gruppe von Katzen- Schmetterlingskatzen.

24.Kapitel(2):
Das sind Katzen mit der Gabe, sich in der Luft zu halten, ohne zu fallen. Sie können auf der Luft stehen und auf ihr rennen und jagen. Sobald sie wollen, fallen sie. Der SchmetterlingsClan bat den SternenClan, den verschwundenen BrisenClan ausfindig zu machen. Auf ihrer Suche kamen sie bei mir vorbei. Denn Traumtanz wollte nicht, dass ihre Tochter im Clan allein herumstand, weil sie noch befohlen hat, dass niemand bei der Ankunft einer fremden Katze, die ihr ähnelt, etwas über die Suncats sagt. Keiner weiß, warum sie diesen Befehl gegeben hat. Und falls ich es noch nicht erwähnt habe: deine Mutter war zweite Anführerin des GlutClans." Sonnenpfote nickte verwirrt. So war das also. Sie war froh, dass sie es nun wusste. "Wie... wie heißzt du eigentlich?", fragte sie zögernd. Der Kater sah sie an und meinte: "Ich bin Welle, ein bekannter Geschichtensammler unter den Einzelläufern. Darf ich fragen, wie die achte Suncat, die mir gegenübersteht heißt?" Sonnenpfote meinte verwirrt: "Ich heiße Sonnenpfote und möchte gerne zu meinem Clan zurückgehen. Ich... danke dir. Ohne dich wüsste ich immer noch nicht, was es mit meinen Vorfahren auf sich hat. Danke."

25.Kapitel:
Sonnenpfote lief verdutzt weiter. Sie hatte sich verirrt, doch langsam bekam sie den Dreh raus und schaffte es, den Wirbel zu beschwören. Der sollte sie zum GlutClanterritorium führen, doch plötzlich erlosch er. Sonnenpfote fand schnell heraus, warum: die Sonne war schon untergegangen. Doch sie konnte den Fluss schon hören und raste wie der Blitz zum GlutClan. Während sie wortlos in ihrem Nest einschlief, dachte sie noch: Wenn der Traum noch zweimal kommt, gehe ich, die Suncats suchen. Aber davor frage ich den silbernen Krieger- heißt er nicht Lebensfrost? Egal.
Der Traum kam wieder. Doch keine Rufe ertönten und Sonnenpfote stand in der Nähe von Welles Bau. Sie konnte nur noch ein Wimmern hören. "Sonnenpfote", keuchte eine Stimme. Wieder wurde die Kätzin mit diesem schrecklichen, gellenden Schrei geweckt. Mit aufgestelltem Nackenfell fuhr Sonnenpfote hoch und Blutpfote schaute sie verwundert an. "Was ist nur los mit dir?", fragte sie. Doch Sonnenpfote meinte: "Später. Ich erkläre dir alles später." Die Sonne stieg schon langsam und Sonnenpfote wartete auf der Lichtung auf den Krieger. Endlich kam dieser heraus und unterhielt sich mit Delphinkralle. Es dauerte lange, bis der zweite Anführer ging, sofort sprang Sonnenpfote zu Lebensfrost.

25.Kapitel(2):

"Du heißt Lebensfrost, oder?", wollte sie wissen. Der Krieger nickte, dann regte sich etwas in seinen Augen, das Sonnenpfote als Wiedererkennung deutete. "Ich weiß, ich weiß die ganze Geschichte der Suncats", erklärte Sonnenpfote sogleich. Lebensfrost nickte und meinte: "Ich wusste, sie würde kommen. Ich bitte dich, geh so schnell wie möglich und finde meine Gefährtin und ihre Familie!" Sonnenpfote erwiderte bekümmert: "Schon, aber ich weiß nicht, ob ich das alles hier zurücklassen kann! Einfach verschwinden- wie die Suncats!" "Aber... du bist doch eine. Warum rettest du nicht die anderen? Bitte!", bettekte Lebensfrost. "Ich sage Meeresflug Bescheid. Ich informiere Blütenstern und Delphinkralle. Du musst nur versprechen, wieder zurück zu kommmen." Sonnenpfote gab sich geschlagen. Lebensfrost tat ihr Leid. Er ist mein Vater... wurde ihr klar. Deshalb nickte sie. Und ging. Sie verließ den Clan und ihre neu gewonnene Heimat. Hätten Katzen Tränen gehabt, würde sie jetzt ganz sicher weinen.


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14 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Di Apr 05, 2011 4:49 pm

Gast


Gast
ach der arme lebensfrost...
er tut mir leid
koper ganz schnell weiter

15 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Di Apr 05, 2011 9:04 pm

Wyvernblut

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Heiler
26.Kapitel:
Verwirrt lief Sonnenpfote weiter. Sie hatte ihre eigene Abmachung gebrochen, doch das war ihr egal. Die Neugier in ihr war geweckt. Schnell sprang sie zu den langen Steinen und lies dort den Wirbel erscheinen. Eilig machte sie ihm klar, wen sie finden wollte und schon ging es los. So schnell die Schülerin konnte, sprang sie hinter der Kugel her, die nicht auf sie warten wollte. Noch komplizierter wurde es, als der Wald sich veränderte. Sie waren schon lange an Welles Bau vorbei gekommen und nun lagen in diesem älteren Teil des Waldes umgestürtzte Bäume, Gräben und Hügel waren hier wahllos verteilt. Sonnenpfote bemerkte, dass sie das in diesem Tempo nicht lange mehr durchhalten würde. Da stolperte sie auch schon über einen dicken Ast. Die Kätzin landete auf dem bauch und machte kurz Pause. Glücklicherweise blieb die Kugel stehen und spendete Licht. Die Schülerin stand langsam auf und jagte sich ein altes Eichhörnchen, dass langsam war. In diesem Wald scheint alles alt zu sein, überlegte Sonnenpfote und fühlte sich unwohl. Schnell rannte sie weiter, die Kugel immer vor ihr. Irgendwann verschwand der leuchtende Ball mit der Sonne und Sonnenpfote suchte sich ein Plätzchen zwischen großen Farnen. Sie schlief schnell ein.


26.Kapitel(2):

Am nächsten Morgen wachte die blaugrau-silbern gestreifte Kätzin auf und eilte nach einem kurzen Frühstück weiter. Sie hatte wieder diesen Traum gehabt, doch diesmal hatten die Katzen weniger schrecklich geschrien. Sonnenpfote feuerte sich innerlich an, als sie der neuen Sonnenkugel hinterher hetzte. Schneller!, befahl sie sich, obwohl sie schon wieder eine Pause brauchte. Irgendwann kam die Kleine an den Waldrand und zögerte kurz. Schließlich sprang sie auf der Wiese einem Kaninchen hinterher und verspeiste es. Danach musste sie über einen Berg klettern. Zuerst war es sehr schwierig, denn überall lagen Felsbrocken herum. Doch der Berg war nicht so hoch, deshalb erreichte Sonnenpfote die Spitze noch am selben Tag. In ihrem Traum wurden die Stimmen von Tag zu Tag leiser, aber sie waren noch da. Endlich eilte die Schüler ab Sonnenaufgang weiter. Sie musste jeden Moment der Sonne nutzen! Den Berg ging es jetzt wieder herunter, sanfte Wiesen führten sie zu einer weiteren Geröllschicht. Doch auch diese meisterte Sonnenpfote und kam am Abend unten an. Mitten in der Nacht hörte sie ein Geräusch, weil sie nicht schlafen konnte. Zuerst glaubte sie, es sei wieder ein Schrei aus ihren Träumen- doch dieser war echt!!!

27.Kapitel:
Erschrocken sprang die Kätzin auf. Es gelang ihr kaum, ihre Gedanken zu sortieren, geschweifge denn, die umzusetzten. Dann schaffte sie es doch. Zuerst machte Sonnenpfote aus, von wo der Schrei kam. Immer weiter weg vom Berg und von ihrer Heimat zog sie der Schrei an. Er wurde immer lauter, machte kaum Atempausen. Genau das beschleunigte die Kätzin, denn sie wollte nicht zu spät kommen. Ängstlich jagte sie weiter. Sie fragte sich, was passierte. Hoffentlich kam sie nicht zu spät! Der Schrei wurde immer lauter, Sonnenpfote glaubte, ihr Trommelfell zeriss, dann hörte er aprupt auf. Oh SternenClan! Die darauffolgende Stille war noch schlimmer. Außerdem wusste Sonnenpfote nicht mehr gennau, wohin. Mitten im Rennen beschwörte sie den Wirbel auf und befahl ihn, sie zu dem Schrei zu bringen. Obwohl dieser verklungen war, verwandelte sich der Wirbel sofort, als würde er den Ernst der Situation bemerken, und düste weiter. Schon bald wurde ein leises Wimmern hörbar: "Nein... bitte nicht!" Sonnenpfote steuerte aus das Jammern zu. Dann konnte sie die Katzen riechen. Sie ließ den Sonnenball verschwinden und schlich sich vorsichtig an. Der Geruch überwältigte sie; sie kannte ihn.


27.Kapitel(2):
Doch woher war ihr der Geruch so vertraut? Plötzlich wusste sie es. Der Geruch erinnerte an Lebensfrost... und an sie selber! Sonnenpfote wusste, was das nur bedeuten konnte: sie hatte endlich die Suncats gefunden! Doch die Freude wallte nur kurz in ihrem Bauch, denn sie hörte eine andere, jüngere Stimme flehen: "Bi-itte! Sind wir nicht genug? Hast du nicht schon genug?" Da antwortete eine tiefe Stimme: "Nein! Die Schmetterlingskatzen haben schon genug Licht hierher gebracht! Ich habe sie endlich abgedunkelt! Nun kamt ihr daher... Sonnenkatzen. Die Dunkelheit muss herrschen, sonst ist das der sichere Tod!" Sonnenpfote hörte entsetzt zu. Dieses Wesen hatte die Schmetterlingskatzen abgedunkelt... Sie getötet? Diese Stimme war sich ihrer Sache sehr sicher gewesen... Wollte sie alle umbringen? Auch die Suncats? Sonnenpfote schaffte es, kurz nachzudenken bevor sie handelte. Dann musste sie etwas tun. Etwas... aber sie musste sich beeilen. Deshalb holte sie noch ordentlich Schwung- sie wusste ja nicht, wie groß ihr Gegner war. Aber er musste schon einiges wiegen, sonst könnten die Suncats ja nichts gegen ihn unternehmen! Deshalb nahm sie all ihren Mut zusammen und sprang.


28.Kapitel:
Die kleine Kätzin schlängelte sich zwischen den stärksten Zweigen eines Busches durch, sodass sie lautlos die kleineren streifte. Dann kam ihr Kopf frei. Sie sah sieben verängstigte Katzen zusammenkauern und zu einem normalgroßen Kater starrten. Einige bettelten immer wieder, doch der Kater trug mit Gewissheit seine Theorie immer wieder vor. Glaubte er, dass auch die Suncats nach einer Weile daran glaubten? Warum wehrten sie sich nicht? Sonnenpfote konnte den Kater zwar nicht von vorne sehen, aber dass störte Sunny nicht. Leise landete sie auf dem Rücken des Katers und grub ihn die Krallen in die Flanken. Der Kater reagierte sofort, doch schon schien sich eine weiße Katze mit einem grauen Fleck auf dem Rücken los zu reißen und half Sonnenpfote. Der Kater war in der Unterzahl. Er schlug sich gut, konnte sich aber nicht gegen beide geschickte Kämpferinnen gleichzeitig wehren. Innerhalb kurzer Zeit fand die Kätzin einen Weg zu seiner Kehle und der Kater fiel tot zu Boden. Er hatte dunkles Fell und seine noch geöffneten Augen strahlten Dunkelheit aus- sie waren zwar dunkelgrün, aber schienen schwarz überlagert zu sein. Sonnenpfotes Fell stellte sich bei seinem Anblick auf.

28.Kapitel(2):

Plötzlich schienen auch alle andern Suncats sich befreit zu haben- von einem Bann, der stärker als alles war. Eine der beiden ältesten Katzen sprach: "Was machst du hier, wer bist du?" Die Katze var bis zur Mitte ihres Bauches grau gefärbt, dann folgte weißes Fell. Die andere ätere Katze sagte: "Zauberschweif: Sie ist mutig wie eine Suncat, sie riecht wie eine Suncat- sie IST eine Suncat. Ist das wahr?" Sonnenpfote stammelte: "Ähh, ja, ich glaube schon, dass ich eine Suncat bin... Ich heiße Sonnenpfote und Lexa sagte, meine Mutter heißt Traumtanz." Die andere alte Katze, weiß mit einer grauen Schwanzspitze, quietschte erfreut auf und kam auf Sonnenpfote zu. Sie meinte glücklich: "Ich wusste, dass meine Tochter ihren Weg zu unseren führen kann! Ich habe dich nicht mitgenommen, da du zu klein für diese Reise warst. Jeden verdammten Tag habe ich gezählt- nun bist du endlich da!" Sonnenpfote ließ sich von der allgemeinen Freude anstecken. Sie hatte ihre Mutter wieder! Die anderen Katzen wurden ihr vorgestellt. Außer den beiden Ältesten Traumtanz und Zauberschweif gab es noch Feenfeder, weiß gold gefleckt, Goldschwinge, goldener Kater, Engelsfunken, weiße Katze mit goldenem Reif auf dem Kopf, Elfenzauber, mit ihr hatte sie den Kater getötet und Spiegeltraum.


29.Kapitel:

Diese Katze war hellbraun mit einem weißen Fleck im Gesicht, weißen Pfoten und einer weißen Schwanzspitze. Sie war sehr schüchtern, aber nett. Goldschwinge, Feenfeder, Engelsfunken, Spiegeltraum und Elfenzauber waren alle Zauberschweifs Kinder. Sonnenpfote war die einzige Nachkommin von Traumtanz. Kein Wunder, ihre Mutter war ja auch 2. Anführerin gewesen! Die Katzen erzählten Sonnenpfote noch ein paar Dinge: Engelsfunken hatte in dem Rudel gelebt und regiert, Goldschwinge trauerte seiner Liebe Blumenpfote immer noch hinterher, der böse Kater, der die Suncats mit seinem Bann in Schach gehalten hatte, wollte unbedingt die Welt in Dunkelheit stürtzen- Irre, aber gefährlich. Die Suncats hatten die Schmetterlingskatzen immer noch nicht gefunden, doch es bestand durch Sonnenpfote neue Hoffnung. Am nächsten Tag wollten sie mit der Suche beginnen. Es war ein früher Morgen. Die acht Katzen saßen in einem Kreis, kurz vor Sonnenaufgang. In der Mitte lag etwas Beute, die meisten aßen noch. Schließlich leckte sich auch die letzte Katze die Reste vom Maul und Sonnenpfote begann zu sprechen: "Ich werde jetzt einen Wirbel aus Sonnenlicht erschaffen, gleich wenn die Sonne aufgeht.


29.Kapitel(2):
Erschreckt nicht, wenn ich ihm etwas sage, denn er verwandelt sich in eine Sonnenkugel, die uns zu den Schmetterlingskatzen führt." Dann nickten alle. Sofort ließ Sonnenpfote den Wirbel erscheinen. Sie sprach leise und deutlich "Sonne", augenblicklich verwandelte sich er Wirbel. Sofort sprangen alle Katzen auf und rannten hinter der Kugel her, die sich schnell in Bewegung setzte. Doch dann hielt sie auf einer Lichtung an. Verwirrt blieben alle stehen, Spiegeltraum zählte noch einmal durch. "Alle da", meinte sie verblüfft. Doch lange mussten die Suncats nicht warten, warum die Reise anhielt: die Kugel teilte sich in neun kleine Teile. Sonnenpfote ging einem hinterher, der sich einzelnd in Bewegung setzte. "Wir teilen uns auf, immer zwei hinter einem her. Wenn wir die Katzen gefunden haben, bringen wir sie zurück und nehmen uns einen anderen vor", schlug Feenfeder vor. Alle waren einverstanden, deshalb ging Sonnenpfote mit Goldschwinge einem Teil hinterher. Sie bewunderte ihn zutiefst, denn seine Vergangenheit ließ er gar nicht an sich erkennen. Doch als Sonnenpfote ihn genau ansah, konnte sie seine unsterbliche Liebe und Sehnsucht zu Blumenpfote erkennen.


30.Kapitel:
Die beiden Katzen eilten los, Seite an Seite, schnell einer Kugel hinterher. Es dauerte nicht lange, da löste sich die Kugel im Schein der aufgehenden Sonne auf. Goldschwinge blieb stehen und fragte: "Was jetzt?" Sonnenpfote erklärte: "Hier müssen irgendwo die Katzen sein. Ich kann sie schon riechen. Dann werden wir sie zusammenführen und sie retten." Goldschwinge nickte, obwohl auch Sonnenpfote sich nicht vorstellen konnte, warum sich der BrisenClan getrennt hatte und nicht mal seinem SchmetterlingsClan etwas darüber erzählte. Die Schülerin sah, dass Goldschwinge genauso dachte, doch sie konnten sich nicht mehr länger unterhalten. Denn in diesem Augenblick hörten sie ein Rascheln. Sonnenpfote drehte sich schnell um, denn hinter ihnen war das Rascheln entstanden. Bevor auch Goldschwinge sich umdrehen konnte, ertönte eine Stimme, die beide zusammenfahren ließ: "Das Geheimnis kann nur von Würdigen gelüftet werden! Wenn ihr stark genug seid, uns zu befreien, müsst ihr das Rätsel lösen und die Schlüssel finden!" Goldschwinge schaute nach oben und rief: "Wer ist da?" Doch keine Antwort.


30.Kapitel(2):

"Wir müssen das Rätsel lösen... welches Rätsel? Das Finden ist kein Problem, vielleicht...", überlegte Sonnenpfote. Goldschwinge winkte mit dem Schwanz ab und schlich sich auf das Gebüsch zu, in dem das Rascheln erklungen war. Sonnenpfote eilte ihm leise hinterher, schaute ihm vorsichtig über den Kopf. Vor ihnen lag ein kleines Tier, sie wusste nicht, was es war. Goldschwinge murmelte: "Weißt du was das für ein Wesen ist? Meinst du, es hat gesprochen?" Doch Sonnenpfote schüttelte zweimal den Kopf. "He, du da!", flüsterte sie, während sie das Tier vorsichtig mit der Pfote anstupste. Das Tier war klein, so groß wie ein Junges und hatte eine schuppige Haut. Der Kopf erinnerte Sonnenpfote an ein Bild, das sie in Mellis Zimmer einmal gesehen hatte. Wie hatten ihre Zweibeiner das Tier mit dem ähnlichen Kopf auf dem Bild genannt? Pferd? Das kleine Wesen hatte also einen Pferdeartigen Echsenkopf, des zwei Hörnchen zierten und einen schuppigen Schwanz, mit dem es hin und her schlug. Auf dem Rücken erkannte die Schülerin Zacken, die scharfen Vorderkrallen des Tieres bearbeiteten die Erden. Das Wesen schnaubte und stieß eine dunkle, bedrohlich wirkende Wolke aus.


31.Kapitel:

Dann breitete das Tier unruhig die Flügel aus, immer wieder. Es waren dünne Fledermausflügel. Insgesamt schillerte das Wesen in einem silbrig blauen Farbton. Goldschwinge meinte: "So etwas ähnliches hat mir mal jemand aus dem Felsenrudel beschrieben, ich glaube, es ist ein Drache." Da schaute der Drache direkt in die Augen des goldfarbenen Katers, dessen Nackenhaare sich bei dem Blick aufstellten. Das Tier machte den Mund auf und sprach: "Ganz Recht. Man nennt unsere Art Drachen, wir Kleinen erfüllen Missionen anderer Lebewesen." Trotz der Größe wirkte der Drache stolz und Sonnenpfote bekam Respekt vor ihm. "Was hast du eine Mission auszufülle: "Wenn du Katzen triffst, die suchen, musst du ihnen das Rätsel verraten, mit denen sie den einen Schlüssel finden. Wenn alle Schlüssel zusammengesetzt sind, wird das Tor zu uns geöffnet... und wir können weiterleben. Also, das Rätsel sieht so aus:
Getaucht in warmes Rot,
ohne große Not,
frei und wild, im Rennen,
schöner als wir es kennen.
Das sonnige gleichfarbene im Blatt,
nur noch leuchtend matt." Da flog der Drache davon.


31.Kapitel(2):
"Komm mit, ich weiß, was er meint", rief Goldschwinge plötzlich und düste davon. Sofort war Sonnenpfote ihm auf den Fersen. Im Rennen rief er ihr zu: "Wir haben eine Wiese entdeckt, die schöne rotfarbene Blumen hat. Auf dieser Wiese kann man perfekt rennen. Diese roten Blumen strahlen richtig blutrot, aber wenn die Abendsonne darauf scheint, ist die Farbe warm und sanft. Ich glaube, das sonnige gleichfarbene soll heißen, dass meine Flügel, die nur in den goldenen Strahlen der Abendsonne erscheinen, gemeint sind. Wir sollen glaube ich, eine goldene, matt leuchtende Blume finden." Sonnenpfote nickte und rannte weiter. Es dauerte bis nach Sonnenhoch, als sie an der Wiese ankamen. "Wow!", rief Sonnenpfote, als sie die Blumen sah. Zwischen dem weichem Gras wuchsen leuchtend rote Blüten. Sie hatten eine tulpenartige Form mit kleineren, zarten Blättchen in der Mitte. Die Blumen leuchteten wunderbar! Aber dann knurrte Sonnenpotes Magen. Sofort hatte sie zwei Hasen erspäht und Sekunden später konnten beide Katzen ihre Beute genießen. Sie warteten, bis der Sonnenuntergang Himmel endlich orange färbte und Goldschwinges Flügel erschienen. Dann ging die Suche los.


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16 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Di Apr 05, 2011 9:09 pm

Gast


Gast
auja bald ist es soweit:)
kopier ganz schnell weiter
ich will band 5!!!!!!!!!!!!!=)

17 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Di Apr 05, 2011 9:19 pm

Wyvernblut

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Heiler
ich beeil mich

32.Kapitel:
Aufgeregt sprang Sonnenpfote auf. "Suchen wir einfach etwas Goldenes!", meinte sie und schaute sich die Wiese genau an. Sie hatten nicht viel Zeit, denn sobald die Sonne unterging, mussten sie auch mit der Suche aufhören. Suchend stöberten die Katzen herum. Sonnenpfote ließ den Wirbel auftauchen, damit dauerte es nicht lange, bis sie endlich eine Blume sah. Die Blume leuchtete matt rot, aber die äußeren Blätter hatten eine goldene Färbung. "Goldschwinge!", schrie sie. Der Kater kam sofort zu ihr geflogen und fragte: "Was ist? Hast du sie gefunden?" Dann sah er die Blume und jubelte. "Komm, wir nehmen sie mit und... Was sollen wir dann machen?", fragte Sonnenpfote. Goldschhwinge erklärte: "Der Drache hat gesagt, wenn alle Schlüssel zusammengesetzt sind, wird das Tor geöffnet. Wir sollten den Schlüssel zurückbringen." Sonnenpfote nickte und die beiden Katzen hetzten zurück zu der Lichtung, auf der noch immer ein paar Sonnenkugeln schwebten. "Die Kugeln werden bald verschwinden", meinte Sonnenpfote, als ihr das einfiel. Goldschwinge nickte und ging zur Mitte, in der schon etwas lag: ein harter Zweibeinerstab, eine dunkelblaue Blume und ein Knochen. Goldschwinge legte die gold-rote Blume dazu.

32.Kapitel(2):
Er meinte: "Das müssen die anderen Schlüssel sein. Die anderen Gruppen haben schon viel geleistet. Aber jetzt wird es schnell dunkel, deshalb warten wir am besten." Sonnenpfote war mit diesem Vorschlag einverstanden, setzte sich ordentlich hin und beobachtete ihre Umgebung. Bald schon tauchten Traumtanz und Elfenzauber auf. Kurz darauf kamen Zauberschweif und Feenfeder auf die Lichtung. Nach einer Weile fragte Zauberschweif: "Wo sind Engelsfunken und Spiegeltraum?" Doch keine der Suncats wusste eine Antwort. Der Mond ging auf. Als er seinen höchsten Punkt erreicht hatte, tauchten die vermissten Katzen immer noch nicht auf. Die Nacht legte sich kühl auf die wartenden Katzen und legte ihnen Frost auf das Fell. Goldschwinge begann, die Schlüssel sicher irgendwo zu verstauen und Sonnenpfote versprach sich, gleich am nächten Morgen die beiden suchen zu gehen.
Es dauerte für die Schülerin viel zu lange, bis endlich die Sonne aufging. Sobald der erste Sonnenstrahl den Wald erreichte ließ Sonnenpfote zuerst den Wirbel, dann die Kugel erscheinen. Sie rannte los und ließ die friedlich schlafenden Suncats weit hinter sich.

33.Kapitel:
So schnell sie konnte raste Sonnenpfote durch den fremden Wald. Bedrohlich zogen Wollken auf, doch nach kurzer Zeit roch sie den Geruch von Engelsfunken und Spiegeltraum. Doch ein weiterer Geruch beunruhigte sie, je näher die Schülerin kam, desto schwerer legte sein eiserner Geschmack sich auf ihre Zunge. Es war Blut. Voller Panik stürmte Sonnenpfote durch das Unterholz bevor sie sich ermahnte. Leise schlich die Kätzin weiter. Schließlich erreichte sie eine Lichtung. Das Bild, das sie erblickte war entsetzlich: das Gras der Lichtung war mit Blut verschmiert. Spiegeltraum bleckte gerade die Zähne. Ein wütendes Fauchen antwortete ihr. Auf der anderen Seite der Lichtung stand ein Dachs! Das Fell der hellbraunen Kätzin war ebenfalls voller Blut. Gerade sickerte aus einer langen Narbe an Spiegeltraums Seite ein weiterer Blutstropfen. Wenigstens sah der Dachs auch nicht besser aus: überall offene Wunden, doch das konnte seine Kampflust nicht verringern. Engelsfunken war nirgends zu sehen, doch roch Sonnenpfote ihre Anwesenheit. Plötzlich hörte sie ein leises Flüstern aus einem Baum: "Psst! Sonnenpfote! Komm hier hoch, schnell!" Sonnenpfote schaute hoch in den Baum.

33.Kapitel(2):
Die Kätzin erschrak, dann kletterte sie flink den Baumstamm hoch. "Engelsfunken...", brachte sie hervor. Die hübsche Kätzin legte ihren Schwanz um Sonnenpfotes Mund, damit diese leise war. Engelsfunken sah schlimm aus: Ihr Ohr war nicht mehr zu sehen und überall blutete etwas. Plötzlich regte sich auf dem Ast, auf dem beide saßen, eine pelzige Gestalt. Doch Sonnenpfote fragte gar nicht mal, wer diese sandfarbene Kätzin war, sondern hauchte Engelsfunke ins Ohr: "Was ist hier los? Warum kann ich Spiegeltraum nicht helfen?" Engelsfunken schüttelte den Kopf und meinte so leise, dass Sonnenpfote sie kaum verstehen konnte: "Sieh selbst!" Plötzlich jaulte der Dachs auf und stürmte auf die Suncat zu. Da fauchte Spiegeltraum und auf einmal war ihr Körper leicht unsichtbar, bestand nur aus Sonnenlicht. Mit so viel Geschwindiigkeit, dass Sonnenpfote nur einen goldenen Blitz sah, düste Spiegeltraum auf den Dachs zu und erledigte ihn. Sekunden später bestand Spiegeltraum wieder aus Fleisch, Blut, obwohl sie viel davon verloren hatte, und Fell. Staunend kletterte Sonnenpfote auf die blutdurchtränkte Lichtung. Was war DAS denn?", wollte sie ehrfurchtsvoll wissen.

34.Kapitel:
Spiegeltraum erklärte ihr leise: "Das war meine Gabe: Wenn ich mich so verwandle bin ich schnell. Sehr schnell, wie du gesehen hast. Das geht Elfenzauber genauso. Wir zwei folgten deiner Kugel als sie plötzlich verschwand. Wir wollten uns einen Platz zum Schlafen suchen, da hörten wir Cory", sie deutete mit ihrem Ohr zu der sandfarbenen Katze, "im Kampf gegen drei Dächse. Sie war in die Enge gedrängt und konnte kaum weiter kämpfen. Engelsfunken und ich halfen ihr, bis Engelsfunken wegen ihrem Ohr auf den Baum flüchtete. Da kamst du." Sonnenpfote richtete sich auf und sah zu Cory. Die sandfarbene Einzelgängerin meinte geduckt: "Ich danke euch, aber jetzt muss ich zurück zu meinem Gefährten. Er ist krank und kann kaum noch jagen, deshalb möchte ich mich beeilen." Schon war die Kätzin verschwunden. Sonnenpfote warf den anderen einen Blick zu der hieß: Wir werden uns wiedersehen. Die Katzen waren nicht böse auf Cory, weil sie einfach mal zwei Katzen in Lebensgefahr gebracht hatte und dann verschwunden war, aber sie hätten gerne mehr über diese Katze herausgefunden. So schnell es eben ging eilten die Drei zurück zu den anderen Suncats.

34.Kapitel(2):
Traumtanz kam ihnen schon von weitem entgegen. "SternenClan sei Dank", rief sie, "Ihr seid wieder da! Oh, was ist passiert? Kommt schnell, Zauberschweif kennt sich noch ein bisschen mit Heilkräutern aus!" Traumtanz stützte Spiegeltraum, die immer erschöpfter stolperte und so waren sie bald bei der Lichtung. Alle anderen warteten bereits, ungeduldig. Sofort ließ Sonnenpfote wieder die Kugeln erscheinen und merkte, dass sie ihr schon gehorchten, wenn sie nur etwas dachte. Goldschwinge und Elfenzauber eilten los, währrend Zauberschweif und Traumtanz noch Engelsfunken und Spiegeltraum halfen, zogen Feenfeder und Sonnenpfote los, um einen weiteren Schlüssel zu finden. So ging das weiter. Nach zwei Sonnenaufgängen hatten sie fast alle Rätsel hinter sich und Traumtanz brachte endlich den letzten Schlüssel. Zu dieser Zeit leckte Goldschwinge sein, Fell, die Flügel halb geöffnet, während Sonnenpfote mit schimmernden Augen neben ihm saß. Sie blickte zu Spiegeltraum und Engelsfunken, die beide mit wieder geheilten Wunden vor dem Haufen der Schlüssel saßen. Zauberschweif saß schon mit Feenfeder und Elfenzauber da. Endlich war der große Augenblick gekommen.

okay, ich überlege mir das mit dem Austicken noch- sonst kann ich ja nicht zu Ende schreiben ^^

35.Kapitel:
Traumtanz ließ einen Zweig auf den Haufen fallen. Die Katzen schauten gespannt auf die Zweige, den Müll und die Blumen die noch nicht gewelkt waren, die sie gesammelt hatten. Sobald der Zweig alle berührte, schickte er Blitze zu einer gelben Blume, die die Blitze sofort weiterleitete. Schließlich zischte jedes einzelne Teil. Die Schlüssel bewegten sich plötzlich; jeder schien an seinen richtigen Platz zu kriechen, denn nach einer Weile sahen die Katzen ein Tor vor sich. Das Tor lag auf dem Boden, die Blumen und Zweige jeweils durch einen Blitz verbunden. Der Zweibeinermüll zerschmolz zu einer dünnen harten Schicht aus Stein. Die Pflanzen um die Schicht herum verwandelten sich plötzlich in Gold, bis ein Torbogen entstand. Da hörte das Tor auf zu zischen und zu glitzern. Alles war still, sogar die Beute hielt einen Moment inne. Denn plötzlich bewegte sich die Schicht, wurde aufgedrückt, von Katzen. Sie hatten alle kurze Pelze und lange, buschige Schweife. Sonnenpfote sah ihnen staunend zu, wie sie aus dem Tor hinausströmten und durch die Luft rannten. Eine große, glitzernde Katze schritt, die Pfoten eine Mauselänge über dem Boden, auf die Suncats zu.

35.Kapitel(2):
"Ich heiße Diamantstern und bin euch zum Dank verpflichtet. Wir sind der BrisenClan, Schmetterlingskatzen. Wir wurden gefangen genommen, nur das Tor konnte uns hinaus helfen. Wir fanden in dieser Welt, in der es wenig Beute gibt, aber auch die Drachen, die mühelos wechseln konnten, deshalb hattet ihr die Möglichkeit, uns zu befreien. Wie heißt ihr?" Zauberschweif sagte: "Wir nennen uns Suncats, da wir alle eine Gabe mit der Sonne haben. Ich bin Zauberschweif, das ist Traumtanz, da stehen Goldschwinge, Feenfeder, Engelsfunken, Spiegeltraum, Elfenzauber und Sonnenpfote." Sie deutete jeweils auf die Katzen, als sie ihre Namen nannte. Traumtanz fuhr fort: "Der SternenClan, unsere Vorfahren, schickte uns eine Prophezeiung, um euch zu finden." Erleichtert verabschiedeten sich die Schmetterlingskatzen bald und Sonnenpfote sah ihnen hinterher, wie sie ihre neue Heimat suchten und wünschte ihnen Glück. So machten sich auch die Suncats auf den langen Heimweg, obwohl Spiegeltraums Narbe jederzeit wieder bluten konnte und Engelsfunken auf einem Ohr nichts mehr hörte, waren doch alle froh, schnell wieder daheim zu sein.
ENDE

Epilog:

Schreie hallten in der Luft, der Mond ließ das Blut auf der Wiese silbrig erscheinen. Katzen versammelten sich schnell um einen reglosen Körper. Wieder schrie eine Katze. Doch dann war es endgültig still. Doch da stürzte eine kleine Katze zwischen den anderen hindurch. "Was?", schrie sie, "Was ist passiert?" keine Katze antwortete. Hastig schnüffelte die kleine Katze an dem reglosen Körper. "Sie... ist tot? Oh Flockenrot, wie kann das sein?" Trauernd blickte die Katze zu dem Körper hinunter. Sie flüsterte so leise, dass niemand sie hören konnte. "Ich habe dich trotz allem geliebt und beschützt. Warum musstest du sterben? Warum mussten die Streuner angreifen? Sie haben uns schon zu viele Katzen genommen... Danke, dass du ihren Anführer erldigt hast. Aber musstest du deshalb sterben?" Schließlich trat eine ältere Katze vor und meinte tröstend: "Sie ist in Ehre gestorben, Sonnenklang. Trauere nicht zu lange. Sie wird immer bei dir sein." Der Mond gab den Katzen das Gefühl, nur zu träumen und jederzeit wieder aufwachen zu können. Aber alle wussten, dass das nicht ging. Niemand konnte den Kampf rückgängig machen. "Ach Traumtanz, was machen wir jetzt?", schrie die kleine Kätzin. "Sie hat mich immer verstanden, ihr war ihr näher als dir!" Traumtanz schüttelte traurig den Kopf. Sonnenklang wusste, Flockenrot hatte auch eine tiefe Spur in Traumtanz´ Herz hinterlassen, doch... sie mussten weiter. "Okay", murmelte die blaugrau-silbern gestreifte Kätzin, ging zu ihrer Mutter und miaute: "Es tut mir Leid. Komm, bringen wir sie ins Lager und halten Totenwache." Traumtanz war einverstanden.

tadaaaaaaa
ich stell dann mal den fünften rein ;-)

lg Elfe


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Sig und Ava by me
Gott gab uns zwei Augen, damit wir ab und zu eines zudrücken können Wink
Bitte für meine Freundin:

~ Ehemals Elfentraum

18 Re: Das Geheimnis der Sonne (Suncats, 4) am Di Apr 05, 2011 9:31 pm

Gast


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^^
jippiiiiiiiiii
*zum fünften band renn*
*dort hinsetz und den thread belager bis elfe fertig schreibt*

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